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Ehefrau hat keine Lust mehr auf Sex, schickt mich ins Bordell

m"inimixa


Du kannst gaanz toll zitieren,

Danke für das Kompliment, ich werde es gern stellvertretend an viele User in diesem Forum weiterreichen. :-)

aber hilfreiche Kommentare sind nicht so dein Ding, oder?

Keine Ahnung, ob meine Kommentare oder Denkanstöße für manch einen hilfreich sind, aber sobald du mal wieder einen "Regelverstoß" von mir entdeckst, darfst du mein Manko gerne mit deinen immer trefflichen Beiträgen ausgleichen. ;-D

M~ayflpowweRr


Nach 25 Jahren Beziehung – mit Kindern – trennt man sich nicht "einfach so". Lange Ehen/Beziehungen sind das Ergebnis vieler erfolgreicher Kompromisse.

Wegen fehlendem oder unbefriedigendem Sex muss man sich nicht zwingend trennen. Man kann auch gemeinsam eine Lösung anstreben, die für beide machbar und vor allem ertragbar ist.

In diesem Fall hat die Frau ihr Okay für eine teilweise Oeffnung der Beziehung gegeben. Das "sexuelle Monopol" liegt nicht mehr nur bei den Ehegatten, es ist nun erweitert auf Frauen, die Sex kommerziell anbieten.

Gekaufter Sex ist für alle Beteiligten (auch für die Ehefrau) eine transparente und berechenbare Sache und er ist ein klassischer Kompromiss: Sex und Liebe wird nun wirklich komplett getrennt: Sex kauft man wie eine Massage oder ein Gang ins Fitnesscenter ein, Liebe und Geborgenheit gibt es zu Hause.

Wenn beide damit klar kommen – warum nicht? Müsste ich mich entscheiden, würde ich käuflichem Sex (egal ob ich oder mein Mann ihn kaufen müssten), gegenüber einer Affäre jederzeit den Vorzug gegen. Ich hätte auch kein Interesse daran, eine Beziehung, die sich über Jahrzehnte bewährt hat, wegen Sex abzuschiessen.

T6osxo


Ich würde bei einer Frau, die sich so verhält, auch an ihrer Liebe zweifeln.

MgayCflowEer


Ich würde bei einer Frau, die sich so verhält, auch an ihrer Liebe zweifeln.

Es kommt doch immer darauf an, wie man so eine Lösung kommuniziert. Wenn es quasi ein "Mir egal, kaufs Dir woanders" ist, ja, dann ist das lieblos.

Wenn ich aber weiss, dass mein Partner Bedürfnisse hat, die ich selbst nicht mehr erfüllen kann, dann kann oder sollte ich ihm doch Alternativen anbieten. Wieso reagieren wir jetzt beim käuflichen Sex so empfindlich? Wir haben doch sonst auch keine Hemmungen, uns Annehmlichkeiten oder Erleichterungen bei Dritten einzukaufen. Und manchmal gehen wir sogar lieber zum Fachmann, als dass wir den Partner/die Partnerin machen lassen.

Ganz viele Dienstleistungen, die wir einkaufen, könnten wir auch über Nachbarschaftshilfe oder Freiwilligen-Drehscheiben eintauschen. Wir ziehen i.d.R. aber einen Kauf vor, weil wir dabei unabhängig bleiben und keine gleichwertige Gegenleistung bringen müssen.

Wenn man einem Mann grünes Licht für den käuflichen Erwerb von Sex gibt, dann heisst das konkret: ja, ich bin damit einverstanden, dass Du auf der körperlichen Ebene Sex mit einer anderen Frau hast, aber die Tatsache, dass käuflicher Sex ein einfacher Dienstbarkeitsvertrag ist, sollte präventiv verhindern, dass es auf der emotionalen Ebene zu einem Fremdgehen kommt.

Der "Aufhänger" ist die andere Frau: die Prostituierte bestimmt die Grenze. Und normalerweise sind diese Grenzen ganz klar festgelegt.

Es ist ein Kompromiss. Und ein Kompromiss taugt nur, wenn alle Beteiligten einen Sinn dahinter sehen (z.B. eine bestehende und ansonsten gute Beziehung auf diese Weise zu erhalten).

sie hat auch in einer, für mich sehr schwierigen Zeit, loyal und treu hinter mir gestanden, da kann ich überhaupt nicht klagen.

Wenn man jung ist, ist so etwas vielleicht nicht wahnsinning viel Wert oder man schenkt solchen Dingen noch gar keine grössere Beachtung. Wenn man aber älter wird, dann ist Loyalität und Treue in schwierigen Lebensabschnitten ein wichtiger Wert, denn man nicht einfach vom Tisch wischt. Aber eigentlich ist das ein anderes Thema....

MKayflodwer


aber die Tatsache, dass käuflicher Sex ein einfacher Dienstbarkeitsvertrag ist

;-D Das ist Quatsch. Sex ist keine Dienstbarkeit und wird auch nicht im Grundbuch eingetragen. Er ist, wenn gekauft, eine Dienstleistung und der Vertrag ist ein normaler mündlicher Kaufvertrag.

T3MAfV


@ Löwenmähne

IMHO ist Dein Verhalten jammern auf ziemlich hohen Niveau. Du kannst in diesem Forum zig Beiträge von Usern lesen bei denen sich in der Partnerschaft sexuell nichts mehr abspielt, dem "sexwilligen" aber nicht zugestanden wird sich den Sex anderswo zu holen.

Ob Du Deiner Frau eröffnest dass Du eine feste Sexbeziehung hast mit der Du glücklich bist ist Deine Entscheidung, – ich würde es machen, denn ich bin mir sicher dass sich Deine Ehefrau damit arrangiert.

Tzoso


ich würde es machen, denn ich bin mir sicher dass sich Deine Ehefrau damit arrangiert.

ich würde es auch so machen. Und wenn sie damit Probleme haben sollte, Pech gehabt. Schliesslich müsste sie auch mit sowas rechnen.

o(ffeVn-und{-ehrlxich


Ich frage mich einfach wie solche Frauen reagieren wenn sich der Sex plötzlich ausserhalb der käuflichen Liebe (sprich Freundin) abspielt. Bei einer Frau die Ihren Mann ins Bordell schickt sind höchstwahrscheinlich noch andere Sachen nicht in Ordnung, nicht nur der Sex.

M&ayfRlowxer


Ich frage mich einfach wie solche Frauen reagieren wenn sich der Sex plötzlich ausserhalb der käuflichen Liebe (sprich Freundin) abspielt.

Sie wird Angst haben, dass sie ihn als Mensch und Freund und Familienmitglied verliert. Sie hat Angst davor, dass eine lange, gemeinsame Lebensphase zu Ende geht. Sie hat Angst vor der Leere, die zurück bleibt, wenn er fort ist.

Die Trennung wird sie in dem Moment empfinden, in welchem er ihr erklärt, dass er sich mit einer anderen Frau in eine private Beziehung begeben hat. Er ist jetzt der (physische) Mann einer anderen.

Es kann sein, dass sie heftige Panik erlebt. Alles, was mal sicher war, ist es nicht mehr. Die Vorstellung vom gemeinsam alt werden, existiert nicht mehr. Wenn sie in die Zukunft schaut ist da erst mal nichts. Sie muss sich konkrete Gedanken um ihre Zukunft machen. Das tat sie bisher nicht, weil es keine eigene, nur eine gemeinsame Zukunft gab. Es wird ihr eine Zeitlang den Boden unter den Füssen wegziehen, irgendwann erwacht aber der Selbsterhaltungstrieb und sie wird ihr Leben neu ordnen.

Kann sein, dass sie sich für eine ganz offene Beziehung (Ehe nur noch auf dem Papier, zum Erhalt gemeinsamer materieller Werte) entschliesst. Kann sein, dass sie sich komplett trennen will und nochmal einen ganz neuen Lebensabschnitt startet. Das hängt auch davon ab, wie der Mann sich in dem aufgebrochenen Gefüge positioniert.

Bei einer Frau die Ihren Mann ins Bordell schickt sind höchstwahrscheinlich noch andere Sachen nicht in Ordnung, nicht nur der Sex.

Woran denkst Du im Speziellen?

osffen-uVnd-ehrlicxh


Ich denke an das, was Du sehr gut und zutreffend beschrieben hast. Dann kommt dazu, dass viele, eigentlich unglückliche Paare nur wegen dem Gerede des persönlichen Umfelds den Schritt der Trennung nicht wagen.

Zurückzuschauen und der Vergangenheit nachtrauern ist allerding ein schlechter Ratgeber. Ob es einem den Boden unter den Füssen wegzieht, ist eine individuelle Frage. Bei dieser Frau glaube ich eher nicht. lg

rEinLgel5piexz


Du kannst gaanz toll zitieren, aber hilfreiche Kommentare sind nicht so dein Ding, oder?

Eigentlich total OT, aber: :)= :)=

Und eine @:) für dich :-)

M<an0ne:0I824


Für mich ist das lächerlich oder ein Fake !

Wennschon dann muß sie auch noch zahlen.

L3o$ewenmiaehxne


Für mich ist das lächerlich oder ein Fake !

Was schreibst du dann in dem Thema? Halt dich doch bitte einfach raus! Unsinnige Kommentare bringen hier niemand weiter.

Ansonsten, vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. :)

An manche männliche Genossen:

Nein, ich will mich nicht so einfach trennen, ich dachte, das hätte ich ausführlich und mehrfach geschrieben.

Meine 'Geschichte' mag sich zwar in manchen Bereichen ungewöhnlich anhören, ist aber real. Es ist wahr, dass ich die (nicht-sexuelle) Verbundenheit zu meiner Frau sehr schätze und die Ehe möchte ich – im Moment – nicht beenden. Materielle Dinge geben da NICHT den Ausschlag!

Ich selbst kann es weiterhin nicht verstehen, dass meine Frau gar keine sexuellen Erlebnisse mehr haben will. Ganz im Gegensatz zu früher. Aber das gesamte Thema ist ihr – scheinbar – eher lästig.

Nein, ich will meiner Frau es auch nicht groß auf die Nase binden, dass ich mich immer mit der selben Frau zum Sex treffe. Ich erzählte ihr auch nicht von jedem (früheren) Bordellbesuch. Sie könnte das Ganze, wie manch ein Member hier, in den falschen Hals bekommen. Da bin ich eher pragmatisch.

oRffenZ-utnd/-ehBrl?ich


Was erwartest du denn hier für Antworten ? Wenn du nur lesen willst was dich bestätigt wirst du hier diesem Forum wahrscheinlich unglücklich.

T]MHAV


Was erwartest du denn hier für Antworten ?

Das hat der TE doch in seinem Eröffnungspost geschrieben:

Kennt ihr sowas aus eigener Erfahrung? Mir wäre an einem Gedankenaustausch (m/w) schon gelegen

An den TE: Ich kenne sowas nicht zum Glück nicht aus eigener Erfahrung, aber ich würde mir nicht die Mühe machen mit irgendwelchen Heimlichkeiten. Deine Frau ist nicht mal im Ansatz bereit auf Deine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen, also hat sie IMHO auch keinerlei Recht sich in Dein Sexualleben einzumischen.

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