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Ehefrau hat keine Lust auf Sex

MKayflSowexr


der selten gewordene Sex ist super befriedigend

Warum verzichtet sie freiwillig auf dieses schöne Gefühl?

Ich denke, das " super befriedigend" bezieht sich mehr auf ein starkes Bindungsgefühl, als auf triebhafte, sexuelle Berauschtheit.

aber für mich ist auch die körperliche Vereinigung (egal ob sie jetzt langsam genuß- und liebevoll oder schmutzig, laut und hefitg ist) ein Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Und Begehren. ...... , möchte ich meinem Partner wenn er das Bedürfnis nach meiner sexuellen Nähe hat doch "zur Hand gehen" (zumindest) – da ich ja auch ihn liebe und ihm gutes tun will, wenn ich einmal keine Lust habe.

Liebe. Zuneigung. Sexuelle Nähe. Gutes Tun. Das sind schöne, positive und auf jeden Fall beziehungsfördernde Begriffe. Was fehlt, ist das Triebhafte, dieses von Innen nach Aussen strebende, autonome sexuelle Verlangen, welches bei Männern selbst in Langzeitbeziehungen meist noch intuitiv funktioniert. Einfaches Beispiel: bei vielen Männern reicht auch nach vielen Jahren noch der blosse Anblick des nackten Körpers der Frau am Morgen im Bad, um spitz zu werden. Bei Frauen löst das i.d.R. nicht den selben Impuls aus. Ein neuer Mann kann diese Reaktion aber auch bei Frauen auslösen.

Mich dünkt, dass Sexualität von vielen Frauen nur gerade in der Verliebtheitsphase und bei ersten, intensiven Kontakten (z.b. ONS) gleichermassen hormonell und endogen gesteuert ist. Und bei Nicht-hormonell-Verhütenden noch um den Eisprung herum. Ansonsten beruht die weibliche sexuelle Motivation oft viel mehr auf einer mehr oder bewussten Entscheidung. Man will Sex, weil... Wenn Frauen in Langzeitbeziehungen noch regelmässigen Sex haben, beruht dies meist auf einer bewussten Auseinandersetzung mit dem Thema Sex und der Motivation, das Liebesleben bewusst zu pflegen.

Ich denke, das ist einer der grundlegenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und er ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum Frauen i.d.R. in Langzeitbeziehungen den sexuellen Takt angeben. Mir ist schon oft aufgefallen, das Männer im Zusammenhang mit Frauen den Begriff "Sex geben" verwenden. Allein diese Formulierung lässt vermuten, dass das Ticken der Frauen Männern bewusst ist und je nach Situation als Manipulation empfunden wird.

Eine Lösung habe ich nicht. Interessanterweise gibt es auch bis heute kein Medikament oder Substanz, womit man die Triebhaftigkeit (Lust) der Frau gezielt auslösen oder pushen könnte.

Mzoe&_tavexrn


einwurf:

Männer neigen von je her zur Polygamie.

Strebt ein Mann in solchem Falle nach Fortbestand einer so "kranken" sexuellen Beziehung (sorry für den Ausdruck) ist es sicher keine Intuition sondern anerzogene oder evolutionäre Verzerrung seiner Instinkte.

Normal ist, dass er sein Heil, seine Befriedigung woanders sucht und findet. Da hilft alles Schreiben nichts. :|N

Nur meine Meinung

TsheBlaIckWixdow


Altes Indianersprichwort: Auf einem toten Pferd kann man nicht reiten!

Soll in diesem Fall bedeuten: Wenn eine Beziehung nur noch wie eine Bruder/Schwester-Kombination funktioniert, dann sollte man nach erfolglosen Eherettungsversuchen einen Schlußstrich ziehen. So hat jeder der Partner die Möglichkeit, das zukünftige Leben nach eigenem Ermessen zu leben.

Männer neigen vielleicht zu Polygamie, Frauen neigen aber dazu, auf Ehrlichkeit zu bestehen und nicht als Letzte zu erfahren, daß der Mann sich woanders holt, was man selber aus nicht näher erläuterten Gründen leisten kann oder möchte. ;-)

M|oe_taxvern


ok, dann also Vergleich.

Owldmanr61


@ Mae82

"Warum verzichtet sie freiwillig auf dieses schöne Gefühl? ":/"

Das ist genau der Knackpunkt der Frage.

Ich kann es sogar noch ein bisschen weiter spinnen. Meine Exfrau war Orgasmusfähig hoch drei und totzdem wurde es immer weniger. Meine jetzige Frau hat hier schon deutlich mehr Probleme weil jeder Sch.... sie sofort ablenkt. Trotzdem klappt es meißtens ganz gut (Verständnis, Ausdauer und der eine oder andere Trick). Genau diese Frau bei der es auch immer weniger wird, hat als wir mal darüber gesprochen haben, Unverständnis geäußert.

Irgendwie kann das kleine Hirn eines Mannes die Denke von Frauen nicht so gut nachvollziehen. ;-D

Jemand anders hat sich hier noch geäußert, "Vielleicht reitzen wir unsere Frauen nicht mehr, oder nicht mehr so sehr".

Das ist genauso auch der Knackpunkt der Frage.

Nur welcher Reitz sollte es den sein. In meinem langen Leben habe ich etwas lernen müssen. Bei einem Mann kommt zwangsläufig der Zeitpunkt wo sich die Gehirnzellen auf Wanderschaft machen und das Kommando von einem anderen Körperteil übernommen wird. Bei einer Frau (bitte entschuldigt die Verallgemeinerung) passiert nichts, selbst wenn es Herr Cloney wäre, wenn sie nicht will. All diese angeblichen Verführungskünste der Männer halte ich für Schwachsinn. Der Kerl muss neu sein und es muss ein Abenteuer winken. Dann läuft es.

Wir können halt in einer Dauerbeziehung weder Fremdheit noch Abenteuer produzieren. Deshalb wird der Sex halt immer weniger auch wenn er noch so gut empfunden wird.

Einfach mal eine Frage an die Frauen, was meint Ihr wie müsste ein Mann sein damit Ihr auch nach 10 Jahren noch häufigen Sex mit Ihm haben wollt. Ich persönlich habe noch niemanden gefunden der diese Frage beantworten kann.

MDaKe892


was meint Ihr wie müsste ein Mann sein damit Ihr auch nach 10 Jahren noch häufigen Sex mit Ihm haben wollt.

So wie mein Mann! x:) Mit dem will ich auch nach 30 Jahren noch häufig Sex. :p>

Nein. Weißt du, ich glaube, es liegt auch an der Frau. Ich genieße Sex, liebe seinen Duft, seine Haut, wie er sich anfühlt, wie er reagiert, kriege Gänsehaut, wenn er mich mit diesem BLICK anschaut,...

Mein Mann kennt mich inzwischen sehr, sehr gut. Er spürt, wann ich es sanfter will und wann ich härter angefasst werden will. Er lässt mich zappeln und er befriedigt mich. Er küsst mich zwischendurch, mal sanft, mal heftig. Und wenn ich im Chaos unterzugehen drohe bringt er mich ins Bett, und ich bekomme eine liebevolle, entspannende Massage, einfach, weil es ihm am Herzen liegt, dass es mir gut geht. Ich fühle mich von ihm begehrt, geliebt und bei ihm geborgen.

Dass Sex in der Beziehung eine wichtige Rolle spielt, das müssen schon beide so wollen. Es ist auch eine Entscheidung: Für bewusste Wahrnehmung, für gemeinsame Zeit (z.B. tagsüber im Bett zu verschwinden, wenn zufällig alle Kinder weg und beide Partner da sind – und diese Zeit nicht zum Putzen und für Gartenarbeit zu verschwenden), dafür, sich immer wieder neu zu entdecken und offen zu bleiben.

Drie SAeherxin


Einfach mal eine Frage an die Frauen, was meint Ihr wie müsste ein Mann sein damit Ihr auch nach 10 Jahren noch häufigen Sex mit Ihm haben wollt.

wie mein mann (hallo Mae ;-D )!

und ich kann einfach nur zitieren, weil ich es fast wörtlich so schreiben wollte:

Ich genieße Sex, liebe seinen Duft, seine Haut, wie er sich anfühlt, wie er reagiert, kriege Gänsehaut, wenn er mich mit diesem BLICK anschaut...

OqldmVanx61


@ Mae82

"Mein Mann kennt mich inzwischen sehr, sehr gut. Er spürt, wann ich es sanfter will und wann ich härter angefasst werden will. Er lässt mich zappeln und er befriedigt mich. Er küsst mich zwischendurch, mal sanft, mal heftig. Und wenn ich im Chaos unterzugehen drohe bringt er mich ins Bett, und ich bekomme eine liebevolle, entspannende Massage, einfach, weil es ihm am Herzen liegt, dass es mir gut geht. Ich fühle mich von ihm begehrt, geliebt und bei ihm geborgen."

Ich bin überzeugt meine Frau würde ähnliches schreiben. Trotzdem gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen meinem und Ihrem Wollen.

Nur einfach mitmachen, dass es dem anderen gut geht kommt für uns beide nicht in Frage.

Was das kleine Männerhirn nicht nachvollziehen kann, ist dass es eben wie geschmiert lief wenn das Thema Abenteuer und Fremdheit im Raum stand.

Ich glaube Ihr zwei (Mae82 und Seherin) seit Ausnahmen. Die Regel sieht anders aus. Deshalb damit umgehen lernen oder wenn es zu hart kommt Konsequenzen ziehen. Ich glaube es gibt keinen Ratschlag was man tun könnte der Erfolg verspricht.

Doch einen hätte ich, bei erfolglosem Versuch locker damit umgehen. Hat zumindest bei mir die Situation etwas verbessert.

LDovvHus


Mae

:-x |-o :-x

Oldman

Was das kleine Männerhirn nicht nachvollziehen kann, ist dass es eben wie geschmiert lief wenn das Thema Abenteuer und Fremdheit im Raum stand.

Vielleicht kommt es darauf an, wie man sich kennengelernt hat? Wenn die erste sexuelle Anziehung auf Abenteuer und Fremdheit hinauslief, dann ist nicht verwunderlich, dass das nicht lange trägt, weil das Muster immer nur mit neuen Partnern aktiviert werden kann.

Bei Mae und mir stand von Anfang an die Verliebtheit und die sich entwickelnde Liebe im Vordergrund. Da es das ist, worauf wir stehen, war "Abenteuer und Fremdheit" nie ein sexuelles Motiv, das uns in die Quere gekommen wäre. Sonst haben wir nichts gegen ein wenig Abenteuer und mal was Neues ausprobieren einzuwenden ;-) .

TXexaxs79


Ich bin überzeugt meine Frau würde ähnliches schreiben. Trotzdem gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen meinem und Ihrem Wollen.

ich würde sagen, es kommt eben nicht nur auf das Gegenüber an.

Viel wichtiger finde ich, wie ich selber zu Sex, meinem Körper und der Lust stehe und wie viel Spass ich daraus entnehmen kann.

Deshalb ist ja nicht jede Frau gleich und reagiert auch nicht mit gleichen Verlangen nach Sex, auch wenn der Partner "perfekt" ist.

Meine Lust auf Sex ist nicht von meinem Partner abhängig, die kommt aus mir selber, er verstärkt diese nur.

BNambpiene


Irgendwie kann das kleine Hirn eines Mannes die Denke von Frauen nicht so gut nachvollziehen

;-D ;-D ;-D

Allein die Vorstellung weibliche Lust hätte was mit DENKEN zu tun, finde ich amüsant. Ein Denkfehler vielleicht? :=o

....noch häufigen Sex mit Ihm haben wollt

Auf die Frage wie sieht ihr Sexleben denn aus, antwortet Frau sinngemäß "Toll, zwei bis drei mal die Woche". :)^

Und der Mann: "Geht so..... lediglich zwei bis drei mal die Woche" :(v zzz

alles ist Ansichtssache.

Red mit deiner Frau. Wenn ihre Libido weg ist gibt es bestimmt gute Gründe. Ob es an dir, an der Pille oder am vollen Bügelkorb in der Schlafzimmerecke liegt... ??? Find es heraus und zeih deine Konsequenzen.

Fremdgehen einfach so, ohne eine deutliche vorherige Aussprache finde ich irgendwie ..feige.

Alles Gute für euch.

O0ldmaxn61


@LovHus das finde ich einen sehr interessanten Aspekt, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.

Ja wir kommen beide aus dieser Schiene. Wir haben beide mehr als ein Jahrzehnt in unseren früheren Ehen der Fremdheit und dem Abenteuer gefrönt. Aber auch das ist nicht die ultimative Lösung, während ich noch rattenscharf auf sie bin, ist sie eher in einer sage mal Wohlfühlsituation zu der auch der Sex gehört aber eben nicht in dem Mass wie bei mir. "That's life!!!!"

@ Texas79

"Meine Lust auf Sex ist nicht von meinem Partner abhängig, die kommt aus mir selber, er verstärkt diese nur."

Das ist es was ich weiter oben ausdrücken wollte. Ich habe die Erfahrung gemacht eine Frau macht sich in erster Linie selbst heiß.

Oeld|man6x1


@Bambiene ich glaube hier hast Du was durcheinander gebracht.

Das erste Zitat stammt ja von meinem Beitrag. Hier geht es nicht um denken und der weiblichen Lust sondern einfach nur darum, dass Mann oft nicht verstehen kann warum Frau so reagiert.

Das zweite Zitat weiß ich jetzt nicht wo Du es her hast. Deine Antwort kann sich aber hier nicht auf meine Beiträge beziehen, oder ??? ?

M|ayfl:ower


was meint Ihr wie müsste ein Mann sein damit Ihr auch nach 10 Jahren noch häufigen Sex mit Ihm haben wollt.

Du meinst nicht nur häufigen, sondern häufigen UND KONSTANT leidenschaftlichen Sex, oder?

Für nur häufigen Sex fallen mir diverse Gründe ein. Für den häufigen und konstant leidenschaftlichen Sex keinen. Aber "Gründe" sind nicht das, wonach Du fragst. Du willst wissen, wie ein Mann SEIN müsste... ":/

Ich kann diesen hohen Anspruch (eine klare Vorstellung zu haben, wie ein Mann für häufigen und konstant leidenschaftlichen Sex gebacken sein müsste) nicht erfüllen. Hängt aber sicher damit zusammen, dass ich diesen Anspruch an mich selbst auch gar nicht stelle. Und schon gar nicht gegenüber meinem Partner.

Sex ist zweifellos ein charakteristischer Bestandteil einer Mann-Frau-Beziehung. Aber er ist für mich längst nicht das Hauptkriterium, warum ich mit jemandem mein Leben über einen so langen Zeitraum teile. Sex ist für mich ein eher weicher, verhandelbarer Faktor.

T-exa%s79


Das ist es was ich weiter oben ausdrücken wollte. Ich habe die Erfahrung gemacht eine Frau macht sich in erster Linie selbst heiß.

Sich selber heiss machen? Ich hätte eher gesagt, sie ist von Natur aus eher heiss oder eben nicht so oder gar nicht.

Meine kurze Erfahrung ist eher, dass der Anteil des Partners an der Unlust der Frau gar nicht so gross ist. Und der Hormonschub in der Verliebtsheitsphase (viel Sex) nicht zu unterschätzen ist, da kann sogar bei eher lustlosen Frauen für eine gewisse Zeit die Post abgehen.

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