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Kein Sex vor der Ehe

srens@ibelxman


Was wir getan haben, genauer: dass wir es erst ab dem Zeitpunkt der Eheschließung getan haben, hat uns Exklusivität beschert.

Und wenn ihr nicht zur Ehe gewartet hättet, wäre es nicht exklusiv gewesen?

Wir sind beide christlich- evangelikal geprägt. Vor der Ehe miteinander zu schlafen wäre für uns Sünde gewesen.

Ja, vor 2000 Jahren gab es gute Gründe für diese Regel, die deswegen auch vor ca. 2000 Jahren geboten wurde ...

DniQeZraubekrfexe


Jedoch: "Kein Sex vor der Ehe"- das ist doch nur Unterdrückung von Gefühlen ohne richtigen Sinn.

Ich denke nicht, dass es sich um "Unterdrückung" in einem negativen Sinn handelt, sondern um "Aufheben" in einem positiven Sinn.

Man ist halt der Überzeugung, dass man sich einen gewissen Schritt im Leben (1. Mal Geschlechtsverkehr) für eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Menschen aufheben möchte, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmig sind.

Genauso halte ich es für sehr schematisch (und gefühllos) wenn man sagt: "die ersten 6 Monate nach dem Kennenlernen kein Sex" ...

Naja, wo du schon mal den "praktischen Zweck" angesprochen hast:

Ich habe viele Fälle erlebt, wo Männer Frauen die grosse Liebe vorgespielt haben, nur um sie ins Bett zu kriegen. Als sie ihr Ziel erreicht hatten, haben sie dann ihr wahres Gesicht gezeigt und die Frauen waren am Boden zerstört "Er hat mich nur benutzt" "Er hat mich nur belogen" etc.

Also ich denke es macht schon einen praktischen Sinn, vorallem für Frauen, wenn man Sex für einen späteren Zeitpunkt in der Partnerschaft aufhebt. Das schreckt potentielle Lügner und Betrüger ab. ;-)

sEens4ibIelm[axn


sondern um "Aufheben" in einem positiven Sinn.

Was wird denn da "aufgehoben"- es wird nur etwas zeitlich verschoben- ohne erkennbarem rationalen Grund?

Man ist halt der Überzeugung

Wer ist "man"?- Zudem interessiert es mich wenig, was "man" tut. Ich tue das, was ich für sinnvoll und nachvollziehbar finde und nicht das was andere sagen, was "man" tun sollte.

Ich habe viele Fälle erlebt, wo Männer Frauen die grosse Liebe vorgespielt haben, nur um sie ins Bett zu kriegen. Als sie ihr Ziel erreicht hatten, haben sie dann ihr wahres Gesicht gezeigt und die Frauen waren am Boden zerstört "Er hat mich nur benutzt" "Er hat mich nur belogen" etc.

Kluge Frauen können die "Spreu" vom "Weizen" schon nach kurzer Zeit trennen- da bedarf es nicht irgendwelcher Ehegelübde (Ehen können auch aus unterschiedlichsten Gründen geschlossen werden- unabhängig davon, ob die Partner tatsächlich zusammen passen) ...

Auch nach der Ehe gibt es genügend Möglichkeiten, fremdzugehen, die Beziehung den Bach runtergehen zu lassen. Das "Aufheben" bewahrt vor gar nichts, sichert nichts- es ist im Prinzip funktionslos- einer alten (überholten) Tradition geschuldet ....

Es funktioniert im Übrigen auch ohne "Aufheben" bis zur Ehe- da muss Frau keineswegs irgendwann am Boden zerstört sein ....

D?ieZau*berfxee


Was wird denn da "aufgehoben"- es wird nur etwas zeitlich verschoben- ohne erkennbarem rationalen Grund?

Na aufgehoben wird der Geschlechtsverkehr, darum geht es doch hier. ???

Man kann sich natürlich auch eine Weltreise oder einen Hausbau oder was auch immer aufgeben für eine bestimmte Zeit oder bestimmten Rahmenbedingungen aufheben. Aber hier geht es um Sex, ich dachte das wäre klar.

Wer ist "man"?

"Man" sind die Menschen, die das so für sich entscheiden haben, weil sie es als gut und richtig empfinden.

Kluge Frauen können die "Spreu" vom "Weizen" schon nach kurzer Zeit trennen

Och, sowas passiert selbst den klügsten Frauen. Rosarote Brille und ein halbwegs geschickter Mann und schnell ist die Frau um den Finger gewickelt. Davor ist man leider nie gefeit, denke ich.

Aber nach meiner Erfahrung sind von sowas eher Frauen betroffen, die Männern recht schnellen Sex in Aussicht stellen, als solche, die direkt klar machen:"Mit dem Sex möchte ich mir Zeit lassen."

sUens(ibelmxan


halbwegs geschickter Mann und schnell ist die Frau um den Finger gewickelt. Davor ist man leider nie gefeit, denke ich.

Warum sollte da nun ein Ehe-Papier etwas daran ändern?

"Man" sind die Menschen, die das so für sich entscheiden haben, weil sie es als gut und richtig empfinden.

Als diese Entscheidung getroffen wurde, gab es handfeste, in der Regel soziale Gründe- das waren vor allem gesellschaftlich bedingte Entscheidungen (vor diesem Hintergrund entstanden auch die religiösen Gebote)- die keineswegs freiwillig, sondern unter dem Zwang der gesellschaftlichen Verhältnisse passierten (keine soziale Absicherung für Frau und Kinder, Patriarchat ).

Das "Aufheben" bis zur Ehe halte ich in der heutigen Zeit für ein Rudiment längst vergangener Zeiten und vergangener gesellschaftlicher Verhältnisse. Ab und zu flackert dieser Gedanke noch nostalgie- und modeartig auf ...

Manche stark konservativ geprägte Menschen können sich kaum mit neuen Entwicklungen anfreunden und beharren auf Altem und Gewohntem (sie neigen oft auch stark zum Erhalt von Traditionen und Ritualen)- oft verpassen sie dabei viele Lebensmöglichkeiten und vor allem Verbesserungen ihres Lebens (ja ich weiß, nicht jede Veränderung ist auch gleichzeitig eine Verbesserung)...

Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, der sich nur sehr ungern unter irgendwelche Regeln und Rituale zwängt oder zwingen lässt, die keinen Sinn erkennen lassen ...

Ich bin davon überzeugt, das in den nächsten Jahren tendenziell die Bedeutung der Ehe weiter zurückgehen wird. Sie taugt als relativ künstliches Konstrukt nicht dazu, um Menschen wirklich langfristig gemeinsame Lebensperspektive abzusichern- vor allem gibt es unter heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen auch keine besondere Notwendigkeit mehr dazu (manche Ehe erscheint unter Umständen nur wie ein Wirtschafts-/Eigentumsvertrag zu fungieren). Letzendlich wird das gemeinsame Leben sich liebender Partner nicht durch ein Ehepamphlet abgesichert, sondern durch die zwischenmenschliche Beziehung der Partner selbst.

Für die Liebe zu meiner Frau, für das Zusammensein mit ihr, benötige ich nicht zwingend einen Ehevertrag ...

Mei Sex ist relativ unabhängig von irgendwelchen staatlichen oder religiösen Einflüssen ...

Na aufgehoben wird der Geschlechtsverkehr

darauf wird nur verzichtet ... OK, das wird Erbsenzählerei ...

acfri


Ob man sexuell kompatibel ist, stellt man nur durch Sex fest (egal ob GV, AV, OV oder was auch immer). Insofern finde ich es sinnvoll, vor einer Ehe die Kompatibilität sicher zu stellen. Eine Ehe ist schnell geschlossen (ich weiß es, da ich vor kurzem verheiratet wurde),, aber nicht ganz so schnell getrennt.

Da für mich gemeinsame Sexualität maßgeblich in der Ehe ist, finde ich das probieren vorher für wichtig. Das deswegen, weil auch ich für sexuelle Exklusivität bin. Es würde für mich schlimm sein, müsste ich mein sexuelles Glück außerhalb der (Zweck-)Ehe suchen. Oder anders geschrieben: Wenn Ehe, dann mit einvernehmlichem Sex (meine Meinung).

Was das "Aufheben" bis in der Hochzeitsnacht angeht: kann man machen. Ich halte es aus o.g. Gründen jedoch für nicht gut. Natürlich soll und kann jeder machen, was er/sie will und es muss nicht zwangsläufig im Desaster enden, weil man erst hinterher feststellen kann, ob man korreliert. Könnte aber sein.

Und noch was, was soll der Verzicht auf vaginalen Sex, wenn man/frau sonst alle Spielarten durch hat? Das ist nicht Sinn der (hergebrachten) Sache, so jedenfalls interpretiere ich die Gebote der Kirchen / der Gesellschaft. Wenn schon, dann sollte man auf jegliche sexuelle Tätigkeiten bis zur Ehe warten, sonst ist es irgendwie Heuchelei. Insofern finde ich den Beitrag von ?? etwas grenzwertig, mit Kondom AV zu praktizieren. OK, wenn es ihr weh tut bei zwei Fingern, das ist doof. Aber das wird dann nach der Hochzeitsnacht vermutlich auch nicht besser...

g2aulBoise


Wenn schon, dann sollte man auf jegliche sexuelle Tätigkeiten bis zur Ehe warten, sonst ist es irgendwie Heuchelei.

Irgendwie? Das ist Heuchelei reinsten Wassers, das ist einfach unglaublich verlogen. Bah. Nee. Wenn man sich dafür entscheidet, mit allem (!) bis zur Ehe zu warten – bitte. Kann man machen. Als ganz persönliche Entscheidung, weil man es eben nicht WILL nämlich.

Da irgendwelche kruden, schwiemeligen "sich-aufheben"-Vorstellungen vorzuschieben, macht es natürlich leichter. Man macht den halben Freundeskreis mundtot, ist was besonderes, voilà, fertig ist das Alleinstellungsmerkmal.

Ich könnte niemals mit einem Mann zusammen sein, mit dem es im Bett nicht paßt. Und nein, bevor jetzt hier wieder kommt, das könne man doch soo wunderschön zusammen entdecken – nein. Wenn es nicht von Anfang an brennt, tut es das auch später nicht mehr. Vergeßt das, ist 'ne schöne Idee, aber eben auch nur genau das: eine Idee, ein Ideal, auf das man nur kommt, wenn man noch gar keine Ahnung hat davon, wohin die eigenen Begierden mal führen können.

Ich werde nie verstehen, warum man ausgerechnet aus etwas so einfachem und schönen wie Sex den heiligen Gral machen kann.

g7aulo%ise


Vergessen... ;-D – das hier:

ich habe viele Fälle erlebt, wo Männer Frauen die grosse Liebe vorgespielt haben, nur um sie ins Bett zu kriegen. Als sie ihr Ziel erreicht hatten, haben sie dann ihr wahres Gesicht gezeigt und die Frauen waren am Boden zerstört "Er hat mich nur benutzt" "Er hat mich nur belogen" etc.

gehört zu dem, was man "Leben" nennt. Und wenn frau hinterher am Boden zerstört war, war sie das als geistig gesunde Frau genau einmal. Das passiert. Beim nächstenmal ist sie cooler, hat ihren Spaß und wenn es dann nicht mehr paßt, dann ist das eben so.

Ich mag es überhaupt nicht, Frauen immer die Opferrolle zuzuweisen. Und es stimmt auch nicht. Das üblere, härtere und manipulativere Geschlecht sind, wenn überhaupt mit Klischees gearbeitet werden soll, Frauen.

AKlle5stoxll


Insofern finde ich den Beitrag von ?? etwas grenzwertig, mit Kondom AV zu praktizieren. OK, wenn es ihr weh tut bei zwei Fingern, das ist doof. Aber das wird dann nach der Hochzeitsnacht vermutlich auch nicht besser...

Aber wenn man das Ziel hat Kinder zu zeugen (evtl eben in der Hochzeitsnacht), ist vaginaler Sex ganz vorteilhaft, auch wenn es wehtut. So zum Spaß würde ich das nur eben nicht machen wegen der Schmerzen, ganz einfach. Wenn man beim Analsex Schmerzen hat, warum sollte man ihn dann praktizieren?

DQie?ZaubNerfee


@ sensibelman

Warum sollte da nun ein Ehe-Papier etwas daran ändern?

Es ging gerade allgemein darum, den Sex für eine spätere Zeit der Beziehung aufzuheben. Du hast behauptet, wer im ersten halben Jahr nach Beziehungsanfang keinen Sex haben will, sei "gefühllos".

Ich habe darauf nur erwidert, dass es sehr wohl einen praktischen Zweck haben kann. Es schreckt nämlich z.b. alle Männer ab, die eine Frau nur "rumkriegen" wollen. Es wird wohl kaum ein Mann sowas bei einer Frau versuchen, die Sex vorläufig nicht in Aussicht stellt, sondern erst einmal ihre Beziehung auf anderer Ehe aufbauen und vertiefen möchte.

Übrigens ist die Ehe nicht für alle Menschen "nur ein Papier". Für manche hat die Ehe einen hohen ideellen Stellewert. Und für die ist ja die Institution Ehe eigentlich auch gemacht. ;-)

Manche stark konservativ geprägte Menschen können sich kaum mit neuen Entwicklungen anfreunden und beharren auf Altem und Gewohntem (sie neigen oft auch stark zum Erhalt von Traditionen und Ritualen)- oft verpassen sie dabei viele Lebensmöglichkeiten und vor allem Verbesserungen ihres Lebens (ja ich weiß, nicht jede Veränderung ist auch gleichzeitig eine Verbesserung)...

Naja, wir leben in einer freien Gesellschaft und deshalb kann auch jeder so leben wie er möchte. Wenn jemand gerne "Kein Sex vor der Ehe" möchte, dann ist das halt seine freie Entscheidung, weil er darin halt etwas positives und gutes sieht.

Ich kann mir vorstellen, dass es für diejenigen Menschen, die keinen Sex vor der Ehe möchte, vorallem eine romatische und schöne Vorstellung ist.

Ich habe mir schon überlegt, ob es vielleicht bei manchen Menschen da auch eine Rolle spielt, dass dieses "Lebensmodell" halt gegen den "Mainstream" ist. Ich meine, die Jugend ist doch immer rebellisch und versucht sich von der Mehrheitsgesellschaft bzw. der Elterngeneration irgendwie abzugrenzen, indem sie alternative Wege geht. Und was gäbe es heute rebellischeres und alternativeres in Sachen Sex, als sich das eben für die Ehe aufzuheben?

Nur mal so ein Gedanke

D!ieZ-a?uberxfee


Da für mich gemeinsame Sexualität maßgeblich in der Ehe ist, finde ich das probieren vorher für wichtig.

Angenommen du hast deine absolute Traumfrau gefunden. Ihr passt einfach perfekt zusammen, eure Partnerschaft harmoniert sehr gut und ihr liebt euch beide total.

Aber um sie zu heiraten musst du halt vorher noch "testen", wie sie so im Bett ist. Also habt ihr ein paar Mal "Probe-Sex".

Es stellt sich dann heraus, dass sie z.b. manche Sexualpraktiken ablehnt, die du gut findest usw. Allgemein ist der Sex nun nicht so 100% nach deinen Vorstellungen.

Was würdest du dann tun? Deine Traumfrau abschiessen und eure Traumbeziehung halt beenden?

Ich verstehe nicht ganz welche Konsequenz denn daraus zu ziehen würde, wenn der "Probe-Sex" nun noch nicht absolut perfekt und ideal ist? ???

s1eDnsibKelmaxn


dass es für diejenigen Menschen, die keinen Sex vor der Ehe möchte, vorallem eine romatische und schöne Vorstellung ist.

Ich wüsste nicht, wo da die Romantik ist oder wo das schön sein soll? %-| ???

dass es sehr wohl einen praktischen Zweck haben kann. Es schreckt nämlich z.b. alle Männer ab, die eine Frau nur "rumkriegen" wollen.

Es schreckt genauso die Männer ab, die auf dermaßen verklemmte Frauen auch verzichten wollen (und können)- Männer die das durchuas ernst meinen, aber nicht alles auf den St.-Nimmerleinstag verschieben wollen, aus irgendwelchen formalen Gründen. Eine Frau, die wirklich Freude am Sex hat, schiebt das nicht auf die lange Bank.

Es stellt sich dann heraus, dass sie z.b. manche Sexualpraktiken ablehnt, die du gut findest usw. Allgemein ist der Sex nun nicht so 100% nach deinen Vorstellungen.

Soetwas hängt doch vollkommen davon ab, wie hoch diverse Prioritäten gesetzt sind- es gibt Dinge, die man zwar gerne hätte, die man aber nicht zwingend braucht und es gibt Dinge, ohne die kein Kompromiss möglich ist ... Im Leben läuft doch so gut wie nichts 100%-ig und dennoch kann man sehr zufrieden sein.

Und was gäbe es heute rebellischeres und alternativeres in Sachen Sex, als sich das eben für die Ehe aufzuheben?

Wenn ich rebelliere, dann bestrafe ich mich nicht selbst- ich würde dann nur eine schöne Zeit verschenken.

Für manche hat die Ehe einen hohen ideellen Stellewert.

Aha, ein staatliches oder kirchliches Absegnen hat einen hohen ideellen Stellenwert? Verstehe das wer will, ich nicht. Für die Liebe zu meiner Frau benötige ich nur meine Frau und mich und keine "höhere" Institution.

DiieZaubTerfxee


Im Leben läuft doch so gut wie nichts 100%-ig und dennoch kann man sehr zufrieden sein.

Eben. Drum verstehe ich auch das "Man muss vorher erst die sexuelle Kompatibilität testen"-Argument nicht. 100%ig ist sowieso nichts und in jeder Beziehung muss man bereit sein Kompromisse zu schliessen. Wenn man das nicht kann, sondern halt immer alle seine Wünsche durchsetzen muss, wird man beziehungsmäßig nicht weit kommen, denke ich.

Die Liebe, die man für einen Menschen empfindet wird meines Erachtens nicht davon berührt, ob dieser Mensch nun sämtliche meiner sexuellen Vorlieben teilt oder nicht.

Wenn ich rebelliere, dann bestrafe ich mich nicht selbst

Nein, aber wer sagt denn, dass es für die Menschen eine "Bestrafung" ist, kein Sex vor der Ehe zu haben? ???

Für die Liebe zu meiner Frau benötige ich nur meine Frau und mich und keine "höhere" Institution.

Ist doch völlig ok. Du bist doch auch nicht dazu gezwungen zu heiraten.

Für manche Menschen ist die Ehe aber aus verschiedenen Gründen eine Instituttion mit einem hohen Stellenwert. Und für diese Menschen ist halt die Ehe auch da. ;-)

V[evod'kxyne


Die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich bin trotzdem mal so frei, darauf einzugehen:

Es stellt sich dann heraus, dass sie z.b. manche Sexualpraktiken ablehnt, die du gut findest usw. Allgemein ist der Sex nun nicht so 100% nach deinen Vorstellungen.

Was würdest du dann tun? Deine Traumfrau abschiessen und eure Traumbeziehung halt beenden?

Eine Frau, die sexuell nicht zu mir passt, könnte schlicht nicht meine Traumfrau sein und eine Beziehung ohne erfüllte Sexualität keine Traumbeziehung. Ich würde vielleicht schauen, ob man sich mit der Zeit doch noch aufeinander einspielt und eine gemeinsame erotische Wellenlänge findet, aber wenn ich das Gefühl hätte, dass es auf sexueller Ebene einfach nicht so toll passt wie in sonstiger Hinsicht, würde ich langfristig schon die Trennung vorziehen. Eine Ehe, in der ich mich von Anfang an in Verzicht üben muss, würde ich jedenfalls nicht schließen wollen und ich würde auch nicht wollen, dass jemand aus Liebe zu mir auf ein erfülltes Sexualleben verzichtet. Wenn es von Anfang an nicht richtig passt, ist das für mich gefühlt aber auch etwas ganz anderes, als wenn es später durch Alter, Krankheiten oder Unfälle zu Problemen kommt und man dann ggf. verzichten muss. Die gemeinsame Basis ist mir sehr wichtig, das hat für mich auch etwas mit Verstanden-Werden und Angenommen-Sein, also letztlich dem Gefühl, geliebt zu werden, zu tun.

Einem Menschen, der sexuell anders tickt als ich, der meine sexuellen Vorlieben nicht grundsätzlich teilt und andere Bedürfnisse hat als ich, könnte ich mich in partnerschaftlicher Hinsicht einfach nicht wirklich nah fühlen. Da wäre eine gewisse Distanz, auch wenn man sich sonst in vielerlei Hinsicht versteht. Ich möchte möglichst umfassend geliebt werden und den anderen umfassend lieben, mit allen Facetten und gerade die sexuellen sind für mich keine unwesentlichen, sondern soger ganz elementare.

MBadMamev ChGarentxon


mit dem Sex zu warten nur um zu prüfen ob es der Mann ernst meint ist doch kacke - man verzichtet auf etwas nu um Sicherheit zu haben, obwohl man nie 100%ige Sicherheit hat. ein Mann kann einem auch 6Monate was vorspielen und außerdem tut eine Enttäuschung nach so langer Zeit umso mehr weh. es ist in meinen Augen sogar klüger sich zuerst körperlich und dann erst emotional zu binden: man muss sich nicht künstlich zurückhalten, der Mann muss einem nichts vorspielen und man erkennt gleich ob man sexuell zusammen passt. außerdem: erkennt eine halbwegs intelligente Frau sofort wenn ein Mann einem nur Honig ums Maul schmiert um irgendwas zuerreichen.

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