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Jahrelang kein Sex in der Ehe, was soll ich machen?

L-oeweenm&aehne


@ devilindisguise

Und ich halte es für absolut falsch, zu "warten". Im Gegenteil, ich empfehle dringend, AKTIV zu werden, je eher, desto besser. Und zwar nicht durch aktive Suche nach anderen Frauen und auch nicht durch Jammern und Drängeln, sondern durch intensives Arbeiten an gegenseitigem (!) Verstehen.

Nette Worte, aber du scheinst die Beiträge in diesem und zahllosen anderen, ähnlichen Themen, weder gelesen noch verstanden zu haben! Es sind, da bin ich mir sicher, überwiegend Tatsachenberichte und nicht nur die von dir unterstellten pauschalen Behauptungen.

Dein eigenes Schicksal ist dagegen schon anders gelagert. Du wurdest selbst aktiv, auch wenn es sicher nicht einfach für dich und deinen Partner war.

Was aber, ich frage erneut, sollen Männer machen, wenn die Frau (bzw. auch umgekehrt bei sexunwilligen Kerlen) überhaupt nicht bereit ist, die Sache aktiv anzugehen? Ich denke nicht, dass die meisten Männer gleich jammern und drängeln, aber wie soll man Verständnis über Jahre hinweg aufbringen, wenn vom Partner alles, aber auch wirklich alles geblockt wird. Denkst du nicht, viele der Betroffenen, einschließlich meiner selbst, hätten es nicht auch auf die sanfte Art versucht? Ob Urlaub, romantischer Abend, in den Arm nehmen und vieles mehr. Man kann aber in einer Beziehung oder Ehe schon verlangen, dass der Sexunwillige sich erklärt oder bereit ist, an einer Eheberatung oder ähnlichem teil zu nehmen.

Was folgt denn auf jahrelanges Abblocken? Trennung, Sex außer Haus, Streit, Vorwürfe etc. etc. Solange sich nicht beide zu einem Gespräch und dem Nachdenken über Ursachen und Lösungsmöglichkeiten zusammensetzen, solange wird es weiter unbefriedigend bleiben. Dass manch einer dann mal versucht, seine Frau zum Sex zu 'überreden', kann doch keinen verwundern. Solange keine Gewalt im Spiel ist (absolutes no-go), kann die Frau immer noch nein sagen. Ist die dennoch, aus Mitleid oder um den Partner ruhig zu stellen, bereit für Sex, dann ist es für beide Seiten wohl nur unbefriedigend. Davon kann keiner etwas haben.

MPilchKmannx76


Ich weiß nicht, worum ihr euch streitet... ":/ Beide meint ihr doch das Selbe. Wenn die Frau diejenige ist, die keinen Sex mehr will, dann ist sie es verdammt nochmal dem Mann und der Beziehung schuldig, sich für eine Aufklärung und Lösung zu bemühen. Auch wenn es ihr schwer fällt oder gar widerstrebt. Ansonsten muss man an dem Wert zweifeln, den sie ihrem Partner und einer einigermaßen gesunden glücklichen Beziehung beimisst.

Sich zu bemühen ist jedoch keine Garantie für irgendwelche Resultate oder eine befriedigende Lösung. Und sich für den Konflikt zu bemühen heißt nicht, dass eine Frau sich zu sexuellen Dingen zwingen soll, die ihr in so einer Phase vielleicht bis ins Innerste widerstreben.

Was aber, ich frage erneut, sollen Männer machen, wenn die Frau (bzw. auch umgekehrt bei sexunwilligen Kerlen) überhaupt nicht bereit ist, die Sache aktiv anzugehen?

Da gibts sicher kein Patentrezept. Ich würde sagen: geduldig sein, geduldig und noch geduldiger. Alles versuchen. Dran bleiben, sich nicht abspeisen lassen. Und wenn das alles nichts bringt? Irgendwann muss man einsehen, dass alle Versuche gescheitert sind, und man genug gewartet hat. Dann kann man aufgeben, sich trennen, sich ein Verhältnis suchen, ...

Ich finde jedenfalls man sollte der Frau immer klare Ansagen machen. Dass man sich FÜR die Beziehung bemüht, dass man eine Verbesserung erreichen will, dass man gemeinsam wieder glücklicher werden will. Dass man alleine nichts erreichen kann und ein gemeinsames Bemühen erwartet, wenn der Partnerin etwas an der Beziehung liegt. Und auch, dass die Situation kein Dauerzustand sein kann und wird. Dass es Konsequenzen geben wird, wenn die Partnerin auf Dauer nichts beitragen kann oder will.

Es ist eine Gratwanderung. Man sollte der Partnerin das Messer nicht direkt auf die Brust setzen. Eher sehr deutlich ein Damoklesschwert aufhängen. ]:D In manchen Fällen geht es eben nicht ohne Druck und im Raum stehende Konsequenzen. Aber wenn dieser Druck zu hoch ist lähmt er oder blockiert noch mehr.

Eine Ansage à la "Entweder wir ficken bald oder ich bin weg" ist sicher nicht hilfreich. Ich denke es ist besser zu betonen dass sich eine Beziehung ohne Sex unvollständig anfühlt, dass man von der dauernden Zurückweisung immer mehr verletzt wird. devilindisguise hat gut beschrieben, wie leicht Frau die Sexbedürfnisse ihres Partners falsch als "Du hast mein willfähriges Sexobjekt zu sein" missverstehen kann. Es ist ein vorsichtiges aus der Reserve locken. Wenn man abgewiesene Bedürfnisse vor den Latz knallt kommt man nicht weiter. Für diese vielen kleinen Babyschritte braucht es viel Zeit und viel Geduld.

Ende der Predigt. ;-D

mvinimxia


Einige sehr interessante Beiträge hier, wie ich finde.

Wichtig ist aber zusätzlich, dass sich der TE (oder andere Betroffene) wirklich im Klaren darüber ist, wie weit seine Kompromissfähigkeit geht, so denn ein Gespräch mit der Partnerin statt finden würde.

Es gibt auch die Variante, dass man(n) sich zwar gesprächsbereit zeigt, aber letztendlich doch nur zum Ziel hat, seine Partnerin wieder nach seinen Vorstellungen auf Trab zu bringen. Und selbst wenn sie gesprächsbereit ist, kann sie sich ein Bein ums andere ausreißen, Lösungen suchen noch und noch, wenn dann doch alle Vorschläge nicht gut genug sind.

Und selbst wenn ein "Rhythmus" gefunden wurde, läuft frau Gefahr, dass ihm das irgendwann auch nicht mehr reicht, und das Ganze geht quasi von vorne los. :-/

LRoeweknmEaehxne


@ minimia:

Ich kapier nicht ganz, was du mit deinem Beitrag aussagen willst?!

Klar will der sexwillige den unwilligen Partner wieder dazu bringen, Sex miteinander zu haben. Was denkst du denn? Sexualität in der Partnerschaft ist einfach normal und nichts Anstößiges.

Hier geht um das Thema, dass einer von beiden gar keinen Sex mehr haben will. Einseitig dem eigenen Partner so aufgezwungen und oftmals jahrelang von diesem hingenommen. Ich habe jetzt kaum von einer solchen Person, ausgenommen devilinsguise, gehört, dass sie sich ein Bein raus reißt, um selbst wieder Sex haben zu wollen und eventuell verdeckte, andere Probleme vorher zu beseitigen.

Was du also schreibst, kann ich keiner Weise nachvollziehen. Mir scheint eher, an deinen Worten gemessen, dass du selbst zur Sorte derjenigen gehörst, die wenig bis gar keine Lust am Sex hast (nur eine Vermutung). ]:D

m7ini5mi5a


@ Löwenmähne

Ich gehöre zu der Sorte, die gern Sex haben, allerdings schlagartig gegen Null runterfahren, wenn in irgendeiner Weise Druck aufgemacht wird. ;-D Und die Geschichte von devilindisguise ist in Teilen auch meine.

Und ja, ich habe den Beitrag als solches durchaus verstanden. Mir geht es nicht darum, dass derjenige natürlich seinen Partner wieder zum Sex animieren möchte, die Frage ist nur, inwieweit er kompromissfähig ist. Wenn man (n) auf dem Standpunkt steht, dass das einzige Ziel nur eine Frequenz von vor 20 Jahren sein kann, braucht er sich um kein Gespräch zu bemühen.

Und wenn er in letzter Konsequenz womöglich gar nicht in der Lage ist, die Problematik der Partnerin zu verstehen und zu akzeptieren, wird immer ein Restgrummel in ihm gären, auch wenn sie nach Gesprächen zu einmal Sex alle 3 Monate bereit ist.

Es ist ja schön und gut, dass überlegt wird, wie man den Partner zumindest erst mal zu einem Gespräch animieren kann, dennoch sollte sich z. B. der TE im Vorfeld im Klaren darüber sein, welches Endziel für ihn überhaupt in Frage käme.

L&oe,wenMma\ehne


@ minimia

Ich denke immer noch, dass dein Ansatz eher falsch gedacht ist. Schau doch mal an, wie viele Menschen Probleme damit haben, dass ihre Partner gar keinen Sex mehr will. Von daher gehe ich wohl nicht ganz unberechtigt davon aus, dass die Betroffenen schon ganz froh wären, alle 1 bis 2 Wochen mal Sex zu haben.

Aber, ehrlich gesagt, einmal im Quartal Sex, wie du es geschrieben hast, also gerade 4 mal im Jahr, ist dann in meinen Augen kein Kompromiss, sonder höchstens so eine Art von good-will-sex.

Zwar meldet sich der Themen-Ersteller seit ein paar Tagen nicht mehr, aber wenn du seinen Beitrag auf Seite 2 gelesen hast, dann wird doch klar, dass seine Frau überhaupt nicht den allergeringsten Ansatz zu einem Gespräch bzw. einem Kompromiss zeigt.

Das 'Endziel', welches du mehrfach angesprochen hast, kann für den zwangsweise Enthaltsamen nur bedeuten, dass der Partner wieder zu Sex bereit ist. Freiwillig und nicht nur, um wie eine Leiche im Bett zu liegen – drastisch formuliert. Über die mögliche Häufigkeit bzw. Frequenz kann man sich unterhalten. Aber all zu weit dürfen die Vorstellungen natürlich nicht differieren. 2 x 4 mal monatlich auf der einen und ein mal im Quartal sind sicher nicht verträglich.

Ich hätte meine Frau nie vorsätzlich betrogen und noch heute wäre mir lieber, dass sie häufiger (wieder) Lust hätte. Aber irgendwann ist halt Schluss. Trennung kommt nicht für jeden in Betracht, aber eine offene Beziehung sollte dann vom sexunwilligen Partner dann akzeptiert werden. Schließlich lebt man nur einmal!

s)enys(ibe1lmaxn


Ich gehöre zu der Sorte, die gern Sex haben, allerdings schlagartig gegen Null runterfahren, wenn in irgendeiner Weise Druck aufgemacht wird.

Interessehalber: Da ich keine Ahnung habe, was es bedeutet, sexuell Druck zu machen (meine Frau findet das fantastisch, wenn ich sexuell "Druck" mache)- was kann ich mir darunter vorstellen?

Ist der Wunsch nach Sex seitens des Mannes schon Druck? Das bedeutete, dass es im Prinzip im Extremfall ausschließlich dann zum Sex käme wenn du das willst und der Mann sich vollkommen enthaltsam zeigt. Sozusagen müsste der Mann seine Libido vollkommen verstecken?

s]tylxe-b


was kann ich mir darunter vorstellen?

Bei einer Ex-Freundin von mir gestaltete es sich so – Mehr oder weniger Wochenendbeziehung, wenn ich am Wochenende zu ihr kam, wusste sie, dass ich Sex wollte (was auch so war), das war für sie schon Druck genug, keine Lust zu haben.

Während es für mich selbstverständlich war, nach einer Woche (oder eben länger, je nach dem, wie die vorigen Wochenenden ausfielen) Lust zu haben, war es für sie eher unangenehm.

Ähnliches Schema – anfangs (die ersten Monate) viel Sex, dann schnell immer weniger. Argumentation: Stress, besagter Druck, andere Probleme. Wohlbemerkt – sie war zu der Zeit 19 Jahre und in der Ausbildung. Ich war ausgelernt und hatte richtig Streß im Job, der Sex war ein Gegenpol zum Streß. Für mich. Für sie eher nicht.

Klassisches Gespräch: "Setz mich nicht unter Druck, dann komme ich von alleine auf dich zu". Nach drei Wochen ohne nur eine Andeutung meinerseits und keinerlei Reaktion ihrerseits hielt ich es nicht mehr aus, die alte Leier startet wieder.

Es war bitter. Um mich rum nur willige Frauen, die auf mich standen, meine Kumpels hatten top Sex mit ihren Freundinnen, ich war völlig ausgehungert. Trotz einiger offensichtlicher Anmachen anderer Frauen mir gegenüber (was hätte ich vögeln können) bin ich nie fremd gegangen.

Nach knapp drei Jahren war Schluß.

nBixmehrxfrei


Mal kurz angemerkt... in einer normalen Beziehung (keine Ehe) kann man(n) eine Trennung einfacher und unkomplizierter darstellen als zB Verheiratet mit Kids.

mdinim'i5a


@ Löwenmähne

dass die Betroffenen schon ganz froh wären, alle 1 bis 2 Wochen mal Sex zu haben.

Das ist doch genau der Punkt: In der gegenwärtigen Situation des TE hat er gar keinen Sex. Und gemessen daran, wie verschlossen sich seine Partnerin zeigt, kann er sich ganz realitisch an einem Finger ausrechnen, wie viel Erfolg er haben wird, seinem Wunschziel (rein hypothetisch die 2 – 4 Mal im Monat) näher zu kommen. Ergo: Er kann sich das Gespräch von vorn herein sparen.

Sollte er aber bereits einmal im Quartal als einen enormen Fortschritt empfinden, dann würde sich mMn ein Gespräch lohnen.

Trennung kommt nicht für jeden in Betracht, aber eine offene Beziehung sollte dann vom sexunwilligen Partner dann akzeptiert werden. Schließlich lebt man nur einmal!

Das unterschreibe ich so!

was kann ich mir darunter vorstellen?

Der Mann kann so viel sexuelles Interesse zeigen, wie er möchte. Der Druck beginnt dann, wenn er eine (oder je nach Umständen auch mal mehrere) Absage/n nicht akzeptieren kann und dementsprechend mit Diskussionswut, schlechter Laune, Seitenhieben und Nachtreten in anderen Situationen reagiert.

Während es für mich selbstverständlich war,… war es für sie eher unangenehm.

Auch so kann für jemanden Druck entstehen, wenn es mit einer ständigen Erwartungshaltung einher geht.

*************************

Ich habe vor einiger Zeit mal in meinem Umfeld rumgehorcht, wie diese Frauen auf Druck reagieren würden. Unisono kam die Aussage: "Dann habe ich erst recht keine Lust mehr. So was geht gar nicht."

n%ixmbehrfrxei


@ minimia

vorab, ich bin deiner Meinung

schließlich frage ich mich aber nach der Verhältnismäßigkeit. wenn "er" jeden 2. Tag Sex haben mag und sie sich davon unter Druck gesetzt fühlt, kann ich das nachvollziehen.

wenn "er" jedoch alle 2-3 Wochen anmerkt, das er mal wieder gerade Sex haben würde, finde ich das durchaus legitim, und sie muss nicht gleich mit dem Wort "Druck" die Lust auf Sex voll und ganz verlieren.

dann lieber gleich ganz ehrlich sein, sagen das sie keinen Bock drauf hat, und etwas offenes akzeptieren.

persönlich stecke ich in einer ähnlichen Situation, wo Sex wie ein sechster im Lotto zelebriert wird. und ganz ehrlich... da habe ich auch keine Lust mehr drauf, um Sex zu betteln...

L7oewejnmPaehnxe


@ minimia:

Nun, du siehst das aus deiner oder allgemein aus weiblicher Sicht. Wobei es umgekehrte Szenarien ebenso gibt, also sexmüder Mann und sexlustige Frau, nur so nebenbei bemerkt.

Ansonsten muss ich wirklich sagen, dass du die Verhältnismäßigkeit nicht erkennst. 4 x Sex im Jahr, also alle drei Monate einmal, kann für niemanden ausreichend sein, der ab und an mal Sex braucht. Von den Maniacs rede ich gar nicht. Das ist dann im Endeffekt keine Lösung, sondern drastisch gesagt, Beine breit gemacht und still gehalten, mehr aber auch nicht! Dagegen sind 2 x im Monat keine unverschämte Zahl. Im Nachhinein betrachtet, bei mir selbst, würde ich heute nicht noch mal jahrelang warten und warten und warten ...

Im Endeffekt war meine Frau zu der Zeit zufrieden und ich überhaupt nicht. Gejuckt hat es sie aber so gut wie gar nicht. Im Endeffekt war die Aussage von ihr ('...dann geh halt ins Bordell, muss ja nicht das Billigste sein!') dann einfach so gesetzt, dass ich mir woanders Entspannung suchen und sie nicht belästigen soll. Gut, hat sich ewas gebessert. ;-)

s/ensi!bexlman


ch habe vor einiger Zeit mal in meinem Umfeld rumgehorcht, wie diese Frauen auf Druck reagieren würden.

Ist das wirklich Druck oder nicht vielmehr die leidige Erkenntnis der Libidoschwäche, an die die Frau nicht gerne erinnert werden möchte?

m3inixmia


@ nixmehrfrei

wenn "er" jedoch alle 2-3 Wochen anmerkt, das er mal wieder gerade Sex haben würde, finde ich das durchaus legitim, und sie muss nicht gleich mit dem Wort "Druck" die Lust auf Sex voll und ganz verlieren.

Kann ich dir nur zustimmen. Aber wer weiß, welchen Frauen im Geiste immer Omas Warnung nachklingt: "Kind, sieh' dich vor, die Männer wollen immer nur das Eine." Mal Omas Zitat beiseite…jeder reagiert anders. Nicht nur, dass es beide Geschlechter betreffen kann, wie Löwenmähne schrieb, sondern jeder springt aufgrund seiner Vita unterschiedlich darauf an. Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauen bereits sexuellen Missbrauch erlebt haben, aber darüber nicht reden können, oder es so gut weggepackt haben, dass sie sich nicht mehr daran erinnern können. Ich bin mir sicher, dass es eine hohe Anzahl ist, die dieses Erlebnis als traumatisch empfunden haben, und deren weiteres Leben/Verhalten davon definitiv geprägt wurde und wird.

@ Löwenmähne

dass du die Verhältnismäßigkeit nicht erkennst.

Es geht nicht um meine Verhältnismäßigkeit, das sind alles nur fiktive Zahlen. Es geht darum, womit der Mann/die Frau sich letztendlich zufrieden fühlen würde. Und wie gut die Chancen stehen, das bei einem sehr verschlossenen und ablehnenden Partner zu erreichen.

Dagegen sind 2 x im Monat keine unverschämte Zahl.

Das hat ja auch niemand gesagt. Allerdings ist es auch egal, ob das nun viel wäre oder nicht, wenn der Andere nicht mitziehen kann oder mag.

Zumindest hat deine Frau dir diesen Freifahrtschein gegeben. Du hast damit immerhin die Möglichkeit, in dieser Beziehung zu bleiben. So hatte ich dich jedenfalls verstanden, dass du das so wolltest. :-)

Ist das wirklich Druck oder nicht vielmehr die leidige Erkenntnis der Libidoschwäche, an die die Frau nicht gerne erinnert werden möchte?

Eine ständige Erwartungshaltung kann bei Vielen bereits das Druckgefühl auslösen.

Aber ich gebe die Frage mal anders zurück: Ist es wirklich nur Frust, wenn die Ablehnung kommt, oder die leidige Erkenntnis, dass mann eine Abhängigkeit zu laufen hat, an die er nicht immer wieder erinnert werden möchte?

Von 4 Frauen weiß ich, dass sie durchaus sexfreudig sind. Jedoch beinhaltet das nicht automatisch, dass frau deswegen fast jederzeit unter allen möglichen Umständen den Sex unbedingt haben muss.

uehxu2


Eine ständige Erwartungshaltung kann bei Vielen bereits das Druckgefühl auslösen.

Das sind so Aussagen, bei denen ich mich am Kopf kratze ":/

Wenn ich mit einem normal veranlagten Menschen eine feste Beziehung eingehe, dann ist es einfach selbstverständlich, auch regelmäßig Sex zu haben. Wenn die eigenen Vorstellungen von einer Beziehung anders aussehen (oder sich nach einer gewissen Weile verändert haben), dann sollte man das auch entsprechend kommunizieren. Aber nicht einfach eine Beziehung eingehen in der Hoffnung, "er/ sie wird schon nicht so oft wollen".

Ich frage mich, was die Erwartungshaltung bei einigen ist. Wenn mein Gegenüber jede Woche oder auch mehrmals die Woche einschlägige Wünsche hat, dann ist er/ sie nicht von einer krankhaften Libido befallen, sondern schlichtweg normal.

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