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Meine Freundin, das verklemmte Sexmuffel

HJagXakukrxe hat die Diskussion gestartet


Wenn man sich die Themen hier so durchliest, scheinen einige Leute ja ein doch recht erfülltes Sexleben zu haben. Vielleicht kann man ja vom reichhaltigen Fundus an Erfahrungen der User profitieren…

Problem: Ich bin seit ein-einhalb Jahren in einer glücklichen Beziehung mit meiner Freundin. Das ganze läuft auch wirklich harmonisch und hat nur das Manko, dass es sich dabei um eine alle-2-Wochenenden-Beziehung handelt. Dabei stellt sich auch schon das erste Problem ein – nur alle 2 Wochen Sex. Aber kein Problem, man wartet doch gern auf den Partner. Nur mies, wenn die Freundin ein "verklemmtes Sexmuffel" ist. Man mag ihr ihre Zurückhaltung verzeihen, da ich ihr erster Sexualpartner bin. Aber nach so einer langen Zeit hätte ich gedacht, sollte sich doch eine gewisse Vertrautheit entwickeln. Aber denkste.

Die erste Hürde stellt sich schon bei der Verhütung. Sie nimmt zwar die Pille, aber Kondom ist trotzdem Pflicht – aus rein schwangerschaftspräventiven Gründen. Und das, obwohl sie genau weiss, dass ich zumindest in einer längeren Beziehung wenig für die müffelnden Gummi-Dinger übrig habe. Ohne Kondom hat sie es nie versucht, will sie es auch nie versuchen… es sei denn, wir stünden 9 Monate vor dem Familienzuwachs.

Der nächste Streitpunkt ist ihre Auffassung vom wann bzw. wie oft Sex haben. Sex ist für sie der krönende Abschluss einer Woche, dass heißt, einmal pro Woche (oder in unserem Fall: einmal alle zwei Wochen) reicht völlig aus. Man müsse doch nicht gleich miteinander schlafen, nur weil man gerade scharf aufeinander ist. Im Gegenzug lässt sie mich aber durchaus gerne mehrere male am Tag mit der Zunge zwischen die Beine (ich tu’s ja auch gern), aber Sex darf nicht sein, nein nein. Von Fellatio darf ich gar nicht erst reden… ein geradezu verbotenes Wort.

Nummer 3 – Das Wir-müssen-allein-und-ungestört-sein-Gesetz. Da sie mit einer Ferundin in einer WG wohnt, haben wir die Wohnung nicht immer allein für uns. Soviel sei mal vorweg gesagt; meine Freundin gibt beim Sex eher gemäßigt leise Geräusche vom Sex von sich und die Wände sind ausgezeichnet schallisoliert. Ihre Freundin lässt uns vollkommen in Ruhe, wenn ich da bin und wagt es nicht mal, in die Nähe unseres Zimmers zu kommen, um uns nicht zu stören. Trotz alledem beharrt meine Freundin stur und fest darauf, dass Sex nur möglich ist, wenn ihre Freundin gänzlich außer Haus ist – mein Kopf darf trotzdem zwischen ihre Beine, aber das geht ja, wie gesagt, immer.

Die vierte Schwierigkeit - "Stellungsmangel". Missionar und Löffelchen, das Standardprogramm. Viel mehr ist auch nicht drin, denn die anderen Stellungen – nie ausprobiert – will sie auch gar nicht erst. "Die sind halt irgendwie nichts."

Das ist übrigens der Punkt, an dem meine sonst recht beharrliche Geduld anfängt zu bröckeln.

Kommen wir zu fünftens. Unausgesprochene Fantasien. "Schatz, du musst mir sagen, was du gerne magst… ich kann keine Gedanken lesen" – "Ach was, ist schon in Ordnung". Außer Sex in der Missionars- und Löffelchenstellung hätte sie keine Fantasien. Das ist dann der Moment, an dem ich anfange, mir die Haare zu raufen. Auch wenn ich sie darum bitte, vielleicht den Sex ein bisschen zu dirigieren – vielleicht mal sagen, ob es schneller sein soll; ob der Winkel stimmt – bleibt sie hart. Das wäre schon "okay".

Es tut einem dann auch selbst weh, wenn man weiss, dass sie doch ein wenig hinter dem Berg hält.

Zu guter Letzt: Tatendrang. Ich hab ja auch schon einige male mit ihr über unsere Problemchen gesprochen und sie weiss genauso gut wie ich, dass sich unser Sexualleben mit einem bisschen Mut zum Erfolg durchaus verbessern könnte. Ihr fehlt aber völlig der Wille, etwas zu verbessern. Sie sagt immer nur "ach, irgendwann wird das schon besser". Ein ganz verrücktes Ding ist ja auch unsere Diskussion über den ’vaginalen Orgasmus’, von dem sie fest überzeugt ist, das sie keinen haben könne. Einfach so. Geht eben nicht. Und das Schlimmste: Brauche oder wolle sie auch nicht.

Es ist schon ein Kreuz mit dieser Freundin ;-) Ich möchte aber noch mal wiederholen, dass die Beziehung ansonsten ur-genial ist. Absolut harmonisch und erfüllend.

Nun zur eigentlich Frage: Wie kann ich eine solche Frau dazu bringen, etwas aufgeschlossener zu werden? Wie kann ich ihr zeigen, dass Sex kein bier-ernstes Ereignis ist, auf das man sich tagelang vorbereiten muss, sondern dass es dabei doch einfach nur um Spaß und das Ausleben seiner Fantasien geht? Ich will sie nicht zum sexgierigen Monster umwandeln. Ich will sie auch nicht in ihren Freiheiten einschränken oder sie ändern. Ich will nur, dass sie sich in der Hinsicht etwas befreiter auslebt.

p.s. Ich greife momentan nach jedem Strohhalm… bin für jeden Ratschlag dankbar, und sei er auch noch so dämlich ;-D

Antworten
JTenln1


Re: Meine Freundin das verklemmte Sexmuffel

Wenn nicht noch mehr Probleme da sind - vergiss sie.....

Die Einstellung wird sich nicht mehr gravierend ändern denke ich ....

B+a1kermaOn1


Tja, das kenne ich

Es ist schwer, eine Frau von diesem Schlag aus ihrem Schneckenhaus heraus zu locken, man braucht sehr viel Geduld und vor allem Fantasie! Schreib Briefe (langsam steigernd versauter werdend) mach Komplimente, wie schön sie nackt aussieht, zieh dich auch mal zurück (natürlich nicht, ohne sie dabei heraus zu fordern).

Wie gesagt du brauchst viel Geduld, aber wenn die Liebe groß genug ist, dann sollte das kein Problem sein.

T8iG~Gexr


Wie wär's mal mit einem gemeinsamen Urlaub? 1-2 Wochen irgendwo im Süden, vielleicht kommt sie dann ein bißchen aus ihrem Schneckenhaus heraus, und will endlich mal was neues entdecken und erfahren. Dort würde dann auch die Ausrede mit ihrer Freundin nicht ziehen ;-)

pMr+iLncess485at


wow

... hast ja ein schönes sexproblem... tut mir ja leid für dich...

hast schon mal die freundin von ihr gefragt, ob sie außer haus gehen könnte, den abend wo anders verbringen? natürlich ohne dass deine freundin des weiß. sie soll einstweilen mit ihrer freundin (mit der sie zusammenwohnt) shoppen gehen oder sowas, du richtest die wohnung romantisch her, keine ahnung wie das bei euch normalerweise abläuft? wichtig bring sie dazu ein wenig zu trinken, zwei drei gläser wein lockern die stimmung sehr auf!!

und dann, wenn ihr dann auf dem weg ins bett seid, nimm ein par tücher (vorzugsweise seidentücher, des gefühl ist urgenial, meiner meinung nach) mit, bind ihr die hände irgendwo an und verbind ihr die augen, ganz wichtig!! dann verwöhn sie wie auch immer, zunge, finger, mehr wird bei ihrer einstellung eh nit drin sein... und da sie die augen verbunden hat und nichts sehen kann, hast' narrenfreiheit, sozusagen! sag ihr wie schön sie nackt aussieht, tip von bakerman. mach sie richtig scharf, sie kennt doch sicher des gefühl, wenn man nur mehr danach brennt, dass du endlich eindringst.

und dann, statt der typischen missionarstellung, nimm halt mal ein bein von ihr auf deine schulter, irgendwelche kleinigkeiten nur, aber es ändert ja schon viel, kannst tiefer eindringen... je nachdem was dir gefällt, variier ein bisschen, weg vom üblichen missionarsscheiß, sorry wenn i mi so hart ausdrücke.

nur, überforder sie nicht zu viel, kleine schritte, vielleicht gefällt es ihr ja? jeder hat doch die fantasie, einmal nichts tun zu müssen, sich völlig fallen lassen zu können und seinem partner so zu vertrauen, dass man sich "fesseln" lässt?!

keine ahnung, vielleicht hilft es dir ja?

a-quaor)ia


Tja

Ich glaube auch, da ändert sich nicht mehr soviel dran.

Die Kiste scheint verfahren.

Ihre sexuelle Experimentierfreude nimmt, wenn überhaupt, wohl erst bei den nächsten Partnern zu.

Also erst, wenn sie merkt, dass es auch mit anderen Männern immer wieder die selben unsinnigen Probleme gibt.

Erfahrungen kann man leider niemanden einimpfen, die muss jeder selbst machen.

lg

CWalOacirya


Ich bin seit ein-einhalb Jahren in einer glücklichen Beziehung mit meiner Freundin. Das ganze läuft auch wirklich harmonisch und hat nur das Manko, dass es sich dabei um eine alle-2-Wochenenden-Beziehung handelt. Dabei stellt sich auch schon das erste Problem ein – nur alle 2 Wochen Sex

War das von Anfang an so? Sie nimmt die Pille. Manche Pillen sind libidohemmend. Erklär ihr, dass die Pille fast sicher ist. Das müsste sie eigentlich verstehen.

Man müsse doch nicht gleich miteinander schlafen, nur weil man gerade scharf aufeinander ist. Im Gegenzug lässt sie mich aber durchaus gerne mehrere male am Tag mit der Zunge zwischen die Beine (ich tu’s ja auch gern), aber Sex darf nicht sein, nein nein. Von Fellatio darf ich gar nicht erst reden… ein geradezu verbotenes Wort.

Keine Leistung ohne Gegenleistung ;-D Wenn sie wirklich nur einmal die Woche will, dann würde ich sie nicht zwischendurch "verwöhnen". Eher heiß machen, aber richtig, und dann zappeln lassen. Vielleicht kannst du das nicht richtig?

Das würde auch bei deinen anderen Problemen - unbedingtes Alleinsein und mangelnde Abwechslung, was Stellungen, Spontaneität angeht, helfen. Sie hat Phantasien, garantiert... jeder Mensch hat die. Der Weg dahin geht nur über die Fähigkeit, die Frau RICHTIG heiss zu machen... wenn du das kannst, kannst du, nach und nach natürlich, alles von ihr haben.

lg Grainne

S_abNine


@Hagakure

Das sind keine "Problemchen", das ist ein Problempaket: von Euch beiden anderthalb Jahre lang verschleppt, verschnürt, und so verfestigt sich das Gebinde. Und doch muß es einen Knoten geben, ein Ende, an dem man ziehen kann.

Kasus knacktus ist zunächst die Wochenendbeziehung, in der sich unglücklicherweise alles sogar nur auf jedes zweite Wochenende konzentriert. Derzeit – seit anderthalb Jahren – braucht sich Deine Freundin mit Dir nicht auseinanderzusetzen, das heißt es unterm Strich, und daß "man" nicht über Probleme redet, wenn man sich eh nur alle zwei Wochen sieht, weiß sie sehr genau. Wie lange willst Du Dich noch mit Alibisätzen vertrösten lassen? Deine Freundin weicht Dir aus, bewußt. Warum? Wo ist ihr Problem? Die Mitbewohnerin ist es nicht, sie wird als bequemes Alibi vorgeschoben. Allein diese fortwährend fallenden Alibisätze wären an sich schon Anlaß einer Therapie, daß wir uns da richtig verstehen: für Euch beide. Denn Dir gelingt es ja ganz offensichtlich nicht, Deine Freundin zum Reden zu bringen. Noch funktioniert all das bei Dir ganz prima und mit minimalem Aufwand: "Problemchen". Kurz davor: "Tatendrang". Sorry, aber den sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Offenheit. Deine Freundin spult ein garantiert auch sie langweilendes, nämlich sexuell absolut unbefriedigendes Pflichtprogramm ab, verschließt sich Dir wesentlich, und jede Wette halte ich, daß sie von Deinem Beitrag hier nichts weiß. Ist das Offenheit, in der ein wirkliches Gespräch allein stattfinden kann?

Wie alt seid Ihr? Es zu wissen wäre sehr wichtig. 18 oder 28, das ist ein Unterschied. Ein bißchen ins Blaue geschrieben: Euch fehlt zunächst Normalität, ein lebbarer Alltag, in dem Deiner Freundin unter anderem rasch klar würde, daß auch ein Mann der dreimal am Tag Penissex wünschte, völlig normal ist. Wie man damit umgeht, wäre wieder eine andere Geschichte, aber um die geht's ja nicht. Die Streuung ist breit und gewiß individuell, aber Riten und Ritualisierung deuten immer auf ein tiefer liegendes Syndrom. "Absolut harmonisch und erfüllend"? Weißt Du, was für mich absolut harmonisch und erfüllend ist? Daß ich mir nicht mal Mühe geben muß, meinen Mann auch im 9. Ehejahr noch zu einer Liebesnacht bis zum Morgengrauen zu kriegen. Bzw. er mich. Wir reden allerdings auch miteinander. Bei Euch fallen Worte, wir reden miteinander.

Du hast viel geschrieben, des langen und breiten. Das Grundproblem Deiner Freundin, das längst Eures ist – und Du kennst es –, hast Du nicht einmal angedeutet. Nur fein drumherumgeschrieben. Schieß los. Ein Anfang wäre gemacht. Jetzt hätte ich gern das richtige Ende der Schnur in der Hand. Grainne auch, da bin ich sicher.

Geschrieben vor Erscheinen der Beiträge ab 21.44 Uhr.

sDupeZrname


sondern dass es dabei doch einfach nur um Spaß und das Ausleben seiner Fantasien geht?

es geht dabei nicht nur darum.

H'ag'akurxe


So spät noch solche Nüsse zu knacken...

@ Sabine

Kurz mal vorweg; sie ist 18 und ich bin 21, also noch lernfähig. Wenn ich dich richtig verstehe, willst du darauf hinaus, dass mein Thema eher in das "Zwischenmenschliche Beziehungen" Forum gehört?! ;-)

Den Vorwurf, dass Offenheit auch von meiner Seite fehlen würde, muss ich allerdings zurückweisen. Tatendrang ist genauso da. Nur – und ich denke, an der Stelle könnte das Missverständnis entstehen, ich würde genauso nichts tun – ich habe bis jetzt Mittel und Wege gesucht, sie zur Offenheit zu bringen, ohne sie dabei unter Druck zu setzen. Das mag ein Fehler sein, aber es ist recht schwierig, objektiv über eine Situation und entsprechenden Handlungsbedarf zu urteilen, wenn man selbst mittendrin steckt. Sie ist aber auch der archetypische Abblocker und Sofort-Verdränger. Das macht das ganze Unterfangen noch mal denkbar schwieriger. Letztendlich komme ich eher zu dem Schluss, dass ich in meinem Handeln nicht konsequent und resolut genug bin. Den Vorwurf einer völligen Handlungsunterlassung halte ich immer noch für zu übertrieben.

Meine Freundin weiß übrigens bescheid, dass ich in diversen Foren ein "Hilfegesuch" gestellt habe. Ich mache da keinen Hehl draus. Sie findet das freilich nicht so prickelnd.

Da du ja einen guten Blick für’s Feine zu haben scheinst, würde ich dich mal um deine Meinung fragen, worin du die Ursachen für ihre Verschlossenheit siehst. Emotional gesehen ist die Beziehung ja alles andere als lieblos.

Eine Ungereimtheit bleibt mir aber noch. Wieso genießt sie den von mir vollzogen Oralsex, wenn es für sie doch eigentlich nur lästiges Pflichtprogramm ist?

Vielleicht sollte ich meinen gesamten ersten Beitrag revidieren und danach fragen: "Wie bringe ich meine Freundin dazu, mir zuzuhören und offen mit mir zu reden?"

p.s. Sex als Indikator für kommunikative Flaute?! Wieso bin ich nicht eher darauf gekommen >_< Tjaja, wer reden kann, ist klar im Vorteil.

@Jenn1

Sie zu verlassen steht außer Frage. Denn das würde nicht nur ihr, sondern auch mir das Herz brechen.

@princess85at

Das Problem liegt zwar wahrscheinlich etwas tiefer verwurzelt, aber einiges von dem was du gesagt hast klingt durchaus interessant. Ich werde mir das mit dem Seidentuch anbinden zumindest mal im Hinterkopf behalten ^_~

@alle anderen

Ich danke für die Anteilnahme.

[ich benehm mich grad richtig newbiemäßig, hmm?! x_x]

SVabinxe


@Hagakure

Vielen Dank für Deine Antwort, ich habe mich sehr gefreut. Dein Beitrag ist hier genau richtig. Sollte Dr. Schüller ihn nach "ZW" verschieben wollen, wird er es tun. Ich denke nicht, daß er es tun wird. Der liest nur mit Interesse, ob wir hier was Gescheites zusammenbringen und eine Lösungsmöglichkeit erarbeiten. Insbesondere guckt er mir auf die Finger. "Sabine, von Ihnen hätte ich mir mehr erwartet" (vor einem Monat oder so). Das sind so seine Sätze.

Eine Linie wird sichtbar. Einiges von gestern abend hakst Du ab unter "auf den Busch klopfen". Das ist bisweilen sinnvoll, und es kommt ja auch was. Geschätzt hatte ich Dich auf Mitte/Ende 20. Folglich wäre Deine Freundin vermutlich älter gewesen. Nun, 16½ war sie damals, und so sieht alles viel übersichtlicher aus. Insofern gewinnen die konkrete Praktiken und Versuche vorschlagenden Beiträge von Grainne und princess an Bedeutung. Wann sie umsetzbar sind, wird sich zeigen. Daß sich eine unter Fesseln entfesselt, unter einer schwarzen Augenbinde plötzlich den Blick nach innen richtet, all das gibt's ja durchaus. Aber eine 16½jährige? Ich weiß nicht so recht.

Ich stelle ein paar Aussagen zusammen, schreibe was dazu. Der eine oder andere Schlüsselsatz ist dabei, denke ich.

"Sie ist aber auch der archetypische Abblocker und Sofort-Verdränger." Sie will nicht, daß Du (weiter/weiterhin) in sie dringst, wehrt sich dagegen.

1) Wie schätzt Du ihre Sexualerziehung ein?

2) Bist Du ihr erster Mann?

3) Gab es womöglich eine negative Erfahrung (schmerzhaft, unangenehm)?

4) Wie reagiert sie, wenn Du in der Missionar fest zustößt?

"Die sind halt irgendwie nichts." Alles außer Missionar und Löffelchen, dem "Standardprogramm". Sie will (vorerst) nichts Neues ausprobieren, setzt aufs aus ihrer Sicht Bewährte.

1) Hast Du den Eindruck, daß sie überfordert ist, ggf. immer schon war?

2) Wie kommt sie überhaupt zum Orgasmus? In der Missionar bekanntlich nur für die wenigsten Frauen ohne gezielte Kitzlerstimulierung möglich. Wer leistet sie, macht sie es (sich) selbst?

"Ach was, ist schon in Ordnung." Dem gegenüber steht (ich ignoriere den Kontext bewußt, denn Du hättest es an verschiedenen Stellen schreiben können): "ach, irgendwann wird das schon besser."

Findest Du jetzt, daß sie überfordert ist?

"Ein ganz verrücktes Ding ist ja auch unsere Diskussion über den "vaginalen Orgasmus", von dem sie fest überzeugt ist, das sie keinen haben könne. Einfach so. Geht eben nicht. Und das Schlimmste: Brauche oder wolle sie auch nicht."

Die Gazetten sind voll davon, das Internet sowieso, Med1 ist in dem Punkt auch durch mich eine Schlangengrube. Aber was heißt das: "unsere Diskussion"? Wenn ich mal davon ausgehe, daß sie überhaupt zum Orgasmus kommt, dann sicher klitoral bedingt. Da ich es erst am Mittag in einem anderen Beitrag zusammengestellt habe (dort aus anderen Gründen): G-Zone, A-Punkt (Nähe Cervixhals), X- und Y-Bereich (angeblich vor kurzem entdeckt), Epizentrum. Kitzler und Labienpaare. Ein Haufen Zeug, oder? Die Zerlegung der Vagina. Meiner Erkenntnis nach dummes Zeug, aber all das begegnet einem auf Schritt und Tritt, alles irgendwie böhmische Dörfer. Da hat man nun in rd. anderthalb Jahren ein bißchen Sicherheit erreicht, und jetzt soll das alles plötzlich nicht mehr zählen? Brauche oder wolle sie nicht, den vaginalen Orgasmus. Brauchst Du ihn?

Sie ist überfordert. Dies mein Eindruck zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Deswegen stört sogar die so zurückhaltende und rücksichtsvolle Mitbewohnerin. Ja, sie hält mit etwas hinterm Berg, klar. Wer von Euch hat das Thema "vaginaler Orgasmus" begonnen, Du oder sie?

Auch dies ein Beitrag, den Deine Freundin ohne weiteres lesen darf, ich hätte keine Einwände.

-SAn5nabelxl-


@ Hagakure

Bei mir war das auch so... mein letzter freund war auch mein erster richtiger partner. wir sind zusammengekommen als ich 18 war und haben uns 3 jahre spaeter getrennt. der sex war igendwie nicht wirklich abwechslungsreich. ich wusste nie wirklich wieso. ohne dir zu nahe treten zu wollen...ich glaube es lag daran, dass er auch ncit so richtig viel erfahrung hatte und wusste was er wollte. er war schon 26 und hatte natuerlich erfahrung, aber eben nicht so viel.

dann redet man von vaginalen orgasmen. ich dachte immer: was soll das sein? und fuer ihn ist das ja auch nur was was er mal gelesen hat.... ist ja nicht so, dass er dann sagt: "also ich mach dir das jetzt mal und zeig dir wie der sich anfuehlt. na klar kannst du so einen haben!"

Der mann danach mit dem ich geschalfen habe war schon 30. und sehr erfahren..... das wusste ich vorher und das war mir total unheimlich. denn ich hatte in 3 jahren beziehung es nie geschafft, meinem freund einen runterzuholen usw. (oral ging aber).

letztendlich war die erfahrenheit des mannes dann doch aber das beste was mir passieren konnte... denn er wusste eben ganz genau, wie und was ihn anmacht. ich bin ziemlich selbstbewusst und sage auch "nein" wenn ich was nicht mag... aber dass er wirklich genau sagen konnte,wie er es mag hat mich viel experimentierfreudiger gemacht.

was ich damit eigentlich sagen will: deine freundin hat nicht viel erfahrung. wenn du dann sagst: "Ach schatz, blas ich doch mal einen." was soll sie damit anfagen ??? ?? das sagt ihr doch nix. hat mir auch nie was gesagt. und bevor ich was falsch mache, hab ich lieber gar nix gemacht.

besagter mann hat mir im bett genau erklaert, wie sich was an seinem penis anfuehlt (oder natuelrich auch woanders). wo er empfindlich ist und was nix bringt (das war nicht ganz so ein technisches gespraech, wie es sich anhoert). stueckchenweise hab ich das dann versucht und wenn man sieht das man erfolg hat ;-) dann macht es spass...

das hat tief drinnen nen bisschen was mit macht zu tun. deine freundin weiss, dass sie dich nicht so richtig heiss machen kann. da will sie doch auch nicht aus sich herausgehen mit irgendwelchen "vaginalen tiefenorgasmen".

gzeni?ma/re1


... ich kann annabell nur zustimmen

war bei mir genauso. nie richtig spaß und freude an der sache (bei den beiden männern - jeweils langjährige beziehungen - die ich hatte... die beide aber auch nicht wirklich große "erfahrungen" hatten, genauso wenig wie ich), keinen "mut" aus sich rauszugehen... und dann kam "der richtige mann" mit viel erfahrung und auch selbstvertrauen (selbstvertrauen aus sich rauszugehen, mir zu sagen und zu zeigen was ihm gefällt oder nicht gefällt, und mir zu "erklären" wie man "sachen" macht, die ich mich vorher nie zu "machen" getraut habe... aus angst zu "versagen"). und siehe da! plötzlich finde ich z.b. die reiterstellung super (irgendwie fand ich die früher nur langweilig... wahrscheinlich aus dem grund, weil ich nie "feedback" bekam so wie jetzt), bekomme orgasmen wie ich es nie zu hoffen gewagt habe (tja ja auch bei mir das "alte lied"... WENN einen orgasmus, dann "nur" klitoral und wenn ich es mir selbst gemacht habe, sehr selten wenn "mir einer geblasen" wurde und überhaupt nicht beim "normalen" sex)... und habe echt spaß an sex! dachte ich nicht, daß mir das noch passiert in meinem leben (hab die 30 schon überschritten)...

das einzige wo ich mich noch nicht "ranwage" ist IHM einen zu blasen (an sowas wollte ich früher nicht mal denken (bei den anderen beiden männern meine ich), igitt, widerlich... und jetzt hätte ich richtig lust dazu, trau mich aber (noch) nicht). ich hab einfach noch angst, es "nicht zu können" (weil ich es ja nie gemacht habe), aber will es trotzdem bald versuchen. weil ICH es will und unter seiner "anleitung" ;-) er erklärt mir einfach "gut genug" (in lustiger und entspannter atmosphäre im bett) was ihm gut tut, was er wo und wie fühlt... (und ich sage ihm das selbe, was MIR gut tut und was ich mir wünsche und auch, was ich nicht möchte).

mit ihm kann ich eben auch über sex SPRECHEN, ohne jegliche hemmung, das war früher für mich auch nie denkbar... ich bin verklemmt genug (gewesen), mit einem eher verklemmten mann an meiner seite wird das dann nicht wirklich besser.

oh da fällt mir auch telefonsex ein, früher auch undenkbar, man muß dann ja SPRECHEN und seine phantasien ausdrücken... mittlerweile hab ich einen heidenspaß daran und es macht mich total an, ihn "kommen" zu hören.

früher wollte und brauchte ich so gut wie keinen sex (jooo... auch schon mal einige monate nicht), und jetzt - mit ihm - kann ich nicht genug davon bekommen. es macht einfach SPASS. wir REDEN darüber (was auch sehr viel spaß macht) und allein durch´s reden bekomme ich schon wieder lust darauf. ich könnte ihn mehrmals täglich haben wenn ich könnte (leider kann ich nicht, wir wohnen viel zu weit voneinander entfernt :-( ... deshalb auch die telefonsex-geschichte).

naja. äh... was wollte ich sagen... genau: daß ein erfahrener, offener, selbstbewußter mann (der weiß was ER will und der auch offen genug ist, die wünsche seiner partnerin zu erfüllen) "wunder" wirken kann. keine ahnung ob es immer funktioniert, aber bei mir hat es geklappt! :-)

hm sei mir nicht bös´ hagakure, aber irgendwie klingt mir das bei euch nach einer sehr verfahrenen situation... mein letzter partner und ich haben 10 jahre versucht, da rauszukommen (war ungefähr die selbe geschichte), große liebe hin oder her, aber irgendwann war der frust auf beiden seiten dann so groß, daß alles nix mehr geholfen hat. :-( ich hab auch immer gesagt und gedacht, ich brauche keinen sex, macht mir eh keinen spaß, hab ihm zu liebe ab und zu "mitgemacht" (aber klar, befriedigend ist SOWAS dann für keinen)... und obwohl der "rest" gestimmt hat, hat uns der frustrierende (und sozusagen nicht vorhandene) sexuelle teil des lebens dann den "garaus" gemacht. das hält keine noch so große liebe auf dauer aus glaube ich. leider.

ich wünsch euch alles liebe

CdyMxaN


Das was die Frauen hier schreiben ist sehr interessant

Bei meiner Partnerin und mir war es nämlich ähnlich. Den wahren Grund dafür weiß ich bis heute nicht. Ich war ihr erster sexualpartner und hatte selber schon Erfahrungen - was sie wusste. Lecken etc konnte ich sie auch immer, sex ging missionar. Blasen wollte sie mir keinen, was mich sehr enttäuschte, da ich es großartig finde und schließlich leckte ich sie ja auch. Eines Tages waren wir wieder beim Thema und ich klärte sie mal auf über mein früheres Sexualleben. Als sie merkte das ich garnicht so der "über" erfahrene typ bin, musste sie lachen (vorher weinte sie bitterlich... ).

Bei ihr kommt jedoch noch ein spezielles Problem dazu, das mit ereignissen in ihrer Kindheit zu tun hatte (zwar keine sexuelle, aber täglich körperliche Nötigungen die auch zu essensproblemen führten). Ich bemerkte dies anhand ihrer verschlossenen Körperhaltung, da ich die körpersprache anhand meiner facharbeit etwas "erlernte". Ich sprach sie auf diese verschlossenheit an und eines Abends erzählte sie mir von ihrer vergangenheit. Ich war ehrlich gesagt geschockt. Diese ganze sache war jedoch lange vor der sache mit meinem früheren Sexualleben, das Gespräch brachte insofern nichts für unseren sex, außer das ich nun wusste wo ein Problem liegen könnte.

Nun muss ich aber eines entschieden feststellen. Wir redeten immer über sex. Über alles - über vorlieben etc. Auch über fantasien, stellungen, orte die wir ausprobieren wollen - alles! Es kam im bett aber nicht dazu, bis ich ihr halt diese sache von meinem seexualleben erzählte. Sie hatte auch am gleichen tag mit der pille begonnen und 1 woche später fragte ich sie liebevoll ob sie "ihn" nicht auch verwöhnen würde (ich hatte es vorher schon angesprochen[vor der vergangenheitssache], worauf sie aber blockte). Die pille half insofern ganz gut, als das wir nun kein kondom mehr brauchten, was, wenn es zu lange dauerte das ding richtig anzuwenden: P bei mir zur erschlaffung führte und uns ziemlich frustete. Jetzt hat sie dafür eine Infektion (ich auch) was auchnicht besser ist: P (was kann man sexuell denn für praktiken machen bei einer scheideninfektion ?)

Wir sehen uns ca 3 mal pro woche und mindestens 1 nacht am wochenende. Sie ist 18 ich 19. Als ich deine Geschichte las, erkannte ich sie sofort wieder. Von Sachen wie ihr erotische Briefe zu schreiben rate ich ab. Als meine Freundin weinte (kam öfter vor in dem zusammenhang) sagte sie mir einmal, "kannst du denn nicht verstehen, dass ich alles gleich perfekt machen muss" Und ich verstand es nicht. Ich hatte ihr hundertmal gesagt, das ich ihr schon sag wenn mir was nicht gefällt. Als ich sie früher nach dem blasen fragte, wollte ich ihr auch erklären wie ich es will und prompt sagte sie "ich weiß was das ist, jetzt hör auf damit" - das als gegenargument zu der userin die meinte man solle alles erklären...

In dieser nacht zumindest, als ich ihr sagte wie unerfahren ich eigentlich bin (hab sie nie belogen! sie hat sich das frei erfunden wie erfahren ich wäre - sozusagen vorgestellt) sagte ich sinngemäß folgendes, als sie mit dem lachen nach dem weinen fertig war.

"Du siehst also, ich probiere auch nur vor mich hin. Wenn ich dir was gutes tue, dann sagst du es ja und das merke ich mir dann und tue es wieder. Wenn dir was unangenehm ist weist du mich darauf hin und ich merke es mir und lasse es. Genau das mache ich auch bei dir. Ich weiß selber nicht wo meine erogenen zonen sind (außer am penis), zeig sie mir! Machs einfach wie ich und lass uns auf die suche gehen"

danach hatten wir in der wäschekammer auf der waschmaschine den besten sex bis dahin. Wie gesagt, seitdem bin ich fast wunschlos glücklich nur die stellúngen gehen uns langsam aus: P

nochwas: Immer wenn ich sagte "trau dich ruhig was" hatte das einen sehr negativen effekt. Das wollte sie nicht hören, sie wusste ja das sie sich was trauen kann. Ihr prob war glaub ich das sie meint alles perfekt machen zu müssen, da ich ja schon andere partnerinnen hatte und sie infolgedessen als unbefriedigend empfinden könnte.

CKaJlacixrya


keinen "mut" aus sich rauszugehen... und dann kam "der richtige mann" mit viel erfahrung und auch selbstvertrauen (selbstvertrauen aus sich rauszugehen, mir zu sagen und zu zeigen was ihm gefällt oder nicht gefällt, und mir zu "erklären" wie man "sachen" macht, die ich mich vorher nie zu "machen" getraut habe... aus angst zu "versagen"). und siehe da! plötzlich finde ich z.b. die reiterstellung super (irgendwie fand ich die früher nur langweilig... wahrscheinlich aus dem grund, weil ich nie "feedback" bekam so wie jetzt), bekomme orgasmen wie ich es nie zu hoffen gewagt habe (tja ja auch bei mir das "alte lied"... WENN einen orgasmus, dann "nur" klitoral und wenn ich es mir selbst gemacht habe, sehr selten wenn "mir einer geblasen" wurde und überhaupt nicht beim "normalen" sex)... und habe echt spaß an sex!

naja. äh... was wollte ich sagen... genau: daß ein erfahrener, offener, selbstbewußter mann (der weiß was ER will und der auch offen genug ist, die wünsche seiner partnerin zu erfüllen) "wunder" wirken kann. keine ahnung ob es immer funktioniert, aber bei mir hat es geklappt!

das unterschreibe ich VOLL.

mmer wenn ich sagte "trau dich ruhig was" hatte das einen sehr negativen effekt. Das wollte sie nicht hören, sie wusste ja das sie sich was trauen kann. Ihr prob war glaub ich das sie meint alles perfekt machen zu müssen,...

das "trau dich" reicht eben nicht. Feedback muss sein. Kein negatives, klar, sondern positives. Gar kein Feedback ist generell Mist.

lg Grainne

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