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Edathy-Diskussion – Was kann man Pädophilen zubilligen?

W'etteZrau


Ich denke, hier muß man klar zwischen Kindern und älteren also Jugendlichen unterscheiden. Wenn ältere Erwachsene eine Freundschaft zu Jugendlichen suchen, dann ist dies eben keine Pädophilie.

Eben genau 14, 15 jährigen wird der Schutz besonders, und zu Recht zu Teil. Das ausnutzen einer Unreife, Geldzahlungen etc. wird also beim Erwachsenen, bei Bekanntwerden sanktioniert, bestraft werden.

Älteren Jugendlichen gesteht man auch das Verlangen nach einem älteren Partner zu, aktuelle Europäische Rechtsprechung. Von älteren Jugendlichen wird also auch erwartet, daß er klar gegenüber einem Heranwachsenden oder Erwachsenen seine Ansprüche durchsetzt und sagen kann, will und muß: Dies oder jenens möchte ich nicht. Der moralische Aspekt hat sich im Laufe der Jahrhunderte, in verschiedenen Kulturkreisen und Religionen recht unterschiedlich entwickelt.

Der Unterschied ist also in eine strafrechtliche und in eine der körperlichen Entwicklung einzuteilen. Unter 14, ab 14, mit sichtbaren und ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen, in beiderseitigem Interesse, dabei ohne Drohungen, Versprechungen, ausnutzen einer Unerfahrenheit, etc. seitens des älteren.

Dies ist auch vergleichbar mit der Religionsmündigkeit. Die Eltern erziehen das Kind religiös und erwarten eine Firmung. Die Eltern, das Umfeld können die Ablehnung des Kindes nicht verhindern.

Ob eine derartige Erwachsenen / Jugendlichen-Beziehung die Entwicklung des Jugendlichen negativ beeinflussen würde, wäre eine hochwissenschaftliche Arbeit, ich erlaube mir hierüber keinerlei Urteil.

A@tPomiWc19`80


in meinem fall damals hat es keinen interessiert. ich lebte in der jugendhilfe für sexuellmissbrauchte mädchen. das er doppelt so alt war wie ich, interessierte niemanden.

Das ganze scheint sehr privat zu sein ... ich möchte daher nicht zu direkt sein, wenn du es allerdings schon als Beispiel nennst muss ich leider nachfragen.

Wenn ich das richtig interpretiere hast du zu diesem Zeitpunkt bereits in dieser Jugendhilfe gelebt !?

Dann stellt sich mir aber sofort die Frage, "warum"?
Dafür kann es ja dann nur einen Grund geben.
Das dass dann keine günstigen Voraussetzungen sind dürfte klar sein.

Da frage ich mich dann allerdings ob deine Erfahrung, auch wenn sie offensichtlich traumatisch war, repräsentativ ist.
Und, wo runter du mehr gelitten hast, durch die Beziehung zu dem 28 Jährigen, oder der unter Umständen nicht unwichtigen Vorgeschichte die es offensichtlich gibt.

AHto$micx1980


@ laxxal :)= :)= :)=

Brauche ja nur die ARD einschalten, wo die 11 Jährige Carlotta Truman (the voice of kids) in einem kurzen engen Kleidchen mit hohen Schuhen, dass Lied "Taking by a Stranger" von Lena singt. Ein 11 Jähriges Mädchen singt in sexy Klamotten "Taking by a Stranger" und das ausgerechnet in der ARD

Ich gucke praktisch NIE DSDS, aber ihr Auftritt dort damals war schon süß...
Heute wirkt es eher billig, Medien-Geil und fremdbestimmt.
Das sollte sie lieber lassen denke ich.
Wenn sie so anfängt wird sie auch so weiter machen müssen bzw. sich steigern um weiteren Erfolg und Aufmerksamkeit zu erlangen.
Schade um das Mädl.

Zudem gibt es diese Pornoseite (in Deutschland unter den Top 20 der besuchten Seiten, war auch schon unter den Top 10), wo es etliche Videos mit Pädophilen und Inzestuösen Tendenzen gibt, die teilweise Millionen von Views aufweisen und keiner empört sich. Kein kritischer Kommentar ist unter diesen Videos zu finden. Da liest man eher nur "wenn ich so eine süße Tochter hätte wurde ich die auch knallen" Wenn man dann die Videos meldet, passiert nichts.

Das stützt eine sehr gewagte These meiner seits (ich bin allerdings nur Laie).
Scheinbar sind dieses Neigungen sehr viel mehr verbreitet als allgemein angenommen wird.
Mit jeder veröffentlichen Studie zu dem Thema wird das für mich von mal zu mal deutlicher.
Ich behaupte nicht das es gut ist, aber ich habe den Verdacht das dies ein mehr oder weniger natürliches Verhalten ist, das nur durch äußere Zwänge unterdrückt wird.

und kurz darauf zeigt Bild.de groß und unverpixelt sexy Bikinfotos von Kate Moss 11 jähriger Tochter

Wenn es das alleine schon wäre ...
Die Bild setzt ja mit ihren Bildunterschriften noch einen drauf

KINN HOCH! Wem Kate Moss wohl die Fotos von ihrer 11-jährigen Tochter Lila Grace schickt?

Soll das witzig sein oder die Phantasie beflügeln ?

BMennyes\totFeles


nochmals eine wichtige Präzisierung ...

Mir scheint, dass die öffentliche Diskussion an den Lebenstatsachen vorbei geht. Das fällt mir auch in diesem Diskussionfaden auf. Die immer wieder eingeforderte Unterscheidung zwischen Pädophilie und Ephebophilie wird nunmal den Tatsachen der Boylover-Szene (um hier einmal die Eigenbezeichnung der Betreffenden zu benutzen) überhaupt nicht gerecht. Dabei haben die Befunde der Edathy-Affäre eigentlich sehr präzise den Finger in die Wunde gelegt. Die fragwürdigen Bilder zeigten Jungen im Alter zwischen 9 und 17. Wären sie an Pädophile adressiert gewesen, wie sie in der Theorie definiert sind, dann wären die Altersspanne der Abgebildeten Kinder wohl eher irgendwo zwischen 3 und 13 gelegen.

Trotzdem wird im Zusammenhang mit der Edathy-Affäre auch immer wieder von Pädophilie gesprochen und auf der anderen Seite werden Jugendliche als Opfer sexueller Umstände ausgeblendet. Beides ist aber unpassend.

Daher nochmals die Beschreibung, worum es bei dieser Boylover-Szene geht, deren Bildquelle im Falle Edathy an's Tageslicht kam:

Es geht um hochorganisierte, vernetzte Kreise vom Männern, mit sexueller Präferenz für Jungen, meist im Alter zwischen Vorpubertät uns später Adoleszenz, also etwa zwischen 10 und 18. das Ansinnen dieser Männer besteht darin, Jungen im Vorpubertät und Pubertät kennenzulernen, zu diesen Jungen eine möglichst intensive Bindung herzustellen, um dann zumeist ab 14 langsam, auf dem stärker werdenden sexuellen Interesse der Pubertierenden aufbauend, sexuelle Kontakte zu initiieren. Dabei berufen sich diese Männer häufig darauf, dass sie Jungen eine Initiation in die Sexualität bieten, dass sie für den Jungen die Funktion eines Mentors einnehmen. Eine Legitimationsquelle für dieses Vorgehen stützen sie häufig auf die griechische Knabenliebe und andere historische Vorbilder. Auch Edathy hatte sich bezeichnender Weise mit Verweisen auf Kunst und Geschichte zu verteidigen versucht.

Die betroffenen Jungen sind fast ausnahmslos heterosexuell. Homosexuelle Jungen werden als hochproblematisch angesehen, weil sie aufgrund ihrer besonderer Entwicklungsumstände oft zu anderen homosexuellen Jugendlichen Kontakt aufnehmen oder sich anderweitig über ihre sexuelle Entwicklung mitteilen, wodurch sich die Männer einer hohen Aufdeckungsgefahr ausgesetzt sehen. Heterosexuelle teilen sich dagegen aus Scham über ihre Verwicklung in homosexuelle Handlungen mit einem Mann, die ja ihrer eigentlichen sexuellen Identität zuwiderläuft, fast nie einem Dritten mit. Diese Kontakte führen die Männer dann mit einem Jungen solange fort, bis der sich letztlich ablöst und sich ersten heterosexuellen Beziehungen zuwendet.

Das ist das Phänomen, welches ich hier anspreche. Nun mag jeder darüber urteilen, wie er es für angemessen befindet. es ist aber wichtig zu verstehen, dass es sich um ein spezielles Phänomen handelt, welches weder mit dem Konzept "Pädophile" noch mit dem Konzept "Homosexuelle Beziehung mit großem Altersabstand" zu erfassen ist.

D*uSmaxl


Bennystoteles

Wie kommst du darauf, dass es nicht durch die aktuelle Gesetzeslage abgedeckt ist? Verstehe ich nicht.

BHenenys+toqtevlexs


Sexuelle Kontakte zu Jugendlichen sind in der Regel nicht strafbar. Es müssen entweder bei 14- & 15-jährigen besonderen Umstände der Unreife oder ansonsten Zwangslagen oder Sex gegen Entgelt vorliegen. Diese Umstände liegen in der Regel nicht vor. Es stellt sich mir die Frage, ob für Jugendlichen nicht zumindest ein genereller Schutz vor Sexualkontakten zu Erwachsenen über einer gewissen Altersgrenze gewährleistet sein sollte.

D1um4axl


Bennystoteles

Sexuelle Kontakte zu Jugendlichen sind in der Regel nicht strafbar. Es müssen entweder bei 14- & 15-jährigen besonderen Umstände der Unreife oder ansonsten Zwangslagen oder Sex gegen Entgelt vorliegen.

Na, zitieren wir doch mal aus dem entsprechenden Paragraphen:

(3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie (...)

und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Der Versuch ist strafbar.

[[http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html StGB 182]]

Das ist genau das wovon du gestern Abend in deinem Beitrag gesprochen hast.

BUennys)totelxes


Gut, dann kennst Du Dich also besser aus als die höchsten Gerichte. Nach den Strafrechtskommentaren besteht eine mangelnde Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung nämlich nur in Fällen einer besonderen Entwicklungsverzögerung. Es gibt nahezu keine Urteile nach dieser Strafrechtsvorschrift. Wenn überhaupt erfolgt eine Verurteilung nach dieser Vorschrift erst nach einem entsprechenden entwicklungspsychologischen Gutachten, welches deutliche Retardierungsmerkmale befundet. Von daher wird 14 unter Pädophilen zutreffend als offizielle Schutzaltersgrenze gehandelt.

S@tal+fyr


Es stellt sich mir die Frage, ob für Jugendlichen nicht zumindest ein genereller Schutz vor Sexualkontakten zu Erwachsenen über einer gewissen Altersgrenze gewährleistet sein sollte.

Die Gesetzeslage ist offensichtlich ausreichend. Deine Forderung speist sich aus einer persönlichen Abneigung der Vorstellung von Sexualkontakten zwischen Jugendlichen und (älteren) Erwachsenen. Das verleiht dem Thema aber noch lange keine strafrechtliche Relevanz oder Notwendigkeit einer diesbezüglich weitergehenden Regelung (das würde auch ziemlich grotesk werden - wo willst du die Grenzen ziehen? Ist 25 und 16 okay, 30 und 15 oder 50 und 17 nicht mehr?). Es ist richtig, dass hier gutachterlich genau überprüft wird. Die einschlägige Gesetzgebung ist dazu da, Straftatbestände zu regeln und potentielle Opfer zu schützen bzw. Täter zu sanktionieren, nicht aber, um die Empörung von Moralaposteln zu befriedigen.

Es ist nicht pauschal jeder Unter-18-Jährige unfähig, über seine Sexualität zu bestimmen.

Der Schutz von Kindern und unreifen, auf irgendeine Weise abhängigen oder anderweitig entwicklungsbeeinträchtigten Jugendlichen ist doch gesetzlich gewährleistet. Was braucht es denn mehr? ??? Ganz abgesehen davon dass es diesem Thema auch an qualitativer und quantitativer Relevanz mangelt.

B1ennystLotelexs


Der Schutz von Kindern und unreifen, auf irgendeine Weise abhängigen oder anderweitig entwicklungsbeeinträchtigten Jugendlichen. Was braucht es denn mehr? ??? Ganz abgesehen davon dass es diesem Thema auch an qualitativer und quantitativer Relevanz mangelt.

Quasi sämtliche Skandale der letzten Jahre bezogen sich auf sexuell missbrauchte männliche Jugendliche; Das trifft zu auf die Missbrauchsfälle im kirchlichen Umfeld, auf den Fall Odenwaldschule und auf die Hintergründe der Edathy-Affäre.

Die Öffentlichkeit muss verstehen, dass es hier nicht um erste, entwicklungsadäquate intime Beziehungserfahrungen geht, wie sie durch die maßvolle Gesetzgebung unterstützt werden; Hier stehen unerfahrene Jugendliche organisierten, sexuell abweichenden Erwachsenen gegenüber, die Sexualität auf Kosten unerfahrener junger Menschen ausleben. warum soll es um Gottes willen erlaubt sein, dass sexuell deviante, kriminell organisierte Erwachsene, Jugendliche zur Befriedigung normabweichender sexueller Bedürfnisse heranziehen. Das schafft für die betroffenen Jugendlichen nur Gefahren und Belastungen. Es ist darin kein Sinn zu erkennen; Es gibt keinen Grund dies gesellschaftlich zu unterstützen.

Zu den angeblich ausreichenden Schutzaltersgrenzen verweise ich auf zudem Herrn Denef, der ganz anderes zu berichten weiß:

Zitat (Wikipedia):

Denef wurde in seiner Heimatstadt Delitzsch als Messdiener vom 10. bis zum 16. Lebensjahr von einem Priester und vom 16. bis zum 18. Lebensjahr von einem Organisten missbraucht.

siehe [[http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Denef]]

Suta lfyr


wie sie durch die maßvolle Gesetzgebung unterstützt werden

dies gesellschaftlich zu unterstützen.

Wie kommst du denn zu solchen Annahmen? ??? Die oben stehenden Fälle sind klare Missbrauchsfälle, in denen Schutz- und/oder Erziehungsbeauftragte ihre autoritäre Position ausgenutzt haben, um die Kinder und Jugendlichen zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Natürlich sind das keine harmlosen ersten Erfahrungen Jugendlicher mit älteren Erwachsenen - es sind Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern bzw. Jugendlichen, unabhängig von Schutzaltersgrenzen (diese Grenzen legitimieren ja schließlich keinen Missbrauch), die weder rechtlich noch gesellschaftlich unterstützt werden. Die Existenz dieser Fälle ändert aber nichts daran, dass nicht jeder Sexualkontakt zwischen Jugendlichem und Erwachsenen ein solcher Missbrauchsfall ist, und hier unterscheidet das Gesetz, wie ich finde, relativ angemessen.

BAeQnnystbotelexs


Wie kommst du denn zu solchen Annahmen? ??? Die oben stehenden Fälle sind klare Missbrauchsfälle, in denen Schutz- und/oder Erziehungsbeauftragte ihre autoritäre Position ausgenutzt haben, um die Kinder und Jugendlichen zu sexuellen Handlungen zu nötigen.

Ja, und trotzdem sind die Täter nicht belangt worden. Im zweiten Falle schon mangels entsprechender strafrechtlicher Grundlage.

Im Falle von organisierten Pädophilen/Ephebophilen käme es hier nie zu einer strafrechtlichen Verfolgung, weil sie Schutzbefohlenenverhältnisse meiden würden, wie der Teufel das Weihwasser. Und das ist es, was ich kritisiere. Es gilt, dass es zur strafrechtlichen Verfolgung sexueller Kontakte organisierter Pädophiler/Ephebophiler zu Jugendlichen, trotz ihrer offensichtlichen Fragwürdigkeit, praktisch keine rechtlichen Mittel gibt. Solange im egeren Sinne, d.h. im Sinne der Rechtsprechung und der Strafrechtskommentare, keine Ausnutzung einer Zwangslage und kein Entgelt gibt, solange bleiben diese Kontakte straffrei.

K(urt


Man kann es nur immer wieder wiederholen.

Die Gesetzgebung muss eine Grenze ziehen und das hat sie.

Wenn Du der Meinung bist, die Grenze ist an der falschen Stelle, dann gehe in die Politik und mache Dich dafür stark, dass die Grenzen geändert werden.

Meiner Meinung nach, beschreibst Du auch vorwiegend Fälle, die zwar von den Altersgrenzen her straffrei bleiben, die aber in den Bereich der sexuellen Nötigung fallen und da gibt es keine Altersgrenzen.

Hier ist aber das große Problem, dass man diese dem Täter nachweisen muss, dieser wird aber immer behaupten, dass es sich um eine freiwillige sexuelle Handlung handelt und schon steht Aussage gegen Aussage und da gilt "in dubio pro reo".

Es mag sein, dass Jugendliche für solche Taten als Opfer anfälliger sind, aber auch hier hat der Gesetzgeber teilweise schon gehandelt, nämlich bei den Verjährungsfristen.

Diese ist z.B. bei Vergewaltigung 10 Jahre, daran hat sich nichts geändert, aber früher begann die Verjährung mit der Tat, heute beginnt die Verjährung bei Opfern unter 18 Jahren erst mit der Volljährigkeit.

Keine sehr große Verbesserung, aber es ist eine, denn es wird berücksichtigt, dass Kinder und Jugendliche evt. noch etwas brauchen, um ihre Scham zu überwinden und den Täter anzuzeigen.

Alles in allem ist das ein schweres Thema und emotional sehr vorbelastet, aber man muss da auch mal die andere Seite betrachten.

Was, wenn ein Erwachsener tatsächlich unschuldig eines sexuellen Missbrauchs oder einer sexuellen Nötigung an Kindern oder Jugendlichen bezichtigt wird.

Die Vorverurteilung durch die Gesellschaft ist für diesen dann auch alles andere als Zuckerschlecken.

Es ist für ein Opfer immer schlimm, wenn ein Täter nicht verurteilt wird.

Aber es ist eben auch immer schlimm, wenn ein Unschuldiger verurteilt wird.

l*iegexrad


Also ich kann nur immer wiederholen, ich finde unsere sexualstrafgesetze sind wohl die weltweit am besten durchdachten.

Man muss sich mal folgende Beispiele vor Augen halten:

Stellt euch mal folgende Situation vor, ein frühreifer 14 Jähriger verliebt sich in einen 30 Jährigen, beide wissen was sie tun und beide wissen was sie wollen...da gibt das Gesetz das ok, warum auch nicht?

So und nun stelle man sich vor ein älterer nehmen wir als Beispiel auch wieder 30 will Sex gegen Geld mit einem 14 Jährigen, das wiederum ist zurecht verboten und da wurde auch vor wenigen Jahren nachgebessert, früher ist es völlig legal geween einen 16/17 Jährigen für Sex Geld zu geben um Jugendliche vor Prostitution zu schützen wurde das Gesetz verschärft.

Eine für alle perfkte Schutzaltersgrenze kann und wird es nie geben.

Stellt euch mal vor der Gesetzgeber würde sagen jeglicher sexuelkontakt von erwachsenen zu unter 18 Jährigen ist verboten...da hätten die Gerichte viel zu tun und die Gefängnisse wären voll.

Leider ist es heute so das selbst 17 Jährige oftmals noch als ,,Kinder'' bezeichnet werden die man unbedingt vor bösen erwachsenen schützen muss...grenzt teilweise an Hysterie.

Zum Thema Missbrauchen und ausnutzen von Notsituationen, auch das hat meiner Meinung nach nichts unbedingt mit dem Alter zu tun, Schutzbefolenenverhältnisse mal aussen vor gelassen.

Auch da nenne ich mal 2 Beispiele.

Stellt euch mal ein einen einsammen alten Daddy vor der ü 50 ist und sich nichts sehnlicher wünscht als einen jungen Boy an seiner Seite zu haben, so nun stellt euch vor so einer trifft nun auf einen 20 Jährigen und verliebt sich in den und nun stellt euch vor der jüngere weiss das der Alte Geld hat.

Der jüngere wird dann natürlich schlau sein und seine Vorteile daraus schliessen sprich er nutzt den Alten aus, der alte wiederum lässt sich gerne ausnutzen und sieht es als Preis dafür an das der junge Boy an seiner seite ist....ok auf dem ersten Blick sieht das alles nach Freiwilligkeit aus....ist es aber nicht, der Alte weiss genau, lässt er die Geldbörse zu ist der Boy weg.

Anderers Beispiel: Man stelle sich vor man hat einen Menschen der von Obdachlosigkeit bedroht ist und wenn man dann zu den sagt ,, Ich nehm dich auf, wenn du bei mir bist gehörst du mir und musst Sex mit mir machen, ansonsten schmeiss ich dich raus'' das wäre z.B. eine Ausnutzung einer Zwangslage was einfach verwerflich ist.

Klar ich würde es auch ekelig finden wenn ein fetter ü 50 J. mit einem 14 bis 20 Jährigen rummacht, aber es geht mich nichts an, wenn die beiden glücklich sind sollen sie, ich muss es ja nicht machen......würde es nach der Moral der einfachen Bevölkerung gehen wäre wohl bald alles was nicht dem persönlichen befinden der Mehrheit entspricht verboten also jung mit alt, alt mit jung, dick mit dünn, gleich mit gleich usw...damit das eben nicht so ist gibt es Gesetze die für alle gelten ob sie dem einzelnen passen oder nicht es wird nie pefekte Gesetze für alle geben...

Was aber auch oftmals unerwähnt bleibt: Auch wenn das sexualstrafgesetz ja sagt, die Eltern können es trotzdem verbieten und untersagen denn die haben das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht.

Wie sich jeder vorstellen kann würde das erhebliche Probleme mit den Eltern geben wenn der 15 Jährige Sohn einen alten 30 Jährigen anschleppt, die Eltern werden sich natürlich Sorgen um den Jungen machen, verständlich, sie werden Angst haben das der alte den jungen nur ausnutzt, ihm das Herz bricht oder ihn gar traumatisiert, und sie werden sich fragen ,,Was will ein doppelt so alter von unserem Sohn?''

gGroe1gnxam


Das ist alles Theorie. Habt ihr schon mal mit den Mädchen und Jungen gesprochen?

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