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Freundin hatte noch nie einen Orgasmus

i{nfi~nit|e in5finity hat die Diskussion gestartet


Hi,

meine Freundin ist 20 und wir sind seit 7 Monaten zusammen. Sie hatte vorher noch nie eine richtige Beziehung, war auch Jungfrau und war generell sexuell glaube ich komplett unerfahren als wir uns kennenlernten.

Wir haben uns dann mit dem ersten Sex ein paar Monate Zeit gelassen und jetzt ist es total schön mit ihr.

Das Problem ist leider, dass sie keinen Orgasmus bekommt, egal wie sehr ich mich auch anstrenge. Sie geht beim Sex zwar schon relativ stark und laut ab, wird sehr feucht und ich meine auch, dass ihr der Sex Spaß macht und ihn geil findet, aber das i-Tüpfelchen fehlt halt und das wurmt mich.

Sie hatte noch nie einen Orgasmus und hat sich auch noch nie selbst befriedigt (und hat da auch kein Interesse dran; vielleicht liegt das daran, dass sie sehr christlich erzogen wurde? Sie erzählte mir jedenfalls mal, dass ihr früher als Kind/Teenager in solchen Jugendgruppen von der Kirche solche typischen Sachen wie "kein Sex vor der Ehe" usw. vermittelt wurden).

Ich weiß nicht was ich noch machen soll um ihr einen Orgasmus zu bringen. Sie sagt, dass sie schon ein paar Mal vielleicht kurz davor war, es ihr dann aber auf einmal ein bisschen weh tat.

Ich hab schon alles möglich ausprobiert, sie in einer Stellung 20 Min "durchgenudelt" ;-) bis ich lachen musste weil meine Schweißperlen schon wie Regen auf sie herabgetropft sind (was ich dann auch etwas eklig für sie fand), verschiedene Stellungen, zusätzlich mit der Hand nachgeholfen usw. Nichts scheint zu helfen. Zugegebenerweise bin ich auch nicht so der Sexperte und hatte bisher nur Sexpartnerinnen, die schon nach kurzer Zeit (15 Min) "fertig" waren und dann keine große Lust mehr hatten.

Ich spreche mit ihr eigentlich relativ wenig über dieses "Problem", da ich sie nicht unter Druck setzen will, was wohl eher kontraproduktiv wäre. Aber der Sex ist so leider irgendwie ein bisschen frustrierend für mich, da ich mich irgendwie als Versager fühle.

Könnt ihr mir vielleicht helfen und ein paar Tipps geben oder Hypothesen aufstellen woran die Orgasmuslosigkeit liegen könnte?

Antworten
1Gto3


Hat sie denn überhaupt ein Problem damit, keinen Orgasmus zu haben? Verbindet sie immer noch Sex mit Sünde und Verboten?

Ich glaube nicht, dass es einen Geheimtipp gibt, wie du sie zum Orgasmus bringen kannst. Viel wichtiger ist es, dass sie Spaß am Sex mit dir hat, dass sie falsche Hemmungen oder schlechtes Gewissen verliert (sofern sie das überhaupt noch hat). Alles was du beschreibst klingt doch nach gutem Liebhaber. Der Rest liegt dann erstmal bei ihr. Du könntest sie allenfalls auffordern, mal komplett die Initiative zu übernehmen, so dass sie aktiv sein muss. Oder mehr über ihre Fantasien rausbekommen, falls es diese überhaupt gibt.

Wie oft habt ihr Sex? Und bist du sicher, dass sie auch jetzt noch kein Interesse an SB hat?

l!ionxa


Als aller erstes solltest du dir klar machen, welches das eigentliche Sexualorgan der Frau ist, dass wäre nicht die Vagina, sondern dir Klitoris. Was wohl mit erklären dürfte, warum 70 -80% der Frauen nur durch eine direkte klitorale Stimulation den Orgasmus erreichen können. Da das nicht gerade wenig ist, kann es durchaus sein, dass deine Freundin zu dieser Mehrheit gehört.

Nun scheint es so zu sein, dass du sie unbedingt im Kontext einer Penetration zum Orgasmus bringen möchtest. Das Problem dabei ist nur, dass das wohl eine der schwersten Übungen überhaupt für eine total unerfahrene Frau, die gar keinen Orgasmus kennt, sein dürfte. Statt bei a anzufangen, versuchst du es bei z und wunderst dich das es nicht geht.

Ich würde an deiner Stelle es mal mit den ersten Schritten versuchen, nämlich sie rein klitoral, ohne weiteren zusätzlichen Reiz, der nämlich durchaus die Intensität vermindern kann, zum Orgasmus zu bekommen. Das kannst du nur mit der Hand probieren oder durch Oralverkehr. Wenn das auch nicht klappen sollte, kann es an zwei Dingen liegen.

1) Sie benötigt einen stärkeren Reiz. Das kann bei Frauen, die eine unempfindlichere Klitoris aufweisen durchaus der Fall sein. In dem Fall würde ich auf Spielzeug für die direkte klitorale Stimulation zurückgreifen. Dabei ist aber wieder zu beachten, dass man hier herum experimentieren muss und eben nicht alles für jede Frau geeignet ist. Damit wäre deine Freundin durchaus auch genötigt, sich mal selbst mit ihrem Körper auseinander zu setzten, was wohl generell nicht unbedingt der verkehrteste Weg wäre.

2) Es handelt sich um ein Kopfproblem. Was soviel heißen soll, dass sie vom Kopf her den Orgasmus blockiert und daher keinen bekommen kann. In dem Fall gibt es sehr viele Ursachen und man müsste deine Freundin deutlich besser kennen, um da einen Anhaltspunkt zu finden. Wobei ihre Erziehung da durchaus mit hineinspielen kann. Wichtig wäre eben auch hier, dass sie selbst an ihren Blockaden arbeitet, denn das kannst du für sie nicht übernehmen.

Was aber definitiv nicht unüblich ist, dass eine Frau bei der reinen Penetration nicht zum Höhepunkt gelangt. Das es mit der Zuhilfenahme der Hand nicht geklappt hat, wundert mich da auch nicht wirklich, denn die Klitoris ist in einem solchen Fall manchmal schlicht weg schon zu überreizt. Was daran liegt, dass die Klitoris viel größer ist, als das was man nur äußerlich sieht und bei der Penetration indirekt stimuliert wird. Wenn diese dann auch äußerlich stimuliert wird, kann es sein, dass der gegebene Reiz nicht mehr stark genug ist. Hier kann dann auch wieder die Zuhilfenahme von Spielzeug wahre Wunder bewirken. Allerdings kommt es da a) auf die Frau an, b) auf das Spielzeug und c) wie gut die jeweilige Frau ihren Körper kennt.

lg

i{nfizniqte' Sinfixnity


Danke für die Antwort.

>Wie oft habt ihr Sex?

Wir sehen uns nur am Wochenende, aber da haben wir eigentlich fast jeden Tag mehrfach Sex.

>Und bist du sicher, dass sie auch jetzt noch kein Interesse an SB hat?

Ich denke daran hat sich nichts geändert. Sie weiß auch, dass sie vielleicht eher kommt, wenn sie es sich beim Sex noch zusätzlich mit der Hand selbst macht und hat das auch mal ganz kurz probiert. Aber irgendwie scheint ihr das überhaupt nicht zu gefallen, so dass sie damit auch schnell wieder aufgehört hat

>Hat sie denn überhaupt ein Problem damit, keinen Orgasmus zu haben?

Sie hat glaube ich kein Problem damit und findet es auch so schön (was ich ja auch tue). Aber gegen einen Orgasmus hätte sie auch nichts.

>Verbindet sie immer noch Sex mit Sünde und Verboten?

Ich denke nicht. Wir haben eigentlich relativ viel Sex, auch wenn die Initiative fast immer von mir kommt.

>Du könntest sie allenfalls auffordern, mal komplett die Initiative zu übernehmen, so dass sie aktiv sein muss.

Ich glaube das würde nichts bringen. Wenn sie mich aktiv reitet und ich also quasi passiv bin, spürt sie laut eigenen Aussagen kaum was und weiß auch nicht so richtig wie sie das anstellen soll. Was sie auch ein bisschen frustriert.

>Oder mehr über ihre Fantasien rausbekommen, falls es diese überhaupt gibt.

Gute Idee, werde ich mal probieren. Es kam mir schonmal so vor, als ob sie vielleicht mal ein bisschen dominiert und zum Sex gezwungen werden möchte, da müsste ich natürlich mit ihr im Vorfeld eine entsprechende Absprache treffen.

i"nfiniEte =infinBity


Vielen Dank auch an dich liona!

>Nun scheint es so zu sein, dass du sie unbedingt im Kontext einer Penetration zum Orgasmus bringen möchtest.

Nein, das ist mir nicht unbedingt wichtig. Ich habe es auch schon anders probiert.

>Ich würde an deiner Stelle es mal mit den ersten Schritten versuchen, nämlich sie rein klitoral, ohne weiteren zusätzlichen Reiz, der nämlich durchaus die Intensität vermindern kann, zum Orgasmus zu bekommen.

Das habe ich auch schon versucht. Zugegebenerweise bin ich relativ unerfahren auf diesem Gebiet und weiß nicht genau wie es anstellen soll. Meine Freundin sagt mir leider auch nicht wirklich was ich machen soll, bzw. ob ich stärker/schwächer, schneller/langsamer werden soll, was ich irgendwie nicht verstehen kann. Sie meint dann nur, dass sie selbst nicht genau weiß und ich das schon gut machen würde.

Aber guter Tipp, es mal ohne zusätzlichen Reiz zu probieren, ich werde es mal nur so probieren.

>Damit wäre deine Freundin durchaus auch genötigt, sich mal selbst mit ihrem Körper auseinander zu setzten, was wohl generell nicht unbedingt der verkehrteste Weg wäre.

Definitiv, aber ich glaube genau da liegt ihre Blockade. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie das ablehnt und sich nicht gerne mit ihrer eigenen Sexualität auseinander setzt.

lSioxna


Nun scheint es so zu sein, dass du sie unbedingt im Kontext einer Penetration zum Orgasmus bringen möchtest.

Nein, das ist mir nicht unbedingt wichtig. Ich habe es auch schon anders probiert.

Ich bin nur darauf gekommen, weil du nirgends darauf hingewiesen hast, dass du es auch ohne probiert hast, sondern nur sehr ausführlich betont hast, dass es mit nicht geht. Was mich nach der Aussage:

Ich glaube das würde nichts bringen. Wenn sie mich aktiv reitet und ich also quasi passiv bin, spürt sie laut eigenen Aussagen kaum was [...]

ehrlich gesagt nicht wundert. Denn wenn man deine Hoden nur stimuliert, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keinen Orgasmus bekommen, da du dabei leider zu wenig spürst. So geht es in etwa deiner Freundin, wenn du sie nur penetrierst. Dabei ist es egal ob sie dich nun reitet oder es sich um eine andere Stellung handelt. Sie wird daran auch selbst nur sehr wenig ändern können, da es sich hier um ein anatomisches Problem handelt.

Definitiv, aber ich glaube genau da liegt ihre Blockade. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie das ablehnt und sich nicht gerne mit ihrer eigenen Sexualität auseinander setzt.

Wenn du mit der Devotion bei ihr richtig liegen solltest und ihre geheimen Fantasien sich im BDSM-Kontext drehen sollten, dann wäre es absolut verständlich, dass sie sich damit nicht auseinander setzten will. Denn nach ihrer Erziehung und Prägung müsste, diese Art der Sexualität als krankhaft gelten, was für sie bedeuten würde, das sie nicht normal ist. In dem Fall dürfte es wohl jeden einleuchten, dass lieber eine Fluchtreaktion angestrebt wird, als sich selbst einzugestehen, dass man nicht nur anormal ist, sonder auch noch pervers und vermutlich von jedem zukünftigen Partner, dafür missachtet wird. In eine solchen Fall ist ein gesunder Bezug zu der eigenen Sexualität schlicht weg unmöglich.

Allerdings ist das rein spekulativ und da ihre Erziehung durchaus mit dazu beigetragen hat, dass ihre Sexualität negativ behaftet wurde, muss es damit auch nichts zu tun haben. Davon mal abgesehen kann man devot veranlagt sein, ohne sich dessen selbst drüber bewusst zu sein.

Es reicht schlussendlich schon vollkommen aus, wenn man in seinem Kopf abgespeichert hat, dass es etwas schlechtes ist, sich selbst zu befriedigen. Man muss also, um eine Besserung zu erreichen, erst mal diese Verknüpfung lösen. Dazu ist es aber leider notwendig, dass man sich überhaupt erst einmal darüber bewusst wird, dass man da eine falsche Verknüpfung im Kopf abgespeichert hat.

Du könntest ihr vielleicht dahin gehend helfen, dass ihr das sich selbst erforschen spielerisch ins Liebesspiel mit einbaut. Wobei das natürlich sehr auf ihr Empfinden ankommt, denn wenn sie sich dabei nicht wohl fühlen sollte, dann geht es so natürlich nicht.

Sollte sie hingegen wirklich submissiv veranlagt sein, dann wäre das Problem sehr leicht zu beheben, in dem du ihr als Wochenaufgabe auferlegst, sich alle zwei Tage sich selbst zu erforschen und es dir aufzuzeichnen, damit du dir das ansehen kannst. Das hätte den Vorteil, dass du ihre Reaktion mitbekommst, sie sich nur auf sich konzentrieren kann und dabei ihren eigenen Körper kennen lernen kann. Zudem hätte sie dabei nicht mehr das Gefühl sich im geheimen zu befriedigen, sondern es für dich zu tun und damit stellt es wieder eine partnerschaftliche Aktivität dar. Aber das geht natürlich nur, wenn sie wirklich submissiv ist, ansonsten kannst du den Ansatz vergessen.

N(igFhty8x6


Irgendwie mag ich gerade kein eigenes Thema aufmachen, denn es gibt die selben Probleme – so wie hier – schon relativ häufig. Also schließe ich mich einfach mal dem Thema an. Bis auf die christliche Erziehung – die ist bei meiner Freundin nicht vorhanden – entpricht mein Problem fast 1zu1 dem von Infinity.

Bin mit meiner Freundin jetzt schon über 1 Jahr zusammen. Wir haben uns mit dem ersten Sex viel Zeit gelassen, da sie bisher noch keinen Freund hatte – und ich sie auf gar keinen Fall zu etwas drängen wollte. Zudem hat sie arg viel Streß mit ihrem Studium.

Nun da es so weit ist stehe ich vor dem Problem, dass sie quasi alles was ich mache als "schön" bezeichnet – nichts davon ist besser oder schlechter, aber auch nichts davon kann sie zum Orgasmus bringen.

Da schon Frage 1 – kann das wirklich an dem Streß liegen? Ich persönlich bin da bei weitem primitiver gestrickt. Setz mir meine Freundin (auch angekleidet :-p ) vor die Nase, und ich denk nach wenigen Minuten nur noch an sie. Von daher ist es ein wenig schwer nachvollziehbar, dass sich der Alltag nach total romantischem Abend nicht aus dem Kopf verdängen läßt. Hab da echt schon ziemlich alles probiert, von lecker Essen, Film, über schöne Massage, langes Vorspiel, und dann – wie sie selbst auch sagt – toller Sex. Das Verrückte ist, dass sie sich selbst dann gerade als total entspannt bezeichnet und das einfach nur richtig schön findet. Wüßte da einfach nicht, was ich von meiner Seite aus noch tun kann. Wie könnte man denn Streß sonst noch "aus dem Bett" verbannen. Bzw. wie kann man denn aus dieser Entspannung – die ich ihr wirklich wirklich gönne und die mich freut – aber auch mal Erregung machen?

Und weiter: Bevor da ähnliche Vermutungen aufkommen, es geht mir bei weitem nicht darum dass es unbedingt bei jedem Mal, in jeder Lage und in schrillen Tönen geschieht. Aber dazu stehe ich, es ist ... mir fehlt das richtige Wort ... "schade" als Mann, wenn die Frau nicht voll auf ihre Kosten kommt.

Das habe ich auch schon versucht. Zugegebenerweise bin ich relativ unerfahren auf diesem Gebiet und weiß nicht genau wie es anstellen soll. Meine Freundin sagt mir leider auch nicht wirklich was ich machen soll, bzw. ob ich stärker/schwächer, schneller/langsamer werden soll, was ich irgendwie nicht verstehen kann. Sie meint dann nur, dass sie selbst nicht genau weiß und ich das schon gut machen würde.

Dieses Problem habe ich eben auch. Die Idee sie klitoral zu reizen ist mir ja auch so schon gekommen.

Ich bemühe mich wirklich Stellen zu finden die für sie schön sind, und sie wird auch extrem feucht – was ich eigentlich immer als Zeichen für Erregung gedeutet habe. Leider kommt aber rein gar keine Rückmeldung, wann denn jetzt etwas besonders schön ist, womit ich weitermachen sollte, was die Erregung eben noch um den entsprechenden Grad erhöhen könnte. Soweit ich das jetzt gelesen habe ist da ja nunmal jede Frau, welch Überraschung, anders. Nur gibt es denn wirklich keine grundlegende Regel?

Ich muß dazu sagen, dass sie sich auch absolut dagegen sträubt die Behaarung ein wenig zu kürzen. Somit stehe ich vor einem rein praktischen Problem – mit der Zunge funktioniert das fast gar nicht, und mit meinen Fingern finde ich eventuell auch einfach nicht die richtigen Stellen. Da hier ja sehr offen geschrieben wird, vielleicht könntet ihr mir dahingehend ja einen Tip geben.

aAfrxi


Da hier ja sehr offen geschrieben wird, vielleicht könntet ihr mir dahingehend ja einen Tip geben.

Nun, in dem Fall liegt das Problem bei dir. Sonst hätte bis vor, sagen wir, 20 Jahren keine Frau einen O. gehabt, weil zu viel Haare... Ganz ehrlich, die Haare stören zwar gelegentlich ein wenig, aber dass sie den Reiz verhindern ist Unsinn. Klar hätte ich auch gern "freie Bahn" für die Zunge, aber für die Finger sind Schamhaare nun wirklich kein Hindernis.

Bzw. wie kann man denn aus dieser Entspannung – die ich ihr wirklich wirklich gönne und die mich freut – aber auch mal Erregung machen?

Gib dich doch ihr mal so richtig hin, lasse dich von ihr verwöhnen, sie soll und darf alles mit dir tun, was ihr beliebt? Viele (auch ich) ziehen die meiste Erregung und Befriedigung aus den Reaktionen des geliebten Partners, vielleicht ist das bei ihr ja auch so. Natürlich muss sie das auch wollen und selbst die Initiative ergreifen, das erscheint mir hier das große Problem zu sein.

v!olt&e


@ infinite

ich denke du machst dir da zuviel Stress. So wie du sagst ist deine Freundin sehr jung und unerfahren. Es kommt oft vor, dass Frauen eine Zeit lang brauchen bis sie ihre Sexualität voll auskosten können. Du solltest diesbezüglich auch keinen Druck auf Sie ausüben.

Versuch einfach auf sie einzugehen. Guten Sex zeichnet nicht aus die Frau so lange und so heftig wie möglich zu penetrieren. Erkunde sie, suche ihre erogenen Zonen. Und hab Geduld.....dann wird das schon :)

Nxighbty86


@ afri:

Nein das hast Du falsch verstanden. Sowohl die Frage nach den Tips als auch das mit den Haaren – ich denke nicht dass das dämmt oder sonstwie. Es ging mir darum wie man(n), so blöd das klingen mag, die entsprechenden Stellen überhaupt findet. Ich hab wirklich schon einiges gelesen, Bildchen sind ja auch immer sehr informativ, und paradoxer Weise schau ich da trotzdem wie das sprichwörtliche "Schwein ins Uhrwerk". Und das verstärken die wirklich dichten Haare leider noch ein wenig. Meine vorherigen Freundinen sahen da schlicht und ergreifend anders aus. Und auch wenn ich mir hier ein wenig wie ein Vollidiot vorkomme – die haben mir eben auch einfach mal gesagt "da und da ist so und so schön". Mann ist da doch viel simpler gebaut – die Eichel kann nun kein Mensch verfehlen, egal wie das gute Teil gebaut ist.

Ich drücke mich immer ein wenig kompliziert aus, sorry. Letztlich ist meine Frage einfach: Wie kann ich meiner Freundin etwas Gutes tun. Und die Antwort "Frag sie einfach" fällt eben leider ins Wasser, da sie mir darauf immer nur mit "ach das ist alles schön" antwortet.

Mich selbst mal hinzugeben ist allerdings schonmal ein guter Tip. Ehrlich gesagt habe ich das seit wir zusammen intim sind in all dem "ich muß sie befriedigen" (sorry für die grobe Ausdrucksweise, bin da etwas unbedarf) nicht wirklich zugelassen. Jetzt wo ich das hier lese fällt mir auch erst auf, dass sie selbst das schonmal leicht beschwerend gemeint hat.

lYionxa


Nighty86

Ehrlich gesagt habe ich das seit wir zusammen intim sind in all dem "ich muß sie befriedigen" (sorry für die grobe Ausdrucksweise, bin da etwas unbedarf) nicht wirklich zugelassen.

Sowas kann auf Dauer zu einem absoluten Lustkiller werden. Zu Anfang mag es ja noch nett sein, wenn der erfahrene Part sozusagen das Ruder übernimmt. Aber es besteht hier auch immer die Gefahr, dass dann nach einem Zeitraum X, der erfahrene Part dermaßen in der Situation (den Partner – ob Mann oder Frau dürfte egal sein – zu beglücken) gefangen ist, dass gute Vorschläge, nicht mehr von diesem wahrgenommen werden. Von daher kann ich wirklich nur davon abraten, etwas nicht zu zulassen.

Davon mal abgesehen, kann Sex (auch wenn sich Männer damit wirklich offensichtlich schwer tun, dass zu glauben) durchaus ohne Orgasmus befriedigend sein. Er wird aber definitiv für die Frau nicht mehr befriedigend, wenn das männliche Gegenüber sich genau darauf fixiert und wie besessen versucht, dieses Ziel zu erreichen, ohne zu merken, dass das Ziel Befriedigung schon lange erreicht wurde. Was vermutlich einfach an dieser Verknüpfung liegt, dass eine Befriedigung mit einem Orgasmus einher geht. Davon kannst du dich schon mal lösen. Eine Frau kann sich auch mit Orgasmus unbefriedigt fühlen und den erlebten Sex als super schlecht empfinden, während eine ohne Orgasmus sich super befriedigt fühlt, eben weil sie den Sex total genossen und schön gefunden hat.

In der Regel wird Sex dann besonders schlecht, wenn Mann/Frau sich blind auf ein Ziel, namens Orgasmus stürzt und alles erdenkliche probiert um dieses Ziel zu erreichen. Denn dabei geht der eigentliche Grund, warum man überhaupt Sex hat verloren. Da Frauen aber sehr kopfgesteuerte Wesen im Bett sind, ist so etwas absolut tödlich. Von daher würde ich dir abraten weiter krampfhaft es zu versuchen. Die Chancen, dass sie einen Orgasmsus erlebt, erhöhen sich um ein vielfaches, wenn du dich von dieser Verknüpfung Befriedigung = Orgasmus löst. Denn sie wird bestimmt schon deine verzweifelten Bemühungen bemerkt haben, was dazu führt, dass sie sich auf Dauer selbst druck machen wird, einen bekommen zu müssen. Erst mal da angekommen, wird es für lange Zeit gar nichts mehr und je mehr Versuche vergehen, desto verfahrener wird die Situation. Das Ende vom Lied wird dann sein, dass deine Freundin sich zu den 20% orgasmuslosen Frauen einreihen darf.

Daher würde ich statt dessen einfach die gemeinsame sexuelle Zeit mir ihr genießen, ohne das der Orgasmus eine Rolle spielt. Das schafft ein viel enspannteres Umfeld, das wiederum bei deiner Freundin das Vertrauen zu dir vertieft und dafür sorgt, auferlegte künstliche Blockaden mit der Zeit zu lösen. Das wiederum erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Orgasmus irgendwann erlebt.

Was die klitorale Stimulation bei ihr anbelangt, ich würde sie – obwohl sie abblockt – darauf ansprechen. Und ihr dabei auch direkt sagen, dass du den Eindruck hast, dass du es bei ihr nicht richtig machst und dir das zu schaffen macht. Damit sagst du ja direkt, dass es nicht an ihr liegt, sondern, dass du damit ein Problem hast, ihr nicht genug gut zu tun. Und auch wenn sie dann gar nichts sagt (weil Abwehrreaktion, weil ihr das Thema unangenehm ist), würde ich sie beten, das nächste mal einfach mal deine Hand zu führen, mit der Begründung, dass du eben lernen willst, wie es ihr am besten gut tut.

Davon mal abgesehen, wenn du nie mit ihr über euer Sexualleben sprichst, wird sich an ihrer verklemmten Grundhaltung auch nie etwas ändern. Es kann sich nur auflockern, indem man eben auch locker darüber redet. Das mag zu Anfang für sie schwierig sein, weil das eine unüberwindbare Hürde im ersten Augenblick sein wird. Aber wenn du dabei vollkommen locker bleibst und ihr das Gefühl vermittelst, dass es das normalst der Welt ist, dann wird sich das auf lange Sicht auch langsam bei ihr ändern. Das wiederum ist auch die Grundvoraussetzung um neue Wege gemeinsam in der Sexualität gehen zu können. Ansonsten, wird das auf Jahre hinweg gesehen so Enden, dass du immer im dunkeln herumstochern darfst und zu hören bekommst, alles ist toll und fühlt sich prima an. Dabei ist dann die Hälfte evtl. in Wirklichkeit für sie alles andere als gut und schön, traut sich aber nicht dir das zu sagen, weil die Kommunikation über das Thema generell zu verklemmt ist.

Also damit würde ich mich nicht einfach so zufrieden geben und aktiv dagegen vorgehen, schon allein deswegen, weil ich sowas für grob fahrlässig auf lange Sicht halte.

lg

BteqllyNHarry


@ infinite infinity:

geb zu, Du brauchst eine schreihende Frau unter Dir, den Garant für Deine vorhandene Männlichkeit.

Ich hab auch lange Zeit gedacht es müsse so sein und wurde (nicht zuletzt durch Foren wie dieses) geläutert.

Wenn sie es als schön empfindet und sie sich befriedigt fühlt/ ihr nichts fehlt ... warum belasst ihr's nicht einfach so wie es ist?.

So viele (die Meisten) Frauen haben nie Orgasmen wenn sie mit ihren Männern schlafen ... wenn die alle psychotisch würden nur weil sie nicht in der Lage sind ihren Frauen einen ordentlichen Orgasmus bescheren zu können ... die Wartezimmer der Psychiater wären voll, das steht mal fest.

Ich würd's ignorieren und geniessen, schliesslich hast du getan was du konntest ;-)

Meine Meinung ;P

N[igh(tny86


@ liona

Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Davon mal abgesehen, kann Sex (auch wenn sich Männer damit wirklich offensichtlich schwer tun, dass zu glauben) durchaus ohne Orgasmus befriedigend sein.

Glaub mir einfach wenn ich sage, das ist wirklich wirklich schwer zu verstehen. So wie Du es beschreibst komme ich mir ja schon fast schlecht dabei vor. So nach dem Motto "kann die schönen Zeit/die Intimität nicht geniessen" oder "unzufrieden mit Zärtlichkeiten/Nähe" usw. Ich denke aber ich stehe als Mann nicht allein, wenn ich es so ausdrücke: Ich persönlich fühle mich fast wie im Regen stehen gelassen wenn ich nach längerer Zeit intimer Handlungen nicht zum Höhepunkt komme. Also versteh mich nicht falsch, ganz so plump dass ich die gemeinsame Zeit dann nicht auch als schön empfinde, bin ich nicht. Es muß auch nicht immer sein, aber ohne Orgasmus ist der Sex im großen und ganzen nicht befriedigend. Bei Männern baut sich ja dann schlicht ausgedrückt nunmal wortwörtlich ein Druck auf, und es fühlt sich auf Dauer einfach nicht wirklich angenehm, ja regelrecht enttäuschend an, wenn der dann einfach so zurück gehen muß.

Da scheint dann wirklich ein gravierender Unterschied zwischen Mann und Frau zu sein, der mir bisher tatsächlich nicht bewußt war. (Das ihr kein Sperma verspritzt ist schon klar, ich meine natürlich die Empfindungen beim Sex)

Du hast Recht, da sollte ich ganz dringend mit ihr drüber reden.

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber irgendwie vergess ich manchmal, dass sie ja auch bisher keine Erfahrungen hat. Ich denk dann immer ihr Frauen durchschaut uns Männer doch eh mit einem Blick, so primitiv wie wir nunmal veranlagt sind ;-) . Unter Umständen weiß sie ja im Gegenzug in der Tat nicht, wie komisch das für mich ist wenn sie quasi mittendrin aufhört und nur noch kuscheln will. Fast wie eine Bestrafung alá "das macht keinen Spaß mehr, gib dir nächstes mal mehr Mühe" – ich denk ja nicht umsonst ich mach irgendwas nicht richtig. Das ist nämlich eins der anderen "Probleme" die ich bisher bei unserem Sex hatte.

lQionIa


Nighty86

So nach dem Motto "kann die schönen Zeit/die Intimität nicht geniessen" oder "unzufrieden mit Zärtlichkeiten/Nähe" usw.

Ich hoffe nicht das dem so ist, denn dann wärst du schon auf einen gefährlichen Pfad und mitten dabei, deiner Freundin den Sex erfolgreich malig zu machen. Denn es ist wirklich nicht gerade schön, wenn man als Frau plötzlich das Gefühl vermittelt bekommt, nicht mehr wirklich als Person wahrgenommen zu werden und sich alles nur noch um das Erreichen des Orgasmus dreht. Denn dann geht der eigentliche Grund, warum man miteinander schläft irgendwie flöten und wirklich Spaß macht es dann auch einem nicht mehr. Kein Spaß führt dazu, dass man immer weniger Lust darauf hat und wo das dann mündet, wirst du dir selbst ausmalen können.

Glaub mir einfach wenn ich sage, das ist wirklich wirklich schwer zu verstehe

Also ich glaube dir ohne weiteres, dass es schwer zu verstehen sein muss als Mann, der damit keine Probleme hat. Ich würde sogar soweit gehen, dass auch Frauen, die keinerlei Probleme mit dem erreichen ihres Orgasmus aufweisen und immer beim Sex kommen, es auch nicht verstehen oder nachvollziehen können. Sie werden nur für sich festgestellt haben, dass ein Orgasmus kein gutes Indiz dafür ist, ob der Sex nun ausgezeichnet oder eben katastrophal schlecht war. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass eine solche Frau den Orgasmus durchaus als ein muss betrachten wird, schon allein deswegen, weil sie den Zustand kein Orgasmus während des Aktes nicht kennt. Ebenso wird ein Mann, der das selbe Problem aufweist, durchaus wissen und auch verstehen können, dass ein Orgasmus nicht das alleinige Maß für erfüllenden und befriedigenden Sex ist.

So gesehen handelt es sich da nicht um einen Mangel an männlicher Vorstellungskraft, es ist generell schwer etwas richtig verstehen zu können, wenn man selbst diese Erfahrung nie hat machen müssen. Man kann es nachvollziehen, aber auch das geht eben nur bis zu einem gewissen Punkt.

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber irgendwie vergess ich manchmal, dass sie ja auch bisher keine Erfahrungen hat.

Das klingt nicht komisch, sondern ist normal. Allerdings solltest du dir auch vor Augen führen, dass deine Freundin keine Ahnung hat, wie sich bei ihr ein Orgasmus anfühlt, ganz zu schweigen wann er denn mal eintritt. Sie kennt nur die Gefühle die, sie eben empfindet, wenn sie von dir auf welche Weise auch immer stimuliert wird und das macht ihr offensichtlich Spaß. Sie weiß gar nicht, dass da vielleicht noch mehr ist. Woher auch? Sie weiß aber auch nicht, wie es sich anfühlen muss, um dieses noch mehr erlangen zu können. Daher wird es wohl auch schwierig sein, dass sie dir diesbezüglich genau sagen können wird, wie es denn nun sein muss, damit das "MEHR" erreicht werden kann. Es ist schon hilfreich, wenn man wenigstens eine grobe Idee davon aufweist, wie sich die Erregung bei einem selbst aufbauen muss, um am Ende explodieren zu können. Die Idee fehlt ihr allerdings gänzlich, was normal ist, wenn man das noch nie erlebt hat. Daher ist es nur verständlich, dass sie total Glücklich mit dem ist, was sie derzeit mit dir erleben darf. So wie es dir schwer fällt zu verstehen, dass man ohne Orgasmus sich befriedigt fühlen kann, wird es für sie sehr schwer sein, sich vorzustellen, wie sich ein Orgasmus anfühlen muss und wie sie diesen erreichen kann. Vielleicht hatte sie auch schon einen und hat ihn einfach nicht wirklich wahrgenommen, weil er einfach sehr flach war, denn auch das ist durchaus möglich. Nur woher wissen, wenn man seinen eigenen Körper nicht kennt?

Von daher ist es durchaus wichtig, dass du ihr zwar sagst, wie es dir derzeit damit geht und du dich eben total schlecht damit fühlst, eben weil du das Gefühl hast ihr nichts gutes zu tun. Aber es ist eben auch sehr wichtig, dass es so kommuniziert wird, dass eindeutig daraus hervorgeht, dass es dein empfundenes Problem ist und sie, so wie sie ist, absolut perfekt ist. Denn die Gefahr, die bei einem solchen Gespräch nun mal besteht, ist die, dass du ihr ungewollt das Gefühl gibst, dass das was sie mit dir sexuell erlebt hat, gar nicht so toll war wie sie es empfunden hat und eigentlich in die Gattung schlecht fällt, weil sie offensichtlich nicht das kann, was andere Frauen "problemlos" hinbekommen. Denn so lange sie Spaß und Erfüllung an eurem gemeinsame Sexleben findet, kann der Orgasmus sich irgendwann zufällig ergeben. Wenn sie dann erst einmal weiß, wie sich dieser anfühlt, wird sich auch der nächste entsprechend einstellen. Wenn man ihr nun das positiv empfundene Gefühl nimmt, wird es allerdings nie was mit dem Orgasmus werden.

Davon mal abgesehen, wäre mir vor allem wichtig, dass mein Partner den Sex mit mir erfüllend findet und wenn das eben ohne Höhepunkt ist, ist das doch auch vollkommen in Ordnung.

N)ighEtyx86


Davon mal abgesehen, wäre mir vor allem wichtig, dass mein Partner den Sex mit mir erfüllend findet und wenn das eben ohne Höhepunkt ist, ist das doch auch vollkommen in Ordnung.

Das kann ich auch ohne zu zögern so unterschreiben. Ich hatte (naja oder ein wenig habe, denn ganz ist das natürlich nicht durch so ein bisschen Schreiben im Forum ausgeräumt) nur immer das Gefühl es wäre eben gar nicht so erfüllend. Bzw könne es gar nicht sein. Ich finde Deine Ausführungen wirklich super, und der Dank für Deine Beiträge war Ernst gemeint. Ich glaube ich kann zumindest beruhigter aufs nächste Mal sehen – und vor allem wenn ich es dann anspreche dies auf eine ganz andere Art tun als es sonst der Fall gewesen wäre. Manchmal hilft es eben doch sich mal anderweitig zu informieren. Fällt jetzt noch irgendwann der Uni-Stress – blöde Nachklausur rückt näher – weg, wirds ordentlich romantisch. Mal sehen, wenn ich mich anders verhalte merkt sie das ja vielleicht auch von allein, und das Gespräch erübrigt sich.

Liebe Grüße

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