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Nerviges "Vorspiel", damit er steif wird

s<ummerxpea)rl hat die Diskussion gestartet


Ich bin seit vier Monaten mit meinem Freund (45 Jahre alt) zusammen. Der Sex ist eigentlich ganz okay, nur dauert es extrem lange, bis mein Freund steif wird und wir endlich miteinander schlafen können. Das bedeutet für mich, dass ich ihn mindestens eine halbe bis eine Stunde lang stimulieren (blasen bzw. mit der Hand) muss, bis sein Penis endlich einigermaßen steif ist. Ehrlich gesagt habe ich so etwas mit keinem anderen Partner erlebt, und ich empfinde das als total anstrengend. Ich habe ihn kürzlich ganz behutsam darauf angesprochen, und seine Antwort war "Die Zeiten, wo ich schon beim puren Anblick einer Frau hart wurde, sind leider vorbei...." Aber so alt ist er doch noch gar nicht oder? Mittlerweile, wenn wir miteinander schmusen, denke ich schon daran, dass ich ihn jetzt erst wieder ewig stimulieren muss, bevor es endlich losgehen kann. Das blockiert doch jegliche Spontanität oder eine schnelle Nummer. Auch kommen bisweilen Zweifel auf, dass er mich vielleicht nicht sexy genug findet, obwohl ich eine durchaus attraktive Frau bin. Was meint ihr, ist das normal?

Antworten
GMaroun7x8


Hat Dein Freund es schon einmal mit Viagra oder Cialis probiert?

Ansonsten finde ich es nicht normal, dass er mit 45 Jahren schon solche Erektionsprobleme hat! Wenn er kein Diabetes oder sonstige schwerwiegende Erkrankung hat, würde ich Ihn einmal dringend zu Urologen schicken! Denn Dein Freund hat definitiv Erektionsstörungen.

GZaroku7x8


und ausreden, wie Alter würde ich nicht geltend machen! Ich würde Ihm das ganz klar in einem Gespräch sagen. Auch das es Dich belastet. Ansonsten wird der Sex bei Euch bald "einschlafen." Denn bist jetzt schon vor dem langen Kraftakt genervt und das wird in Zukunft definitiv noch mehr werden.

Erektionsstörungen sind keine Schande! Ich bin 34 Jahre alt und habe auch welche! Allerdings habe ich einen inkompletten Querschnitt und wir können Dank "Cialis" (wirkt gut 72 Stunden) ein relativ normales Sexualleben führen. Frag Deinen Freund doch einmal, ob Ihn das nicht wieder reizen würde? Einfach wollen und anfangen können, wann man will. Wir finden, es gibt nicht schöneres!

s[ummerpuearxl


Hallo Garou78, vielen Dank für deine hilfreiche und in Bezug auf dich selbst so ehrliche Antwort. Krank im Sinne von Diabetes o.ä. ist mein Freund nicht, aber ich befürchte auch, dass ihn Erektionsstörungen plagen, die einer Behandlung bedürfen. Ich hoffe, ich finde die richtigen Worte, um ihn zu einem Gang zum Urologen zu bewegen. Er ist leider sehr sensibel, und ich will ihn nicht verletzen. Aber ich gebe zu, dass mich die ganze "Anblaserei" zunehmend nervt und ich wirklich gerne früher und auch mal spontaner zur Sache kommen möchte. Ich hoffe sehr, mein Freund lässt mit sich reden....

BEa>nane<nbiegxer


@ summerpearl

Nehmt doch einmal einen Cockring. Der reduziert den Rücklauf des Blutes, kostet nicht viel und es gibt ihn in unterschiedlichen Größen.

Zudem frei von Nebenwirkungen (da es kein Medikament ist).

EbinM(arnn65


Verstehe ich auch nicht, dass das sooooo lange dauert. Bei mir geht es innerhalb von Sekunden, wenn ich geil auf die Frau bin. Dabei habe ich schon 10 Jahre mehr auf dem Buckel als dein freund. Treibt er Sport?

v?e3zbzo


Hi, summerpearl,

du schreibst, ihr seid "zusammen".

Lebt ihr getrennt oder zusammen in der gleichen Wohnung?

lg

@:)

*:)

sIumImerpecarxl


Er treibt ein wenig Sport (Jogging, Tennis), aber nicht exzessiv. Zudem raucht er nicht und trinkt auch kaum Alkohol. Wir leben in getrennten Wohnungen und sehen uns alle zwei Tage. Er versucht die Sache immer auf sein Alter zu schieben, aber mit 45 ist er doch kein Greis.... Was ich noch vergaß zu erwähnen: Manchmal, wenn er bei mir übernachtet, haben wir morgens nach dem Aufwachen Sex. Da klappt es (Morgenlatte?) etwas besser, aber auch nicht immer. Irgendwie ermüdet mich der Zustand sehr, denn es macht wirklich keinen Spaß, eine Stunde lang einen total schlaffen Penis zu bearbeiten. Dabei behauptet er immer, er sei total geil auf mich. Wie gesagt ist es das erste Mal, das mir das mit einem Mann passiert. Deshalb bin ich entsprechend verunsichert und brauche Rat.

Z&acharixas FM


Schwul, asexuell, depressiv oder schlicht nicht mehr (hormonell verursacht) daran interessiert ?

Jeder ist anders und der Vergleich mit älteren, anderen oder kranken Männern ist wenig hilfreich, noch wirklich zielführend.

s8umame=rpearl


Schwul, asexuell oder depressiv möchte ich ausschließen. Er ist schon jemand, der ausschließlich auf Frauen steht und auch ein sehr positiver Mensch. Da wäre mir sicher was aufgefallen. Seine letzte Beziehung liegt ein Jahr zurück, mit dieser Frau war er vier Jahre lang zusammen, bis sie sich schließlich getrennt haben. Leider traue ich mich nicht ihn zu fragen, wie sein Sexualleben mit dieser Frau verlaufen ist, aber interessieren würde es mich schon, ob die Probleme diesselben waren.

s6amiH_64


ach

summerpearl

jeder Mann ist anders, ich wäre froh mal länger zu brauchen, bin ein schneller spr...

meine Inge geht damit gut um ist so sagt sie, jeder Mann ist anders, jeder Penis ist anders größer, kleiner, dünner dicker, langsam, schnell, weich, hart.

Vielleicht mal zum Arzt ob nicht eine Hormonelle Störung, oder ein anderes Krankheitsbild da ist, sei aber Vorsichtig, bei den wunsch, beziehe es einfach bei einen normalen Gespräch ein, z.B. Du fängst an das Du mal wieder zum Frauenarzt gehst so als Routine und du Schatz auch mal zur Routine? ... so in etwa

Gruß Werner

MvayEflowexr


Schwul, asexuell, depressiv oder schlicht nicht mehr (hormonell verursacht) daran interessiert ?

Jeder ist anders und der Vergleich mit älteren, anderen oder kranken Männern ist wenig hilfreich, noch wirklich zielführend.

Das ist alles möglich. Aber wenn er bereits weiss, woran es liegt, dann sollte er das sagen und nicht das Argument "Alter" vorschützen.

Die medizinische Seite des Problems sollte man nicht ausser acht lassen: ein Grund, warum Männer eine geringere Lebenserwartung haben, ist, dass sie weniger auf Körpersignale achten als Frauen. Dadurch werden ernsthafte Erkrankungen oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Irgendwie sehe ich es schon als "weibliche Aufgabe", meinen Partner auf gesundheitliche Ungereimtheiten hinzuweisen, wenn er sie selbst zu verdrängen versucht.

Ich würde – wäre ich die betroffene Frau – mit meinem Partner ganz offenen reden und ihm sagen, was ich sehe, spüre und was mir Sorgen macht. Und ich würde ihm wirklich Druck machen, dass er zum Arzt geht. Zuerst zum Hausarzt, zum General-Check und danach zum Facharzt. Ich würde ihn auch zu all diesen Untersuchungen begleiten, wenn er das wünscht und braucht.

Aber schweigen, wegschauen und so tun, als ob alles in Ordnung wäre – das könnte ich nicht.

a3fri


Wie oft arbeitest du dich denn an ihm ab? Wenn das dreimal täglich wäre, könnte es schon mal sein, dass "er" nicht mehr ganz so schnell steif wird. Das wäre das einzige, das mir jetzt noch einfiele.

Ansonsten, du hast ein Problem mit ihm und ich finde durchaus, dass du das mit ihm ernsthaft besprechen solltest und kannst. Du bist zu recht unzufrieden und vermutest ein gesundheitliches Problem, da sollte er dir zuliebe durchaus mal einen Besuch beim Uro- oder Andrologen erwägen. Du kannst ihn ja begleiten, wenn er mag.

atf2ri


Huch, zu spät, Mayflower hat ja bereits fast alles geschrieben, das ich auch von mir gab...

sBummelrpearxl


Nein, nein, nicht drei Mal täglich. Das alles findet immer beim ersten Mal statt. Wir sehen uns alle zwei Tage und um nicht soviel Druck aufzubauen, schlafen wir da auch nicht jedes Mal miteinander. Grob gesehen haben wir circa zwei Mal die Woche Sex und das auch nur einmal, da körperlich nicht mehr geht bei ihm. Ich werde ihn mal auf den Urologen ansprechen, befürchte aber, dass er dann eingeschnappt reagiert (männlicher Stolz). Ich entnehme nämlich seinem Verhalten, dass er selbst das als nicht so tragisch ansieht wie ich. Naja, er liegt ja auch nur da, und ich kann mich dann bei ihm abmühen.

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