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Edathy-Diskussion – Was kann man Pädophilen zubilligen?

BWennys5tote:lxes hat die Diskussion gestartet


In Bezug auf die Diskussion rund um Edathy habe ich in meinem Bekanntenkreis verschiedene Meinungen gehört. Es kommt dazu, das ich jemanden kenne, der zu Jungen neigt und mir einiges aus seiner Lebenswelt erzählt hat. Mir wurde dadurch klar, dass ich vieles nicht wusste.

Was mich besonders erstaunt hat: Sexuelle Kontakte von Pädophilen zu Jugendlichen sind nicht grundsätzlich verboten. Die Schutzaltersgrenze liegt bei lediglich 14 Jahren, so habe ich jetzt verstanden. Mein Bekannter hat mir erklärt, dass Pädophile häufig sexuelle Kontakte zu Jugendlichen suchen, weil es in diesem Fall nur unter ganz bestimmten Umständen zu einer Verurteilung kommen kann. Die Pädophilen, die das wissen, meiden diese Kriterien und man kann ihnen somit rechtlich nichts anlasten.

Der Gesetzgeber hat die Altersgrenze bei 14 definiert, damit sexuelle Beziehungen zwischen Jugendlichen nicht unbedingt bestraft werden. ich verstehe aber nicht, warum ein 50-jähriger Pädophiler sich ganz legal an einen 16-jährigen Jungen heranmachen darf, so wie es einmal in meinem weiteren Verwandtenkreis einmal passiert ist. In anderen Ländern, z.B. der Schweiz, gibt es Mindestaltersabstände für solche Kontakte zu Minderjährigen. Man könnte z.B. festlegen, dass sexuelle Kontakte zu unter-18-jährigen nur zulässig sind, wenn der Andere weniger als 5 Jahre älter ist. Außerdem wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass justizbekannte Pädophile keine sexuellen Kontakte zu jungen Personen haben dürfen. Es ist bekannt, dass Pädophile, durch ihre Neigung sexuelle Beziehungen auf Machtgefälle aufzubauen, generell eine Gefahr für junge Menschen darstellen. Vor allem für ältere Pädophile müsste eine Verbotsgrenze festgesetzt werden, die deutlich über 18 liegt.

Was meint Ihr zu diesen Ideen?

Antworten
n`eFu+hier0007


Wenn jemand solche Neigungen spürt und merkt, das er das nicht unter Kontrolle hat, sollte er sich Hilfe holen.

Das und nicht mehr stehe ich Pädophilen zu.

Sollte ein Pädophiler eine Beziehung zu meinem über 14 jährigen Sohn aufbauen, werde ich mich persönlich mit ihm befassen [...]

B{ennyEstotxeles


Hallo Neuhier,

die Frage bleibt aber doch, wie man das rechtlich regeln soll. Wo sollen die Grenzen letztlich sein? Mir ist bei meinen Recherchen auf jeden Fall klar geworden, dass gerade diejenigen Pädophilen, die Kontakte zu Jungen suchen, recht erfinderisch darin sind, die Schutzlücken in den bestehenden Gesetzen zu finden und zu nutzen. Genau diese Diskussion entbrannte ja im Falle Edathy. Diese Diskussion um Nacktbilder sollte aber meiner Meinung nach unbedingt genutzt werden, um anzusprechen, was wirklich schlimm ist: Pädophile, die ihre Neigungen legal mit Jugendlichen und Heranwachsenden ausleben. Auf einem einschlägigen Forum habe ich gelesen, wie Pädophile angesichts immer jünger werdender Studenten über diese neue Quelle für potentielle Intimpartner jubilieren. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht und der verkürzten Gymnasialzeit gibt es ja nun bereits 17-jährige Studenten, die oft alleine und anonym in größeren Städten wohnen und von Pädophilen gezielt angegangen werden. Ich vermute, das sind Phänomene, die der Öffentlichkeit völlig entgehen.

Dbumxal


Bennystoteles

Pädophile, die ihre Neigungen legal mit Jugendlichen und Heranwachsenden ausleben.

Was hat das mit Pädophilie zu tun?

K urxt


[...]

Ich finde es ein Unding, dass Menschen vorveruteilt werden.

Jeder ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist.

Und das gilt auch auch in diesem Fall.

So sehr ich Missbrauch an Kindern oder Jugendliche verabscheue, aber Selbstjustiz geht auch nicht.

Aber zum Thema.

Der Gesetzgeber hat die Altersgrenze bei 14 definiert

Das ist richtig, weil Kinder in dem Alter zu Erwachsenen werden und ihre Erforschung der eigenen Sexualität soll ja nicht gleich strafbar sein..

Aber sie sollen ihre ersten Erfahrungen natürlich mit gleichaltrigen machen und nicht mit Erwachsenen, die ihre Unreife ausnutzen.

Soweit ich weiß, ist Sex mit Jugendlichen unter 16 auch nur dann ohne rechtliche Einschränkung, wenn der andere unter 18 (21?) ist.

Somit liegt die Schutzgrenze teilweise eben bei 16.

ich verstehe aber nicht, warum ein 50-jähriger Pädophiler sich ganz legal an einen 16-jährigen Jungen heranmachen darf, so wie es einmal in meinem weiteren Verwandtenkreis einmal passiert ist

Ab 16 geht man davon aus, dass ein Mensche genug gereift ist, um nicht mehr ausgenutzt zu werden.

in besonderen Fällen, z.B. wenn der Jugendliche nachweislich noch nicht die Reife eines 16-jährigen besitzt, dann kann das auch durchaus strafbar sein.

Und dann gibt es noch besondere Regelungen bei Schutzbefohlenen, wo es auch höhere Altersgrenzen gibt.

Auch wenn Manchem die Gesetze da zu schwach scheinen, sind sie doch ein recht guter Kompromiss, um einerseits die Kinder und Jugendlichen vor Pädophilen zu schützen und andererseits Liebesbeziehungen, die durchaus auch zwischen (jungen) Erwachsenen und Jugendlichen vorkommen, nicht grundsätzlich unter Strafe zu stellen.

Wenn jemand solche Neigungen spürt und merkt, das er das nicht unter Kontrolle hat, sollte er sich Hilfe holen.

Das und nicht mehr stehe ich Pädophilen zu.

Genau der Meinung bin ich auch.

Für mich ist Pädophilie eine Neigung, wie auch Homosexualität, nur mit dem Unterschied, dass Pädophile ihre Neigung nicht aus ausleben dürfen.

Deshalb sollten sie sich Hilfe suchen und darin sollte man sie nach Kräften unterstützen, bevor sie zum Täter werden.

glehmXalSraxus


[...]

Dieser Satz ist ein bisschen sehr übertrieben und doch sehr beleidigend. Man sollte sich vorher überlegen, was man schriebt, das scheint aber "neuhier " nicht getan zu haben.

Ich finde es ein Unding, dass Menschen vorveruteilt werden.

Jeder ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist.

Und das gilt auch auch in diesem Fall.

Genau so sieht es auch aus, und nicht anders. Manche Leute sollen doch erstmal abwarten, bevor sie einen Menschen vorurteilen. Wir leben doch nicht mehr in finsteren Mittelalter, wo so etwas gang und gebe war.

Sollte dieser Mann etwas mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu tun haben, dann gehört er natürlich hart bestraft. Keine Frage! Aber ihn jetzt schon zu verurteilen, obwohl seine Schuld in keinster Weise bewiesen ist, das sollte man einfach nicht.

aknfan!gmKitfreude


ich frage mich bei dem thema immer, warum der typische pädophile homosexuell und männlich ist? ist das tatsächlich so oder liegts da an unterschiedlichen akzeptanzen?

z.b. mal an diejenigen unter euch, die kinder habt gefragt: sagen wir, eure tochter hat mit 15 oder 16 einen freund, der 20, 21 oder 22 jahre alt ist. wie reagiert ihr? reagiert ihr da auf die selbe weise, wie wenn euer sohn mit 15 homosexuell ist und einen mann mitte zwanzig als partner hat?

ich finde, da sollte gleiches recht für alle gelten.

zu dem fall, dass ein mann um die 50 sich an "frischfleisch" heranmacht, kann ich sagen, dass mich das gedanklich auch abstösst. ich denke, wenn da macht im spiel ist, hört der spass auf jeden fall auf und es wird zu missbrauch.

aber auch da denke ich, muss der gesetzgeber mehr tun. ich finde nämlich nicht, dass man mit 16 oder 18 auf einmal ganz plötzlich erwachsen ist. ich kenne leute, die sind 20 oder älter und sind aus meiner sicht noch zu kindhaft, um auch nur eine beziehung zu gleichaltrigen zu führen und würden von einem wesentlich älteren und erfahreneren partner vermutlich auch nur missbraucht.

aber umgekehrt kenne ich auch leute unter 20, die reif genug sind, um sofort zu erkennen, wenn jemand sie bspw. mit geld oder macht ködern will.

und zu edathy, meines wissens hat er doch zugegeben, dass er diese bilder oder videos oder was das war gekauft hatte? also wo soll man da noch schuld oder unschuld beweisen?

die kripo war allerdings der meinung, dass die materialien nicht verfolgungswürdig wären oder wie die das nannten. hab den fall nur aus den geistigen augenwinkeln verfolgt. ;-D

aber da der mann politiker und somit eine öffentliche person ist, muss er eben damit leben, dass nun die hatz auf ihn beginnt.

joa, was denke ich generell zu pädophilen und billige ihnen zu? ich denke erstmal, dass man das nicht "therapieren" kann. ich bin der meinung, dass das eine sexuelle ausrichtung ist, die man nunmal hat oder nicht. manche sind heterosexuell, manche homosexuell und manche eben pädophil.

da ich einem homosexuellen nicht vorschreiben will, frauen zu lieben und sich von irgendwelchen abstrusen christen vom schwulsein heilen zu lassen, will ich eigentlich auch sonst niemandem vorschreiben, wen er oder sie lieben darf und wen nicht.

problematisch wird es eben, wenn die entwicklung von kindern gestört wird. ob das nun enjokosai in japan ist oder ob es irgendwelche filmchen oder bilder sind, die verbreitet werden (und durch die das jw. kind dann ja auch unter umständen einen lebenslänglichen ruf- und seelischen schaden haben kann) oder ob es das oben beschriebene homosexuelle verhältnis von alten männern zu jugendlichen oder kindlichen ist, es schadet dem kind in seiner entwicklung.

da ich eben denke, dass die kindheitsentwicklung am wichtigsten ist, würde ich sagen, dass ich pädophilen eigentlich sehr wenig zubilligen würde.

nBeHuhie-r007


@ gehmalraus:

Du kannst sicher sein, das ich genau weiß, was ich geschrieben habe !

Wenn jemand Pädophile Neigungen spürt und merkt, das er das unter Kontrolle hat, kann er sich Hilfe holen.

Wer diese Neigungen auslebt, [...]

A>tom#ic19x80


Ich würde ihnen alles zugestehen was keinem dritten schadet ...

Und weiterhin muss ich sagen dass dieses Thema zu 99% leider nicht sachlich geführt wird.

Den meisten Menschen fehlt die Objektivität dazu und lassen sich zu sehr von ihren Emotionen leiten.

Vermutlich ziehe ich gerade einen Shitstorm auf mich ...

Zum Thema Sachlichkeit:

Hier werden gerade wieder zwei Dinge miteinander vermischt.

Pädophilie definiert sich darüber dass sich jemand zu Kindern hingezogen fühlt.

Also jungen Pre-Pubertären Menschen (was als Paraphilie bezeichnet wird – abnorm).

Alles was hier bisher besprochen wurde bezog sich aber auf Pubertäre oder Post-Pubertäre Jugendliche.

Das ist ein völlig anderes Themengebiet.

Und eine Zuneigung zu Mädchen (oder Jungen) mit äußerlichen, körperlichen Reizen ist völlig normal und Wissenschaftlich / Biologisch betrachtet sehr gesund.

Hier spielen Gesellschaftliche und Moralische Dinge viel mehr eine Rolle.

Da wir immer älter werden und länger Kind sein dürfen als noch vor 100 oder 200 Jahren haben wir dazu eine andere Vorstellung.

Als die Menschen nur 40 oder 45 Jahre alt wurden wurde es mit 16 aber höchste Zeit mal langsam ein Kind zu bekommen.

Evolutionär betrachtet sind unsere heutigen Ansichten unserer Biologie voraus.

Beobachtet mal zur Schulzeit in Bussen und Bahnen die Männer auf dem Weg in ihr Büro ...

Bald jeder zweite guckt den 16 jährigen Schülerinnen hinterher.

Sind die nun alle Pervers ???

Nein, die haben vermutlich sogar selbst alle Kinder zuhause.

Entscheidend ist doch nur ob sie in der Lage sind sich zurück zu halten.

Bis dahin gestehe ich jedem alles zu.

Die Gedanken sind frei.

Zur Ausnutzung von Machtverhältnissen:

Es gibt unter Umständen nicht nur ein Gefälle von Alt zu Jung.

Es wurde gesagt dass man mit 16 reifer oder weniger reif sein kann.

Aber auch jemand der bereits Mitte 20 oder Anfang 30 ist muss nicht zwangsläufig reifer sein als jemand der 16 ist.

Es ist durchaus denkbar dass eine solche Beziehung auf Augenhöhe stattfindet.

Die Ächtung dieser Menschen durch die Gesellschaft ist übrigens alles andere als Harmlos.

Diese Menschen machen es sich ganz sicher nicht leicht.

So wie früher noch Homosexuelle ausgegrenzt wurden ergeht es Menschen die sich zu jüngeren hingezogen fühlen.

Bloß mit der Gewissheit dass ihre Neigung nie ausgelebt werden darf.

An dieser Stelle sind die Homosexuellen noch in einer sehr komfortablen Situation.

Ich möchte noch mal betonen dass ich nichts beschönigen möchte.

Nur dass die Dinge nicht schwarz oder weiß sind.

Gesellschaftlich halte ich es für unsere Pflicht sich sehr wohl auch mit den Betroffenen (welche die noch keine Straftäter sind) zu befassen um zu lernen woher diese Neigungen kommen, wie man mit ihnen Umgeht und wie man diese Menschen eingliedert anstatt sie auszugrenzen.

Einsame Menschen die nichts zu verlieren haben sind viel gefährlicher als welche die ihre Neigung in Gesellschaft unter Kontrolle haben.

Ja, sogar explizit in Gesellschaft von Kindern und Jugendlichen, da diese so viel eher als Individuen wahrgenommen werden und weniger als Objekte der Begierde.

B\ennys7toteqlxes


Was hat das mit Pädophilie zu tun?

(Dumal)

Alles was hier bisher besprochen wurde bezog sich aber auf Pubertäre oder Post-Pubertäre Jugendliche. Das ist ein völlig anderes Themengebiet.

(Atomic1980)

Bei den homophilen Pädophilen, die sich für Knaben interessieren ist diese Grenze eben gerade nicht besonders deutlich. Darum ging es mir. Das liegt an der unterschiedlichen Weise wie sich Mädchen und Jungen entwickeln. Mädchen werden in der Pubertät bereits fraulich, während Jungen meist erst am Ende der Adoleszenz männliche Züge gewinnen. Von daher gibt es dieses Phänomen, dass sich Pädophile auf Jugendliche verlagern, und es gibt das Phänomen von Ephebophilen, die sich speziell auf jugendliche und heranwachsende Jungen festlegen. Ich habe auf Pädophilenforen gelesen und da wurde mir klar, dass die Lage bei den homophilen Pädophilen eben anders ist, als man so allgemein vermutet. Da wird munter durcheinander von 8-jährigen und von 18-jährigen geschrieben.

Aber auch jemand der bereits Mitte 20 oder Anfang 30 ist muss nicht zwangsläufig reifer sein als jemand der 16 ist.

Pädophile und Ephebophile bleiben aber nicht 25 oder 30, sie werden nunmal älter. man muss sich also mit der Tatsache auseinandersetzen,. dass jeder Pädophile oder Ephebophile einmal ein älterer Pädophiler/Ephebophiler ist, der immer noch sexuell auf Kinder, Jugendliche oder Heranwachsende festgelegt ist und in dieser Altersgruppe Unheil zu verursachen droht. Und man muss bedenken, dass Gesetze so gefasst sein müssen, dass sei die schwachen beschützen, also auch die unreiferen Jugendlichen und Heranwachsenden.

Es ist durchaus denkbar dass eine solche Beziehung auf Augenhöhe stattfindet.

Das kann mit einem Nichtpädophilen ja bei moderatem Altersunterschied mehr oder weniger stimmen. bei Pädophilen/Ephebophilen würde ich mich aber darauf nicht verlassen wollen, weil das Menschen sind, die darauf festgelegt sind "Beziehungen" mit struktureller Machtdistanz zu führen.

Ja, sogar explizit in Gesellschaft von Kindern und Jugendlichen, da diese so viel eher als Individuen wahrgenommen werden und weniger als Objekte der Begierde.

Nachdem, was ich so gelesen habe, finde ich das hochbrisant. Pädophile und Ephebophile penetrieren Vereine, Hausaufgabenhilfen, Jugendfreizeiten, pädagogische Berufe, gewiss um auch sozialen Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und heranwachsenden zu haben. Aber das findet doch immer vor dem Hintergrund ihrer sexuellen Neigungen statt. Diese sind ja zweifelsfrei Motiv und Antrieb dafür. Ich glaube auch kaum, dass die Eltern dieser Kinder gerne wüssten, dass ihr Kind von einem Pädophilen oder Ephebophilen betreut wird. Insofern halte ich solchen Umgang für inakzeptabel. Zumindest müsste die Eltern über diesen Umstand Bescheid wissen.

DYuAmaxl


Bennystoteles

Da wird munter durcheinander von 8-jährigen und von 18-jährigen geschrieben.

Also wirfst du es jetzt auch durcheinander?

Und man muss bedenken, dass Gesetze so gefasst sein müssen, dass sei die schwachen beschützen, also auch die unreiferen Jugendlichen und Heranwachsenden.

So sind sie ja auch gestaltet.

BMenn|ystottelexs


Also wirfst du es jetzt auch durcheinander?

Ich erkläre nur, wie es sich um die Präferenzen verhält, von Männern, die auf Knaben ausgerichtet sind. Es gibt ein stark frequentiertes Forum, was gemeinhin als Pädophilenforum bezeichnet wird. (Spiegel-TV hat es kürzlich gezeigt). Die Gespräche dort drehen sich überwiegend nicht um junge Kinder, sondern eher um Pubertierende und Jugendliche. Auch bei den Edathy-Videos handelte es sich wohl eher um Jungen dieser Altersgruppe. Die Öffentlichkeit hat da ein falsches Bild, so scheint es mir.

Ich meine, dass die Gesetze, die unreife junge Menschen davor bewahren sollen, von wesentlich älteren adressiert zu werden, die sexuell auf unreife Individuen fixiert sind, unzureichend sind. Und das liegt daran, dass die Gesetze darauf ausgerichtet sind unter sexuell normal entwickelten Menschen sinnvolle und nicht zu beschränkende Regeln zu definieren, jedoch solche Problemgruppen wie die auf Jugendliche und Heranwachsende ausgerichteten Pädophilen/Ephebophilen unzureichend berücksichtigen. Mal so gefragt: Kann mir jemand erklären, warum es für einen 50-jährigen ephebophil fixierten Mann erlaubt sein sollte sich an 16-jährige heranzumachen? Würde sich irgend ein Vater oder irgend eine Mutter für den eigenen Sohn so etwas wünschen? Kann das dem betroffenen Jungen irgend einen Vorteil bringen, so dass man es befürworten könnte?

Dcumal


Bennystoteles

Ich meine, dass die Gesetze, die unreife junge Menschen davor bewahren sollen, von wesentlich älteren adressiert zu werden, die sexuell auf unreife Individuen fixiert sind, unzureichend sind.

Warum?

Und das liegt daran, dass die Gesetze darauf ausgerichtet sind unter sexuell normal entwickelten Menschen sinnvolle und nicht zu beschränkende Regeln zu definieren, jedoch solche Problemgruppen wie die auf Jugendliche und Heranwachsende ausgerichteten Pädophilen/Ephebophilen unzureichend berücksichtigen.

Inwiefern?

Mal so gefragt: Kann mir jemand erklären, warum es für einen 50-jährigen ephebophil fixierten Mann erlaubt sein sollte sich an 16-jährige heranzumachen?

Weshalb ist die Präferenz relevant und weshalb sollte sie es sein?

gxehmal/rxaus


Du kannst sicher sein, das ich genau weiß, was ich geschrieben habe !

Anscheinend doch nicht, sonst hätte die Moderation nicht so reagiert.

Bienn4ysto]texles


Lieber Dumal,

Zu den Entwicklungsaufgaben eines Jugendlichen und Heranwachsenden gehört es einen eigenen Lebensstil zu entwickeln, tragfähige Bindungen innerhalb der eigenen Generation zu entwickeln und sich hierbei von den Vorgaben der Elterngeneration langsam zu emanzipieren. In diesem Altersabschnitt des Erwachsenwerdens müssen Heranwachsende in kurzer Zeit viele Entwicklungsaufgaben bewältigen, um sich günstig weiterentwickeln zu können. Von daher ist das eine sehr sensible uns schutzwürdige Lebensphase.

Weshalb ist die Präferenz relevant und weshalb sollte sie es sein?

Beziehungen zu Repräsentanten der eigenen Elterngeneration sind dabei in diesem Alter zur Bewältigung dieser Entwicklungsaufgaben schon grundsätzlich nicht sehr günstig. Wenn nun jemand in's Spiel kommt, der nicht gerade zufällig an einen wesentlich jüngeren Partner geraten ist, sondern vielmehr ganz gezielt zur Befriedigung seiner Bedürfnisse auf ein solches Altersgefälle und Reifegefälle angewiesen ist, dann wird es noch kritischer. Dieser Ephebophile wird ja gar kein Interesse daran haben, dass sich der Junge zu einem reifen Erwachsenen entwickelt, da ihn ja gerade die jugendliche Unreife reizt. Ich hätte nun auch größte Zweifel, ob der Junge diese Beziehung aus einer echten homosexuellen Hinziehung zu einem reifen Mann eingeht, oder ob nicht doch der viel ältere, auf Jungen fixierte Mann, ihn nicht in spezieller Weise beeinflusst, um seine sexuellen Bedürfnisse zu verwirklichen, für die sich ja im allgemeinen nicht auf so ungezwungene Weise Möglichkeiten ergeben, wie das bei Beziehungen zwischen Gleichaltrigen der Fall wäre. Zudem verwickelt er den Jugendlichen oder Heranwachsenden in eine gesellschaftlich geächtete und von Strafverfolgung bedrohte Subkultur. Pädophile und Ephebophile werden auch innerhalb der Homosexuellenszene massiv abgelehnt. Ich hätte bedenken, dass der Junge, ohne dass er es aus seiner Unerfahrenheit heraus verstehen könnte, in eine Situation gerät, die ihm eine glückliche Entwicklung wesentlich erschwert. Bleibt also die Frage: Warum etwas zulassen, von dem so viele gefahren und Nachteile für einen jungen Menschen entstehen, denen kaum nennbare Vorteile gegenüber stehen.

Zur Rechtsfrage:

Ich hatte ja eingangs dargelegt, dass ich es für sinnvoll hielte, wenn, etwa so wie in der Schweiz, in Bezug auf Jugendliche maximale Altersdifferenzen festgelegt wären. Nochmals die Frage: Warum soll es legal sein, dass ein 50-jähriger Pädophiler sich an einen 16-jährigen Jungen als Sexualpartner heranmacht, wenn es deutlich ist, dass die Mehrheit der betroffenen Familien so etwas ablehnen und daraus erhebliche Gefahren für die Entwicklung des jungen Menschen entstehen.

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