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Mein Leben lang kaum erregbar, dann plötzlich nach 5 Minuten...

Tahomzasx64 hat die Diskussion gestartet


Hallo, liebe Gemeinde.

Ich habe hier schon früher darüber geschrieben, dass ich seit meiner ersten sexuellen Erfahrung mit 17 beim Sex so gut wie nichts empfand. Ich liebte meine erste Freundin sehr und hatte auch nie Probleme, täglich mit ihr Sex zu haben. Dabei spürte ich allerdings so gut wie nichts, und so dauerte es Stunden, bis ich mehr oder weniger stark kam. Meist kam ich aber nur bei Oralsex, so dass der Sex immer so aussah, dass ich stundenlang "rammelte", bis meine Freundin genug hatte und sie mich bis zum Ende blies. Während der sieben Jahre unserer Beziehung trennten wir uns einige Male und ich hatte Sex mit ein paar anderen Frauen, bei denen es sich genauso verhielt.

Nach unserer Trennung (ich war 24) verlor ich komplett die Lust auf Frauen und sagte mir, dass liege daran, dass ich sie halt nicht liebe. Ich probierte es noch einige Male mit Discobekanntschaften und Frauen, die ich online kennenlernte, bekam aber nicht einmal einen Ständer. So gab ich schließlich meine Versuche auf.

12 Jahre lang blieb ich Single, befriedigte mich aber zu erotischen Geschichten - die man damals sehr leicht finden konnte - 2-3 Mal am Tag. Dabei bemerkte ich, dass meine Erregung fast ausschließlich vom Kopf ausging und ich am Schwanz so gut wie nichts spürte. Erst in den letzten Sekunden vor dem Orgasmus spürte ich ein Ziehen.

Nach diesen 12 Jahren lernte ich wieder eine Frau online kennen, die mich sofort zu sich einlud, weil sie nur 20km entfernt wohnte. Sie meinte am Telefon schon, sie habe Sekt gekauft, ich müsse dann aber bei ihr übernachten, weil sie mich dann nicht mehr fahren lassen werde. Ich sah schon, wohin das führen könnte und erklärte ihr mein Problem, dass ich bei Frauen keinen Ständer bekomme. Wir verbrachten einen netten Abend zusammen, sie machte schließlich das Bett fertig und es fing ein langes Geknutsche an. Sie versuchte dann doch recht schnell, über mich "herzufallen", was aber natürlich nicht klappte - und was mir sehr unangenehm war, bestätigte es doch meine Angst, die ich seit mehr als 12 Jahren mit mir herumtrug. Sie hockte sich dann vor mich hin und "besprach" meinen Schwanz, wie schön er sei und wie groß er sei. :-) Dabei massierte sie ihn leicht. Und siehe da, er hob ab. Sie blies dann - wie sie sagte das erste Mal in ihrem Leben, und das mit 40+ und es tat auch recht weh, weil ich ihre Zähne spürte. Aber ich hielt tapfer durch und kam dann sogar nach knapp einer Stunde.

Bei den weiteren Treffen fing sie immer direkt mit Blasen an, was immer besser klappte. Sie lernte sehr schnell. Nach zwei Monaten verspürte ich das erste Mal den Drang, in sie einzudringen. Gedacht, getan... sie war seeehr überrascht. Es klappte ca. 15 Minuten, bis ich wieder schlapp machte und sie wieder "Mund anlegte", was immer klappte. Seitdem bekam ich einen Ständer, sobald sie meinen Bauch anfasste und wir hatten eine Stunde Sex, bis es ihr reichte und sie zuende blasen wollte. Ich hatte den Eindruck, dass sie nicht besonders viel Spaß am Sex hatte und es eigentlich nur tat, damit die Beziehung funktioniert. Da wir aber zwischenmenschlich überhaupt nicht zusammen passten, beendete ich die Beziehung dann nach drei Jahren. Ich hielt es überhaupt nur solang aus, weil ich davon ausging, dass es nur mit ihr klappen würde. Aber der Stress in der Beziehung wurde mir zuviel.

Zu meiner Überraschung lernte ich kurze Zeit später eine andere Frau im Netz kennen, die ich nach ein paar Wochen besuchte. Ich hatte damals die Möglichkeit gefunden, Viagra online zu bestellen und probierte es am ersten Wochenende aus. Der Erfolg war bombastisch. Man sagt ja oft, dass ein Mann sein Selbstvertrauen daran festmacht, wie hart sein Schwanz beim Sex wird. :-)

An dem Abend massierte ich ihr den Rücken, wir beide nur in Slip. 30 Minuten vorher hatte ich eine Pille eingeworfen. Mein Schwanz hätte Mauern durchbrechen können nur durch das Massieren. Es war ein irres Gefühl, als sei man Superman bzw. der Kerl in "Immer wenn er Pillen nahm". Endlich verstand ich diese Serie. :-)

Ich bestieg sie dann im Liegen von hinten, was sie offensichtlich nicht erwartet hatte. Es wurde jedenfalls eine geile Nacht, bei der ich wieder Stunden brauchte, bis ich kam. Das schien ihr aber nichts auszumachen.

Zwei ging die Beziehung, und fast jeder Sex lief unter Viagra, immer stundenlang, immer mit Blasen am Ende. Nach zwei Jahren endete es wieder aus persönlichen Gründen und ich ärgerte mich so manchen Abend, umsonst Viagra eingeschmissen zu haben, weil sie keinen Sex mehr wollte.

Danach hatte ich über vier Jahr einige ONS mit Frauen, die ich online kennenlernte. Es lief immer nach Schema F ab. Viagra, 1-2 Stunden vögeln und wenn die Frau nicht mehr konnte, zuende blasen. Beide Seiten waren zufrieden und alle lobten mich ob meiner langen Standhaftigkeit und meines schönen Schwanzes (17 * 5,5). :-)

Dann kam 2010 die Wende.

Ich lernte eine Ehefrau im Chat kennen, die gern mal etwas Spaß außerhalb ihrer Ehe haben wollte. Wir vereinbarten ein Treffen nahe ihrem Haus und ich düste hin. Ich parkte weiter oben und fing sie an der Straße ab. Sie sah aus wie - hm - eine typische Ehefrau. :-) "Aber egal" dachte ich mir. Ich hatte eigentlich eine Verabredung mit einer geilen devoten Nachb arin gehabt und Viagra eingeworfen, aber sie sagte dann ab. Und man will ja nix verschwenden. Und es war ja eh dunkel. ;-D

Also fuhren wir 100 Meter die Straße rauf, die durch ein Feld führte, ohne Häuser, aber mit Bewuchs von ca. einem Meter. Raus, Decke gepackt, ins Feld gerannt. 10 Meter im Feld breitete ich die Decke aus, entledigte mich meiner Brille, Handy, Kleidung, sie ebenso. Nach kurzem oralem Vorspiel meinerseits bestieg ich sie a tergo.Währenddessen war der Verkehr auf der verlassenen Straße ungewöhnlich stark: Autos, Mofas, Fahrräder, alles kam vorbei. Sie nannte die Namen der vorbeifahrenden Nachbarn und sinnierte, ob man uns sehen könne, während ich in den Sternenhimmel starrte und vor mich hinstieß.

Nach nur 10 Minuten spürte ich ein Kribbeln in meinen Testikeln, dass ich sonst nur nach 30 Minuten Blasen kannte. Überhaupt spürte ich die 10 Minuten mehr, als ich je kannte. Ich konnte es mir nicht erklären, fragte sie aber, ob es okay sei, in ihr zu kommen - ich benutzte heldenhaft natürlich kein Kondom, schließlich war sie eine treue Ehefrau, die laut ihrer Aussage sterilisiert war. Sie meinte nur "okay, mach ruhig" und ab gings. Danach wollte ich - wie manche es vielleicht kennen - nur schnell weg. Das Problem war, dass es mittlerweile stockdunkel geworden war und ich nicht mehr sah, wo ich meine ganzen Sachen - Brille, Handy - hingeworfen hatte. Nach einigen Minuten der Herumtasterei fand ich aber dann doch alles, zog mich schnell an, hetzte zum Auto und setzte sie 20 Meter vor ihrem Haus ab.

Auf dem Heimweg musste ich innerlich lachen, wunderte mich aber, wieso ich so schnell gekommen war. An ihre Enge konnte es nach drei Kindern ja nicht wirklich liegen, und besonders geil machte sie mich auch nicht. Aber ich beliess es erstmal dabei.

In den nächsten 2 Jahren lernte ich 2 Frauen online kennen und traf eine Frau wieder, die ich nach 20 Jahren als unsere ehemalige Mieterin wiedertraf. Ich hatte mit allen Sex und völlig unverständlicherweise kam ich bei all diesen Frauen nach 10 Minuten und spürte während des Sex sehr viel - so wie es wohl normal ist. Ich musste mich regelrecht bremsen, um nicht nach 3 Minuten zu kommen, weil die Gefühle so intensiv waren.

Danach traf ich eine weitere Chatterin und kam nur nicht, weil sie nach 5 Minuten abbrach und lieber mit ihrem "Buddy" telefonieren wollte, während ich mit Ständer neben ihr stand und die Welt nicht mehr verstand.

Ich lernte danach eine nette Frau kennen, bei der ich auch immer nach 5-10 Minuten kam, weil die Empfindungen zu stark waren. Schließlich hatten wir keinen Sex mehr, weil sie mir körperlich nicht wirklich zusagte.

Ich mache es mir seitdem alle paar Wochen selbst, öfter verspüre ich keine Lust. Jedesmal bin ich nach maximal 5 Minuten fertig - früher dauerte es im Selbstbetrieb bis zu einer Stunde.

Jetzt frage ich mich - und euch: Wie kann es sein, dass ich von meinem 17. bis zum 46. Lebensjahr beim Sex so gut wie nix empfunden habe, und es sich seitdem unumkehrbar verändert hat? Ich hatte mir Zeit meines Lebens gewünscht, dass ich beim Sex etwas empfinden würde und nicht nur ein "totes Stück Holz" bin, was nur mit Viagra zum Leben erweckt werden kann. Aber die momentane Situation gefällt mir auch nicht, denn ich will nicht nach nur 5 Minuten Sex schon kommen, wenn das auch der Durchschnitt zu sein scheint. Ich habe gar keine Lust mehr, eine Frau kennenzulernen, wenn ich eh nach 5 Minuten fertig bin und ihr nicht mehr die Lust schenken kann, wie ich es früher vermochte. Da mache ich es mir lieber selbst und enttäusche Niemand.

Viele Grüße

Thomas

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