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Ehefrau hat keine Lust auf Sex

O9ldmaCn61


@ Seherin

"aber ich bin nicht unabhängig von meinem partner! wenn mein mann mich begehrt und mir das im alltag zeigt, dann fühle ich mich begehrenswert. wenn ich mich begehrenswert fühle, dann strahle ich sexappeal aus"

Wenn das die Lösung wäre, dann müsste meine Frau 3 x am Tag über mich herfallen. ;-D

Tut sie aber nicht.

Es geht mir hier nicht um mich. Ich habe meinen Frieden mit der Situation gemacht (bedingt durch eine einschneidende Lebenssituation) und weil der Sex wenn er stattfindet nach wie vor für beide genial ist. Wahrscheinlich habe ich sogar deutlich mehr Sex als die meißten anderen in meinem Alter die auch in einer langen Beziehung leben. Gut die Zeit des übereinander herfallens die ist vorbei, er hat eine andere Qualität bekommen.

Ich verstehe aber sehr gut die Situation des TE und der Millionen von Frauen und Männern die damit leben. Schließlich habe ich eine jahrzehnte lange Ehe deswegen gekippt und meine jetzige Partnerschaft hat auch lange deswegen (bei mir) darunter gelitten.

Natürlich tritt die Situation bei den meißten wahrscheinlich vordergründig deshalb ein, weil etwas in der Beziehung nicht stimmt. Aber selbst wenn die Beziehung stimmt kommt bei vielen das Problem auf, egal ob bei Männlein oder Weiblein. Ideal wäre es natürlich wenn die Unlust bei beiden gleichzeitig entstehen würde und keiner würde was vermissen. Ist nur meißtens nicht so, einer leidet fast immer.

Meiner Meinung die spannende Frage, liegt es wirklich nur daran, dass dort wo es funktioniert die Personen entsprechend gepolt sind (beneidenswerte Situation) oder gibt es doch das große Geheimnis. ???

DKie SAeherixn


Aber selbst wenn die Beziehung stimmt kommt bei vielen das Problem auf, egal ob bei Männlein oder Weiblein.

und selbst dann gibt es ja viele viele gründe, die die (erotische) grundstimmung beeinflussen können und ebensoviele arten damit umzugehen! wenn ich alleine daran denke, wie viele emotional sehr belastenden außeneinflüsse auf meinen mann und mich eingeströmt sind... und wahrscheinlich wird es bei mir auch irgendwann demnächst mit den wechseljahren anfangen...

... solange aber beide füreinander offen sind, beiden das thema wichtig ist, hoffe ich schon, dass es bei uns nur ein thema bleibt, niemals aber ein problem wird :)z

T}exaxs79


solange aber beide füreinander offen sind, beiden das thema wichtig ist, hoffe ich schon, dass es bei uns nur ein thema bleibt, niemals aber ein problem wird

schön geschrieben @:)

Habe auch ein bisschen bammel vor den Wechseljahren

...beiden das thema wichtig ist...

hier sehe ich die grosse Differenz die Probleme macht, meistens ist es einem wichtiger und/oder dem anderen sogar unwichtig.

Und wenn mir etwas unwichtig ist, fühle ich mich doch durch dies schnell gestresst und unter Druck und möchte es doch vermeiden.

MRayflouwexr


Habe auch ein bisschen bammel vor den Wechseljahren

Man muss keine Angst vor den Wechseljahren haben, aber man sollte sich damit auseinandersetzen.

So wie Du das Altern nicht aufhalten kannst, so kannst Du auch den WJ nicht ausweichen. Wenn man etwas nicht verhindern kann, dann ist es besser sich darauf vorzubereiten und wenn sie dann da sind, sie zu akzeptieren und das beste daraus zu machen.

So wie es Jugendliche gibt , die die hormonelle Umstellung in der Pubertät praktisch nicht merken, gibt es Frauen die kaum auf die hormonumstellung in den WJ reagieren. WJ an sich sind nichts Schlimmes. Sie sind manchmal unangenehm, man muss manchmal einen Gang runterschalten, aber weder ist man krank noch sind sie in irgendeinerweise gefährlich. Und das Beste:wie die Pubertät sind sie eines Tages vorbei.

Das Problem ist, dass die WJ mit dem Altern zusammenhängen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Jugendlichkeit, Fit und Leistungsfähig sein, dominierende Werte sind. Damit können wir umgehen, aufs altwerden bereitet einem niemand vor. Das Alter ist mit vielen Aengsten besetzt und für Frauen doppelt so dramatisch, weil weibliche Attraktivität oft mit jugendlicher Schönheit gleichgesetzt wird.

Wer einfach die Augen verschliesst und hofft, dass der Kelch an einem vorbei geht, wird von den WJ kalt erwischt. Es lohnt sich, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und zwar nicht erst, wenn sie schon da. Es lohnt sich auch, den dazugehörigen Mann in die Auseinandersetzung miteinzubeziehen.

Wenn ein Mann weiss, was WJ sind, dann versteht er auch was los, wenn sie dann wirklich da sind. Dann gib es keine Missverständnisse, keine ungewollten Verletzungen, sondern man steht die Sache einfach gemeinsam durch. Wenn man das erfolgreich schafft, dann wird man sich später dann auch bei den echten Alterszipperlein beistehen können.

J7oho


Wie lange dauern die WJ? und woran erkennt man sie?

DSie S(e8herin


Joho, das ist so unterschiedlich, von frau zu frau so verschieden, dass du vielleicht einfach mal ein wenig googeln solltest. erst mal die grundsätzlichen vorgänge und dann die möglichen auswirkungen!

bei der einen geht das anfang 40 schon los, bei anderen erst ende 50. die einen "wechseln" jahrelang, andere sind nach einem jahr quasi "durch". die einen haben alle "nebenwirkungen" die es nur gibt, andere merken kaum was davon... also gibt es so gar keine aussagekräftige allgemeingültigkeit!

J;oh/o


Darf ich euch mal was fragen?

Habe schon einige Jahre keinen so richtig guten Sex mehr mit meiner Frau. Habe immer gedacht, dass sind die WJ aber anscheinend nicht. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die keine Lust auf Sex hat. Sie geht nicht fremd soviel ich weis und sie hat keine Lust. Ich bin oft hartnäckig und gebe nicht auf bis ich sie so weit habe. Ich habe dann das Gefühl "Ok Sex damit es getan ist" und das wars wieder für lange Zeit. Kannst du das verstehen? Hab vergessen sie ist 51 und ich 54 aber ich habe immer mehr das verlangen nach Sex und es gibt keinen. Da kommt man fast in Verzweiflung.

Leider weis ich nicht mehr weiter was ich da tun soll.

c(anFada6Q9


@ Joho,

ich kenne deine Frau nicht.

Aber bei mir war es damals,dass ich mich mit ihm einfach nicht mehr verstand.

Ich verlor die Lust total,als es nur noch ein Zwang war.

gbpY546


Nur was sich wandelt bleibt.

Alles in unserem Leben ist Wandel ausgesetzt. Wenn ich bedenke wie sich die Welt in den 35 Jahren, die ich verheiratet bin, verändert hat, frage ich mich wieso man(n) immer wieder davon ausgeht, dass das sexuelle Verlangen in einer Partnerschaft sich nicht verändern darf. Ich glaube es ist nur natürlich, dass sich in einer langanhaltenden Partnerschaft das sexuelle Miteinander verändert. Der Körper verändert sich und der Geist auch. Wenn einer der Partner noch in Gedanken in seiner Jugend (oder den konsumierten Pornofilmchen ]:D ) verharrt, kann es durchaus passieren dass die Partnerschaft nicht bleibt.

Hat man sich die sexuelle Lust gemeinsam bewahrt kann man sich glücklich schätzen und freuen. Wenn nicht, gilt es gemeinsam einen Weg zu finden den Bedürfnissen beider Partner gerecht zu werden. Wenn man sich wirklich liebt, so wie es viele hier geschrieben haben, dürfte das kein Problem sein. Aber dazu müssen beide Kompromisse eingehen.

O%ld}manx61


@ Joho,

grundsätzlich kenne ich ja die Situation auch, ich will immer mehr als sie. Die Hartnäckigkeit wie Du sie beschreibst ist tödlich. Dadurch wird es immer weniger. Wechseljahre können Einfluß haben müssen aber nicht. Was ich festgestellt habe, seit ich locker mit dem Thema umgehe, ist es viel mehr geworden. Wenn ich Lust habe sende ich mein Signal, wenn es nicht aufgenommen wird, na gut dann halt beim nächsten Mal. Hat ihr viel Druck genommen und damit kommt auch wieder mehr Lust von ihrer Seite.

J;oho


Ja wir verstehen uns eigentlich sehr gut. Dass Meinungsverschiedenheiten sind, da kann man nicht ausweichen und gibt es überall. Wir können uns gut verständigen und jeder schenkt dem Anderen die Aufmerksamkeit.

Wenn es dann ins Bett geht, dann ist es vorbei. Ich kann das nicht verstehen. Bin ich zu blöd? Früher kam die Sie von sich heraus und bekundete mir, dass sie es möchte. Jetzt ist total nix mehr. Könnt ihr das verstehen?

g7p56


Es wird für das Alter immer wieder 'ritueller' Sex empfohlen. Hört sich blöd an, kann aber hilfreich sein. Kuschel oder Massageabende vereinbaren. Mann/Frau kann sich in Stimmung bringen (und ggf Tablette einwerfen ]:D ). Wenn man darüber redet (ohne Druck, ohne Vorwurf) und das vereinbart kann das sehr Hilfreich sein. Oder man macht eine König/Königinnenabend. Da ist ein Partner König oder Königin und sagt was gemacht wird (nicht nur sexuell). Das kann ganz lustig sein wenn man mitbekommt was dem anderen so Spaß macht. Da kann es sein man liest mal vor, geht spazieren, kocht Pudding, singt ein Lied vor... ;-D.

gSp5x6


Könnt ihr das verstehen?

klar. Wir sind nun mal alle unterschiedlich. Alles fließt, alles ändert sich. Du bist nicht mehr der , der du mit 20 warst, Deine Frau auch nicht. Es gilt, sich den Herausforderungen des Alters zu stellen. Den Wewehchen die sich einstellen, den schlechteren Augen, des Nachlassenden Geruchs/Geschmackssinns, der schlaffen Haut und nicht zuletzt auch dem Nachlassen der Libido (physisch und psychisch). Damit muss man sich auseinandersetzen.

DMie lSehelrin


Nachlassen der Libido (physisch und psychisch)

ich glaube ja nicht mal, dass sie nachlässt, sondern sich auch verändert. andere reize möchte, andere grundstimmung braucht, gemütlicher funktioniert, mit viel glück gelassener, spielerischer und vertrauter...

O-ldrmang61


@ gp56,

da kann ich dir nur zustimmen. Die Zeit des spontanen übereinander Herfallens ist einfach vorbei. Da sind Riten, Abstimmung usw. gefragt und durchaus hilfreich.

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