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Familienvater und Bordellbesuch: Schlechtes Gewissen?

V,evo0dkxyne


@ ma-ce-wo

Ich hatte es so verstanden, dass du in deinen Beiträgen hier den Betrug mit dem zu erhaltenden Familienfrieden gerechtfertigt hast. Du schriebst, du willst der Kinder wegen die Beziehung zu deiner Frau nicht aufgeben, was ich gut nachvollziehen kann. Ich wundere mich nur, weil im anderen Thread jetzt ja doch von Trennung die Rede ist. Deine ersten Beiträge hier hatten für mich suggeriert, dass dein Plan, die Familie durch den Betrug zu erhalten, ganz gut funktioniert. Letztlich ist das ja aber wohl gar nicht der Fall. Daher meine Verwunderung. Und wenn die Trennung ohnehin beschlossene Sache ist, dann geht es im Grunde ja auch gar nicht mehr um Betrug. Ihr seid ja quasi schon gar kein Paar mehr, sondern nur noch Eltern gemeinsamer Kinder.

mGa-cSe-wxo


Vevodkyne,

betrogen hatte ich bereits, als wir noch das Bett geteilt hatten.Ob es jetzt eine neue Situation ist, nachdem wir (in deinen Augen) kein Paar mehr sind und uns nur noch gemeinsam um Haus und Kinder kümmern, mag jede/r für sich entscheiden. Letztendlich ist sie immer noch meine Frau, die ich damals aus Liebe geheiratet hatte.

Ob sich meine Frage nun noch um Betrug/Fremgehen dreht, kann ich Dir nicht sagen. Es ist schwer, sehr schwer zu beschreiben.

Gehe ich nun "fremd", obwohl die Beziehung mit meiner Frau de facto beendet ist, oder ist es nun für mich freigestellt, mit wem ich ins Bett gehe?

Es freut mich, dass Du nachschaust und mich in beiden Foren "erwischt" hast, aber ich kann Dir derzeit auf keine Deiner Fragen eine klare Antwort geben. Ich weiss es selbst nicht.

eYlm;arx50


@ ma-ce-wo

Kann dir nur voll und ganz zustimmen. Bei mir läufts ganz genauso.

Eins möchte ich aber doch noch klarstellen: Bei den Frauen entsteht oft der Eindruck, dass durch unsere Vorgehensweise (Prostituiertenbesuche) wir sie absichtlich betrügen und ihnen weh tun wollen, weil wir eben den Kick fremder Sexualerlebnisse suchen und möglichst viele Frauen (angeblich "genbedingt") beglücken wollen. Das stimmt meiner Meinung nach (zumindest ist es bei mir so) in keinster Weise. Ich könnte ohne weiteres "monogam" leben, da hätte ich keinerlei Probleme damit. Auch die Erlebnisse mit Prostituierten sind ja, na sagen wir, zu 90% nicht gerade berauschend. Es ist eben deren Job, den Sexualakt zu "verkaufen". Mit inniger Zweisamkeit und Zärtlichkeiten hat das nichts zu tun (Ausnahmen bei besonders "begabten" Prostituierten, die einem wenigstens ein bisschen das Gefühl vermitteln, sie würden eine Gemeinsamkeit herstellen, gibt es natürlich auch; diese Prostituierten sind dann die "Geheimtips"). Mir wäre es aber 1000mal lieber, ich könnte den Sex in inniger Zweisamkeit mit meiner Frau genießen, doch das klappt ja eben nicht aus den geschilderten Gründen.

m5agRnusx44


Ich habe mal in einem ziemlich bürgerlichen Statdteil gewohnt. Dort wohnte auch ein Nachbar. Er arbeitet in einer staatlichen Einrichtung in gehobener Position und ist langjährig verheiratet. Der machte total ein auf bürgerlich und Schulmeister. In nachbarschaftlichen Gesprächen wetterte er gegen die "Spassgesellschaft" und das Jugendliche heute nur Spass haben wollten und so weiter und so weiter...

Und wie der Zufall es so wollte sah ich ihn in der Bahn und er stieg bei der entsprechenden Bahnstation/Kiez aus. Und er ging zu einer Prostituierten und das regelmässig und total geheim.

Tja ein schönes krasses Beispiel für den Unterschied, wie sich Menschen nach aussen darstellen und wie sie sich dann wirklich heimlich verhalten und wie sie wirklich sind.

wCoxnz


Habe dasselbe Problem mit meiner Frau, sind über 19 Jahre zusammen/verheiratet. Zu Beginn waren wir wie Karnikel, zwei, manchmal dreimal am Tag. Sex a Diskretion quasi und das war herrlich. Da glaubt man, man sei diesbezüglich voll kompatibel, oder?

Nach ca. 15 Jahren war dann langsam der Ofen aus. Kaum mehr Sex. Wenn ich Glück hatte einmal pro Monat. Verschiedenste Versuche die Sache wieder in Schwung zu bringen sind fehlgeschlagen. Stundelange Diskussionen, Vorschläge wie Toys, Dreier, Swingerclub, halt alles mögliche was es da so gibt wurden kategorisch abgelehnt. Sie hätte einfach keine Lust mehr und ich solle mir doch eine suchen, die das alles mit mir macht, kam dann als Aussage.

Irgendwann habe ich dann begonnen mir mit erotischen Massagen weiter zu helfen. Das war toll, wenn ich auch zu Beginn immer ein extrem schlechtes Gewissen hatte. Gemerkt hat sie nichts. Ich habe es immer wieder versucht, aber mehr als Gelegenheissex war da nicht mehr drin. Irendwann wollte ich es dann aber wissen, wie es nach 19 Jahren ist, mit einer anderen Frau Sex zu haben und bin zu einer Masseuse, die als Abschluss auch Sex anbietet. Es war mega toll und der Sex mit ihr war einmalig.

Danach hatte ich mehr oder weniger Paranoia, dass ich mir mit Sicherheit irgendwas eingefangen hätte und liess mich dann entsprechend testen. Nix, war ja auch safe, selbstverständlich. Alles andere ist krank (sorry, meine Meinung).

Danach habe ich es immer wieder versucht bei meiner Frau. Stundenlange Diskussionen endeten aber alle wieder beim sleben: Kein oder nur hin und wieder mal Sex, mehr oder weniger fast schon erzwungen, und schnell musste es dann auch noch gehen.

Als Antwort auf mein Ersuchen die Frequenz zu erhöhen kam immer wieder der Vorschlag doch ins Puff zu gehen oder mir für den Sex eine andere zu suchen. Sie wolle davon einfach nichts wissen.

Bisher habe ich dies nicht genutzt, ausser ein paar erotischen Massagen. Ist ja auch schon nicht schlecht: Man geht zu einer hübschen jungen Frau. Attraktiv, schöne Brüste und nackt. Man darf sie überall berühren und bekommt eine schöne Massage und wird auch mit einem Orgasmus beschenkt. Nicht alle Mädels machen dies gleich gut, aber besser als gar nichts ist es allemal, zudem ist das Risoko für irgendwelche Krankheiten nahezu gleich Null. Habe dies bei einer Beratungsstelle so erfahren.

Nichts desto trotz werde ich wohl bald mal wieder bei einer Prostituierten vobei schauen ]:D , da mich die fast dauernde Abstinenz schlicht zu sehr belastet. Ein Mann braucht einfach hin und wieder Sex. Ohne geht es nicht. In der Zwischenzeit habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, irgendwie ist es ja normal und ich bin da keine Ausnahme, sondern nur einer von vielen, sehr vielen die dies tun. Und zudem mit der Absegnung meiner Frau. Da sie es nicht wissen will, sage ich ihr auch nichts davon. Würde sie nun irgendwo ein Abenteuer haben, so wäre das für mich selbstverständlich ebenso in Ordnung. Habe ihr dies übrigens auch schon vorgeschlagen. Mal mit einem mit so einem richtig langen Teil, das will doch eine Frau sicher auch mal erlebt haben, aber meine hat nicht mal daran Interesse. Verstehe einer mal die Frauen.

F+aPdGe-to-gxrey


@ wonz:

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