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Ehemann Crossdresser, bin verwirrt

Abmi-to[l&ane


Da sie aber noch aktiv ist schreibe ich trotzdem mal etwas - vielleicht hatte sie ja einfach keine Lust auf bestimmten Müll etwas zu anworten... ;-)

Für meinen Teil kann ich ihre Reaktion sehr gut nachvollziehen. Einerseits die vollkommen perplexe Überraschung, wenn so ein Geständnis kommtmit dem man absolut nicht gerechnet und mit dem man sichdemzufolge auch noch nicht auseinander gesetzt hat - und andererseits diese gewisse Abneigung gegen DWTs und Crossdressing, dennauch, wenn wir im BDSM Bereich ziemlich aktiv bin und ich mich gemeinhin als aufgeschlossen ansehe wäre das auch für mich eher ein Abturner.

Soll nicht heißen, dass man wegen so etwas die Beziehung in Frage stellen würde aber, dassmansich vieleicht 2 mal überlegen würde ob man bereit ist diese Neigung in einer irgendwie geartetten Weise mit ihm gemeinsam auszuleben.

Was mich allerdings extrem befremdet ist nicht die TE bzw ihre Einstellung sondern vielmehr viele der anderen geposteten Meinungen.

Bei Corssdressing oder Analsex (auch passiv) zwangsweise den Bezug zu homosexualität herstellen zu wollen ist schlichtweg hahnebüchen. Setzt euch einmal mit den Themen auseinander oder geht man auf gröere Stammtische wo auch DWTs sind und ihr werdet feststellen, dass sehr viele stock hetero sind !

Das "Problem" haben vielmehr die anderen, denen es nur schwer möglich ist einen Mann in Frauenkleidung mit ihrem Bild eines heterosexuellen Mannes in Einklang zu bringen.

Was den letzen Teilder absurden Thesen hier im Thread betrifft: Wie zum geier kommt man bitte aufgrund des Geschriebenen dazu die Beziehung der TE in Frage zu stellen ?

Sie sucht für einen Weg mit den neuen und für sie überraschenden Neigungen umzugehen was für mich auf eine wesentlich gesündere Beziehung hindeutet als in den meisten Fällen wo die Mehrheit nicht bereit ist auf den Partner einzugehen und / oder solche Neigungenschlicht direktals abartig und pervers abstempelt.

Ich weiß nicht ob / zu welchem Ergebnis die Threaderstellerin mittlerweile gekommen ist, aber so wie es sich anhört würde ich erstmal überlegen was der kleinste gemeinsame Nenner ist und dem ganzen dann wenn möglich einmal eine Chance geben (NICHT, wenn man sich dazu überwinden muss ! - denn dann wird das Ergebnis des Versuchs eh negativ ausfallen) und es ausprobieren. Dann sieht man am Ende ob es auch für einen selbst ok ist. Wenn nicht, dann halt nicht, denn auch, wenn es schöner sein mag alle Aspekte seiner Sexualität mit dem Partner auszuleben ist dies kein muss.

In dieser Richtung dann auch abschließend noch der Hinweis, wenn es für dich prinzipiell ok, aber nicht sonderlich toll ist: Man muss solche Dinge ja nicht zum Grundbestandteil der gemeinsamen Sexualität machen, sondern einfach nur ab und an - dem Partner zum Gefallen - mit einfließen lassen.

Alles Gute,

Amitolane

fXossyz26


ein sehr guter Beitrag Amitolane :)^ - ich hoffe, die TE ließt ihn..... :)D

D4er Vcerwirqrte xMann


@ Amitolane

danke für deine klaren worte. ein super beitrag.

es ist nicht einfach aber wir versuchen irgendwie einen weg zu finden. auch wenn es viele zweifel gibt, kämpfe ich für unsere beziehung. @:)

MZe?phi%stox 04


Mich würde echt mal interessieren was aus den beiden geworden ist.

Ob sie sich getrennt haben oder haben sie einen gemeinsamen weg gefunden?

Ich hatte die TE per PN angeschrieben was für sie sicher nicht immer einfach war. Ich möchte mich hiermit bei ihr entschuldigen, für meine doch recht harten Worte. @:)

Eines habe ich aber aus ihren Antworten heraus gelesen, sie liebt ihren Mann. Auch wenn sie die gesamte Situation aus der Bahn geworfen hat.

Ich würde mich freuen wenn einer von beiden sich hier noch einmal meldet. :)*

Bsauer#fe@inxd


Ich finde so etwas persönlich immer sehr spannend - man lernt halt nie auf, seinen Partnern kennen zu lernen. In einer offenen Beziehung sollte es aber kein Problem sein, Wünsche offen zu äußern. Natürlich ist die Nichtäußerung nun kein eindeutiges Indiz für eine wenig intakte oder gar defekte Beziehung - dafür spielen viel zu viele Faktoren in die Offenbarung solch teils "heikler" Wünsche ein.

Werde sie aber offengelegt, ist es eine sehr spannende Situation, in die beide Partner geworfen werden. In meinen Augen gehört eben dann auch dieser ("neue") Teil des Gegenüber/Partners zu eben diesem und damit auch zu der gemeinsamen Beziehung und schlussendlich auch zu der Liebe selbst und zu dem Partner, dem es grad eröffnet wurde.

Ich bewundere Paare, bei denen sich einer der Partner nach einiger Zeit dazu entschloss, das Geschlecht zu "wechseln", was die Liebe der Partner aber nicht tangierte und sie dann eben als gleichgeschlechtliches Paar zusammen leben. Eine sehr liberale und zu befürwortende Haltung - in meinen Augen.

Ebenso würde ich es wohl damit halten, wenn mein Partner (ich stelle mir nun vor, ich wäre eine Frau) mir eröffnen würde, gern Frauen-Kleider tragen zu wollen.

p.s. ein toller Beweis für das Vertrauen in der Beziehung ist die Offenlegung dieses doch sehr intimen Wunsches - ist leider nicht selbstverständlich :)*

Ghefallen2er E)ngel w


Das ist ja echt eine nicht ganz alltägliche Geschichte. Das die TE verwirrt ist nachvollziehbar, wäre ich an ihrer stelle sicher auch. Ob ich damit so einfach klar kommen würde kann ich nicht einmal wirklich auf Anhieb sagen.

@ Amitolane

Sehr verständlich erklärt. Scheinst in diesem Bereich ja einiges an Einblick zu haben. Einfach super.

@ Mephisto 04

Auch dir muss man im nachhinein danke sagen. Du hast doch noch verstanden worum es eigentlich ging.

@ Bauernfeind

Erst alles lesen und dann einen Kommentar abgeben.

Es geht hier um das tragen von Frauensachen durch einen Mann.

Es geht nicht um eine Geschlechtsumwandlung.

Auch wenn ich euch nicht kenne, dennoch wünsch ich euch die Kraft dieses Problem zu lösen und eine gemeinsame Zukunft neu zu starten. :)* :)* :)* :)* :)*

B auer@fexind


@ Gefallener Engel w

Bitte meinen Beitrag erst genau lesen und dann korrigieren! Die Transsexualität war nur ein stilistische Mittel (das der Überziehung), um das Beispiel plastischer zu gestalten und so einen möglichen Lösungsweg eindeutiger aufzuzeigen ... *:)

L@auri7n1x955


Hallo Angel.

Sprich mit deinem Mann und versuche ihn zu verstehen. Ich habe seit etwa 40 Jahren ein Interesse an weiblicher Unterwäsche und trage sie auch hin und wieder selber. Es fühlt sich einfach toll an und sitzt in vielen Fällen besser als die 'unaussprechlichen' ;-)

Zu anfang hat es mich allein der Gedanke daran recht stark erregt, heute ist das kaum noch der Fall. Es wird irgendwann zur Gewohnheit und ist dann kaum noch etwas ungewöhnliches.

Es wäre schön, wenn du mit Verständnis reagieren kannst und ihn dabei unterstützen würdest seine geheimen Wünsche in angemessenem Rahmen auszuleben. Stell dir vor, welche Überwindung es ihn gekostet haben mag dir das zu erzählen.

Alles Gute euch beiden und ein gutes neues Jahr,

Laurin

Dcer Voe\rwirrte xMann


So ich melde mich auch mal wieder zu Wort.

Meine Frau ist ausgezogen, was weniger mit den Klamotten zu hat sondern mit vielen anderen Kleinigkeiten und auch grösseren Dingen.

Die Geschichte mit den Klamotten war nur der Topfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

aber eines weis ich jetzt für mich selber. Der Klamottentick war eine Art Ersatzbefriedigung über die letzten Jahre für mich. Seit es meine Frau weis ist es so das es mich nicht mehr erregt. Es ist der Kick weg. Warum auch immer.

Ich wünsche allen noch ein schönes und ruhiges Jahr 2015. @:) :)*

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