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Freund will zu viel Sex

PRhoenexlein hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich habe seit 10.4 einen neuen Freund. der ist sonst wirklich total nett und wir verstehen uns.

Aber nun scheint die Beziehung am Punkt Sexualität zu scheitern und ich weiß nicht mehr weiter und bin total verzweifelt.

Wir sehen uns 2 mal die Woche mit je Übernachtung mal bei ihm mal bei mir.

Immer auch immer wenn wir uns sehen will er sex. Es ist nun wirklich nicht so das ich nicht will mein problem das ich auf Dauer bei diesem Sex Pensum nicht mit halten kann. Einerseits weil ich schon Schmerzen habe und andererseits weil es mit einfach zu viel Kraft kostet.

Wenn wir uns treffen machen wir am Stück mit schmusen so 4-5 Stunden Sex. Dabei hat er den Anspruch an sich 2 mal zu kommen.

Wenn es beim Geschlechtsverkehr auch bei ihm beim 2 mal nicht klappt sollt ich ihn dann mit der hand befriedigen ist alles gut und schön, nur es verlässt mich die Armkraft mit der Zeit, weil es schon so ne halbe Stunde dauern kann.

Dann möchte er morgens nach dem aufwachen auch noch mal.Ich stehe nun schon früher auf....

das alles 2 mal die Woche, also 2 mal am abend und 1 mal morgens.

Das ist mir echt zu viel auf Dauer. Ich habe ihn schon mehrfach gesagt dass ich auf dauer dieses sexpensum nicht mit halten kann weil ich einfach nicht mehr kann, mir würde so max 1 mal die Woche reichen.

Dann sagt er wir sehen uns ja erst in 1-2 Tagen dann hätte ich ja noch genügend Ruhe bis dahin .

Nun ist es schon so weit gekommen, dass ich schon 2 Tage vor unserem Treffen total gestresst bin und wieder Angst und Druck habe, wie ich diesen Anspruch an Sex erfüllen soll.

Nun überlege ich, damit ich erst mal zur Ruhe komme das wir erst mal ne kleine Pause machen.

Er sagt aber auch von sich selber das er das braucht und wenn er alleine ist, befriedigt er sich schon so 2-3 mal am Tag.

ich bin total verzweifelt möchte ihn nicht verlieren, aber auf Dauer gehe ich kaputt, körperlich wie auch psychisch.

Er hatte eine jährige Ehe nun geschieden die Ehe scheiterte mitunter daran weil er mehr wollte als sie.

ja vielleicht weiß jemand von euch Rat.

liebe Grüße

Antworten
1.t0o3


Kann es denn einen Rat geben, der dir gefallen würde?

Ihr habt ein sehr unterschiedliches Bedürfnis nach Sex und du hast bereits nach 6 Wochen Beziehung Vermeidungsstrategien entwickelt. Sucht euch Partner, die besser passen. Sorry.

m6ark1h60x0


ich kann das nachvollziehen was du sagst

ich brache auch mehr sex als meine freundin

wir haben das im mom so gelöst das wir ne offene beziehung habn

klar würd ich lieber öfters mit ihr schlafen

aba so kommen wir beide auf unsere kosten

naja das is bestimmt nich der tip den du hören willst

mcarku1600


kommst du denn zum orgasmus

ich mein ist es für dich auch ein bischen schön oda nur anstrengend

P>hoen=elexin


Ich möchte ihn natürlich behalten, wozu ich evt eine Rückmeldung brauche, was ich selber sehr schlecht einschätzen kann, ob ich wirklich ein Mensch bin, wenn ich 1 mal die Woche genieße ob das im Duchrschnitt zu wenig ist. ? Ob ich unnormal bin?

Nur ich muss ja jetzt versuchen langsam grenzen zu ziehen, weil ich merke ich gehe drauf habe 6 Wochen über meine Grenzen. ich bin gereizt, genervt, überfordert...

E^heemaliZger rNutzer (#)257x499)


Also Partnerschaft heißt nicht Partnerschaft weil sie den Partner schafft.... :[]

Es gehören aber nunmal 2 dazu, wenn du das so mit dir machen lässt und dich nicht wehrst (in diesem Fall verweigerst) kommt DU (ihr) aus diesem Hamsterrad nie raus.

Wenn er (ihr) jetzt schon mit der "Beischlaffrequenz" hadert wird das langfristig denke ich nichts, sorry ":/ :-/

PChoe6nelxein


Ich komme auch wenn er mich streichelt aber ich muss mich dazu zwingen, da ich viele Medikamente nehme, hemmen die das total, das weiß er auch.

beim Geschlechtsverkehr komme ich nie.

Trotzdem würde mir 1 mal die Woche reichen. Beim 2 mal artet das auch bei mir in Anstrengung aus, zumal wir uns ja die halbe nacht um die Ohren schlagen, ich dann am nächsten Tag meine Sachen nicht mehr auf die reihe bekomme.

Von seiner Ex frau hat er sich getrennt, weil die nur alle 3 wochen wollte. Aber zwischen 6 mal die Woche und alle 3 wochen, gibs ja noch was dazwischen.

P.S mit einer offenen beziehung könnte ich nicht leben

w;ifealxex


@ Phoenelein

in welchem alter seit ihr denn ihr zwei

m7arkN1600


dachte ich mir das das nix is

aba im ernst dann seh ich schwarz

so wie du das schreibst willst du deutlich weniger sex als 5-6 mal die woche

ich denke fast das er es eher noch öfters könnte

ich mein was wär wenn ihr zusammen wohnen würdet und ihr jede nacht in einem bet liegen würdet

P^hoHe0n0eleixn


eben..das sind alles Probleme wo ich denke das es schwierig werden konnte.

mein freund ist 45 ich 36.

Naja dann ist das wohl nicht mehr raus zu holen, ja dann tut es mir leid das es gerade daran scheitert...ich dachte man könnte sich in der Mitte treffen... :-(

P.S gestern meinte er zu mir das er auch mega kaputt ist uns seitdem wir uns kennen er sein Sport auch nicht mehr schafft.

1Ito<3


Trotzdem würde mir 1 mal die Woche reichen.

Gerade für die Anfangsphase einer Beziehung empfinde ich das schon als wenig. Viele (die meisten?) verliebten Männer würden sich damit noch arangieren können und darauf hoffen, dass es nicht im Laufe der Beziehung NOCH weniger wird.

Der Freund ist jedoch an der anderen Seite der Sexskala angesiedelt. Sein Bedürfnis ist genauso normal, wie dein bedürfnis. Aber es passt eben überhaupt nicht zusammen.

uaniveKrselMl0x7


@ Phoenelein

Sexualität ist nur dann lustvoll erfüllend, wenn sie gewollt und selbstbestimmt erlebt wird. Das was Du beschreibst in Deinem Thread klingt nach Verzweiflung pur und innerem Druck.

Beides wird auf Dauer kaum zum bleibenden Lustgewinn und erfülltem Sex für euch beide werden.

Nimm nicht als Schuld auf Dich ihm sexuell nicht genug "Paroli" bieten zu können, weil Deine Libido eine völlig andere ist, als die Deines Partners.

So wie er als Mann nicht dafür kann, dass sein sexuelles Verlangen so ist wie es ist, so kannst du ebenso wenig dafür – das dies bei Dir nicht so ist.

Es gibt Menschen, die ihre starke Libido selbst als Last empfinden, weil es sie im Alltag zu sehr einschränkt. Diese suchen dann von selbst Hilfe, weil ihnen das Druck macht. Andere wiederrum genießen das sehr so potent zu sein. Lieben beides, Sex mit dem Partner und gleichwertig sich öfter selbstzubefriedigen aus Lust und als Ventil, um dem Partner "Luft" zu geben, dies sogar gern wollend – und es nicht als Einschränkung ihrer Lust empfinden.

Du für Dich hast schon signalisiert, dass eine sexuell nach außen geöffnete Beziehung im Grundsatz nicht in Frage kommt. Somit wäre eine Alternative zur Lösung eures Problems schon entfallen.

Zum Problem wird die höhere Libido eines Partners immer dann, wenn diese zum Anlass genommen wird, daran die Höhe der emotionalen Gefühle zu koppeln. Soll heißen, wer als Partner nicht oft und lange genug mitmacht, liebt mich eben nicht wirklich. Das ist emotionale Erpressung und läuft auf Nötigung heraus.

Menschen "ticken" verschieden, das ist ein Fakt und auch mit einlenkender Einsicht nicht immer lösbar. Ein Mensch erlebt Sexualität viel, gern und oft. Ein anderer sich ohne oft und viel Sex habend, ebenso wohlfühlend.

Der Wunsch nach Sex kann für jemand ein Grundbedürfnis, wie Essen, Trinken und Schlaf sein. Und es wäre ein Fehler ihm Schuld zuweisend mitzuteilen, DU hast nichts anderes im Kopf, bist triebgesteuert und anmaßend. Gegenfrage – warum soll jemand auf etwas verzichten, was postiv erlebt guttuend ist ?

Ein anderer mag Sex zwar auch für sich, erlebt ihn aber nicht im Bedürfnis als immer habend wollend, wenn Lust und Gelegenheit vorhanden ist. Weil ihm andere Aktiviäten gleichwertig wichtig sind, als Beziehungsmodell.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wobei ich persönlich denke, es läuft nur auf eine hinaus. Entweder genießt ihr eure Sexualität beidseitig in einer Frequenz, die für beide akzeptabel erscheint oder wie aus Deinem Eröffnungsthread zu lesen, leiden beide schon kurz nach dem Kennenlernen, sind mit Skupel belastet. Das ist keine gute Basis auf Dauer.

Die Lust auf Sex wechselt im Laufe einer Beziehung, dennoch es wäre falsch Dir jetzt den Tipp zu geben, darauf hoffend – das nach der Phase des akuten Verliebtseins wirlich alles "besser" wird, sprich die Libido Deines Partners schwächt sich von allein ab.

Gerade weil im Vorfeld, wie Dir bereits bekannt ist – eine Beziehung an der Unvereinbarkeit der Libido gescheitert ist, ist die Überlegung ein MUSS, ob ihr beide so weiter machen könnt wie bisher. Ohne das es darauf hinaus läuft, dass Du Dich überfordert und er sich sexuell unterfordert fühlt, wenn ihr euch auf ein Mittelmaß einigt. Das macht auf Dauer unzufrieden, damit haben alle Vorredner dieses Threads recht.

xUpunxkt


Finde 2x die Woche für ein Paar, das gerade neu zusammen ist, sehr wenig. Normalerweise fliegen da doch noch die Funken und man kann gar nicht genug vom anderen bekommen.

Daher würde ich auch sagen, dass es wohl keinen Kompromiss geben wird ohne dass er sich unterfordert fühlt.

nGautilcomaxn


man muss ja nicht stundenlang miteinander schlafen, ein quickie zwischendurch ist ja manchmal auch schon hilfreich. und im sommer gibt es auch draußen viele gelegenheiten sich näher zu kommen. irgendwann wird es "ihn" bestimmt auch nerven, so viel sex zu haben. und etwas zurückweisung erhöht das interesse ungemein!

bpe=rkxel


Hallo Phoenelein!

Hat sich in der letzten Woche schon etwas neues getan bei Euch oder Dir?

LG @:)

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