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Normaler Sex ist meinem Freund zu langweilig

C'aramxala


Klar kann man durch Fantasien zum Orgasmus kommen, wenn man aber ausschließlich Fantasien braucht und das reine Fühlen dadurch nicht mehr möglich ist, dann ist das für mich noch ein Unterschied. ;-) Man kann auch beides miteinander verbinden. Wenn der Mann, denn wirklich gut wäre mit seinen Fantasien, dann könnte er sich dass auch beim normalen Akt vorstellen und vielleicht käme er dann auch zu einem Orgasmus und vielleicht würde er wieder das Fühlen über den Körper lernen. Ich sehe es also immer noch als selbstgemachte Blockade an. ;-)

Wenn man etwas macht, dann kann man lernen beides zu unterscheiden. Einmal was Berührungen selbst im Körper auslösen, ohne jede Fantasie. Das ist auch ein sehr weites Gebiet und spannend und auch steigerungsfähig bis in extatische Höhen. ;-D Und dann kann man hingegen und sehen was Fantasien bewirken, wie dann die Gefühle sich aufbauen. Und man kann auch hingehen und beides miteinander verbinden. Wenn ich mit meinem Partner zusammen bin, dann will ich keine Fantasien, sondern nur fühlen, aber das sei jedem selbst überlassen. Ich halte es für wichtig den Unterschied überhaupt erst einmal kennenzulernen und dann zu sehen, was damit machbar ist oder auch nicht. Wer sich nur auf eine Seite versteift und damit das andere überhaupt nicht mehr leben kann, dass ist, so finde ich, eine große Einschränkung der Gefühle.

Ich kenne beides.

V+ev!odkyxne


Das finde ich aber ein hartes Urteil, gibt es echt Menschen denen der Sex SO wichtig ist, dass sie dafür eine Beziehung aufgeben würden? Also selbst wenn mein Partner von heute auf morgen impotent wäre oder seinen Penis verlieren würde, käme ich nie auf den Gedanken, mich deswegen von ihm zu trennen.

Ich kenne etliche Frauen, die auch so dachten, davon überzeugt waren und eine Weile ging es auch gut, aber irgendwann scheiterte die Beziehung doch daran. Nicht bei allen, manche finden tatsächlich gemeinsam einen Weg, mit so einer neuen Situation umzugehen, aber ich denke, es ist auch ein Unterschied, ob es mal eine gemeinsame Basis gab oder ob man von Anfang an einfach nicht zusammengepasst hat auf sexueller Ebene.

Ich bin auch bereit, im Krankheitsfalle oder durch welche unvorhergesehenen Veränderungen von außen auch immer, sehr lange auf Sex zu verzichten, möglicherweise sogar dauerhaft, aber nur, wenn es vorher mal gepasst hat und ich mich meiner Partnerin dadurch nahe fühle. Von Anfang an würde ich mich wohl nicht auf eine solche Partnerschaft einlassen, da würde mir einfach ein wesentlicher Bestandteil, den ich als sehr verbindend empfinde, fehlen. Muss man später aus gesundheitlichen Gründen o.ä. verzichten, fehlt natürlich auch etwas, aber es fühlt sich m.E. anders an, als wenn es nie vorhanden war, weil es von Anfang an nicht gepasst hat.

C-atselyxn


Wer sich nur auf eine Seite versteift und damit das andere überhaupt nicht mehr leben kann, dass ist, so finde ich, eine große Einschränkung der Gefühle.

Ich denke da wird es ganz unterschiedliche Standpunkte geben.

MTaxHVeadroxom


Ebenso wie das...

Wenn ich mit meinem Partner zusammen bin, dann will ich keine Fantasien, sondern nur fühlen, aber das sei jedem selbst überlassen.

:-o

Zerleg das mal in das was diese puren Worte aussagen wuerden. So ganz ohne Fantasie... Runtergebrochen wuerd man nebeneinander stehen und nichts mit sich anzufangen wissen. Jeder Aktion ist getrieben von einer bestimmten Motivation die bis auf die Grundbeduerfnisse ALLE in unserer Fantasie entstehen!

D)ineGKr^uxemi


Ich finde es immer sehr belustigend, wenn jemand die halbe Menschheit auf seine Seite zieht und ganz selbstverstaendlich pauschalisierend die eigenen moralischen Vorstellungen/Werteysteme auf eben selbige anwendet.

ich denke ech, auch beim Lesen deiner anderen Beiträge in diesem Thread, dass du dich in eine Richtung verrannt hast. Es geht nicht um Moral, um "was ist normal, was nicht", Wertesysteme etc, es geht darum, dass hier jemand mit seinem Partner eine für beide Seiten erfüllende Sexualität haben möchte. -egal, auf welche Art und Weise und egal, mit welchen Praktiken. Und eben dies bleibt ihr verwehrt.

Und ich denke schon, dass man mind. die halbe menschheit auf seiner seite hat, wenn man behauptet, menschen hätten in Partnerschaften gerne eine für beide Seiten erfüllende Sexualität.

Dieses "ich mach es dir, dann du mir auf meine Art" ist mal eine nette Spielart, auf Dauer aber eher eine Dienstleistungsvereinbarung als gemeinsam erlebter Liebesakt.

Cgar{amal@a


Dann ist es halt Ansichtssache. Klar geht jeder Handlung ein Gedanke eine Absicht voraus. Das ist auch eine Art Fantasie, wenn man es ganz eng sieht. Was ich unterscheide sind Fantasien mit anderen Personen, während ich mit meinem Partner zusammen bin. Danach hatte ich nie das Bedürfnis oder auf bestimmte Techniken ausgerichtete Handlungen, ohne die man glaubt nicht leben zu können. Also alles in allem bin ich da für mehr Freiheit, ala kann sein, muss aber nicht, und ich habe trotzdem Freude daran. Aber wer das anders sieht, gerne. :-)

C<araLmala


@ Die Krümi :)^

Das ist, was ich meine, in einem Satz ausgedrückt.

SqcBhlitzaRug|e67


Ich würde das Problem da lassen, wo es hingehört. Bei ihm.

Und wenn Dich das alles doch zu stören scheint, würde ich darüber nachdenken, ob das Problem die nächsten 60 Jahre die Beziehung überstehen kann oder ob es eine immer größer werdende Belastung werden würde.

Es wäre dann der falsche Partner und es wäre schade, Jahrzehnte zu verschwenden.

N%asixdee


Ich kenne auch Frauen, die nur in einer bestimmten Stellung kommen können. Ich denke, das ist gar nicht mal so selten. Und das ist für deren Männer kein Problem. Im Gegenteil, die sind froh, wenn ihre Partnerin durch sie kommt.

blirtex90


hinnehmen und mitmachen oder abhauen würde ich sagen. würde nie das beim sex machen was ich nicht mag.

NWaiodexe


Sie mag es doch, oder? Nur eben nicht immer.

b8ir9te9x0


ja stimmt sie sitzt auch gern auf seinem gesicht und....

Q^uin2tuxs


Permanent Facesitting? Also ich weiß nicht, das wäre mir auf Dauer zu eintönig. Wahrscheinlich hat der Freund der TE halt diesen Fetisch und den sogar ziemlich ausgeprägt.

Was man tun könnte? Eine Therapie wäre für ihn nicht verkehrt, dann kann er mal seine Sexualität genauer betrachten und mit seiner Partnerin eine Lösungsmöglichkeit finden.

Z^yankallxi


Was man tun könnte? Eine Therapie wäre für ihn nicht verkehrt, dann kann er mal seine Sexualität genauer betrachten und mit seiner Partnerin eine Lösungsmöglichkeit finden.

Bitte? Eine Therapie? Weil er auf Facesitting steht? Also wenn jeder mit einer besonderen Vorliebe zum Therapeuten müsste, dann wäre das Wartezimmer voll von Leuten die auf Kaviar und Sekt, auspeitschen, Analsex oder sonstiges stehen.

Klar, man könnte jetzt mit Freudpsychologie anfangen, vielleicht muss er eine Muschi in seinem Gesicht haben, damit er sich seiner Muddi nah fühlt, eine geburtsähnliche Situation simuliert wird und bla bla bla... Aber mal ehrlich, er steht halt eher darauf, wenn er die Mumu im Gesicht hat, als nur seinen Penis reinzuschieben... So what, deswegen schickt man doch keinen auf die Couch.

QVuin.tuxs


Bitte? Eine Therapie? Weil er auf Facesitting steht? Also wenn jeder mit einer besonderen Vorliebe zum Therapeuten müsste, dann wäre das Wartezimmer voll von Leuten die auf Kaviar und Sekt, auspeitschen, Analsex oder sonstiges stehen.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist ein Unterschied ob jemand NUR auf Facesitting steht und dadurch kommen kann oder ob jemand auch auf Analsex etc. steht und in Kombination mit denen kommen kann. Im letzteren ist es im Grünen Bereich. Im ersteren wäre ich schon am Grübeln ob mal professionelle Hilfe nicht verkehrt wäre.

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