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Nerviges "Vorspiel", damit er steif wird

SttahNlträxger


Beschnitten ist er nicht, aber ich habe seinen Schilderungen bezüglich Selbstbefriedigung entnommen, dass er sich dabei recht hart anfasst und sich wohl richtig rannimmt. Ist es tatsächlich möglich, dass sein Schwanz dabei unempfindlich geworden ist und er es deshalb auf die härtere Tour braucht? Das wäre ja eine geradezu fatale Spätfolge von allzu grober Selbstbefriedigung.

Ist möglich, siehe [[http://www.med1.de/Forum/Selbstbefriedigung/621128/]]

sLummDerpeaxrl


Habe mit meinem Freund doch noch telefoniert - nach einigen Tagen des Schweigens - und ihm mitgeteilt, dass er im Interesse unserer Beziehung doch bitte einen Urologen aufsuchen solle. Ich habe versucht, das sehr nett rüberzubringen, aber er war gleich eingeschnappt. Angeblich würde es mir nur um Sex gehen mit ihm, das sei wohl mein ganzes Interesse, ich würde darüber alle anderen gemeinsamen Interessen und Gemeinsamkeiten vergessen. Er sagte noch, dass er vor mir keinen Urologen gebraucht hätte und jetzt, mit mir, auch nicht. Er müsse nun erst einmal über uns nachdenken. Ja, gut, habe ich gesagt, denke nach und melde dich, wenn es was Neues gibt. Soweit, so gut. Mittlerweile denke ich, wenn ich ihm den Gang zum Arzt nicht wert bin, dann sei es drum. Wenn er sich wenigstens auf andere sexuelle Spielarten einlassen würde, wäre es mir die Beziehung wert. Aber sich nur hinlegen und bedienen lassen, dann rein-raus und das war's. Mal sehen, was noch kommt. Vom Gefühl her denke ich, dass er sich nicht überwinden wird, zum Urologen zu gehen. Aber vielleicht irre ich mich.

alfri


Ja, gut, habe ich gesagt, denke nach und melde dich, wenn es was Neues gibt. Soweit, so gut. Mittlerweile denke ich, wenn ich ihm den Gang zum Arzt nicht wert bin, dann sei es drum.

Das hast du richtig gemacht. Und wenn es "nur" negativ ausfällt, so ist dieses Thema zumindest vom Tisch. Fällt es positiv aus, habt ihr was, woran gearbeitet werden kann, auch kein Schmutz, aber wenigstens hört die Schwebephase auf.

C:oliWb~ri_


Mittlerweile denke ich, wenn ich ihm den Gang zum Arzt nicht wert bin, dann sei es drum. Wenn er sich wenigstens auf andere sexuelle Spielarten einlassen würde, wäre es mir die Beziehung wert. Aber sich nur hinlegen und bedienen lassen, dann rein-raus und das war's.

Das klingt sehr vernünftig. :)_

S{pidemrx59


@ summerpearl

ich habe mir alles hier durchgelesen und muß mal anworten.

Ich bin 53 Jahre alt und mit meiner Frau seit 33 Jahren zusammen, davon 25 Jahre verheiratet. Und ich habe seit ca. 5-6 Jahren Erektionsprobleme.

Im Gegensatz zu Deinem Typen, war ich mit meiner Frau beim Urologen, nur der konnte nichts finden. Organisch alles in Ordnung.

Deshalb befriedige ich meine Frau oral bis zum Orgasmus und erzeuge mittels Vakuumpumpe mit Cockring eine schöne Erektion, die dann mit entsprechendem GV endet. Und wir sind beide zufrieden.

Natürlich früher ( 25 Jahre und zwei Kinder weniger) ging das alles ratz fatz und zu jeder Tages.- und Nachtzeit mehrmals hintereinander.

Aber heute, etliche Kilos mehr drauf, beruflich voll eingebunden und unter Zuzwang die Familie durchzubringen, hat natürlich die Spontaneität nachgelassen.

Aber:

Wenn ich lese, dass Du 45 bist, sexuell aktiv, nicht unattraktiv, Spielarten drauf hast, warum in aller Welt hälst Du Dich mit so einem Looser auf.

Mir kommt da mein Schwiegervater in den Sinn. Das war auch so einer.

Meine Schwiegermutter hat auch etliche Jahre gebraucht, dass heraus zu finden und sich dann scheiden zu lassen. Heute lebt sie glücklicher alleine.

Ich meine:

Bei dem Vogel ist Hopfen und Malz verloren. Schieß ihn in den Wind und geh Deinen eigenen Weg.

Denn:

Es gibt nicht nur eine Hand voll, es gib ein ganzes Land voll.(Männer, die auf eine Frau wie Dich warten)

Herzliche Grüße von einem altgedienten Ehemann und zweifachem Vater, Spider59

P.S. Und das sage ich auch meinen Kindern, die bereits erwachsen sind.

w4ettexr6


@ spider59

Deshalb befriedige ich meine Frau oral bis zum Orgasmus und erzeuge mittels Vakuumpumpe mit Cockring eine schöne Erektion, die dann mit entsprechendem GV endet. Und wir sind beide zufrieden.

Wie kann ich das verstehen? Hat die Pumpe einen Cockring, so dass du die Pumpe abnimmst, der Cockring aber bleibt? Und, behindert der Cockring nicht die Ejakulation?

S&piderx59


@ wetter6,

das Problem hier ist, dass die wenigsten ihr Alter angeben, dann wüßte man mal ob das Schreiben sinnvoll ist, denn was soll ich mich mit einem 20 jährigen über erektile Dysfunktion unterhalten.

Aber ich will es Dir erklären.

Der Cockring ist aus Silikon. Er wird in verschiedenen Größen mit der Pumpe mitgeliefert. Wir reden hier nicht von so einer Vakuumpumpe aus dem Sexshop.

Diese ist ein medizinisches Hilfsmittel, dass Du nur auf Rezept bekommst.

Den Cockring ziehst Du über den Hohlzylinder in den der Penis eingeführt wird. Das andere Ende des Zylinders ist mit der Pumpe abgeschlossen. Nun erzeugst Du Unterdruck. Blut schießt in Penis, selbiger schwillt an.

Nachdem er die passende Größe hat, den Cockring vom Zylinder runterrollen auf die Peniswurzel und schon kann die Sache losgehen.

So einfach ist das.

Und nein: die Ejakulation leidet in keiner Weise darunter. Der Cockring sorgt nur für einen verzögerten Blutrückfluß.

Und was noch besser ist: Außer 3 Batterien benötigt das Teil kein Geld. Denn wenn Du Dir mal überlegst:

Pfizer verlangt für 4 Viagra rund 50 Euro und Du wirfst Dir Tabletten ein. Da kann die Vögelei ganz schön ins Geld gehen.

P.S. Bei mir haben Viagra und Cialis bei den ersten beiden Urologenbesuchen verschrieben, überhaupt nicht geholfen.

Erst beim 3 und 4 Besuch in der Urologischen ambulanten Sprechstunde hat der Dr. das Rezept für die Pumpe heraus gerückt. Seit dem keine Probleme mehr. Und das ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her.

Wie Du siehst, man(n) muß viele Frösche küssen bevor man Hilfe bekommt.

Hoffe mit den Ausführungen gedient zu haben.

Mfg Spider59

B^odhrxan


:)^

woetzterx6


@ Spider59

Erstmal vielen, herzlichen Dank, habe vielleicht noch ein paar Fragen (aber wohl besser als PN, das gehört dann nicht mehr hier in den Faden).

Nur noch was allgemeines:

Erst beim 3 und 4 Besuch in der Urologischen ambulanten Sprechstunde hat der Dr. das Rezept für die Pumpe heraus gerückt.

Sehr interessant (und ärgerlich). Mein Urologe hat mir auch nur Cialis und Viagra verschrieben (was auch nicht wirklich geholfen hat), und auf mein Hauptproblem (ich kann in ihr nicht mehr kommen) nur mit Achselzucken "geantwortet".

s4ummerpTeaxrl


@ spider59

Danke für das nette, hilfreiche und sehr offene Posting. Bei dem Wort "Loser" musste ich wirklich schlucken, da ich zwischendurch Phasen habe, in denen mir mein Freund wirklich leid tut. Männer haben es doch allgemein schwerer, sich beim Sex zu beweisen, indem das beste Stück immer seinen Dienst verrichten muss. Und wenn das nicht klappt, ist gleich vieles in Frage gestellt. Wütend macht mich nur die Reaktion meines Freundes, nach keiner Lösung suchen zu wollen. Im Prinzip verweigert er - aus Scham, Trotz, Sturheit, Eitelkeit, wer weiß es schon - die Möglichkeit, wenigstens Ursachenforschung zu betreiben. Es kann ihm ja nicht verborgen bleiben, dass ich unter der Situation leide und dass es mit reden nicht getan ist. Wie dem auch sei, er hat sich bis heute nicht mehr gemeldet, und ich sehe die Chancen, dass er sich helfen lassen will, schwinden. Auf der anderen Seite bin ich erleichtert, dass der Druck von mir genommen ist. Ich weiß nicht, ob das jemand verstehen kann. Meine Rolle als Vorarbeiterin ohne Lohnausgleich (im übertragenen Sinne, da er ja oral oder streicheltechnisch nichts zurückgibt) hat mich mehr belastet als ich gedacht hätte. Erst mit ein wenig Abstand ist mir das klar geworden.

CKol6ibrmi_


Auf der anderen Seite bin ich erleichtert, dass der Druck von mir genommen ist. Ich weiß nicht, ob das jemand verstehen kann.

Verstehe ich sehr gut. :)_

Sipiderr59


@ summerpearl,

schön das Du geantwortet hast.

Ich bitte das nicht falsch zu verstehen. Ich habe Deinen Freund nur im übertragenen Sinne als" Looser "bezeichnet. Weil er an der Situation nichts ändert.

Ließ evtl. meine Threads durch, ( sind ja nicht so viele) dann weißt Du, was ich meine.

Meine Ehefrau hat auch gelitten und wir haben etwas unternommen.(zusammen, war mit Sicherheit nicht angenehm beim Urologen)

Nur auf den Rücken legen und Passivsex machen, nach dem Motto" Nun blaß mal schön, geht gar nicht".

So nun habe ich für heute aber wirklich genug geschrieben mit der Unfallnacht meines Sohnes und nun muß ich wirklich laufen, denn die feinen Penisarterien wollen durchblutet werden.

Bis morgen.

EEhemaligger }NutzYer (#f50395x6)


Ha, aber wehe ein Mann würde schreiben, dass ihn das Vorspiel bis seine Frau soweit ist zu anstrengend wäre...das gäbe hier wieder einen Aufstand.... :=o

SMpiJder5B9


@ gelberstern,

schade das Du so denkst. Die meisten Frauen brauchen nun mal länger als wir Männer.

Der Fachmann berücksichtigt das.

Dann gibst auch keinen Stress mit der Regierung.

E(hemawliger NutzUer (#r50395x6)


@ Spider59

Nein das hat nichts damit zu tun, was ich persönlich davon halte.

Nur Jahrelange Foren erfahrung sagt mir, dass wenn ein Mann sich so äußern würde, alle ihn einen egoistischen Macho beschimpfen. So gesehen wollte ich nur auf die Ungerechtigkeit hinweisen, nämlich das Frau anscheinend sich über ein langes Vorspiel beschweren darf, ein Mann aber nicht. Liest man sich ein wenig durchs Forum bemerkt man schnell das der selbe Vorfall anders beurteilt wird, wenn er von einem Mann oder einer Frau geschrieben wird.

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