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Schwierigkeiten damit, dass Mann Nacktbilder von Frauen anschaut

lXionxa


Wenn die Mehrheit Einstellung X hat, sollte es einem zu denken geben. Inwiefern?

Ich bezog das ja immer auf den allgemeinen Fall und nie auf irgend einen konkreten. Wenn unter diesen Umständen vorliegen würde, dass gedankliche Treue extrem selten ist, dann kann das einem durchaus zu denken geben.

Es kann zum Beispiel dazu führen, dass man sein voriges Menschenbild, welches davon abwich, kritisch hinter fragt. Wenn die Ergebnisse der Studie von der allgemeine Aussage abweicht (wenn also die Mehrheit irgendwie bekundet, dass sie alle gedanklich treu sind), kann man zu dem Schluss kommen, dass evtl. mit der durchgeführten Studie etwas nicht stimmt. In dem Fall kann man sich den Originalartikel durchlesen und prüfen, wie diese aufgebaut wurde. Vielleicht bezieht sich das Ergebnis auch nur auf eine bestimmte Population und eben nicht auf die Gesamtpopulation. Es kann aber auch einem dahin gehend zum grübeln anregen, dass man sich fragt, ob es sich denn wirklich überhaupt um einen allgemeinen Mechanismus handelt. Hier wäre es dann gut, wenn man die Ausgangsfragestellung sich näher anschaut und prüft, wie das weitere Vorgehen ausgesehen hat. Oder aber man überlegt sich, welche Konsequenzen sich aus einem solchen Ergebnis ergeben könnten. Wobei sich diese Gedanken um einen selbst oder aber auch auf die Allgemeinheit sich drehen können. Natürlich kann es auch einfach sein, dass man gar nicht darüber nachdenkt, weil einem das Thema nicht sonderlich interessiert.

Das mit dem zu Denken geben, bezog sich nicht unbedingt darauf, dass man automatisch seine Beziehung in Frage stellt. Aber im Einzelfall kann sicherlich auch das passieren.

dcDfNBb


Um auf das Alter zurück zu kommen. Ich finde ältere/reife Frauen z.B. auch total attraktiv und reizvoll. Wenn ich mir ständig Bilder von denen anschaue würde, würde es meine "junge" Freundin/Frau sicherlich auch stören. Es geht natürlich um das Prinzip der Aufmerksamkeit und das Gefühl zu haben nicht "die einzige" zu sein. Menschen haben sehr unterschiedliche sexuelle Veranlagungen und Vorlieben, und manchmal/oft entwickelt sich sein körperliches/geistiges Verlangen auch erst im laufe des Lebens. Was am Anfang einer Beziehung war muß nicht auch nach 20 Jahren sein. Es gibt auch Menschen die im Laufe ihres Lebens merken das sie einfach nicht monogam Leben wollen, und man sich dann wirklich damit auseinandersetzen "müßte" ( im Interesse der Beziehung ) seinen Partner körperlich zu teilen. Einige können/wollen das, andere nicht.

In eurem Fall sind es ja "nur" Bilder. Solange dein Mann dir wirklich treu und ehrlich ist hast du eigentlich kein Grund dir Sorgen zu machen, im Gegenteil. Du kannst froh sein und diese Treue als Liebesbekänntnis sehen. Wenn er jetzt anfangen würde "seine Mädels" ins reale Leben einzubauen, sprich sich mit welchen treffen würde und sie reale Präsenz einehmen , wäre das schon wieder eine ganz andere Geschichte. Das wichtigste bei allen sexuellen Bedürfnissen und Fantasien ist denke ich, das man darüber spricht und ehrlich ist. Und wenn man seinen Partner liebt versuchen auf "seinen Wunsch" einzugehen soweit man dazu bereit ist. Man selbst kann sich auch in seinem sexuellen Leben weiter entwickeln, genau wie sein Partner. Das regelrechte "katalogisieren" dieser Mädels gibt mir ehrlich gesagt schon etwas zu denken. Ich habe in meinem Leben oft mit Pornografie zu tun gehabt, und schaue anderen Menschen auch gerne beim Sex zu, bzw. sehe auch gerne andere Frauen die gevögelt werden, aber bei deinem Mann kommt mir das irgendwie etwas krankhaft vor. Ich würde von ihm verlangen das ihr das Thema aufklärt damit DU deine Ruhe hast. Er soll auf dich eingehen und Verständnis zeigen, denn das verlangt er indirekt ja auch von Dir.

V}evod)kynxe


Aber wenn ich mich recht entsinne sprachen wir in den letzten Tagen auch nicht mehr um die konkrete Beziehung der TE.

Das stimmt, aber ich meinte, auch wenn man sich allgemein über das Thema unterhält, also über (irgend)- "einen Menschen", der sich Treue in Form X wünscht und einen Partner Y hat, geht es ja immer um mehr oder weniger konkrete Konstellationen und eben immer um Menschen in ihrer individuellen Beziehung. Man kann sich natürlich auch über Wahrscheinlichkeiten und gängiges oder eher unübliches Verhalten ganz abstrakt unterhalten. Darum ging es dir wohl, um die akademische Betrachtung allgemein, während ich den jeweiligen Einzelfall vor Augen hatte.

lcioxna


Das stimmt, aber ich meinte, auch wenn man sich allgemein über das Thema unterhält, also über (irgend)- "einen Menschen", der sich Treue in Form X wünscht und einen Partner Y hat, geht es ja immer um mehr oder weniger konkrete Konstellationen und eben immer um Menschen in ihrer individuellen Beziehung.

Wie du richtig feststellst, dass ist ein allgemeiner Beziehungszustand. Allegemein bezieht sich allerdings auf allgemeines Verhalten von Menschen. Und wenn man von allgemeinen Verhaltensweisen von Menschen spricht, bezieht man sich sinnvollerweise auf die Norm, da man in dem Fall generalisiert.

Um eine ganz konkrete, rein hypothetische Konstellation (Beziehung) würde es gehen, wenn wir einen ganz konkreten rein hypothetischen Fall konstruieren würden. Dann bezieht man sich auf diesen konkreten Fall, der dann auch so gestaltet sein kann, dass er in manchen Dingen oder gar komplett, von der Norm abweicht. Hier würde man sich dann allerdings wirklich ausschließlich auf diesen ganz konkreten Fall beziehen und eben anhand der vorliegenden Daten und Informationen, diesen zerlegen.

Nur ist das eben bei einem Thema, welches allgemein über einen Menschen handelt und dessen Verhaltensweisen unüblich. Der allgemeine Mensch, so hart wie es klingt bezieht sich immer auf die Norm, in dem Wissen, dass es immer Menschen gibt, die von dieser Norm abweicht.

Darum ging es dir wohl, um die akademische Betrachtung allgemein, während ich den jeweiligen Einzelfall vor Augen hatte.

Mein Problem bestand eben darin, dass ich keinen konkreten Einzelfall erkennen konnte. Daher habe ich mich auch statt dessen auf allgemeine Prozesse verlegt. Bei einem ganz konkreten Fall hätte das natürlich wieder komplett anders ausgesehen.

Wobei wie schon erwähnt, wenn man nicht alle Informationen vorliegen hat, ist man im Grunde erst mal darauf angewiesen, von den allgemeinen Verhaltensweisen von Menschen (die sich auf die Norm bezieht) auszugehen und eben dann zu prüfen inwiefern, diese Annahmen zutreffen. Denn wenn man einen konkreten Fall hat, der ein Problem xyz (bezogen auf menschliches Verhalten) aufweist, bei denen aber nicht alle Informationen vorliegen, kann man diese Lücken erstmal im ersten Schritt anhand allgemeiner menschlichen Verhaltensweisen füllen. Denn damit richtet man sich in dem Schritt erstmal nach der Norm, die eben größer ist als der Anteil, der davon abweicht. Die betroffene Person mit dem Problem wird sich dann meist konkret schon mitteilen, inwieweit diese getätigten Annahmen nun zutreffend sind oder nicht. Anhand der Antworten kann man sich somit systematisch die fehlenden Informationen, die wichtig für den individuellen Fall sind, erarbeiten und dann auf die bestehende Problematik sinnvoll eingehen.

D@ie S;eherxin


Streng genommen hatten alle Beiträge, die mit der Trennung von Phantasie und Realität folgten nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun...

finde ich gar nicht! im grunde ist es eine herangehensweise, diese "geheime-eigene" sexualität mal in zusammenhang mit beziehung, exklusivität, eifersucht... zu bringen.

ich lese nämlich schon eine ganze weile mit und weiß gar nicht, warum ich das mit dieser bildersammlerei irgendwie anders bewerte, als wenn nutellaschnute jetzt eine nette pornosammlung gefunden hätte.

vielleicht, weil ich mir gerade überlegt habe, ob es überhaupt möglich ist, dass eine frau männliche sexualität versteht und ein mann die weibliche ;-)

d\DQNBb


vielleicht, weil ich mir gerade überlegt habe, ob es überhaupt möglich ist, dass eine frau männliche sexualität versteht und ein mann die weibliche ;-)

Ich denke schon das man die sexualität und die Wünsche des anderen Geschlechts verstehen kann, ich zumindestens. Die Frage ist doch ob man sich damit vereinbaren kann. Wenn sich 2 Menschen lieben sollten sie versuchen aufeinander zuzukommen. Der eine der fordert, sollte versuchen nicht zu viel zu fordern bzw, "richtig" zu fordern ( Verständnis für den anderen haben das er damit ein Problem haben könnte und er sich auch erst damit Auseinandersetzen muß ), der andere der gefordert wird versuchen auf seinen Partner einzugehen und ggfs eigene Grenze überwinden. Das ganze mit Kommunikation, denn nur so kann man ein "gemeinsames" Konstrukt entwickeln und sich irgendwo treffen wo BEIDE mit zufrieden sind. Ansonsten ist das scheitern doch schon vorprogrammiert.

D'ie Seohe(rixn


Ich denke schon das man die sexualität und die Wünsche des anderen Geschlechts verstehen kann, ich zumindestens.

ich meinte damit, dass ich z.b. die sexualität meines mannes zwar kenne, akzeptiere, respektiere... aber wirklich nachvollziehen werde ich sie wohl nie können. intellektuell verstehen, ja!

mir fällt das immer wieder bei den porno-diskussionen auf. irgendwie scheinen männer und frauen einen ganz anderen blick darauf zu haben und einen anderen zugang, als frauen das haben.

und ich habe nun so gar kein problem mit dem teil der sexuellen aktivitäten, die mein mann nicht mit mir teilt... und trotzdem werde ich bestimte dinge nie so richtig nachvollziehen können.

d}DNBxb


... und trotzdem werde ich bestimte dinge nie so richtig nachvollziehen können.

Gibt es da bestimmte Beispiele? Vielleicht kann ich/man(n) Dir da weiterhelfen ;-)

DCiep Se_h_erin


Gibt es da bestimmte Beispiele?

im grunde die gleichen, die fast alle frauen bringen, wenn sie dann selbstzweifel bekommen (liebt er die bilder-frau mehr als mich? findet er die pornodarstellerin xy sexier als mich?)... mir ist vollkommen klar, dass mein mann sich hin und wieder selbst befriedigt. auch die möglichkeiten des weltweitenwebs wird er nutzen... ich habe da auch nie probleme mit konkurrenzängsten, oder so... nur wirklich nachfühlen kann ich das nicht, weil meine sexualität unglaublich auf ihn bezogen ist.

und wie gesagt, das war eine fragende feststellung für mich selber, mitnichten ein thema, was meine partnerschaft in irgendeiner form belasten würde ;-)

dSDNBxb


mir ist vollkommen klar, dass mein mann sich hin und wieder selbst befriedigt. auch die möglichkeiten des weltweitenwebs wird er nutzen... ich habe da auch nie probleme mit konkurrenzängsten, oder so... nur wirklich nachfühlen kann ich das nicht, weil meine sexualität unglaublich auf ihn bezogen ist.

Hat er Bilder oder Videos von Dir/Euch? Wenn nicht frag ihn dochmal ob gerne welche haben möchte? Ich denke mal schon. Vielleicht hilft ihm das von anderen Damen wegzukommen wenn du mal nicht "da" bist.

D9ie Soehexrin


Vielleicht hilft ihm das von anderen Damen wegzukommen wenn du mal nicht "da" bist.

der muss ja gar nicht von den "damen" wegkommen! und ja, er hat auch "material" von mir und uns... und mich geht es auch gar nichts an, was er wann ohne mich macht, solange es sich auf der 2D-ebene abspielt!

diDNJBb


und mich geht es auch gar nichts an, was er wann ohne mich macht, solange es sich auf der 2D-ebene abspielt!

Du hast doch vorher selber gesagt das es um die gedanklichen Selbstzweifel geht

im grunde die gleichen, die fast alle frauen bringen, wenn sie dann selbstzweifel bekommen (liebt er die bilder-frau mehr als mich? findet er die pornodarstellerin xy sexier als mich?)...

Ist es Dir jetzt egal wo er gedanklich ist oder nicht?

D*i5e SehOerxin


genau deswegen verfolge ich diesen faden, weil ich bei mir selber erspüren möchte, wo bei mir die grenzen anfangen. nicht die selbstzweifel – da muss ich keine haben. ist ja doch ein unterschied, ob die szene und die aktionen in einem porno anmachen, oder ob jemand bilder von einer ganz bestimmten frau sammelt... um mal zum thema des fadens zurückzukommen!

l~i_ona


ist ja doch ein unterschied, ob die szene und die aktionen in einem porno anmachen, oder ob jemand bilder von einer ganz bestimmten frau sammelt...

Nur ist es in dem konkreten Fall so, dass nicht nur Bilder einer Frau gesammelt werden, sondern von vielen unterschiedlichen Frauen.

Bilder in Massen wohl bemerkt, schön fein nach Namen sortiert. Oftmals zu einem Mädel mehrere Arten von Darstellung wie z.B. Strand, Dusche ect. Dabei habe ich festgestellt, das er ein bestimmtes Mädchen besonders bevorzugt :-/

Und von diesen vielen Bildern mag er eben eine Frau (=Objekt) lieber als die anderen. Aber das ist irgendwie jetzt nicht wirklich untypisch, sondern einfach eine Geschmacksfrage und kann auf Pornos auch angewendet werden.

Denn man kann viele Pornos sich anschauen und trotzdem einen besonders mögen, was dazu führt das man sich diesen immer wieder anschaut.

D?ie Sehxerin


hmm... für mich ist das "irgendwie" trotzdem ein unterschied! bei meinem mann weiß ich, dass ihn bestimmte situationen, stellungen, szenarien anmachen. da geht es nicht um die darstellerinnen. und bei solchen bildern wird es für mein empfinden immer persönlicher, wenn es immer öfter die gleichen frauen sind.

aber gut, das ist nur mein empfinden. da geht es dann auch irgendwann gar nicht mehr um das zentrale erotische thema, sondern um das schwärmerische! wahrscheinlich wäre ich auch irritiert, wenn mein mann alles von... von... mei, irgendeiner wunderschönen schauspielerin sammeln würde ;-)

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