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Freunde davon überzeugen sich gegensietig einen runter zu holen

AGsherxa


@ Mondsee,

das ist Käse. Zum einen entwickelt sich der Körper in sexueller Hinsicht im Alter von 12 bis 17 ununterbrochen und das mit teilweise sehr großen Schritten. Es ist viel mehr die Neugier, wie es bei Gleichaltrigen aussieht, als eine bisexuelle oder gar homosexuelle Neigung. Wenn man seinen Körper erkundet und das im Beisein oder gar mit der Unterstützung eines Gleichgeschlechtlichen, dann ist das sicherlich genau so ein Tabuthema, wie einst die Masturbation selbst. Die meisten/viel tun es, aber die meisten schweigen darüber, weil es ein unangenehmes und für viele unverständliches Thema ist und wie hier schon mehrfach gesagt wurde ... zur Homosexualität gehört einiges mehr, als nur ein paar Pubertätserfahrungen mit dem gleichen Geschlecht ;-)

Iun-KDog NMitxo


ic hhabe noch nie von gruppenonanieren unter mädels gehört und diejenigen, die ich kannte, die im teenie-alter freundinnen hatten,

waren dann später tatsächlich auch lesbisch bzw. bi.

auch glaube, der befriedigungstrieb läßt die jungs das machen, siehe oben,

die mädels haben wohl mehr seele und herz dabei.

Aqshexra


Oh das ist aber quatsch :D

Aber auch hier ist es wieder Geschlechterabhängig. Ich kenne mehr als genug Frauen, die nie zugeben würden, regelmäßig zu masturbieren, von den "Jugendsünden" mal ganz zu schweigen^^.

Sicherlich kommt hier so etwas wie Gruppen-SB seltener bis kaum vor, aber die ersten Brührungen, die ersten Küsse ... Mädels ticken da auf einer leicht anderen aber keinesfalls heterosexuelleren Pubertätsschiene oder wie auch immer man das bezeichnen mag.

M5on>dsee


Ich habe noch nie davon gehört, dass Jungs in dem Alter sowas machen. Die Jungs die ich kenne, würden schon allein von dem Gedanken daran mit anderen Jungs sowas zu machen keinen mehr hoch kriegen. Und die sind keineswegs homophob oder etwas in der Richtung. Und was hat das gegenseitige befriedigen mit "Körper erkunden" zu tun? Die meisten 15 jährigen wissen wohl schon ganz gut, wie alles funktioniert.

I2n-|Kog" Nixto


meiens wäre es auch nicht.

ich kann gleichgeschlechtlichen körpern nichts abgewinnen,

ich sehe sie nicht mal richtig und die berührung ist mir unangenehm.

allerdings bin ich nach wie vor der meinung,

dass der trieb nach befriedigung beim mann nicht besonders wählerisch ist.

A]ddo


Julien Green (1900-1998), ein berühmter Schriftsteller, der in Paris aufwuchs und sich später als schwul definierte, erzählt in seiner sehr lesbaren Autobiographie (zwei Bände : "Junge Jahre" und "Jugend")aus seiner Jugendzeit, in der er seine Sexualität entdeckt. In seiner Schule war es üblich, daß sich die Jungs in einer Ecke des großen Schulhofes trafen und onanierten. Julien hatte sich lange dagegen gewehrt, da er es ekelhaft fand, genauso, wie er sich Gewissensbisse wegen seiner Selbstbefriedigung alleine zu hause machte, zugleich hatte er aber einen Kumpel, mit dem er eine Zeitlang regelmäßig zu hause onanierte. Hier treffen also verschiedene Gefühle eines hin und her gerissenen Jugendlichen zutage. Letztendlich ist das heute nicht anders. Ich bin außerdem sehr, sehr vorsichtig mit Schubladen wie schwul oder hetero, da diese nie fest sind. Aber das ist ein anderes Thema.

Auch als ich auf die Schule ging, hat man sich über Mädchen unterhalten und trotzdem zusammen Schwanzvergleiche und Kumpelwichsen getrieben. Und trotzdem sind die allermeisten meiner Klassenkameraden nicht schwul.

N.owoEondcer


@ Mondsee

Nur weil es keiner von denen heute zugeben wuerde, heisst das nicht, dass Deine Freunde das nicht gemacht haetten. Ich kenne fast keinen Mann, der das mit 12-16 Jahren nicht mal probiert haette. Und nur einer davon ist schwul – alle anderen sind vollstaendig heterosexuell und die meisten schaemen sich heutzutage dafuer.

E[hemayliger Nuqtzer (g#4382x45)


Alle jungen Menschen durchleben eine Phase, in der sie mehr oder weniger ( das fällt unterschiedlich aus )fragwürdige Dinge tun. In dieser Phase der Reifung verhaltenssteuernder Hirnareale kommt es außerdem zur Geschlechtsreifung. Während die Geschlechtsreifung äußerlich relativ gut sichtbar ist, verzweifeln oder zweifeln viele Eltern oder außenstehende Personen an der Gehirnreifung.

Nach ein paar Jahren eines mehr oder weniger verwirrenden, großen oder kleineren Durcheinanders haben wir dann einen "ausgereiften" Menschen vor uns. Dies kann unterschiedlich lange dauern. Die neuere Gehirnforschung sieht diesen Reifungsprozess sogar bis zu einem Alter von 21 und 24 Jahren.

Vielleicht sollte man die Pubertät als etwas Umfangreicheres betrachten, als nur eine geradlinige Phase der Ausbildung von körperlichen Geschlechtsmerkmalen.

Zum Glück kommen wir nicht schon alle "fertig" auf die Welt, sonst würden wir nämlich auch nichts dazulernen können. Und zum Lernen gehört eben auch (aus)probieren und studieren, try and error inklusive.

Ob es Sinn macht, einen pubertierenden Vegetarier von Schweinebraten überzeugen zu wollen, oder ihn zum gemeinsamen Onanieren zu überreden ist möglicherweise nicht endgültig zu beantworten. Erlaubt ist, was Spaß macht und keinem anderen weh tut.

Das Leben ist lange genug, um mit "Jugendsünden" und Peinlichkeiten zurecht zu kommen. Und päpstlicher als der Papst muss man auch nicht werden.

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