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Was versteht ihr unter sexueller Aufgeschlossenheit?

zCuend!stofxf


Was muss frau mitmachen, um sexuell aufgeschlossen zu sein? I

Klingt wie "Was muss Parkett aushalten, um als robust zu gelten?". Es kommt der Aspekt von Leidensbereitschaft ins Spiel. Hat das – außer in der BSDM-Szene – wirklich was mit beiderseitig gutem Sex zu tun?

D+ie, Seh&erihn


für mich ist sexuelle aufgeschlossenheit: unabhängig von geltenden moralvorstellungen neugierig auf das sein, was mich und meinen partner sexuell interessiert! nicht gleich dicht zu machen, wenn es neu oder ungewöhnlich für mich klingt!

sexuelle aufgeschlossenheit hat für mich nichts mit der anzahl der partner zu tun und auch nicht damit, wie lange zeit zwischen dem ersten blick und der ersten sexuellen aktion liegen ;-)

l9aub8woxlf


@ 1to3

Um es nochmal klar zu stellen: Ob ich Toleranz für eine sexuelle Neigung aufbringen kann, oder nicht, hängt für mich vor allem damit zusammen, ob der Sex für beide Seiten einvernehmlich ist.

Das gilt in der Regel – auch wenn du mich versuchst, anders zu belehren – nicht für Sodomie (weil Tiere sich nicht "Ja" äussern können), das gilt nicht für ich sag mal "echte" Pädophilie (Sex mit 14jährigen ist ab dem Alter von 18 Jahren schon eine rechtliche Grauzone, die Frage ist ja nun auch: Ist eine 14jährige schon fähig, über ihre sexuelle Lust zu urteilen?) und für wirkliche Vergewaltigungen gilt das gleich dreimal nicht.

Auf deine Wortklauberei haben ehrlich gesagt keine Lust. :|N

D\ie9 SeKherin


und lola und gwen...

Und deine Abneigung gegenüber vielen Sexpartner ist ja allgegenwärtig. ;-D Und genau das finde ich nunmal ist überhaupt nicht aufgeschlossen. :=o

das finde ich zum beispiel absolut nicht ausschlaggebend für sexuelle aufgeschlossenheit! ich hatte auch ein leben vor meinem mann und da war ich sexuell viel zugeknöpfter (gilt das als gegenteil zur aufgeschlossenheit?) bei vielen männern, als jetzt mit nur meinem einen mann ;-D

L_olaxX5


@ zuendstoff

guter Beitrag. :)^ Ich sehe auch die Gefahr, dass (noch) nicht so selbstbewusste Menschen (insbesondere Frauen) Dinge mitmachen, die sie vielleicht gar nicht so richtig wollen, nur um nicht als prüde zu gelten.

Ssil7x7


Seinen Sex nicht als 08/15 sehen, sondern Erleben und intensiv Ausleben, dies in allen oder vielen Facetten.

Ja auch über das "Normale" hinaus! Aber was Normal sieht ja je jeder und das zum Glück anders!

J obrdCan1


@ zuendstoff

wer die Verabreichung eines Zäpfchens oder die rektale Untersuchung beim Arzt unangenehm findet, wird kaum echte Freude am Hintern-Pimpern entwickeln.

Ich finde deinen Beitrag grundsätzlich wirklich klasse, unterschreibe auch die "Kernaussage", aber oben zitierter Passage kann ich nicht ganz zustimmen. Ich glaube jedenfalls, dass es kaum jemanden gibt, der eine rektale Untersuchung im medizinischen Kontext "angenehm" findet, ganz unabhängig von seinen sexuellen Vorlieben. Zumindest möchte ich mir das nicht "unterstellen" lassen, auch wenn es vielleicht nicht so gemeint war. Jegliche Untersuchungen in diesem Bereich sind mir ein Graus, obwohl ich gemeinsam mit meinem Partner wirklich gerne Analsex praktiziere. Den meisten Frauen wird auch die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt nicht gerade angenehm sein und trotzdem können sie am Abend darauf große Freude am Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner haben, oder?

Also ich kann zwar sehr gut nachvollziehen, wenn jemand durch "schlechte" Erfahrungen außerhalb des sexuellen Kontexts sozusagen "traumatisiert" ist oder auch einfach für sich durch nichtsexuelle Erfahrungen bereits schließt, dass es ihm im sexuellen Kontext wohl nicht gefallen wird. Habe ich vollstes Verständnis und ist ja auch irgendwie logisch. Aber wie gesagt, gerade im Zusammenhang mit medizinischen Untersuchungen scheint mir das für viele nicht übertragbar, denn wer lässt sich schon gerne von einem wildfremden Menschen an derart intimen Stellen untersuchen oder irgendwie behandeln. Das finden mit Sicherheit auch 95% derer, die im sexuellen Kontext mit dem Partner Spaß daran haben, schlicht unangenehm.

Ansonsten aber wie gesagt, auch von mir :)^ für den Beitrag.

d&ie SGerafinxa


Ich muss zugeben, ich amüsiere mich ein bisschen über diesen Faden. Einfach, weil bei mir der Eindruck entstanden ist, dass jeder "sexuelle Aufgeschlossenheit" irgendwie um sich und seine Person herum definiert. Viele Sexpartner oder wenig, vieles ausprobieren oder sich zumindest gedanklich damit auseinandersetzen, bestimmte Praktiken oder nicht usw.

Ich sag's mal so: für mich hat sexuelle Aufgeschlossenheit viel mit Neugier, Sinnlichkeit, der Fähigkeit, sich fallenzulassen und ja, Offenheit, der Bereitschaft, Dinge auszuprobieren, zu tun. Und ich sag's mal gleich dazu – sonderlich sexuell aufgeschlossen bin ich nicht. Finde ich jetzt aber auch nur mittelschlimm. Ich denke, ich muss mir jetzt auch nicht das gegensätzliche Etikett "verklemmt" verpassen, insofern kann ich damit ganz gut leben.

Ach so, und: die Zahl der Sexualpartner hat für mich auch nicht zwangsläufig mit sex. Aufgeschlossenheit zu tun.

MmayflIorwexr


Dann müsstest du aber damit leben, dass er dich wohl kaum als sexuell aufgeschlossen bezeichnen würde.

Sollen wir eine Kerze anzünden für die arme Monika 65, die nicht als sexuell aufgeschlossen bezeichnet werden kann? Vielleicht sollten wir für sie beten, dass eine sexuelle Erleuchtung auf sie niedergeht.... o:)

Ich finde ehrlich gesagt schon, dass oral dazu gehört. :-p

Vielleicht kann man da etwas aushandeln: für 3 ausgiebige Blümchensex-Runden gibt es 1 gepflegten Blowjob? Quid pro pro, sozusagen... :-)

g1we(ndol6ynxn


@ Die Seherin

Nur zur Richtigstellung: Das Zitat in deinem Beitrag von 18.32 Uhr ist nicht von mir - um Himmels willen! Ich finde es viel zu schön, mit Lola darüber zu diskutieren, als dass ich zu ihr so etwas sagen würde.

gFwenbdolxynn


@ Die Seherin

Nee klar. Ein erstaunter Blick oder so kann man sich vielleicht nicht verkneifen, aber wenn es dem anderen Spaß macht, so what?

Und deine Abneigung gegenüber vielen Sexpartner ist ja allgegenwärtig. Und genau das finde ich nunmal ist überhaupt nicht aufgeschlossen.

Nanni77

Hier ist das Zitat mit dem zugehörigen Namen.

gbwendBolynxn


Die Menge der Sexpartner finde ich total unerheblich. Das gehört für mich eher wieder unter Punkt vier: Jemand der sexuell aufgeschlossen ist, kann akzeptieren, dass für eine andere Person der häufige Wechsel des Sexualpartners total okay/völlig inakzeptabel ist.

Stimmt so - aber ich ergänze:

Jemand, der sexuell aufgeschlossen ist, kann erstens überhaupt akzeptieren, dass jemand mehrere Sexualpartner hatte und zweitens ohne dem-/derjenigen gleich zu unterstellen, dass er/sie bei der ersten Gelegenheit fremdgehen würde. Diese Diskussion habe ich hier im Forum nämlich schon öfters erlebt, dass einfach vorausgesetzt wurde, hatte man mal wechselnde Sexualpartner als Single, dass das ein Ausschlusskriterium sei, weil man dann ja in einer Beziehung gleich fremdgehen würde. Was völliger Quatsch ist.

@ laubwolf

Du schreibst, du würdest BDSM-Praktiken, die mit Schmerzen verbunden sind, ablehnen, weil du nicht auf Schmerzen stehst.

Aber wie ist es, wenn es umgekehrt ist, also dein Partner darauf stehen würde? Würdest du es dann auch ablehnen?

gYwen7dolyxnn


Mit "akzeptieren" meine ich nicht, dass es ihn am anderen nicht stören darf - wenn jemand das als Ausschlusskriterium dafür nimmt, eine Beziehung mit demjenigen einzugehen, kann ich das z. B. auch akzeptieren.

Ich meine eher, dass man beides nebeneinander stehen lassen kann, ohne jeweils dem anderen zu unterstellen, wegen seiner Einstellung dazu sei er "sexuell nicht aufgeschlossen."

Bdod~heran


Wie definierst du denn für dich sexuelle Aufgeschlossenheit? Alles abseits der Missionarstellung im Dunkeln? Da ist Oralsex durchaus schon verrucht.

Für aufgeschlossenen Sex bedarf es meiner Meinung nach zwei aufgeschlossene Köpfe. Hingabefähigkeit, Nehmerqualitäten, etwas Versautheit, Experimentierfreude, viel Vertrauen, Neugierde und Fantasie. Ideal ist es, wenn beide mental auf Augenhöhe sind. Und den anderen kennt, Bereitschaft und Flexibilität zeichnen sich auch im Umgang miteinander außerhalb des Bettes ab. Wenn das beides harmoniert, sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was beiden gefällt. Nein, nicht nur. Erlaubt ist auch, was den anderen glücklich macht, und womit man selbst keine Probleme hat, es dem anderen für sein Wohlergehen zu gönnen. Selbstlosigkeit und Empathie sind Schlüssel zu einer erfüllten partnerschaftlichen Sexualität. Dabei geht es weniger um Praktiken, eher darum, den Partner glücklich zu machen.

Ohwei, viel Geschwurbel, aber ihr wisst, was ich meine.

B|odhEran


Kurz: ein erfülltes Sexualleben in einer Partnerschaft bedingt eine gewisse sexuelle Aufgeschlossenheit, da wir alle Individuen sind, und mitunter unterschiedliche Begierden, Fantasien und Träume haben. Oben wurde schon gesagt, dass das Reden wichtig ist, da stimme ich zu. Je länger man sich aber kennt, desto eher weiß man, worauf der andere steht. Dieses Wissen lässt sich spielerisch erweitern, die Voraussetzungen stehen in meinem vorherigen Posting. Ich halte den Sex für sehr wichtig in einer Beziehung. Und damit auch, dass ich mich mit den Begierden und Bedürfnissen meiner Partnerin auseinandersetze. Das ist für mich ein wichtiger Weg zu einer dauerhaften, für beide erfüllenden Beziehung.

Meine Partnerin und ich sind Mitte vierzig, haben beide reichlich Erfahrungen gesammelt, und entdecken beide "erst" jetzt, welch großartiges Abenteuer Sex & Erotik eigentlich ist. Vorurteilsfrei und aufgeschlossen. Das ist toll!

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