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Ehefrau hat keine Lust auf Sex

MHa#e\82


Achso, die Sache mit dem Sperma...

Ich kann jetzt nicht feststellen, dass ich weniger Lust auf Sex hätte, seit der Vasektomie meines Mannes. Eher im Gegenteil. :p>

sGensi belmaxn


sag mal, wann haben wir eigentlich das letzte mal eine nacht durchgequatscht und über gott und die welt geredet

Ich vermute, dass das sehr oft das eigentliche Problem ist.

Die Beziehung ist mit Alltagserledigungen, Haushalt, Kinder, Fernsehgaffen (das die Konversation behindert, zugemüllt- richtig gemeinsame Zeit wird nur noch zu diversen Unternehmungen (meistens der Kinder wegen) verbracht- wo sich die Partner dann aber auch keine richtige Zeit füreinander nehmen, längere bilaterale Kommunikation findet kaum statt.

LXovHuxs


gp

*:)

Kannst du die Frage fundiert beantworten?

Meine Frau und ich wären zumindest mal ein falsifizierendes Gegenbeispiel ;-) .

sxensi{belmxan


Es würde mich doch auch ein wenig Interessieren wer hier Erfahrung in langjährigen Beziehungen hat

Ich biete 30 Jahre Beziehung (dabei 28 Jahre Ehe).

gWp456


*:)

seit der Vasektomie meines Mannes. Eher im Gegenteil.

;-D

Meine Frau und ich wären zumindest mal ein falsifizierendes Gegenbeispiel

;-D

Ok dann schmink ich mir meinen Nobelpreis mal ab.

g]aCuloxise


Es würde mich doch auch ein wenig Interessieren wer hier Erfahrung in langjährigen Beziehungen hat

Zwanzig Jahre verheiratet, davon 17 mit viel Sex. Und ER hat damit aufgehört.

Jetzt seit sechs Jahren in neuer Beziehung, Lust und Sexfrequenz immer noch sehr hoch. Und ich kann und will mir nicht vorstellen, dass das anders wird.

Nur: es nützt den hungernden Männern in diesem Faden gar nichts, wenn solche Beispiele hier kommen. Was wollt ihr damit machen, ausdrucken, es der Ehefrau vor die Nase halten und sagen, siehste, andere tun es doch auch? Das wird nicht funktionieren.

Ich habe es hier irgendwann schonmal beschrieben: in meinem Freundinnen- und Bekanntenkreis ist Sex mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Gerade in den langjährigen Beziehungen richtet sich so manche Frau sehr gemütlich ein. Der Mann ist netter WG-Partner, Rasenmäher und Auto-zum-TÜV-Bringer – aber kein geliebter Mann mehr. Ich finde das ganz gruselig, wie diese Frauen über ihre Männer reden.

Und wenn ich dann von ziemlich tollen, gestandenen Frauen höre, ochnee, %-| , irgendwann muß doch endlich mal Schluß sein damit...oder sowas wie "ICH hab' das noch nie gebraucht. Soll er sich halt zusammen reißen.", dann habe ich kein Verständnis mehr.

Gut, es gehören immer zwei dazu: eine, die manipuliert, keine Lust mehr hat, höchst eloquent und permanent überlastet dem Mann neben ihr mitteilt, dass er ein sexgesteuertes Monster ist und überhaupt ja wohl mal wichtigere Dinge im Kopf haben könnte...und einer, der das mit sich machen läßt, sich totquatschen, sich hinhalten und vertrösten läßt.

Auch, wenn das jetzt ganz übel klingt: ich weiß, wie Frauen da agieren. Und ich habe sehr viel mehr Verständnis für Männer, die dann genervt aufgeben und fremdgehen, als für Frauen, die, mimimi, immer nur sagen, ach, ich weiß auch nicht, soo müde, vielleicht morgen. Nächste Woche. Weihnachten. Wenn die Hölle zufriert.

Eine liebende Partnerschaft sieht anders aus. Da spricht man miteinander, man sieht die Not des anderen und bemüht sich, was dagegen zu tun, statt sich zu drücken und das Problem auszusitzen.

FZremZder2j2x2


Hallo alle

Ich möchte mal zwei Punkte hier aufgreifen.

1. Sterilisation des Mannes

Ich habe schon mehrmals Artikel gefunden, die darüber berichten, dass Sperma für die Frau von Bedeutung ist. Es wird durch die Scheidenwand und auch im Uterus teilweise aufgenommen, so wie jede Haut z.B. auch Hormone aufnehmen kann. Schleimhäute sind hier besonders geeignet. Man nimmt ja auch manche Medikamente über die Haut ein (im Mund oder am Arm beispielsweise). Man hat Sperma im Blut bei Blutuntersuchungen noch bis zu 24 Stunden nach GV gefunden. Bei Tierversuchen übrigens auch. Ob das Sperma auf die Libido der Frau Auswirkungen hat, ist noch nicht bewiesen und möglicherweise gibt es hier keine Auwirkung. Jedoch soll sich das Allgemeinbefinden der Frau dadurch steigern, sie soll auch eine zartere Haut bekommen und ihr Aussehen soll jugendlicher sein. Die feminine jugendliche Ausstrahlung soll sich auch länger halten, sogar bis ins Alter. All das kann natürlich indirekt auf die Libido zurückwirken.

Also ganz abwegig ist die Frage von den hier 3 Betroffenen nicht. Es wäre interessant, wenn hier eine weit angelegte Befragung durchgeführt würde.

2. Bei der Frage, warum eine Frau immer weniger Lust auf Sex hat kann viele Gründe haben. Einer davon kann jedoch auch sein, dass der Mann die Frau auf Dauer nicht wirklich zufrieden stellt, ohne dass ihm und sogar ihr das wirklich bewusst wird. Also auch der Frau kann das nicht bewusst sein. Vielleicht hat sie noch nie einen wirklich guten Orgasmus erlebt. Wer das noch nie erltebt hat, der (oder die) meint dann, das was sie bisher erlebt hat, das ist in Ordnung. Aber das unbewusste Verlangen nach wirklich guten und auch für sie tief befriedigendem Sex ist trotzdem da. Aber weil sie immer dasselbe vorgesetzt bekommt, meint sie dann, dass es ohnehin niemals anders sein wird und verzichtet dann lieber auf alles. Fortwährende unbefriedigender Sex ist auf jeden Fall nicht für die Libido förderlich, das ist keine Frage. Manche Frauen suchen allerdings anderweitig ihre Befreidigung. Aber dieser Weg wird nicht von allen Frauen – oder soger nur von wenigen – gewählt. Die meisten halten aus und wollen auch ihre Bequemlichkeit nicht aufgeben. Lieber dann kein Sex.

Männer sind oft ein wenig einfallslos und auch leider oft zu schnell. Auch mögen nicht alle Frauen die schnellen hektischen Bewegungen, sondern wollen langsame Bewegung, die ihr Zeit lassen, alles ganz genau und ruhig zu geniessen. Das ganze Spiel dauert dann natürlich viel länger. Es baut sich jedoch eine große Erregung auf, die dann zu einem tiefen und sehr befriedigendem Orgasmus kommt. Leider sieht man bei fast allen Pronos ein Gerammel, das nicht das ist, was eine Frau wirklich will. Manche vielleicht schon, aber sicher nicht alle. Aber auch die Frauen selbst wissen oft gar nicht, was es sonst noch gibt, denn auch bei SB-Pornos fummeln die Frauen wie verrückt an sich selbst herum, denn sie meinen, das muss so sein.

Als Fazit möchte ich den Betroffennen Männern mal raten, ihr Sexverhalten grundsätzlich zu überdenken und alles mal ganz anders zu machen als bisher. Ein Mann sollte die Frau erforschen und Freude daran haben. Sich Zeit nehmen, alles langsam und liebevoll angehen.

Ich will nun nicht den Männern grundsätzlich den Schwarzen Peter zuschieben, sondern nur mal einen Denkanstoss geben, der in eine andere Richtung weist als das, was bisher hier als Ratschläge (die sicher auch gut sind) gegeben wurde.

s{enjsibKelman


Männer sind oft ein wenig einfallslos

und alles mal ganz anders zu machen als bisher.

Ich glaube, dass das wichtig ist- eine gute Waage zwischen Abwechslung und Gewohnheit zu finden (dabei geht es nicht darum, irgendwelche komplizierten Stellungen auszuprobieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das, was Frau als wohltuend und angenehm empfindet, gerne aufgeben möchte. Schlechter und langweiliger Sex dürfte auch zur Verringerung der Libido beitragen.

r#alf$10Y0x64


@ Fremder

Männer sind oft ein wenig einfallslos und auch leider oft zu schnell.

Das trifft aber auch auf Frauem zu!!!!!

Glaub mir ich hab schon vieles ausprobiert, aber sie hat auch da das meiste nicht zugelassen.

So wie ich es aus vielen Diskusionen und Unterhaltungen entnommen habe lieben Frauen es in der regel wenn sie geleckt werden, damit braucht man bei meiner garnicht anzufangen. Auch verschiedene Variationen hab ich schon probiert wenn es dann mal die Möglichkeit gab, zärtliches langsames korpulieren, aber auch mal den harten Fick.

Meiner Empfindung nach hat ihr beides spass gemacht, wobei ich sagen muss das es bei der langsamen zärtlichen Variante dann schon öfter vorgekommen ist das sie mich am ende verhungern lässt weil sie ihren Orgasmus hatte und lässt mich mit meiner Schwellung da liegen.

Und zu der Geschichte mit den Pornos, das sollte eigentlich jedem klar sein das das nichts mit der Realität zu tuhen hat. Schon damit angefangen das es wohl kaum ein Mann schaft eine Frau 30Min am Stück hart durch zu ficken.

Irgentwann braucht man(n) halt mal eine kleine pause oder einen ruhigeren Moment um wieder etwas runter zu kommen wenn die Kanone nicht los gehen soll.

Dsie Se5herin


Als Fazit möchte ich den Betroffennen Männern mal raten, ihr Sexverhalten grundsätzlich zu überdenken und alles mal ganz anders zu machen als bisher.

und ich würde gerne den männern raten, ihr alltags-, kommunikations- und balzverhalten grundsätzlich zu überdenken und dort mal alles ganz anders zu machen... ;-) (sonst kommt es bei einigen hier ja überhaupt nicht zum sex!)

g$p56


gauloise

Danke, was du beschrieben hast entspricht dem, was ich in meinem privaten Umfeld auch beobachte.

Ich finde es schon befremdlich wie bei solchen Diskussionen hier immer den Männern die Schuld gegeben wird. Wir befinden uns offensichtlich doch an der Schwelle zum Matriarchat.

Auch mögen nicht alle Frauen die schnellen hektischen Bewegungen, sondern wollen langsame Bewegung, die ihr Zeit lassen, alles ganz genau und ruhig zu geniessen.

wie viele sind denn nicht alle? Eines habe ich in meinem Leben gelernt: alle Menschen unterscheiden sich. Sowohl optisch als auch im Verhalten und auch in den Genusspräferenzen.

F=aDde-tox-grey


@ gauloise:

:)^ :)^ :)^

gsp]5x6


und ich würde gerne den männern raten,

aha, für dich sind alle Männer gleich. %-|. Ziemlich bequem. Ich weiß nicht ob du schon mal was von Spiegeln gehört hast? Vielleicht spiegeln 'die Männer' nur das verhalten 'der Frauen'? ]:D

D2iee Se3h(erixn


ach mensch gp, das war als antwort auf den fremden gedacht – weil ich dessen antwort so pauschalierend fand... gerade ich bin da eher nicht bequem %-|

D\ie Wö*lfin


Vielleicht hat sie noch nie einen wirklich guten Orgasmus erlebt. Wer das noch nie erltebt hat, der (oder die) meint dann, das was sie bisher erlebt hat, das ist in Ordnung. Aber das unbewusste Verlangen nach wirklich guten und auch für sie tief befriedigendem Sex ist trotzdem da. Aber weil sie immer dasselbe vorgesetzt bekommt, meint sie dann, dass es ohnehin niemals anders sein wird und verzichtet dann lieber auf alles. Fortwährende unbefriedigender Sex ist auf jeden Fall nicht für die Libido förderlich, das ist keine Frage.

Das denke ich auch. Das habe ich so oder so ähnlich auch von mehreren Freundinnen gehört.

Was "Frauen in der Regel lieben" spielt in Bezug auf eine konkrete Person niemals eine Rolle. Höchsten als Ideenquelle.

Da spricht man miteinander, man sieht die Not des anderen und bemüht sich, was dagegen zu tun, statt sich zu drücken und das Problem auszusitzen.

Das sehe ich auch so. Ich glaube deshalb, dass ich als betroffener Partner vor allem an der Kommunikation ansetzen würde. Darum sollte man sich eigentlich auch als Partnerin nicht "herumdrücken". Obwohl es natürlich auch schwierig ist, weil die Frau sehr schnell in der "Rechtfertigungsecke" steht und dann bringt das beide nicht weiter – da muss man trotz Leidensdruck aufpassen.

irgendwann muß doch endlich mal Schluß sein damit.

Aber wenn eine so etwas Frau sagt, ist es doch der Beweis, dass der Sex für sie eine unangenehme Verpflichtung/Belastung ist. Und so etwas vermeidet man natürlich. Wenn mir Sex Spaß macht, kann ich so einen Satz gar nicht sagen, weil ich selbst darunter leiden würde, wenn der Sex wegfällt. Selbst wenn ich der bequemste, faulste Mensch auf Erden wäre, wenn ich noch so materiell "versorgt" wäre oder mich gemütlich und geborgen in der Sicherheit eingerichtet hätte. Selbst als fürchterlicher Egoist könnte ich das nicht sagen, weil ich mich ja damit selbst quälen und "bestrafen" würde.

Deshalb sind diese Ansätze aus meiner Sicht auch unsinnig, die sagen, die Frau soll endlich aus ihrer Bequemlichkeit herauskommen und wieder Lust haben. Das funktioniert so sicher nicht. Man kann bewusst (nach Kritik/Aufforderung etc. des Partners) Dinge tun, wie endlich den Rasen mähen, die Klobrille hinunterklappen, die Kaffeetasse zurückstellen und so weiter, aber man kann sich nicht einfach "zusammenreißen" und wieder Lust haben. Das kann man höchstens aus Verlustangst u. co. vortäuschen. Sobald man sich (warum auch immer) überwinden muss, kann man das vergessen. Man muss Sex wollen, dann stellt sich die Frage des Verweigerns gar nicht.

Was man aber schon tun kann/soll/müsste, wenn einem der Partner wichtig ist, ist dessen Leid wahrzunehmen, ist aktiv mitzuwirken, die Ursachen dafür zu finden, dass man Sex als Belastung oder Verpflichtung, als "lästig" empfindet und dann versucht – vielleicht auch mit professioneller (psychologischer oder medizinischer) Hilfe – diese Ursachen zu beseitigen. Das kann man als Partner aus meiner Sicht auch einfordern

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