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Durch Enthaltsamkeit verschwundene oder verringerte Libido?

Z:wie%lic}ht4x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

auf zahlreichen Internet Seiten hört man,dass Enthaltsamkeit ab einer gewissen zeit deine Libido verringert oder sogar verschwinden lässt.Jetzt wollte ich fragen ob an dem Gerücht etwas dran ist?wenn ihr wissen wollt wieso ich gerne enthaltsam leben will:Ich will nicht komplett auf ein Sexleben verzichten,aber ich will meine Sexualität nicht in Form von Masturbation ausleben.Ausserdem gefällt mir das Gefühl den ganzen Tag rattig rumzulaufen :-D ich weiß ich bin verrrückt^^ Ich wollte halt eigentlich nur Fragen ob das gesundheitsschädlich ist und nach gewisser Zeit Libido abnimmt und komplett verschwindet?Vielen Dank im Vorraus :)

mfg Zwielicht45

Antworten
Dpilclxes


Man gewöhnt sich wahrscheinlich dran nicht mehr zu poppen. Irgendwann findet mans normal.

Wie bei so Vielem im Leben.

Ich esse z.B. seit Jahren keinen Kuchen mehr, und es fehlt mir nicht im Geringsten, ich denke dann immer an dicke Leute und schon ist der Appetit weg. Ist wie beim Sex, den kann man sich auch schlecht denken und irgendwann denkt man dann nur noch an das Negative und lässts vielleicht ganz. Wobei ich mich schwer tue als verheirateter Mann der jeden Abend seine Frau neben sich hat, wenn man solo ist dann wirds leichter sich negative Sachen auszudenken. (Die will heiraten, die muss ich dreimal zum Essen einladen etc..)

Du wirst auch wenn du dich dreimal am Tag selbst befriedigst den ganzen Tag an Sex denken, bei Männern ist das einfach so, hat mit der Evolution zu tun. Männer können sich ständig fortpflanzen bei Frauen reicht meist einmal im Jahr, deshalb denken Frauen nicht so oft an Sex wie Männer, sie denken auch mehr an ein "behütet und versorgt sein" was für die Fortpflanzung der eigenen Art sehr wichtig ist.

D5raggophdine


Ich wollte halt eigentlich nur Fragen ob das gesundheitsschädlich ist

Made my day! :-p

Nö, ist nicht schädlich, deine Lust wird eher nicht abnehmen, das funktioniert nachweisbar nur bei Frauen xD

R>ighUtN'ow


Nö, ist nicht schädlich, deine Lust wird eher nicht abnehmen, das funktioniert nachweisbar nur bei Frauen xD

Nope, falsch. Der Körper stellt bei Männern genauso irgendwann das Bedürfnis ein sich fortpflanzen zu wollen und das kann mitunter zu vollkommenen zurückfahren der Libido und Errektionsproblemen führen. Allerdings heißt das nicht das es irreversible ist. Man kann es auch wieder umkehren. :)z

E2hem8aliger tNutZzer x(#503956)


Also es dauert schon eine Weile bis die Libido runter fährt. Meiner Erfahrung nach geht das in Phasen. Mal ist die Lust sehr hoch, dann geht sie runter, dann wieder hoch.

Sofern du einen PartnerIn hast die dich mit Tease and Denial Spielchen bei der Stange hält, geht die Libido wohl gar nicht runter.

Ausserdem gefällt mir das Gefühl den ganzen Tag rattig rumzulaufen

Das kenne ich :-)

Erkundige dich mal nach einem KG, der wird dir dabei helfen. Ich werde auch gerne keusch gehalten, zum Teil über Wochen und Monate hinweg. Medizinische Probleme habe ich dabei nicht.

D\illexs


@ gelber stern,

keusch gehalten klingt aber sehr devot und auch so als ob es dir sogar gefällt. Ich denke ein Mann mit einer normalen Libido wird das so nicht akzeptieren, so ist es z.B. auch bei meiner Frau, durch psychische Probleme bei mir sagt sie mir ganz offen das es so nicht in ihrem Sinne ist und ich raffe mich dann auf und tu meine "Pflicht". Was mir dann auch oft nicht weniger gefällt.

SppriUngs


Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass der Sexualtrieb eine regelbare und stark beeinflussbare Größe ist. Je mehr und öfter ich Sex hatte, desto mehr wollte ich. Es gab aber auch Zeiten, da hatte ich über ein halbes Jahr keinen Sex, auch keine Masturbation. Dafür gab es natürlich immer Gründe, aber man gewöhnt sich daran. Nach einigen Wochen ist der Trieb so weit abgeflaut, dass man nur noch ab und zu einen Gedanken daran verschwendet. Meist sind es externe Reize, die einen daran erinnern, z.B. ein Bild in der Zeitung, ein Plakat, ein TV-Ausschnitt oder eine anzügliche Bemerkung durch Irgendjemanden. Aber es flaut schnell wieder ab, weil es dann doch wieder "wichtigere" Themen gibt, denen man sich zuwendet. Anders war meine Erfahrung mit sexuellen Träumen – diese waren manchmal so intensiv, dass ich den ganzen darauffolgenden Tag daran denken musste und dementsprechend mehr Lust hatte.

Seitdem ich beispielsweise Kinder habe, ist mein sexuelles Bedürfnis stark in den Hintergrund getreten. Das empfinde ich aber keinesfalls als Nachteil. Die Prioritäten haben sich einfach verschoben. Es ist schön, an frühere Abenteuer zu denken, aber das war einmal und ist heute im Grunde bedeutungslos. Heute bin ich ein anderer Mensch, der den Wert auf andere Dinge lenkt und es zählen andere Sachen genauso oder mehr, die nicht vernachlässigt werden sollten. Natürlich habe ich noch Sex, aber wenn mir meine Frau die Wahl lässt, den Keller aufzuräumen oder mit ihr zu schlafen, kann es durchaus sein, dass ich mich für den Keller entscheide ;-D

E(hemalisger N?utze`rJ (#5X03956)


@ Dilles

keusch gehalten klingt aber sehr devot und auch so als ob es dir sogar gefällt. Ich denke ein Mann mit einer normalen Libido wird das so nicht akzeptieren,

Ich bin wenn dann nur ein wenig devot. Eher mag ich das Gefühl der Enthaltsamkeit bzw. fällt man nach einem Orgasmus ja immer in ein Loch, man ist erschöpft für einige Zeit Lustlos. Da mag ich es lieber wenn die Lust immer oder halt länger als bei anderen Männern da ist.

Vielleicht sollte sich auch ein Mann mit einer stärkeren Libido einfach mal zurückhalten und in sich gehen. Dann wird er ggf. eine ganz neue Form der Sexualität in sich vorfinden.

Muss aber jeder selber wissen...

Mfil+chm/axnn76


Hmm. Ich würde sagen, man sollte zwischen "freiwilliger"- und "Zwangs"-Enthaltsamkeit unterscheiden. Ich denke wenn du zwar auf Masturbation verzichten willst, aber im Grunde auf Sex eingestellt bist, dann wird sich das nicht soo dramatisch auswirken. Wenn du hingegen z.B. in einer Beziehung lebst, in der das Sexleben tot ist, und du dich sozusagen mit Enthaltsamkeit anfreunden musst (oder eben trennen), dann kann die Libido schon abnehmen. Es sei denn du bist gedanklich trotzdem bei jedem Rock, der dir über den Weg läuft. ]:D

DAil=lexs


Zu einer freiwilligen Enthaltsamkeit gehört schon extreme Charakterstärke. Was man ja am Zöllibat und den daraus resultiernden Verfehlungen sieht, wenn der Charakter dann doch nicht stark genug ist. Enthaltsamkeit ist für den Mann evolutionsbedingt nicht sein Wesen. Die Art des Menschen, seiner Genialität und seiner Intelligenz, kam erst soweit und letztendlich so zahlreich zu Stande weil er eben nicht so lebte, der Austausch verschiedenster Gene führen letztlich zu einer Stärkung seiner Art, von daher ist es ihm angeboren und genetisch veranlagt ständig nach passenden Partnern die sein Fortkommen seiner Art sichern, stärken und verbessern zu suchen und die Gene dann auch auszutauschen. Von daher halte ich es für widernatürlich so zu leben außer er ist durch Umstände (Aussehen, Behinderung, Partnermangel ...) dazu gezwungen.

M3ilchmmannx76


So gesehen wäre Homosexualität auch "widernatürlich". Mit Argumenten, die sich auf die angeblich "wahre Natur" des Menschen oder der Gesellschaft beziehen sollte man sehr sehr vorsichtig umgehen...

gIaYul>oixse


Natürlich habe ich noch Sex, aber wenn mir meine Frau die Wahl lässt, den Keller aufzuräumen oder mit ihr zu schlafen, kann es durchaus sein, dass ich mich für den Keller entscheide

Auweia! ":/

M8ilchm%annx76


Es wird wohl nicht so sein dass der eheliche Sex wenig reizvoll, eintönig und lustlos ist. Ich vermute es ist diese Keller, den aufzuräumen einfach immer wieder so unglaublich viel Spaß macht! ]:D

Dmil#lgeNs


So gesehen wäre Homosexualität auch "widernatürlich".

Homosexualität ist nicht widernatürlich. Homosexuelle haben das gleiche sexuelle Verlangen wie Heteros. Der einzige Unterschied ist, daß sie genetisch so veranlagt sind auf gleichgeschlechtliche Reize zu reagieren. Wieso dies so ist und weshalb könnte wohl Bände füllen. In jedem Fall macht es wohl auch evolutionsbiologisch Sinn, daß es Homosexualität gibt. Unter Homosexuellen gibt und gab es prozentual zu den Heteros mehr große kulturelle Leistungen. Zudem sind diese Menschen meist ausgleichender, sympathischer und empathischer, was der Gesellschaft insgesamt förderlich ist. In der Antike wurde Homosexualität als normal angesehen. Der Wandel kam erst durch die monotheistischen Religionskulturen.

Wenn du den Keller den Avancen deiner Frau vorziehst, muss deine Frau inzwischen ziemlich frustriert sein.

Ein/e Homosexuelle/r würde bei so einem Angebot niemals den Keller vorziehen.

Ephemali#ger VNutizer (#50q3956x)


Ein/e Homosexuelle/r würde bei so einem Angebot niemals den Keller vorziehen.

Ich würde eher sagen, jeder der eine gewisse Zeit keusch gelebt hat, wird das Angebot nicht ablehnen. Wohl aber der, der z.b. lieber SB macht als das Angebot des Partners anzunehmen.

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