» »

Warum keinen Sex

b>e2lissi@ma47 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin 47 Jahre, mein Mann 50 Jahre alt. Für uns beide ist es die zweite Ehe.

Unser Sexleben hat für meinen Mann von jeher immer eine untergeordnete Rolle gespielt, damit habe ich mich im Laufe der Zeit auch abgefunden. Seit ein paar Jahren gibt es nur noch 4-6 mal Sex im Jahr , aber seit einem Jahr ist jetzt absolute Funkstille, d.h. es gibt keinerlei Zärtlichkeiten mehr. Nur noch ein Abschiedsküsschen, wenn er zur Arbeit geht. Keine innigen Umarmungen, kein leidenschaftlicher Kuss, keine Berührungen. Wenn ich ihn darauf anspreche heißt es immer nur, er sei müde, hätte zuviel Stress auf der Arbeit usw. Da ich Rheuma habe und mir manchmal auch einfache Berührungen Schmerzen bereiten nimmt er dies auch gerne als Entschuldigung. Ich weiss, dass er absolut treu ist und das Problem bestand auch in früheren Partnerschaften bei ihm, seine erste Frau hat ihn immer wieder betrogen, seine zweite Lebensgefährtin (mit der er immerhin 5 Jahre zusammen war) hat sich in eine Frau verliebt und ihn verlassen.

Vielleicht hat das seinem Selbstbewusstsein geschadet, wobei er (in trauter Männerrunde) auch gerne damit protzt, wie potent er noch ist. Er hat auch keine Errektionschwierigkeiten oder ähnliches. Es ist wahrscheinlich wirklich nur Unlust. Auch habe ich beim Sex mit ihm noch nie einen Orgaszums erreicht, da er immer zu früh fertig ist und wenn ich das merke, habe ich keine Lust mehr. Was mir fehlt ist ja nicht nur der Sex, mir fehlen vor Allem die Zärtlichkeiten. Aber ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll, ich denke vom Alter her dürfte es doch noch kein Problem geben. Bei der Selbstbefriedigung erreiche ich meist ohne Probleme den Höhepunkt. Klar, nach 3 Schwangerschaften, Rheuma und Ende Vierzig seh ich nicht mehr aus wie ein Topmodell, aber ich pflege mich und zieh mich auch schön für ihn an, aber es nutzt nichts. Wenn ich das Gespräch suche, sagt er nur immer...ja am Wochenende, aber dann ist garantiert immer was.

In meiner ersten Ehe habe ich den Sex immer sehr genossen und mein jetziger Mann wusste auch von Anfang an, dass ich auch sexuell interessiert bin, in den ersten beiden Jahren war es auch toll, obwohl ich nie zum Höhepunkt gekommen bin, ich hab gedacht, dass es sich mit der Zeit halt einspielt, aber jetzt läuft ja gar nichts mehr und damit kann ich gar nicht umgehen. Er sagt immer er liebt mich, er findet mich auch noch attraktiv usw. Er wär halt nicht der Romantiker. Aber ich bin unglücklich und das sieht er nicht.

Antworten
Biodhrxan


Die Antwort kennt nur Dein Mann. Aber sei getröstet, du bist in deinem besten alter, aufgeschlossen und sicher begehrenswert, vielleicht hilft es, wenn du ihm das zeigst. Ihn ein wenig eifersüchtig machen. Wenn er das nicht versteht, Klartext reden. Nicht drohen, und immer von deinen Bedürfnissen sprechen, stell ihn nicht als Versager hin, denn vielleicht hat er ja andere, ernste Gründe.

B/raunaxuge


@ Bodhran:

Erst eifersüchtig machen, nur wenn er das nicht versteht, dann reden, finde ich aber die falsche Reihenfolge. Sondern gleich offen sein, den Text so ausdrucken, ihm hinlegen, bei ihm bleiben und Redebereitschaft signalisieren, fände ich die direktere Variante.

Was ich nachfühlen kann: 4-6x Sex im Jahr, finde ich auch extrem wenig. Und das Grundanliegen von belissima47 finde ich damit sehr verständlich.

Was ich noch hilfreich fände: diese Absolutaussagen abschwächen:

"von jeher immer eine untergeordnete Rolle gespielt" -> es gab wirklich nie einen Moment, wo das Sexleben mal wichtig war? Aussagen, die beinhalten "immer war alles schlecht" klingt so depressiv (Pauschalisierungen wie "immer", "alles"). Konstruktiv kann man das gleiche so ausdrücken: "Damals früher, als noch <dies und das>, das war richtig schön. Ich möchte, dass wir das wiederbeleben."

Berührungen: Ich fände es schwierig, wenn manchmal meine Frau sagen würde: Nicht berühren, ich habe Rheuma. Und manchmal: Ja, berühren, ich will mit dir kuscheln und auch Sex haben. Hilfreich wäre für mich, wenn ich da ein Muster erkennen würde und keine Willkür vermuten müsste.

"Wenn ich ihn darauf anspreche heißt es immer nur, er sei müde, hätte zuviel Stress auf der Arbeit usw." -> Es gab noch nie einen Moment, wo er mal drauf eingegangen ist? Kann man genau so konstruktiv sagen: "Weißt du noch, als wir <schöner gemeinsamer Event>, DA habe ich mich riesig gefreut. Ich möchte, dass wir sowas öfter machen."

"Auch habe ich beim Sex mit ihm noch nie einen Orgaszums erreicht, da er immer zu früh fertig ist und wenn ich das merke, habe ich keine Lust mehr." -> immer zu früh, nie Lust? Wenn du bei der SB kommst, könntest du dich doch zum Beispiel parallel (oder vorher) selbst streicheln. Als Mann kann man das sonst nämlich auch so sehen: Meine Frau hat/will(?) eh keinen Orgasmus, dann kann ich mir das auch sparen. Über die einseitige Schuldzuweisung "ich nie Orgasmus, weil er immer zu früh" würde ich mich ärgern.

"Wenn ich das Gespräch suche, sagt er nur immer...ja am Wochenende, aber dann ist garantiert immer was." -> Auch positiv formulieren. Die Klagepunkte kann man mit "meist" abschwächen, dann wird es in der Regel wahrheitsgetreuer und lässt auch wieder die schönen Ausnahmen gelten, von denen du hoffst, dass sie wieder mehr werden. Und so (mit der Nennung der schönen Ausnahmen) äußerst du deine Wünsche ganz direkt und für ihn einfacher erfüllbar.

"Aber ich bin unglücklich und das sieht er nicht." -> Sag und zeig es ihm direkter, wann du warum unglücklich bist, und warum du meinst, welchen Anteil er daran hat, und welchen du selbst. Und auch, was du meinst, was dir *von ihm* zum Glücklichsein fehlt. Du kannst doch auch nicht in ihn hineinschauen. Naja, und überleg auch selbst, was du (unabhängig von seinem Verhalten) selbst für dein Glücklichsein tun kannst. In großen Städten gibt's zum Beispiel Kuschelparties für Menschen von 18-80. Ich war da etliche Male, Leute zwischen 35 und 50 waren da oft die Mehrheit der Teilnehmer, meist mehr Männer als Frauen.

BTW. Und überleg vielleicht auch selbstkritisch, ob hormonelle Veränderungen (Wechseljahre) einen Einfluss auf dein Gemüt haben könnten.

Alles gute für eure Zukunft! Vielleicht hilft ja schon ein gemeinsames(?) Blättern im Fotoalbum, um sich wieder an die glücklicheren Tage zu erinnern.

bHeliss9ixma47


ja, wie gesagt seit einem Jahr läuft gar nichts mehr. Ich würde es ja wahrscheinlich verstehen, wenn ich einen Grund wissen würde. Aber wenn ich mit ihm darüber sprechen will weicht er immer aus. Und es ist eigentlich immer so, dass die Initiative von mir aus gekommen ist. Aber ich hab einfach das Gefühl, dass es ihm gar nichts ausmacht. Ansonsten führen wir wirklich eine harmonische Ehe, er hilft mir im Haushalt, ist gut zu den Kindern (aus meiner ersten Ehe) usw. Eigentlich alles OK, bis auf das Eine.Und ich hab wirklich schon vieles versucht, immer wieder Gespräche geführt, ihm heiße SMS geschrieben oder am Telefon ihn versucht heiß zu machen, bin zu ihm unter die Dusche gestiegen, aber nichts. Wir waren im Urlaub...nichts. Ich weiß nicht mehr weiter

SmpiderL5x9


@ belissima47,

ich bin etwa in Deinem Alter. Aber als Mann kann ich die andere Seite verstehen.

Auch ich habe an mir ein interessenlosigkeit auf meine Frau festgestellt. Ich muß mich immer zum Schäferstündchen zwingen. Was ich ihr aber nie sagen würde. Aber wir sind seit 33 Jahren zusammen, davon 26 Jahre verheiratet. Natürlich früher in der Sturm und Drangzeit ging das 3-5 Mal am Tag. Aber heute reagiert er nicht mehr auf Zuruf. Daher waren wir auch schon beim Urologen, wegen Testosteron und so. Außerdem ist mir heute die harmonische Zweisammkeit viel wichtiger. Denn ich bin der Auffassung "Sex wird völlig überbewertet"

Andererseits: Wenn Du es doch manchmal nötig hast, Dein Göttergatte aber keine Lust hat, leg Dir doch einfach einen Liebhaber zu!

Warum macht ihr Frauen euch eigentlich immer das Leben so unnötig schwer?

Erklär Du es mir bitte. Bei meiner Frau und Tochter bin ich da gescheitert.

AVndi]freDaxk


Kläre mal vorher den ufologischen Gesichtspunkt ab. Falls da alles in Ordnung ist, finde heraus, ob er auf Reize durch andere Personen oder erotischen Filmen noch eine Reaktion zeigt. Falls alles nichts nützt, müsstest Du Dir einen Liebhaber zulegen, aber das ist natürlich die schlechteste Lösung.

Mray*floxwer


Andererseits: Wenn Du es doch manchmal nötig hast, Dein Göttergatte aber keine Lust hat, leg Dir doch einfach einen Liebhaber zu!

Warum macht ihr Frauen euch eigentlich immer das Leben so unnötig schwer?

Weil es keine Frage der Beliebigkeit ist.

Wenn ich Sex mit meinem Mann will, dann will ich keinen Liebhaber. Andersrum gesagt: wenn ich einen Liebhaber will, dann will ich (wahrscheinlich) keinen Sex mehr mit meinem Mann. Nochmal andersrum gesagt: wenn ich einen Liebhaber habe, dann ist die Beziehung zu meinem Mann (wahrscheinlich) im Arsch. Nochmal weiter gedacht: wenn die Beziehung im Arsch ist, brauche ich weder Mann noch Liebhaber, sondern muss mir überlegen, was ich mit dem Rest meines Lebens vorhabe. Und dann die Konsequenzen ziehen.

S4pidder5g9


@ Mayflower,

also so tiefgreifende Gedanken mache ich mir gar nicht wenn ich doch nur vögeln will.

Bin vielleicht zu einfach gestrickt.

Mcayfloxwer


Er sagt immer er liebt mich, er findet mich auch noch attraktiv usw. Er wär halt nicht der Romantiker.

Auf die Gefahr hin, dass ich eine Antwort kriege, die mir Bauchschmerzen bereiten wird, würde ich ihn fragen, ob er mich als Frau noch begehrt, ob er mit mir überhaupt noch Sex haben will, ob ihm der Sex mit mir die letzten paar Male überhaupt noch Spass gemacht hat. Oder ob es ihm lieber wäre, wenn wir dieses Kapitel unserer Beziehung abschliessen könnten.

Er müsste mir diese Fragen ehrlich beantworten. Das ist sicherlich kein einfaches Gespräch, weil es je nachdem einen Wendepunkt in der Beziehung darstellen könnte. Aber wenn man weiss, was Sache (Realität) ist, kann man sich – einzeln oder gemeinsam – neu orientieren. Das Aufrechterhalten von Illusionen kann einem zwar vor einem schmerzhaften Erwachen bewahren, aber es nimmt einem auch die Möglichkeit, die eigene Lebenssituation angenehmer und erfreulicher zu gestalten.

S@pidker59


@ Mayflower,

Du hast mit deiner Aussage ihn zu fragen hundertprozentig recht.

Aber was ist, wenn der Ehemann von belissima47 nicht Zuhause gelernt hat über Gefühle und sexuelle Dinge zu sprechen. Was dann? Sie spricht ihn drauf an, er haut ab in die Kneipe, wo er mit seiner Potenz prahlt.

Ist es dann nicht besser, alleine wegen der Kinder, die (Ehe) -Form zu waren und jeder sucht sich seine Entspannung außer ehelich.

Warum wird immer so an dem Sakrament der Ehe geklebt?

Hat hier die Kirche in 2000 Jahren ganze Arbeit geleistet?

Schau Dir unseren neuen Bundespräsidenten an. Verstirbt er im Amt, bekommt seine noch immer nicht geschiedene Ehefrau seine Pension. Seine Lebensgefährtin Daniela Schadt, hat eigene Versorungsansprüche. Die braucht das Geld von Joachim nicht. Warum ist das alles also so schlimm.

M6ay!flowexr


Ist es dann nicht besser, alleine wegen der Kinder, die (Ehe) -Form zu waren und jeder sucht sich seine Entspannung außer ehelich.

Wenn ich es richtig gelesen habe, dann sind Bellissimas Kinder aus einer früheren Beziehung und demzufolge wahrscheinlich auch schon aus dem Gröbsten raus.

Ich bin ein grosser Verfechter dafür, dass man Kindern ihr Nest erhält, solange es für ihre Entwicklung existenziell wichtig ist. Aber irgendwann sind die Kinder flügge und spätestens dann sind die Beziehungsprobleme der Eltern nur noch reine Paarprobleme. Wenn ein Paar seine Elternpflichten erfüllt hat (tönt schrecklich, ich weiss), dann hat es das Recht, für sich Entscheidungen zu treffen, die keine Rücksicht mehr auf die Kinder nehmen.

Warum wird immer so an dem Sakrament der Ehe geklebt?

Ich glaube nicht, dass es hier um das Sakrament der Ehe geht. Es geht Bellissima doch darum, dass sie nicht weiss, warum ihr Mann nicht mehr mit ihr schlafen will. Dass sie das verunsichert, wahrscheinlich auch kränkt und sie relativ ohnmächtig zurück lässt.

Natürlich könnte sie ihn verlassen oder betrügen. Aber ich glaube, soweit ist sie noch nicht. Sie möchte zuerst mal wissen, was eigentlich los ist und warum er sie nicht mehr zu begehren scheint.

SIpidWerx59


@ Mayflower,

dem schließe ich mich an. Aber ist Dir schon mal aufgefallen, dass hier manche einen Faden eröffnen sich dann aber nicht mehr drum kümmern. Oder täuscht mich mein Eindruck.

J@ip piJe


seine erste Frau hat ihn immer wieder betrogen

warum wohl :=o

Aber ich bin unglücklich und das sieht er nicht.

bin mir sicher er sieht das. aber was soll er machen? die lust kann man nicht erzwingen, nicht beireden und nicht vorspielen.

Ich weiß, sehr ernüchternd :°(

Bmraunaxuge


Auf die Gefahr hin, dass ich eine Antwort kriege, die mir Bauchschmerzen bereiten wird, würde ich ihn fragen, ob er mich als Frau noch begehrt, ob er mit mir überhaupt noch Sex haben will, ob ihm der Sex mit mir die letzten paar Male überhaupt noch Spass gemacht hat. Oder ob es ihm lieber wäre, wenn wir dieses Kapitel unserer Beziehung abschliessen könnten.

Also das finde ich eine perfide Technik: hat *dir* denn der Sex noch Spaß gemacht? Ist es *dir* lieber, wenn wir keinen Sex mehr haben? Es klingt, als würde sie ihm Schuld zuschieben wollen, wenn er nicht passend antwortet.

Beides (Spaß bei ihm, Annahme über möglichen Wunsch nach sexlosem/sexarmem Leben mit ihr) ist doch nicht entscheidend: belissima ist unzufrieden, aber wenn er sich mit ihr auf den Sex einlassen würde, den sie sich wünscht, so wären damit auch ihre Wünsche erfüllt. Ihm muss es keinen besonderen Spaß machen. Das ist seine Sache. Belissima würde für sich überlegen, was sie will. Sex allgemein? Sex mit ihm?

Ich kenne von Gesprächstherapien/Paartherapien die Grundregeln: Jeder schildert, was er/sie selbst empfindet und was er/sie sich vom anderen wünscht. Ein Dialog kommt zustande, indem man als erstes wiederholt, was man selbst aus der letzten Aussage des anderen verstanden hat. Außerdem keine "man/immer/nie"-Aussagen (Verallgemeinerungen), keine "wir"-Aussagen (für den anderen mit sprechen). Sondern beim "ich" bleiben. Annahmen über den anderen, aber auch Fragen möglichst weit reduzieren. Alle Empfindungsaussagen von sich selbst und vom Partner im Jetzt sehen, sie haben keine ewige Gültigkeit, auf deren Basis man später abrechnet. Denn sonst hätte das Gespräch keinen Zweck.

Er müsste mir diese Fragen ehrlich beantworten.

Und mit ehrlich meinst du klare Antworten, oder? Aber am ehrlichsten kann auch eine unklare Antwort sein. Oder sehr verletzende. Darauf müsste sie gefasst sein.

Das ist sicherlich kein einfaches Gespräch, weil es je nachdem einen Wendepunkt in der Beziehung darstellen könnte. Aber wenn man weiss, was Sache (Realität) ist, kann man sich – einzeln oder gemeinsam – neu orientieren.

Sehe ich auch so. Nur es so auf ein entscheidendes, erstes (!) offenes Gespräch zu reduzieren, fände ich kritisch. Naja, und das von ihr geschilderte Verhalten, dass er solchen Gesprächen scheinbar generell aus dem Weg zu gehen scheint. Wenn so aller 1-2 Wochen nur 15-20 min solch eines offenen Paargespräches möglich wären, könnte das schon sehr hilfreich sein. Dann hat der andere Zeit und Raum. Wenn sich dann über 6-12 Monate offenen Miteinanders wirklich nichts geändert hätte, dann hat sich oft über die Zeit schon von selbst die Alternative eröffnet.

b0elishsimax47


Ich bin schon erstaunt, dass ich soviele Reaktionen bekommen habe, damit habe ich eigentlich gar nicht gerechnet. Erst mal Danke dafür :)^

Also meine Kinder sind aus meiner ersten Ehe 24 / 22 / 16 / Jahre alt, nur die Jüngste lebt noch zu Hause.

Ich möchte meinen Mann nicht betrügen, ich liebe ihn und will auch nicht riskieren ihn zu verlieren. Denn eines ist ganz sicher: Würde ich mir jemanden suchen und er bekäme es raus, wär unsere Ehe am Ende. Ich hatte ja schon erwähnt, dass seine erste Ehe an der Untreue seiner Frau zerbrochen ist und das war für ihn der absolute Supergau.

Ich habe schon etliche Male versucht ein Gespräch zu führen, ihn zu fragen, ob er mich nicht mehr begehrt, ob er mich nicht mehr liebt, er blockt immer ab. Oder er zieht es ins Lächerliche. Ich weiss nicht, ob es eine körperliche Einschränkung bei ihm gibt, wäre bereit, dass zu akzeptieren, wenn es so wäre. Nur dieses Nichtwissen macht mich schon fertig.

Vielleicht werde ich wirklich noch einen Versuch machen, ihn fragen, was los ist und darauf bestehen zu einem Paartherapeuten oder, sollte es doch ein Poblem geben, zu einem Urologen zu gehen.

Oder – vielleicht muss ich mich wirklich damit abfinden. :°(

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH