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Orgasmus aus neurologischer Sicht

M,ädc6hensch;waxrm hat die Diskussion gestartet


Wer weiß genau, was beim Mann und bei der Frau neurologisch passiert, wenn er/sie einen Orgasmus hat?

Was ich primär wissen will ist, welche Hirnregionen werden aktiv/inaktiv, welche Hormone werden ausgeschüttet und wie reagiert das NS als Ganzes?

Antworten
m300dnlxite


Du sprichst da ein sehr komplexes und großflächiges Thema an. Es bräuchte seine Zeit um alles niederzuschreiben was dazu gehört, die Zeit habe ich leider nicht. Versuche es in einem medizinischem Buch, dort sind die Antworten sogar (meist) richtig.

lg

M-ädchWens>chwzarm


Da ich kein Mediziner bin, sondern etwas völlig artfremdes studiere, werde ich diese Literatur kaum verstehen, aber ich werde mal suchen.

Trotzdem fände ich es nett, wenn jemand mal versucht, dass mit halbwegs einfachen Worten zu erklären.

Myaz


Während dem Orgasmus tut sich nicht viel denke ich.

Was davor (und ev. danach) ist, ist viel zu komplex um es abzubilden, zumal ja der Rest des Hirns nicht ausgeblendet wird. Im Gegenteil bei intensiven Sinneserfahrungen ergeben sich zig gleichzeitge aktivierungen und kommunikationen zwischen den unterschiedlichsten Bereichen.

Was hormonelle Ausschüttungen angeht denk ich aber, das ist wesentlich flacher als bei intensiven Gefühlsregungen wie nervosität oder auch "verliebtheit", da werden sicher ganz andere Mengen freigesetzt als rein aufgrund der körperlichen Funktion.

MHäd\che6nschVwarm


Hmm, woraus schließt du das denn? Man muss es ja nicht unbedingt ganzheitlich erfassen, es geht mir eigentlich nur um die wichtigesten Vorgänge im ZNS und im Hormonspiegel, die sich vor, während und nach dem Orgasmus abspielen, und darum, ob es zwischen Mann und Frau da signifikante Unterschiede ergeben.

Mmaz


Sorry da kann ich nix defintives zu sagen, bin auch kein Mediziner, aber rein vom Gefühl her würde ich sagen, daß der Orgasmus selbst als automatisierte Muskelkontraktion wenn eine Gewisse reizschwelle Überschritten ist nicht mehr viel Hormonen (die wirken viel zu langsam) oder auch Großhirnarealen zu tun hat.

Ist dann eher ein "Reflex" der Wahrscheinlich eher über weniger bedeutsame Hirnpartien oder gar vom Rückenmark oder nur den Nerven im Genitalbereich abgweicklet wird (sowas wie auch der Herzschlag). Abhängig größtenteils von der Frequenz mit der die Nerven feuern (Reizschwele überschritten).

Was davor ist ist aber sehr stark Hormongesteuert.

Erregbarkeit ja oder nein ist zu einem erheblichen Teil Hormonsache denke ich.

Ansonsten kann ich auch nur Googlen....

M&ädc>hensrchwarxm


Gibts denn hier keine Mediziner im Medizinerforum?? ;-)

Mzaxz


Das ist ein Laienforum, wird nur von nem Mediziner Administriert ;-)

Aber generell gilt: google ist dein Freund.

oder probiers mal auf newesservern

b(earmuvtzx1


Ich kann die Frage sehr wohl beantworten, aber ich habe weiß nicht auf welchem Niveau ich sie beantworten soll. Also, ich nehme einfach mal an, dass du ein Grundwissen über Nervenbahnen Nervenbahnen und Gehirn hast. Sexuelle Erregung und Orgasmus werden hauptsächlich über die beiden Zweige des autonomischen Nervensystems vermittelt, welches seine Nuclei im limischen System, direkt oberhalb des Rückenmark hat. Die kortikalen Prozesse, haben hier kaum Einfluss. Bei der Erregung, Erektion etc. ist das parasympathische System dominant, beim Orgasmus das sympatische, aber beide spielen ein gewisse Rolle in beiden Phasen. Wie die meisten der autonomischen Prozesse, läuft hier ziemlich alles automatisch ab, deshalb kann auch z.B. die Ejakulation nicht willkürlich gestoppt werden wenn sie erst einmal beginnt. Das Schema ist übrigens für bei Geschlechter sehr ähnlich nur, dass beim Mann noch die Nervenbahnen zur Prostata und den Eileitern involviert sind, aber der Sympatikus erledigt das ganz ohne unser Zutun. Ist echt ne feine Sache.

M:ädcIhenscxhwarm


Es muss aber doch eine gewisse hormonelle Grundänderung da sein (durch Stimulation z.B.), sonst würden wir ja jedes Mal beim Sport einen Orgasmus kriegen, oder sehe ich das falsch?

bHear5mutza1


Nein

Hormonelle Veränderungen sind chemische Prozesse, die würden viel zu lange dauern, überlegt dir mal, viele Männer ejkulieren wenige Minuten nach begin der Erregung. Solche Leistungen kann nur das Nervensystem bringen.

M1ädchdenscOhwaxrm


Leuchtet ein. Allerdings warum empfindet man dann keine bzw. kaum sexuelle Erregung, wenn man exzessiv Sport treibt?

Mxaz


Weil da andere Hormonmischungen ausgeschüttet werden

Man hat auch im Normalfall z.b. Angst vor anstehenden Prüfungen oder Terminen und wird dadurch nicht etwa sexuell erregt oder ;-)

MDädEchenscQhwarxm


Also hat es dennoch etwas mit Hormonen zu tun.

baearUmutzx1


Hat es...

Klar hat sex was mit Hormonen zu tun, aber das war ja nicht deine Frage, du wolltest ja wissen was beim Orgasmus neurologisch passiert. Ob ein endogener oder exogener Stimulus eine sexuelle Reaktion auslöst hängt von dem Hirnbereich ab. Stimulierung bestimmter Punkte im Septalbereich erzeugen Erektionen. Bestimmte Nuklei im Thalamus sind für die Ejakulation verantwortlich. Am besten nimmst du dir mal eine gutes Neurophysiolgiebuch vor da wird dass alles ausführlich beschrieben.

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