» »

Was versteht ihr unter sexueller Aufgeschlossenheit?

L.olaTX5


Echt? :-o Merkt man dir überhaupt nicht an.

Ich nehme mal stark an, dass das ironisch gemeint war von daher: Nicht wahr. ;-D Ich bin gut im Tarnen und Täuschen. 8-) o:)

NWan+ni7g7


Wobei das dann auch bedeutet, dass Menschen, die schon in der Vergangenheit vieles ausprobiert haben und jetzt wissen, dass sie einiges davon nicht mögen, im Prinzip sexuell weniger aufgeschlossen sind, als sie's in der Vergangenheit schonmal waren... ;-D

Naja, aber ist ja ein UNterschied ob jemand sagt, hab ich probiert sagt mir nicht zu oder "neeeee sowas mach ich nicht!". ;-) ;-D

Guter Punkt. :)z Wobei man sich seine Reaktion auf bestimmte Vorstellungen ja nicht unbedingt aussuchen kann. Bei ungewöhlichen Praktiken kann ich ohne Probleme eine neutral interessierte Haltung haben. Bei vielen verschiedenen Sexpartnern kommt bei mir dagegen recht schnell eine unwillkürliche Abneigung zu Tage.

Nee klar. Ein erstaunter Blick oder so kann man sich vielleicht nicht verkneifen, aber wenn es dem anderen Spaß macht, so what? ;-)

Und deine Abneigung gegenüber vielen Sexpartner ist ja allgegenwärtig. ;-D Und genau das finde ich nunmal ist überhaupt nicht aufgeschlossen. :=o

E;xCtremspsätzündexr


ich denke, der begriff "aufgeschlossen" sagt es ja schon: sich nicht kategorisch gegen neues verschließen und gerne und mit neugier auch mal neues ausprobieren, dinge, die vielleicht für andere nicht dem standard im bett entsprechen. ich denke, ausprobiert haben sollte man zumindest so einiges schon mal. ob es einem für die zukunft auch gefällt, steht ja auf einem anderen blatt. aber ich persönlich mag dieses "nein, sowas/das mache ich nicht!" nicht, das oftmals im bett herrscht.

chuchi

Ich würde das für meinen Teil noch ergänzen um eine "natürliche versaute Neugier", eine verspielte Fantasie und die Fähigkeit, seine Wünsche zu artikulieren.

L_olaxX5


Naja, aber ist ja ein UNterschied ob jemand sagt, hab ich probiert sagt mir nicht zu oder "neeeee sowas mach ich nicht!". ;-) ;-D

Für den neuen Partner, der die betreffende Sache gerne machen würde nicht wirklich. ;-) Da ist die zweite Haltung vielleicht sogar noch die, bei der es mehr Spielraum gibt und man den anderen vielleicht doch neugierig machen könnte.

Nee klar. Ein erstaunter Blick oder so kann man sich vielleicht nicht verkneifen, aber wenn es dem anderen Spaß macht, so what? ;-)

Und deine Abneigung gegenüber vielen Sexpartner ist ja allgegenwärtig. ;-D Und genau das finde ich nunmal ist überhaupt nicht aufgeschlossen. :=o

Ist dir unbenommen.

M8oni+kxa65


Wobei das dann auch bedeutet, dass Menschen, die schon in der Vergangenheit vieles ausprobiert haben und jetzt wissen, dass sie einiges davon nicht mögen, im Prinzip sexuell weniger aufgeschlossen sind, als sie's in der Vergangenheit schonmal waren...

:)z Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, und womöglich bin ich dadurch auch weniger aufgeschlossen als ich schon mal war, zumindest wenn damit Neugier auf Neues verbindet. Irgendwann ist eben nichts mehr neu, es sei denn, man erschließt sich Praktiken, die man mal total abgelehnt hat. Aber auch das hat ja eine Grenze, an die kommt man eigentlich doch immer irgendwann.

N{ann`i7x7


Für den neuen Partner, der die betreffende Sache gerne machen würde nicht wirklich. ;-) Da ist die zweite Haltung vielleicht sogar noch die, bei der es mehr Spielraum gibt und man den anderen vielleicht doch neugierig machen könnte.

Gut für einen neuen Partner vielleicht nicht, aber eine Grundsätzliche aufgeschlossenheit war/ist ja vorhanden. ;-)

Das man irgendwann mal an die Grenzen stößt wo es dann nix oder nicht mehr viel neues zu Entdecken gibt, ergibt sich dann eben aus Erfahrung und vielleicht auch dem Alter. ;-D

l|aubwqolf


Sexuelle Aufgeschlossenheit bedeutet für mich, dass jemand...

1. Neugierig ist, Neues auszuprobieren.

2. Sich mit der eigenen Lust auseinandersetzt, dh. sich hinterfragt, warum er oder sie bestimmte Techniken vielleicht (im ersten Moment) ablehnt. Das heißt nicht, dass er oder sie dann alles auf Teufel komm raus ausprobieren muss, aber ich finde man sollte sich im Klaren sein, warum man etwas nicht machen möchte.

Zum Beispiel: Ich möchte kein BSDM ausprobieren, weil ich absolut weiß, dass Schmerzen mir keine Lust bereiten.

3. Seine Vorstellungen mit dem Partner kommuniziert, auf dessen vielleicht abweichende Wünsche eingeht und gemeinsam mit ihm Lösungen findet.

4. Anderer Leute Sexualität nicht als eklig, abartig oder krank hinstellt, auch wenn er sich damit nicht selber identifizieren kann (Ausnahme: Sodomie und Pädophilie)

Die Menge der Sexpartner finde ich total unerheblich. Das gehört für mich eher wieder unter Punkt vier: Jemand der sexuell aufgeschlossen ist, kann akzeptieren, dass für eine andere Person der häufige Wechsel des Sexualpartners total okay/völlig inakzeptabel ist.

*:)

1+to3


Zum Beispiel: Ich möchte kein BSDM ausprobieren, weil ich absolut weiß, dass Schmerzen mir keine Lust bereiten.

Du weißt aber offenbar nicht, dass BDSM nicht immer mit Schmerz zu tun hat. ]:D

(Ausnahme: Sodomie und Pädophilie)

Man darf durchaus auch andere Dinge ekelig finden, ohne verklemmt zu sein. Merkwürdig auch, dass so oft refelxartig die beiden Punkte genannt werden, während andere tatsächlich verbotene Praktiken zum Standardrepertoire insbesondere weiblicher Fantasien gehören. Schwieriges Thema.

Keine Tabus hat

JEDER hat Tabus in der einen oder anderen Form.

Für mich heißt Aufgeschlossenheit: Nichts verurteilen, was man nicht selbst mal ausprobiert hat. Zumindest sollte man sehr genau wissen, dass man tatsächlich über die entsprechenden Praktiken informiert ist, statt nur Vorurteile und Halbwissen zu haben. Es heißt nicht, dass man alles ausprobiert haben muss.

l#auKbwolxf


Du weißt aber offenbar nicht, dass BDSM nicht immer mit Schmerz zu tun hat. ]:D

Doch ;-) Deswegen korrigiere ich: Keine BDSM, bei denen Schmerzen im Spiel sind. Macht- und Unterwerfungsgeschichten kann ich nämlich sehr wohl was abgewinnen :=o 8-)

Man darf durchaus auch andere Dinge ekelig finden, ohne verklemmt zu sein. Merkwürdig auch, dass so oft refelxartig die beiden Punkte genannt werden, während andere tatsächlich verbotene Praktiken zum Standardrepertoire insbesondere weiblicher Fantasien gehören. Schwieriges Thema.

Tatsächlich verboten? Wusste gar nicht, dass Sodomie und Pädophilie seit neuestem erlaubt sind %:|

Und falls du jetzt Vergewaltigungen meinst... das hab ich hier jetzt mal als sexuelle Neigung bewusst komplett aussen vor gelassen. Alle sexuellen Handlungen, die gesetzlich verboten sind, sind nicht umsonst verboten. Okay ist meiner Meinung nach alles, wo der andere Part freiwillig mitmacht. Darunter fallen für mich weder Vergewaltigungen noch Pädophilie noch Sodomie.

Klar kann man andere Praktiken eklig finden, aber tolerieren sollte man sie können. Ganz ehrlich? Ich finde viele BDSM-Praktiken echt widerlich. Ich hab aber trotzdem kein Problem, wenn jemand sich da austobt, solange alle Parteien einverstanden sind. Ist halt nichts für mich, aber jedem sein Ding :-)

1)to3


Wusste gar nicht, dass Sodomie und Pädophilie seit neuestem erlaubt sind %:|

Sodomie (im heutigen engen Sinne) ist bei uns legal. Eben weil das Tier freiwillig mitmacht. Aber das ist ein Thema, zu dem ich hier nichts mehr öffentlich schreibe bzw. zu dem es genügend (gelöschte) Threads gibt. Und soweit ich weiß, dürfte ich in Deutschland legal mit einer 14 jährigen einvernehmlichen Sex haben, aber würde wohl trotzdem von vielen als pädophil bezeichnet werden.

Und falls du jetzt Vergewaltigungen meinst..

:)= Oder Inzest. Oder Spiele wie Lehrer/Schülerin. Plus andere Dinge, die bestimmt gegen Forumsregeln verstoßen.

Was verboten ist und was legal ist, hängt nur von der Rechtsprechung eines Landes ab. In England ist einvernehmlicher BDSM verboten. Als bei uns Sodomie mit Tieren erlaubt wurde, blieb Sodomie=Homosexualität noch lange verboten.

MXoni3k\a65


Klar kann man andere Praktiken eklig finden, aber tolerieren sollte man sie können.

Keine Ahnung, ob man das muss. Denen, die sie praktizieren, ist es egal, ob du oder ich sie tolerieren, wem nutzt oder schadet das? Tolerieren setzt ja irgendwie voraus, dass man überhaupt damit in Berührung kommt in irgendeiner Form, was bei mir bei einigen Praktiken überhaupt nicht der Fall ist, insofern ist es mir absolut egal. Würde jedoch jemand an mich herantreten, der Lust auf eine von mir als widerlich empfundene Praxis hat, könnte ich mich vermutlich nicht davon frei machen, dass das auch Rückwirkungen darauf hätte, wie ich diese Person empfinden würde. Mir fiele es schwer, das eine komplett vom anderen zu trennen. :-/

1ktoD3


Würde jedoch jemand an mich herantreten, der Lust auf eine von mir als widerlich empfundene Praxis hat

Dann müsstest du aber damit leben, dass er dich wohl kaum als sexuell aufgeschlossen bezeichnen würde. Ob zu Recht oder nicht hängt sicherlich davon ab, wieviele Frauen dies ebenfalls als widerlich empfinden würden. Wenn du zB oral widerlich findest, wird das urteil evtl. anders ausfallen, als wenn es um :-X geht.

M1onik7a65


Dann müsstest du aber damit leben, dass er dich wohl kaum als sexuell aufgeschlossen bezeichnen würde.

Das ist der Punkt, in so einem Fall wäre mir das auch absolut egal, dann wäre ich eben in seinen Augen nicht aufgeschlossen, ich bitte darum 8-) . Klar, wenn es eine Praktik betrifft, die so häufig ist wie Oralsex, wird dieses Urteil dann wohl auch so oft gefällt werden, dass es für denjenigen dann irgendwann nicht mehr egal sein könnte, weil es die Partnerwahl einschränkt.

1}tox3


Bleibt also die Ursprungsfrage: Was muss frau mitmachen, um sexuell aufgeschlossen zu sein? Ich finde ehrlich gesagt schon, dass oral dazu gehört. :-p

zHuendYstofxf


muss man alles ausprobiert haben um sagen zu können dass man es nicht mag?

Ganz sicher nicht. Die eigene Phantasie ist da ein guter Leitstern. Wenn man bestimmte Szenarien schon in der Vorstellung befremdlich, einfach nur komisch oder abstoßend findet, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Erwartung das Erlebnis auch in die passende Richtung prägt, nach dem Motto "Ich hab's doch gleich gewusst".

Außerdem kann man bei vielen Praktiken, die von "aufgeschlossenen" Leuten erwartet werden, aufgrund von Vorerfahrungen in nicht-sexuellem Kontext schließen, wie man sie im erotischen Zusammenhang finden würde: Wer als Kind regelmäßg den Hintern versohlt bekam und dadurch traumatisiert ist, wird kaum auf Spanking stehen; wer die Verabreichung eines Zäpfchens oder die rektale Untersuchung beim Arzt unangenehm findet, wird kaum echte Freude am Hintern-Pimpern entwickeln.

Grundsätzlich finde ich es gut, aufgeschlossen zu sein, völlig unabhängig vom Thema, denn es bedeutet Freiheit, Beweglichkeit, Entwicklungspotenzial. Beim Thema Sex sehe ich allerdings die Janusköpfigkeit des Begriffes, denn das Gegenteil davon heißt: prüde, und das will in unserer hochsexualisierten Kultur niemand sein. Ich sehe also die Gefahr, dass der Druck, erotisch aufgeschlossen zu sein, zur Selbstnötigung führt, wenn jemand (und vor allem werden es Frauen sein, Männer sind meiner Erfahrung nach als Ganzes erheblich unerschrockener auf dem Gebiet – kein Wunder, schließlich hat die Natur es so eingerichtet, dass sie bei der Frau "Gastfreundschaft" genießen und nicht zeigen müssen) sich auf eine ungeliebte Praktik einlässt, nur um nicht mit der Keule "Du bist aber kein bisschen ausgeschlossen!" traktiert zu werden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH