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Schwache Orgasmen: Progesteronmangel?

FnunA(ndF0unnxy hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

welche Auswirkung hat bei Euch (so betroffen, natürlich) eine Progesteron/Gestagensubstitution auf die Orgasmusqualität gehabt ?

Antworten
c&h&ucxhi


habe bisher nur progesteronsubstitution in form von phytohormonen aufgrund einer östrogendominanz gehabt und zumindest in bezug auf meine libido hat das einiges zum besseren verändert, da die hormone wieder ins gleichgewicht gekommen sind.

meinst du das auf was bestimmtes bezogen bei dir? denke, so allgemein kann man das nicht beantworten.

Fyun[AnzdF)unnxy


Hallo,

wenn ich nach Infos zu Orgasmusproblemen bei Frauen suche bin ich immer wieder verwundert, daß nahezu immer nur Schwierigkeiten, überhaupt einen Orgasmus zu erreichen, thematisiert werden.

Die Qualität und Befriedigung ist seltenst ein Thema. Mich wundert es nicht, wenn, wie es mir scheint, sich viele Frauen fragen (so wie ich auch lange) ob das was sie erleben überhaupt ein Orgasmus ist, weil so wenig intensiv, und auf Dauer so wenig befreiend und befriedigend.

Libidostörungen werden mittlerweile im Zusammenhang mit Hormonproblemen bzw. der Pille thematisiert. Zu Orgasmusqualitätsproblemen bei Frauen findet man seltenst etwas und wenn, dann im Kontext von Östrogendominanz/Progesteronmangel.

Mir geht es (erst einmal) nicht um eventuelle Leichtigkeits- und Häufigkeitszunahme sondern ganz konkret um eventuelle Qualitätsänderungen im Sinne größerer körperlicher Intensität, Befriedigung/Entspannung und Wohlfühlen im Kontext von Progesteronsubstitution.

(Ich habe auch noch vor gegebenenfalls einen Thread zu Orgasmusqualitätsveränderungen im Kontext von (Unter-)Bauch-OPs bei Frauen einzustellen.)

clhu|chxi


also, was die qualität meiner orgasmen angeht, kann ich da keine veränderung bemerken. klar, orgasmen sind generell nie gleich von der qualität und ich hab öfter mal welche, wo ich denke, war die "arbeit" nicht wert. aber das hat nie was mit meinem hormonlevel zu tun gehabt, sondern war schon immer so.

FZunAnkdFunny


Vor ein paar Wochen hat hier jemand einen Thread eingestellt indem es darauf hinaus lief, daß sie durch irgend einen Sport (Jogging ?) mehr körperliche Intensität und Befriedigung erfährt als durch Ihre Orgasmen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte sie auch keine Qualitätsbandbreite über die Zeit. Und dann wirds natürlich richtig frustig.

(Ich habe leider den Beitrag noch nicht wieder gefunden).

Ich bin nicht ganz so schwer betroffen, hab aber im Prinzip das gleiche Problem – geringe Bandbreite, keinen Ausreiser nach oben (bei problemlosen und recht zuverlässigen Erreichen dieses H....punkts (ich will ihn schon gar nicht so nennen).

(Das Problem besteht seit jeher partnerunabhängig und gleichfalls auch bei allen möglichen Do-it-your-self-Verfahren).

ich würde mich freuen (und etwas Hoffnung schöpfen) von positiven Erfahrungen bezüglich Orgasmusverbesserung unter Progesteronsubstitution zu lesen.

cshuchxi


hm, da kann ich dir leider nicht helfen. wie gesagt, habe sowas nicht feststellen können. :-/

Hyimbe5ervaroomxa


Du schreibst ziemlich sach- und fachlich über eine "Sache", die so gar nicht qualitativ beeinflußbar ist.

Sicher beeinflussen Hormone Libido / Orgasmus. Das weiß jede Frau, die einen ungestörten Zyklus hat. Da variiert die Lust je nach Status.

Ich wage mal zu behaupten, wenn Du aufhörst die Intensität Deines Orgasmus' so genau zu beobachten, kommt er wieder so, wie er will. Nämlich mal mehr, mal weniger intensiv, so wie es eben natürlich ist. Wenn nämlich grundsätzlich Lust vorhanden, die Libido also nicht hormonell gestört ist, kann das auch keinen negativen Einfluß auf den Orgasmus haben.

Einzig mögliche Art der körperlichen Beeinflussung der Intensität:

Schön Beckenbodenmuskulatur trainieren, das wirkt Wunder!

l~i!olna


**Himbeeraroma

Wenn das Problem hormoneller Natur ist, hilft eine gute Beckenmuskulatur nicht sonderlich weiter und es wird dann auch keine Identitätssteigerung geben. Zumal hier nicht gesagt wurde, das der Orgasmus bei der Penetration stattfinden sollte. Denn in der Regel geschieht er rein klitoral (bei der Penetration handelt es sich um eine indirekte klitorale Stimulation). Eine gute Beckenmuskulatur wird dir bei der direkten klitoralen Stimulation nicht weiter helfen, wenn die Intensität vom Hormonhaushalt abhängig ist.

Davon mal abgesehen, hat die Verfasserin nie geschrieben, dass sie selbst ein O-Problem aufweist. Das ist lediglich deine eigene Interpretation. Vielleicht hat sie ein Problem damit, aber vielleicht hat sie auch keines. Denn nur weil eine Person ein Thema wissenschaftlich durchleuchtet, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie selbst von dem Thema direkt betroffen ist. Die Gründe, warum sich jemand mit einem Thema intensiver beschäftigt, können sehr vielschichtig sein.

**FunAndFunny

Zum Thema selbst, hast du mal geschaut ob es dazu wissenschaftliche Studien gibt? Denn um das Thema wirklich wissenschaftlich durchleuchten zu können, wäre wohl eine Studie nicht das verkehrteste. So sehe ich hier das Problem, dass nicht jede Frau über ihren Hormonhaushalt im Detail bescheid weiß, aber durchaus je nach Zyklus Unterschiede spüren kann. Die Informationen, die du auf diesen Wege hier bekommst, reichen nicht aus um wirklich generalisieren zu können.

F<unAnldFuxnny


Danke Dir Chucci !

Danke Dir auch Himbeeraroma, Du sprichst von mal weniger mal weniger intensiven Orgasmen und Wiederkommen von Letzteren.

Aber genau dies kenne ich nicht, hatte ich noch NIE. Ich meine intensive Orgasmen und eine gewisse Spannbreite der Orgasmusqualität (und das trotz guter Libido). Allerdings hatte ich wohl auch noch keinen ungestörten Zyklus (obwohl die dreißig schon längst hinter mir). Daher also auch meine Frage.

FtunAnd*Fu)nnxy


Sorry Chuchi, da hat sich ein c an eine Stelle gesetzt wo ein h hingehört....

Hallo liona, ich bin gerade auf dem Sprung, kann Dir also erst später ausführlicher Antworten. Sorry (und Danke natürlich).

cyhu-chi


funandfunny: einen ungestörten zyklus hab ich auch noch nie gehabt. gut, ich hab 16 jahre lang die pille genommen. bin aber seit 2006 pillenfrei und wie schon vor der pille ist seitdem mein zyklus ein einziges chaos. aber auch dahingehend konnte ich nie eine beeinflussung meiner orgasmen in ihrer intensität feststellen.

HyimbUekeraromxa


@ Iiona

selten mal wer hier, der/die Kenntnis über den Urprung eines weibl. Orgasmus hat. Respekt!

ÜBerwiegend wird hier ja doch die Meinung vertreten, man könne zwischen vaginalem und klitoralen O. unterscheiden :|N

Weiterhin kann ich Dir aber leider so gar nicht zustimmen. Ich bin der Meinung, wenns mit der Libido keine Probleme gibt, ist das Orgasmusintensitätsproblem auch nicht hormonellen Ursprungs.

Sind entsprechende Störungen im Hormonhaushalt vorhanden, gibts auch keine Libido. Und einen O. so ganz ohne Libido - wirds wohl nicht geben. Eher schon mal keinen O. trotz viel Libido.

Insofern: Hormonhaushalt hat keinen Einfluß auf die Intensität des O.

Das mit der Beckenbodenmuskulatur hast Du falsch interpretiert. Die hat mit der Lust alleine nichts zu tun. Sehr wohl aber mit der Intensität (um die geht es hier ja) des O.

Bei einem O. zuckelt das da unten ganz schön - umso schöner allerdings, wenn die Mukkies dort gut traniert sind. Und den Unterschied fühlt frau, glaubs mir.

chhurch;i


Und einen O. so ganz ohne Libido – wirds wohl nicht geben.

da widerspreche ich. klar kann es einen orgasmus ohne libido geben. ist zwar dann eher rein mechanischer natur, aber geben tut's das.

H6i2mbeehraroxma


Im Ernst?

DEN will ich haben, dann kann man sich ja das ganze Drumherum vorher sparen ;-D

cJhucxhi


glaub mir, der ist öde. ist bei weitem nicht so intensiv und kommt eher überrascht "huch, wo kam das jetzt her?!" als befriedigend.

kenne das, wenn ich aus purer langeweile sb mache und auch die ganze zeit über dabei nichts wirklich schönes fühle, es aber aus trotz zu ende bringe und es auf einmal puff! macht und da war dann der orgasmus. kann man sich echt schenken, aber wenn der dickkopf das so will... ;-)

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