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Sexuelle Dominanz beim Mann, eine völlig neue Welt für mich

S*hostazkovicxhy hat die Diskussion gestartet


Liebe Leute,

ich bin schon länger im Forum aktiv, habe mir aber für diesen Faden einen neuen Account angelegt, um dieses Thema unabhängig diskutieren zu können. Es ist recht komplex, aber ich hoffe sehr auf Eure rege Beteiligung.

Ich (Anfang 30) habe vor kurzem einen Mann (Mitte 30) kennengelernt, der mich ganz eigentümlich anzieht. Ich bin fasziniert und gleichzeitig irritiert.

Vielleicht erst einmal ein paar Worte zu ihm: Er ist ein herzlicher, witziger, kluger Typ, hat beruflich schon viel erreicht, ist aufmerksam, interessiert, meldet sich oft bei mir. Er behandelt mich sehr zuvorkommend und ist gleichzeitig offensiv, was mir gefällt. Zu seinem Aussehen möchte ich erst später etwas sagen, denn ich denke, dass es eine ziemlich wichtige Rolle spielt. Klingt jetzt vielleicht irgendwie merkwürdig, aber ich bitte um etwas Geduld... @:)

Er hat mir ziemlich früh zu verstehen gegeben, dass er sich für einen dominanten Mann hält. Genauer gesagt hat er es mir in dem Moment gesagt, als wir knutschend miteinander im Bett gelandet sind. Ich wusste vorher schon, dass er sehr erfahren ist, vieles ausprobiert hat, wobei er immer rücksichtsvoll war und nie etwas getan hat, was sein Gegenüber nicht wollte. Das Wort Dominanz fiel aber erst im besagten Moment. Ich habe noch nicht mit ihm geschlafen, allerdings ist schon einiges gelaufen. Mir hat es sehr gefallen, wie er mit mir umgegangen ist. Einerseits fordernd und begehrend, andererseits hat er meine Grenzen akzeptiert. Ich will noch nicht mit ihm schlafen, denn ich habe das Gefühl, dass ich erst einmal herausfinden will, wie er seine sexuelle Dominanz auslebt. Mir scheint, er mag es, seine Frau zu "unterwerfen", sie zu kontrollieren. Ich wusste schon immer, dass ich eine devote Ader habe, hatte aber nie wirklich Gelegenheit, sie auszuleben und zu erfahren, wie weit sie geht. Ich habe jedoch bislang oft das Gefühl beim Sex gehabt, dass mir etwas fehlt.

So weit, so gut. Imgrunde könnte ich all das ja jetzt auf mich zukommen lassen und mich darauf freuen, sexuell etwas zu erleben, was mir bislang verborgen geblieben ist...

Nun ist es aber so, dass ich mir noch nicht sicher bin, an was für einen Menschen ich da geraten bin. Er sagt, er möchte eine stabile, beständige Beziehung. Er scheint ein Familienmensch zu sein. Gleichzeitig hat er diese sexuelle Neigung. Sie scheint auch so ausgeprägt zu sein, dass es ihm wichtig war, mir frühzeitig davon zu erzählen. Um mal konkret zu werden: Irgendwie ergab es sich (beim Knutschen), dass wir über "Utensilien" gesprochen haben, was mich sehr neugierig gemacht hat. Ich wollte genau Bescheid wissen und habe nachgefragt. Ich weiß also nicht, ob er mir so früh davon erzählt hätte, wenn ich nicht nachgebohrt hätte. Nun, in seinem Schrank scheinen sich Dinge wie Seile, Nippelklammern, Peitschen/Gerten und ein Halsband zu befinden. Ich war ziemlich überrascht, hatte aber keineswegs das Gefühl, dass ich flüchten muss. Aber ja, für mich ist das eine völlig neue Welt, was ich ihm auch gesagt habe. Er sagte daraufhin, dass es für ihn eine Spielart ist, etwas, was er im Vorspiel gerne auslebt. Von der BDSM-Szene an sich hält er nichts. Außerdem sagte er, dass wir ja noch lange nicht darüber gesprochen haben, ob wir so etwas, wenn wir denn miteinander schlafen sollten, auch "einsetzen" wollen. Er sprach im übrigen auch von Codewörtern, die Grenzen setzen etc.

Mir ist völlig klar, dass Menschen sexuell verschieden ticken, ich halte auch nichts für falsch oder gar pervers, so lange alle daran Beteiligten es genauso wollen. Ich merke nur gerade, dass er mich irgendwie irritiert. Ich glaube sogar, dass ich ein klein wenig beunruhigt bin... Mir scheint, dass ich diese neuen Horizonte erkunden will, er hat wohl eine Sehnsucht in mir geweckt. Aber ich habe etwas Angst davor, diesen Weg zu gehen. Wir kennen uns erst seit kurzer Zeit und ich nehme an, dass meine Angst weggehen wird, wenn wir uns besser kennen und ich Vertrauen fassen kann. Aber ich frage mich dennoch, was die Quelle seiner Neigung ist.

Ihr fragt Euch, warum? Nun, jetzt ist wohl Zeit, zum Aussehen zu kommen... Er ist klein. Und damit meine ich nicht knapp unter dem Durchschnitt. Nein. Ich bin ca. 1,62 m und er ist vielleicht 2-3 cm kleiner als ich. Also ein wirklich kleiner Mann. Er hat ein ausgesprochen schönes Gesicht, wunderbare Augen. Aber er ist klein. Er hat wohl im Verlaufe des letzten Jahres einiges an Gewicht abgenommen und ist da auch noch dabei, so dass ich sagen muss, dass er noch ein paar Kilo zu viel drauf hat. Aber was soll ich sagen? Mich stört das nicht. Und ja, auch dass er klein ist, ist irgendwie ein Thema in meinem Kopf, da ich bislang immer dachte, ich bräuchte einen Hünen an meiner Seite. Aber offenbar war das ein Irrtum. Ich finde ihn sehr maskulin und anziehend. Und das obwohl er offenkundige "Makel" hat, die ihn für ein oberflächlicheres Auge unter Umständen unattraktiv machen könnten.

Alles in allem geht mir nun folgende Frage im Kopf herum: Kompensiert er durch sexuelle Dominanz seine "körperlichen Makel"? Will er sich eine Frau unterwerfen, um sich selber "höher" zu fühlen? Ist es am Ende gar nicht die dominante Unterwerfung, die ihn reizt, sondern vielmehr der körperliche Schmerz, den er einer Frau beim Sex durch die besagten Toys zufügt, weil er selber Schmerz durch Ablehnung erfahren hat? Ich muss sagen, dass eine Peitsche oder Nippelklammern ja schon eine eindeutige Sprache sprechen. Oder täusche ich mich da?

Ich habe große Lust, mich darauf einzulassen, habe aber gleichzeitig Angst, dass ich da in etwas reingerate, was mir nicht gut tut. Ich habe Sorge, dass er vielleicht meine Grenzen nicht akzeptiert und diese überschreitet. Er macht diesen Eindruck bislang keineswegs, eher im Gegenteil, aber dennoch kenne ich ihn noch nicht gut genug. Ich will mich nicht in jemanden verlieben, der sozusagen solche Gefahren birgt. Und ja, ich denke, dass ich mich gerade in ihn verliebe...

Mir ist völlig klar, dass nur er mir diese Fragen beantworten kann. Aber ich würde mich sehr gerne mit Menschen darüber austauschen, die ähnliches erlebt haben. Mich interessieren beide Perspektiven, also sowohl die des dominanten als auch die des devoten Parts. Wie habt ihr diese neuen Horizonte für Euch entdeckt? Wie seid Ihr miteinander und Euren Grenzen umgegangen?

1000 Dank für Eure Meinungen! :-)

Antworten
M;adam-e Char2entoxn


also...du machst dir Sorgen er würde Frauen nur deshalb Schmerzen zufügen weil er selbst Schmerzen erfahren hat.

aber ist der Grund für seine Neigung nicht nebensächlich?

ich könnte auch behaupten ich sei nur devot und maso weil ich einen extrem dominanten Opa hatte - ob das nun wirklich der Grund ist weiß ich nicht aber was spielt das für eine Rolle??

jemand der nur Kuschelsex mag hat doch auch seine Gründe und woher sexuelle Neigungen kommen ist immer noch nicht 100%ig geklärt. also da würde ich mir wirklich keine Sorgen machen, weils einfach scheißegal ist :-)

und so wies aussieht ist er ein durchaus verantwortungsvoller Mensch, jemand der nur aus Komplexen heraus sadistisch ist hat kein Verantwortungsgefühl und verliert die Kontrolle(und das merkt man sehr sehr schnell wenn man an so jemanden gerät...... %-| )

dass du dich etwas unbehaglich fühlst ist normal, da hilft nur viel mit ihm darüber reden und spielerisch an die Sache rangehn :)_

LxadySxue


Ich habe große Lust, mich darauf einzulassen, habe aber gleichzeitig Angst, dass ich da in etwas reingerate, was mir nicht gut tut.

So wie Du ihn schilderst, macht er zunächst schon einen vertrauenswürdigen Eindruck (aus der Ferne beurteilt) – schon allein, dass er doch recht aufrichtig war.

Du mußt ja nichts überstürzen und kannst eurer Beziehung noch etwas Zeit geben.

Andererseits hättest Du hier die Möglichkeit durch ihn neue sexuelle ERfahrungen machen u ausleben zu können. Vlt entdeckst du Seiten an dir, die du bis dahin nicht kanntest.

Bei BDSM ist der/die Sub, die Person die festlegt, wie weit gegangen werden darf und daran muss sich der DOM halten. Ich denke schon, dass eine SM-Beziehung durchaus liebe- und vertrauensvoll sein kann bzw. muss, wenn die Beziehung funktionieren soll.

Über kleinere Männer hörte ich mal den Spruch: Kleine Männer haben ein großes Geltungsbedürfnis.

Wenn ich mich so umschaue, könnte das bei dem ein oder anderen zutreffen – angefangen bei Napoleon :-)

E'hema=liger N%utzer (#Z69928x)


Alles in allem geht mir nun folgende Frage im Kopf herum: Kompensiert er durch sexuelle Dominanz seine "körperlichen Makel"?

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es gibt genügend Leute mit solchen Makeln, die keinerlei dominante Züge zeigen, und umgekehrt gibt es Leute, die keine solche Makel aufweisen und dennoch solche Neigungen besitzen. Mir wäre es zwar im Gegensatz zu einer Vorschreiberin nicht gleichgültig, wie sexuelle Neigungen zustande kommen, aber ohne weitere Hinweise in diese Richtung würde ich da keine Kompensation unterstellen.

Ist es am Ende gar nicht die dominante Unterwerfung, die ihn reizt, sondern vielmehr der körperliche Schmerz, den er einer Frau beim Sex durch die besagten Toys zufügt, weil er selber Schmerz durch Ablehnung erfahren hat?

Das kommt darauf an, ob er "nur" dominant oder auch sadistisch ist. Um für mich selbst als Switcher zu sprechen: Ja, es bereitet mir Lust, meinem Partner Schmerzen zu bereiten. Aber eben nicht irgendwelche Schmerzen, sondern Lustschmerzen. Wenn ich ihm aus Versehen den Ellbogen in die Rippen haue, ist das eine hochgradig unerotische Situation. Sadistische Neigungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass man seinem Sexualpartner Schlechtes zufügen will, weil man sich für irgendetwas stellvertretend rächen will. Das gibt es zwar auch, aber davon würde ich nicht automatisch ausgehen.

Wie habt ihr diese neuen Horizonte für Euch entdeckt? Wie seid Ihr miteinander und Euren Grenzen umgegangen?

Das kann man schlecht vergleichen, weil das eine ganz andere Situation war. Ich war mir meiner Neigungen bewusst, bevor ich einen Namen dafür hatte, und habe mich jeweils gemeinsam mit meinem Partner weiter entwickelt. Bei mir war das nie etwas, was vorher auf den Tisch gebracht wurde, sondern etwas, was mit der Zeit namenlos eingeflossen ist. Wenn es sich bei jemanden aber nicht sozusagen "von alleine" ergibt, kann ich verstehen, wenn man das von Anfang an offen legt. Für manche Leute würde auf Dauer etwas fehlen, wenn sie mit ihrem Partner ihre Sexualität nicht offen ausleben können. Es ist verständlich, wenn man das lieber offen sagen will. Grenzen sind eine Sache, die in jeder Beziehung ein Thema sind. Einer will etwas (noch oder einfach jetzt gerade) nicht und der andere muss das respektieren. Die Grenzen mögen bei einem Machtgefälle sensibler sein, aber der Umgang damit ist nicht viel anders. Ich muss gestehen, dass ich persönlich kein Verwender von Codewörtern bin, aber wenn man erst miteinander vertraut werden muss, ist es sicher sinnvoll, wenn man seine Grenzen so eindeutig abstecken kann.

Letztlich musst du wissen, ob er deine Neigungen anspricht und du sie auch mit ihm erleben möchtest. Rein von deiner Erzählung her kann ich nichts erkennen, was an mir Bedenken hervorrufen würde (mal abgesehen davon, dass er die Utensilien offenbar zur weiteren Verwendung aufhebt, das finde ich ein wenig schräg). Aber es kommt darauf an, wie du dich bei ihm fühlst. Wenn du dich nicht wohl fühlst oder ihn sogar als bedrohlich empfindest, halte ich das für eine schlechte Basis, um lustvolle Erfahrungen zu machen. Manche Dinge entwickeln sich mit der Zeit, aber wenn er dir diese nicht geben will oder du dich einfach weiterhin unsicher fühlst, würde ich es an deiner Stelle offen gesagt lassen.

1,toK3


Kompensiert er durch sexuelle Dominanz seine "körperlichen Makel"?

Durchaus möglich. Den Eindruck hat man ja bei vielen kleinen Schauspielern, die sehr männlich rüber kommen. Aber ist das schlimm? Und wäre es besser, wenn er jetzt auch noch devot wäre, nach dem Motto "Ich bin ohnehin zu klein, um als echter Mann durchzugehen"?

Ich muss sagen, dass eine Peitsche oder Nippelklammern ja schon eine eindeutige Sprache sprechen. Oder täusche ich mich da?

Das hängt davon ab. Nippelklemmen zB können sehr böse sein oder die Kraft mit Feststellschrauben genau dosieren, so dass sie gerade so das gewünschte Gefühl ergeben. Peitschen können sehr schmerzhaft sein oder fast rein symbolisch eingesetzt werden und zum echten peitschen völlig ungeeignet sein.

Ob es bei ihm/euch ein reines Rollenspiel und Fantasie ist oder tatsächlich auch Richtung Schmerz/Demütigung/Unterwerfug geht ist aus meiner Sicht völlig offen und hängt auch von dir ab. Einfach ausprobieren und deine Grenzen finden.

SOhost:akoviYchy


Vielen Dank für Eure Meinungen. Ich finde Eure Sicht sehr interessant und aufschlussreich.

Wie mir jedoch scheint, wird mir die Erfahrung mit diesem dominanten Mann verborgen bleiben. Er hat sich zurückgezogen. Nicht wortlos und ohne Erklärung, aber dennoch bin ich ein wenig traurig. Wir haben uns wieder getroffen und es war ein wirklich schöner Abend. Allerdings wurde klar, dass wir uns mögen. Und genau diese Erkenntnis hat ihn dazu veranlasst, sich zurückzuziehen. Er sagte mir, dass er die Dinge, die er bspw mit seiner Ex gemacht hat, mit mir nicht machen will. In der letzten Beziehung wurde er mit seinen inneren Abgründen konfrontiert, da der Sex mit seiner Ex Formen angenommen hatte, die ins Sadistische abdrifteten. Und das nicht für den Lustgewinn, sondern aus Respektlosigkeit. Seine Ex-Freundin ist eine Frau, die sich kaum spürt, sagt er, sie forderte immer mehr Schmerz und Erniedrigung, um überhaupt noch etwas zu spüren. Es war offenbar wie ein Strudel, der sie beide hinabriss. Er will das nicht mehr, denn er war geschockt von seinen Handlungen und Empfindungen.

Mit einer Frau wie mir, sagt er, will er so etwas nicht erleben. Sollte er jemals wieder den Drang nach dieser Art von Sex haben, so würde er es mit einer Frau haben wollen, die nichts für ihn bedeutet.

Meinem Eindruck nach hat gerade diese Dom-Sub-Beziehung sehr viel damit zu tun, wieviel Macht der devote Part abgibt. Mir scheint, dass seine Ex da grenzenlos war und es da auch schon lange nicht mehr um Lust ging. Was er so von ihr erzählte, machte einen sehr fragilen und selbstzerstörerischen Eindruck. Und da die Trennung noch ziemlich frisch ist, steckt er wohl noch mehr in diesem Gefühlschaos drin, als ihm lieb ist. Ich denke, dass ihm das durch unsere Begegnung klar geworden ist.

Ich bin erstaunlich traurig über seinen Rückzug, denn während er jetzt zwei Schritte zurückgegangen ist, bin ich auf ihn zugegangen. Ich hätte gerne mehr von ihm. Aber nun ja, that's life.

Wir hatten übrigens Sex. Leidenschaftlichen, nahen Sex. Kein besonders dominantes Verhalten seinerseits, dementsprechend auch keine devote Haltung meinerseits. Das hat mich erstaunt, mir aber auch gezeigt, dass er sich zurücknimmt und "es" einfach irgendwie nicht will. Ich weiß, dass er das aus Respekt mir gegenüber macht, auch sein Rückzug, denn er will mich nicht verletzen. Wir konnten sehr offen über unsere Gefühle und Befürchtungen sprechen, das war wirklich gut. Aber nun sitz ich da und denke mir, verdammt... %:|

Nun ja, ich versuch's jetzt auch mal mit Rückzug und Ablenkung. Die Dinge werden ohnehin ihren Lauf nehmen. Es kommt, was kommen soll.

Ich danke Euch!

Eghemal6igerq Nutjzer 8(#69x928)


Starker Tobak. Zu solchen Geschichten gehören immer zwei: Einer, der immer mehr einfordert, und einer, der es mitmacht, obwohl er weiß, dass das keine gute Idee ist. Mögen oder nicht, ich persönlich würde mich mit ihm nicht einlassen. Besonders nicht, wenn diese Geschichte gerade erst vorbei ist.

Kein besonders dominantes Verhalten seinerseits, dementsprechend auch keine devote Haltung meinerseits. Das hat mich erstaunt, mir aber auch gezeigt, dass er sich zurücknimmt und "es" einfach irgendwie nicht will.

Ich kann natürlich nicht sein Gedanken lesen, aber nicht jeder Mensch mit solchen Neigungen lebt sie immer und ausschließlich aus. Ich will "es", du es so schön nennst. Aber eben nicht nur.

M=adam_e Ch7arenxton


Mit einer Frau wie mir, sagt er, will er so etwas nicht erleben. Sollte er jemals wieder den Drang nach dieser Art von Sex haben, so würde er es mit einer Frau haben wollen, die nichts für ihn bedeutet.

für mich wär die Sache noch nicht gegessen, warum zieht er sich deshalb komplett zurück?? ":/

ihr könnt euch ja einfach kennenlernen, es locker angehen, bdsm-Lastiges außen vor lassen etc.

ich würd ihn nicht einfach aufgeben, aber das ist nur meine Meinung, und wenn er absolut keinen Kontakt mehr mit dir will lässt sich e nichts machen

1Xt(o3


Ich verstehe auch nicht den Rückzug. Ihr habt doch immer noch die beiden Optionen "Vanilla Beziehung" oder "Light-SM-Spiel". Und so wie ich dich versteh, hättest du ja offenbar nichts gegen einen kleinen Einführungskurs in dieser Richtung, um einfach mal neue Erfahrungen zu machen. Und da du ihm ja vertraust passt es doch.

Die Gefahr des Abstürzens seh ich überhaupt nicht, solange SM nur eine Variante des Spielens ist und nicht Lebensinhalt, wie es tatsächlich für einige der Fall zu sein scheint.

SWhos~takoxvichy


Sein Rückzug liegt zum einen daran, dass er Angst davor hat, seine Neigung nicht ausreichend unter Kontrolle zu haben. Zum anderen aber auch an dem völlig bdsm-freien Grund, dass ich gerne eine Perspektive auf mehr hätte und nicht nur eine rein sexuelle Verbindung. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass ich Männer nur dann körperlich an mich ranlasse, wenn ich mich auch in sie verlieben könnte. Dummerweise bin ich da wohl schon mehr drin, als mir lieb ist. Ich hab mich offenbar schon ein wenig in ihn verknallt, anders kann ich mir nicht erklären, warum ich mich gerade so fühle, wie ich es nun mal leider tue... ":/

Er ist zu frisch aus dieser ziemlich zerstörerischen Beziehung raus, um jetzt eine Frau emotional wirklich an sich ranlassen zu können. Zu Beginn unserer Bekanntschaft wirkte er so, als ob er da schon alles verarbeitet hätte und hat mir auch tatsächlich gesagt, dass er nicht auf mich zugegangen wäre, wenn das nicht der Fall wäre. Aber entweder er hat sich da einfach nur etwas vorgemacht und ist eben doch noch nicht bereit für etwas Neues oder es ist einfach ein schlichter Fall von "Er steht einfach nicht auf mich"... :-/

Ich würde den Kontakt sehr gerne aufrecht erhalten und ihn besser kennenlernen, Zeit mit ihm verbringen, ohne dass es körperlich wird. Allerdings weiß ich nicht, wie er das sieht. Wie gesagt, wir mögen uns und die gemeinsam verbrachte Zeit war sehr schön – und damit meine ich gar nicht den körperlichen Aspekt. Ich denke aber, dass er sich zurückzieht, weil er mich nicht verletzen will. Was ich will, kann er mir nicht geben und deswegen wird der Kontaktabbruch wohl die beste Lösung sein. Auch weil wir faktisch nicht wirklich die Finger voneinander lassen können... :-|

Dumme Sache irgendwie. Es ist so schwierig sich zu finden und dann auch noch dasselbe zu wollen...

Na ja, ich werde jetzt mal sehen, was passiert. Aber ja, ich stelle mich darauf ein, dass gar nichts mehr passiert. Ich will mich jedenfalls nicht mehr bei ihm melden. Ach, was sag ich... Ich WILL mich bei ihm melden, werde es aber (hoffentlich) nicht tun. %:| Ist das einfach nur bescheuert oder vernünftig? Bislang war er immer der aktive Part und hat meine Nähe gesucht. Klingt doof, aber wenn er seine letzten Erfahrungen aufgearbeitet hat, wenn er dann weiß was er will und feststellt, dass ich das bin, dann weiß er ja, wie er mich finden kann... Aber ich habe dieses Bauchgefühl, dass das nicht passieren wird. :-(

K~uc.hen+stxück


Mhh, also ich hatte auch mal eine ähnliche Situation und ich habe ganz offen mit ihm darüber geredet und gefragt wie gut er es unter Kontrolle hat wenn er erst mal damit anfängt und ob er es jeder Zeit stoppen kann!? Und ja, ein Signalwort ist denke ich schon sehr wichtig und manchmal auch andere feste Regeln!

Aber so hört er sich ja ganz nett und vertrauensvoll an... immerhin, hat deiner dir es von Anfang an gesagt, meinem musste ich es nach ca. 4 Monaten aus der Nase ziehen, und er wollte es auch erst nicht erzählen aber ich hatte nicht locker gelassen und ich kann dir sagen, nur weil er auf solche Sachen steht, heißt das nicht, dass er nur so Sex haben kann! Denn ich hatte durch aus mit meinem Kerl auch ganz normalen oder sagen wir mal relativ normalen Sex! Was man auch immer unter "normal" verstehen mag!

KRuc*heQnstxück


Oh sorry, hatte deinen anderen Antworten von dir in diesem Faden nicht gelesen... erst eben gerade und jetzt passt meine Antwort von eben wohl nicht mehr so, sorry :-/

GYü{rtelti'er3x2


@ shosta

Du das kommt mir komisch vor. Ich weiß nicht ob er sich nicht selbst aus der Sache mit Dir hinauskomplimentiert hat um jemand zu finden der auf das Thema BDSM mit ihm als Dom offener reagiert. Du hast Dir ja einen ziemlichen Kopf gemacht um seine Motive und ob er irgendwelche Komplexe damit verdecken will und am Ende nicht gemeinsame Lust und Intimität, sondern banale und primitive Demütigung im Sinn hat.

Vielleicht hat er Deine Skepsis gespürt und Deine innere Ablehnung und Befürchtungen und für sich entschieden, dass Du nicht die Richtige für ihn bist. Es ist ehrlich gesagt auch kein guter Start, wenn eine Frau ein bisschen auf den Mann herabsieht, der sie eigentlich beherrschen und ihr den Popo verklopfen soll.

Von daher vielleicht gar nicht mal so falsch dass ihr nur "normalen Sex" hattet und jetzt wieder Abstand zueinander habt. Vielleicht befürchtet er auch, dass er die Skepsis, die er bei Dir spürt, in zu harte Strafen umsetzt wenn es zur Sache geht, nach dem Motto Dich werd ich lehren mich zu unterschätzen.

Gruß,

Gürteltier

MqadameK oCharentoxn


ich würd mich auf jeden Fall bei ihm melden, und nochmal mit ihm ganz klar reden und fragen wie es weitergehen soll.

sowas wie "ich breche den Kontakt ab um dich nicht zu verletzen" ist totaler Blödsinn und ich hasse sowas, wenn er was von dir will soll ers sagen, wenn nicht soll ers auch sagen. >:(

und nur weil er Angst hat er könnte was falsches machen gleich den Kontakt abbrechen??

zeig ihm dass du ihn gern hast, trotz seiner Vorgeschichte und dass du ihm vertraust.ruf an und klär die Sache!

S.ho$sta+kokvaichxy


Hey!

Ja, Ihr habt schon recht. Die Sache ist noch nicht vom Tisch...

Ich hatte den Eindruck, dass er sich zurückziehen würde, zumal er so verstrickt ist, was die Verarbeitung der letzten Beziehung angeht. Wir haben uns an dem Abend verabschiedet und mein Bauchgefühl sagte mir: "Von ihm hörst Du nichts mehr...".

Tatsächlich schrieb er mir am nächsten Tag wieder. Er würde gerne eine Art Freundschaft mit Sex mit mir führen, weiß aber, dass ich sowas nicht möchte. Ich möchte ihn kennenlernen und sehen, ob daraus mehr werden kann. Die Fronten sind klar, er sagt auch, dass er meine Gefühle nicht mißachten will. Imgrunde wäre das jetzt der Moment, in dem wir uns verabschieden. Aber es sieht nicht danach aus, dass wir das schaffen. Die körperliche Anziehung ist gewaltig... Wir werden sehen...

Ich mag eigentlich nicht sehenden Auges in etwas rennen, was mir nicht gut tut. Aber momentan tut es gut...

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