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Ehefrau hat keine Lust auf Sex

rxalf|100T6x4


Ich bin sterilisiert

mhüde>rHuxnd


dito, ich auch..... hahahha, vielleicht liegts daran ? :-)

ffinxni


Natürlich klicke ich mich da aus persönlicher Betroffenheit ein, seit Jahren! Ja, ich frag mich auch, was da wirklich abgeht. All das Geschilderte kenne ich bestens. Falls es jemanden wundert, warum man/n da keinen Schlussstrich setzt – wir haben Kinder, mit denen ich ein Inniges Verhältnis habe, war bei allen Vaterkarenz, gleich lang wie meine Frau. Für die Kinder nimmt man sehr viel in Kauf. Da läufts auch rund.

Nur die Beziehung läuft auf Sparflamme.

Was ich weiter oben mit Bequemlichkeit/Faulheit meinte: mir scheint oft, dass meine Frau sich um die Partnerschaft wenig Gedanken macht und ich schätze, ein Indiz ist ihre diesbezügliche Sprachlosigkeit. Sie hat noch nie ein Gespräch begonnen, aber schon einige abgewürgt – zu spät, zu müde…. Ich kann oft nächtelang nicht schlafen, weil das Hirn auf Hochtouren ist und sich nicht abschalten lässt.

Nun, gestern war nach fast 20 Jahren der 1. Abend, an dem ich "nein" sagte. Ich hatte das Gefühl, dass sie so eine Art "Gnaden- oder Besänftigungsfick" wollte. Aber das Wissen um ihre regelmäßige Unlust hat meine Lust inzwischen auch getötet. Also tröste ich mich einstweilen hier. Gedanken an anderen Trost hatte ich klar auch schon, hab aber noch keine Gelegenheit genützt. Aber die Frage, wie lang ich s noch so mag, existiert.

f%inxni


das letzte hatte ich noch nicht gelesen, auch hahaha :)z

mSüde+rHunxd


jetzt sind wir schon zu dritt..... :-)

DYieQ Seh9erxin


würde euch dreien denn helfen, wenn die frau euch sagt, dass die hormone/wechseljahre/überlastung/wasweißich schuld sind und ihr möget doch bitte geduld haben?

rJalf"10x064


und was sagst du dazu das meine Frau gerade mal 46 ist und das vor 15 Jahren schon anfing und immer schlimmer wurde.

g3p5k6


jetzt sind wir schon zu dritt

ein interessanter Ansatz. Beeinflusst das fehlende Sperma den Hormonhaushalt? Andererseits fehlt es bei Verhütung mit Kondom ja auch. Oder weil das Ejakulat nicht mehr die 'richtige' Zusammensetzung hat. Hmmm ":/

F:ade-/t&o-gnrey


würde euch dreien denn helfen, wenn die frau euch sagt, dass die hormone/wechseljahre/überlastung/wasweißich schuld sind und ihr möget doch bitte geduld haben?

Ihnen würde helfen, als gleichberechtigte Partner betrachtet zu werden, denn so:

Was ich weiter oben mit Bequemlichkeit/Faulheit meinte: mir scheint oft, dass meine Frau sich um die Partnerschaft wenig Gedanken macht und ich schätze, ein Indiz ist ihre diesbezügliche Sprachlosigkeit. Sie hat noch nie ein Gespräch begonnen, aber schon einige abgewürgt – zu spät, zu müde…. Ich kann oft nächtelang nicht schlafen, weil das Hirn auf Hochtouren ist und sich nicht abschalten lässt.

sieht es eher so aus, als müssten sich die Damen keine Gedanken mehr über ihre "Ehen" machen, da sie ja versorgt sind, keinen Hunger leiden müssen, der Hausmeister immer zur Stelle ist etc. Hat doch schließlich immer alles funktioniert, oder?

Ich gebe zu, das klingt jetzt vielleicht etwas überspitzt, aber das Verhalten der Damen hat nichts mit gleichberechtigter Beziehung zu tun – es ist ziemlich egoistisch. Sollte es ein Fehlverhalten ihrer Männer geben, so haben diese zumindest einen Anspruch darauf, zu erfahren, wo das Problem liegt, denn dann lassen sich gemeinsam Lösungen finden.

F@ade-tfo-gxrey


Einen "Gnaden- oder Besänftigungsfick" hätte ich übrigens auch abgelehnt, und zwar dauerhaft. Das ist entwürdigend.

Moayfl|owexr


Das Problem schleicht sich in vielen langjährigen Ehen ein.

Vielleicht ist es ja gar kein Problem, sondern ein natürlicher Prozess...? Vielleicht hat die Natur längerfristige weibliche sexuelle Lust auf den gleichen Partner gar nicht vorgesehen.

Meine Ueberlegungen gehen in eine biologische Richtung:

Menschen werden erst spät geschlechtsreif, die Schwangerschaften dauern lang, pro Befruchtung gibt es i.d.R. nur ein Kind, da die Kinder relativ unreif zur Welt kommen, dauert die Stillzeit sehr lang, was eine neue Schwangerschaft hinauszögert. Evolutiontechnisch sind das alles Nachteile, eine Frau kann sich so nur max 15-20 Mal fortpflanzen. Mit diesem beschränkten weiblichen Genpool ist es vielleicht (aus biologischer Sicht) nicht sinnvoll, dass eine Frau sich nur mit einem einzigen Mann verpaart. Auch wenn es gesellschaftlich sehr verpönt ist, wenn Frauen Kinder von verschiedenen Männer haben, so kann dies genetisch ein grosser Vorteil sein: je nach Kombination von mütterlicher und väterlichen Genen dürfte es gesündere und überlebensfittere (und eben auch weniger fitte) Kinder darunter haben.

Das ist Evolution und vielleicht liegen die Ursachen für die zeitlich beschränkte sexuelle Lust von Frauen irgendwo in diesem Bereich.

Wahrscheinlich zeigt sich der Widerstreit von Natur vs. Kultur nirgendwo so stark wie bei der Sexualität. "Artgerechte Menschenhaltung" würde wahrscheinlich einpolygames Leben in matrlinear strukturierten Sippen bedeuten... ":/ unsere lebenslänglichen Zweierkisten und Klein(st)familien sind da meilenweit davon entfernt.

Dliwe Seh4erxin


Sie hat noch nie ein Gespräch begonnen, aber schon einige abgewürgt – zu spät, zu müde…. Ich kann oft nächtelang nicht schlafen, weil das Hirn auf Hochtouren ist und sich nicht abschalten lässt.

nur, wenn es um das thema sex geht, oder auch bei emotionalen dingen?

Beeinflusst das fehlende Sperma den Hormonhaushalt?

die frage ist aber jetzt nicht ernst gemeint, oder?

DTie 5SeheFri$n


ach mayflower... das sind dann immer diese ansätze, die die ganze diskussion ja überflüssig machen würden ;-D genau wie die these, dass ein mann ja fremdgehen muss, weil er sein sperma ja auf möglichst viele potenzielle austrägerinnen seines nachwuchses verteilen muss!

so, wie die meisten von uns sozialisiert sind, wäre das ganze thema sexualität wohl doch eher mit der richtigen partnerwahl und der beziehungspflege in den griff zu kriegen – möchte man meinen!

fIinTnxi


@ Mayflower:

Das Berufen auf die Evolutionsgeschichte finde ich auch bequem. Gälte die Polyamorie nicht noch viel mehr für den Mann? Der könnte die Evolution durch Verteilung des Samens noch leichter vorantreiben. Denken ist anstrengender als sich dem Bauchgefühl hingeben. Für Männer ist Brutpflege jedenfalls eine bewusste Entscheidung.

Diese Argumentationskette wackelt für mich also sehr, sobald ich mehr als unemanzipierte Hormontierchen sehen will.

fVinxni


@ seherin:

Da siehst du sehr vieles richtig, finde ich. Ich finde aber nwv meine Partnerwahl richtig. Die Frage ist, warum sie sich sßo verändert hat, einige Jahre hatten wir sehr filosofische, anregende Gespräche, Unternehmungen und eben guten Sex (beantwortet auch deine andere Frage, oder).

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