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Er will ohne Kondom

GYraurton


Mein Freund produziert auch ziemlich viel Flüssigkeit. Ich könnte bei einem mal locker meine Menstasse füllen.

Von welchen Mengen reden wir hier eigentlich?

Was denkst du denn, wie viel Sperma ein durchschnittlicher Samenerguss entspricht (in ml ausgedrückt)?

Ist dir klar, daß das kaum mehr als ein Esslöffel voll sein kann (also so um die 3 bis 6ml), aber niemals "locker" eine Menstasse füllen kann (bei der ich mal von 30ml Volumen ausgehe)?

Das kann also unmöglich nur sein Sperma sein.

Ansonsten käme das einem medizinischen Wunder gleich und er könnte mit dieser Fähigkeit viel Geld als Pornodarsteller verdienen. ;-)

Nein es ist nicht egal wie man es nennt. Das impliziert nämlich das es ein fürchterlicher Eingriff ist und das muss er nicht sein.

Sehe ich auch so.

Wenn die Pille oder Spirale schon so schrecklich für jede Frau wären, warum verhüten dann so viele auf diese Art?

Es wird oft gesagt, dass Männer ohne Kondome wollen, weil sie dabei mehr spüren. Ob das stimmt oder nicht sei mal dahin gestellt.

Es stimmt definitiv!

Warum sonst sollten viele Männer so scharf auf Sex ohne Gummi sein, wenn es vom Empfinden her nicht den geringsten Unterschied machen würde?

Ich habe ihm doch schon angeboten ohne Kondome Sex zu haben, aber nur wenn er nicht in mir kommt. Er spürt, dann trotzdem "mehr", aber er besteht darauf in mir zu kommen.

Ist das für dich wirklich so schwer nachvollziehbar, warum er das so unbedingt möchte?

Denk doch mal nach:

Er ist in dir drin ohne Gummi und hat dabei sehr schöne und intensive Gefühle.

Ist doch klar, daß er dann auch den Gipfel seiner Lust auf diese Weise erleben möchte und nicht kurz davor aus der herrlich warmen und feuchten Muschi raus möchte, um es dann außerhalb zu Ende zu bringen.

Beide Partner müssen sich aufeinander zubewegen und Kompromisse schließen und das gilt eben auch für den Freund der TE.

Und was soll das dann für ein Kompromiss sein, wenn es für ihn unterm Strich bedeutet, daß er trotzdem nicht in ihr kommen darf?

Ein fairer Kompromiss wäre für mich nur, wenn sie es ihm hin und wieder mal erlaubt, in ihr zu kommen (wofür auch sie den Zeitpunkt bestimmt) und er sich im Gegenzug damit zufrieden gibt und nicht fordert, es immer so zu machen.

Damit könnte ich z.B. auch gut leben.

w'hiEte cxloudxs


Und was soll das dann für ein Kompromiss sein, wenn es für ihn unterm Strich bedeutet, daß er trotzdem nicht in ihr kommen darf?

Anders gefragt: Was ist das für ein Kompromiss, bei dem ihre Wünsche (das Sperma soll weder eine Schwangerschaft hervorrufen können noch aus ihr rauslaufen, nicht berücksichtigt werden?

Ich finde, "Penetration ohne Kondom, Orgasmus nur mit" wäre ein schöner Kompromiss gewesen. Wenn es ihm nicht möglich ist, auch auf sie einzugehen, ist ein Kompromiss (laut Definition) nicht möglich. Selbstredend, dass das dann nicht an ihr liegt.

Ich schließe nicht aus, dass es weitere Kompromisse geben kann. Aber dein Kompromiss lässt ihre Wünsche zum Teil, also in den Fällen ohne Kondom, gänzlich außer Acht. Vom Status quo ausgehend impliziert das einen Nachteil für sie. Ein Kompromiss sollte jedoch die Situation für beide verbessern.

G|ryautxon


Anders gefragt: Was ist das für ein Kompromiss, bei dem ihre Wünsche (das Sperma soll weder eine Schwangerschaft hervorrufen können noch aus ihr rauslaufen, nicht berücksichtigt werden?

Und was ist es für einer, bei dem sein Wunsch (bis zum Schluss in ihr bleiben zu dürfen) nicht berücksichtigt wird?

Ich finde, "Penetration ohne Kondom, Orgasmus nur mit" wäre ein schöner Kompromiss gewesen.

Finde ich nicht, denn das würde bedeuten, daß der Akt vor seinem Orgasmus unterbrochen werde müsste, um ein Kondom überzuziehen. Somit kann er seinen Orgasmus in ihr ohne Gummi nicht erleben, während sie z.B. schon so kommen könnte.

Ich geb da jetzt mal ein anschauliches Beispiel aus einer früheren Beziehung von mir:

Da war ich mit einer Frau zusammen, die ebenfalls Kondome nicht so mochte und die mich immer lieber ohne Gummi in sich haben wollte. Allerdings hat sie überhaupt nicht verhütet und so haben wir es dann auch oft so gemacht, daß wir ohne Gummi angefangen haben und ich dann später einen draufgemacht habe. Ich weiß, daß das komplett ohne Verhütung sehr riskant ist, aber es ist nie was passiert, weil ich es zum einen immer ganz gut im Griff hatte und wir zum anderen auch ihre unfruchtbare Zeit dabei ein wenig berücksichtigt haben, uns aber nicht komplett darauf verlassen wollten.

Nun hab ich aber auch immer versucht, es in der Phase ohne Gummi so lange auszuhalten, bis sie ihren Orgasmus hatte, weil der laut ihrer Aussage ohne Gummi schöner für sie war. Sie hatte also alles, was sie wollte, nur ich nicht.

Allerdings kann sich jeder vorstellen, daß das nicht immer ganz so einfach für mich war und viel Selbstbeherrschung meinerseits bedurfte, ohne Gummi in einer Frau drin zu bleiben und auch noch ihren Orgasmus "durchzuhalten", ohne selbst kommen zu dürfen, obwohl ich in dem Moment nichts lieber als das getan hätte.

Was, wenn es mal nicht klappt oder wenn ich gerade im Moment ihres Höhepunkts spüren würde, daß ich meinen einfach beim besten Willen nicht mehr zurückhalten kann? Dann würde es für sie auch dumm ausgehen, weil ich dann rausziehen und damit ihren Orgasmus "versauen" müsste, was auch schon vereinzelt vorgekommen ist.

So haben wir also beide und v.a. sie eingesehen, daß das viel zu riskant ist und nicht die endgültige Lösung sein kann und sie hat fortan die Pille genommen. Damit war das Problem gelöst, denn mit dem Sperma als solches hatte sie ja kein Problem und wir konnten den Sex von da ab deutlich entspannter genießen.

Was ich damit sagen will:

Nicht nur Frauen, sondern auch und v.a. Männer wollen das "pure" Gefühl beim Orgasmus und somit ist ein Anfangen ohne Gummi und ein späteres Überziehen zumindest für Männer nur ein "fauler" Kompromiss.

Aber dein Kompromiss lässt ihre Wünsche zum Teil, also in den Fällen ohne Kondom, gänzlich außer Acht. Vom Status quo ausgehend impliziert das einen Nachteil für sie. Ein Kompromiss sollte jedoch die Situation für beide verbessern.

Und dein Kompromiss läßt seinen Wunsch, nämlich auch mal in ihr kommen zu dürfen, außer Acht, was einen Nachteil für ihn bedeutet.

Frauen haben doch auch ihre Tage und da läuft permanent was aus ihnen heraus.

Wie kann man es dann so schlimm finden, wenn diese Flüssigkeit hin und wieder mal Sperma anstatt Blut ist?

Das ist doch wirklich hochgradig paradox!

KHantepnmec|hanixker


Interessant wäre, ob sie sein Sperma oral aufnimmt.

w?hite yclo/uds


Grauton

... und ein späteres Überziehen zumindest für Männer nur ein "fauler" Kompromiss.

Sofern man das vom Status quo (kein Sex ohne Kondom) aus betrachtet, geht sie damit aber einen Schritt in seine Richtung, weil das noch in ihrem "Toleranzbereich" liegen würde. Er allerdings geht keinen einzigen Schritt auf sie zu und bleibt bei "kein Sex während der Regel" und dabei, dass er in ihr kommen möchte. "Faul" ist dieser "Kompromiss" also sicherlich nicht für ihn, sondern eher für sie.

Frauen haben doch auch ihre Tage und da läuft permanent was aus ihnen heraus.

Dafür gibt es OBs. Drei Mal darfst du fragen, warum. ;-D

S&chö\nesWetHterH]eute


on welchen Mengen reden wir hier eigentlich?

Was denkst du denn, wie viel Sperma ein durchschnittlicher Samenerguss entspricht (in ml ausgedrückt)?

Ist dir klar, daß das kaum mehr als ein Esslöffel voll sein kann (also so um die 3 bis 6ml), aber niemals "locker" eine Menstasse füllen kann (bei der ich mal von 30ml Volumen ausgehe)?

Das kann also unmöglich nur sein Sperma sein.

Meine Menstasse füllt 11 ml. Das entspricht meiner durchschnittlichen Blutungsmenge eines Tages.

Diese Menge jeden Tag? wäre für mich nicht wirklich schön, mal davon abgesehen, dass es meine Vaginalflora auch nicht mitmachen würde.

Wenn ich mir überlege wie viele Frauen ihr eigenes Blut sowie ihren eigenen Zervixschleim (ihh den musst du jeden Tag beobachten, das ist ja eklig) eklig finden wundert mich eigentlich gar nichts.

Ich finde es zwar nicht schlimm meine Tage zu haben - jeden Tag muss ich das aber nicht haben.

Aber ja für meinen Freund nehme ich das aber "in Kauf" aber nicht jedes mal.

Wie kann man es dann so schlimm finden, wenn diese Flüssigkeit hin und wieder mal Sperma anstatt Blut ist?

Sehr viele Frauen nehmen extra die Pille o.ä. um eben keine Blutungen mehr zu haben. Außerdem hat man diese nur ein paar Tage im Monat und gehört dazu und kann man auch leider natürlich nicht umgehen.

Wenn die Pille oder Spirale schon so schrecklich für jede Frau wären, warum verhüten dann so viele auf diese Art?

Du siehst es ja, es scheint ein gesellschaftlicher Konsens zu bestehen, dass man einem Mann dauerhaft kein Kondom zumuten kann. Sonst ist keine glückliche Beziehung mölich^^ Außerdem gibt es ja durchaus Frauen, die selbst Kondome nicht mögen und dafür eben gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. Muss ich nicht verstehen aber das ist dann deren Entscheidung.

Nein es ist nicht egal wie man es nennt. Das impliziert nämlich das es ein fürchterlicher Eingriff ist und das muss er nicht sein.

Das muss es wirklich nicht sein aber man weiß es eben nicht vorher. Man weiß vorher nicht welche Nebenwirkungen auftreten können und wie schmerzhaft es dann wirklich ist. Man weiß nicht ob die Spirale vielleicht im Bauchraum landet oder ob man eine Thrombose von der Pille bekommt. Außerdem schleichen sich Nebenwirkungen z.B. mit der Pille mit der Zeit ein sodass man gar nicht merkt, dass man Nebenwirkungen hat. Man nimmt diese dann eben in Kauf um kein Kondom benutzen zu müssen. Ist eine individuelle Entscheidung die Risiken und das "Opfer" die Frauen damit in kauf nehmen sollten deren Männer schon auch beachten, finde ich und nicht einfach davon ausgehenn, dass Frau das gefälligst so machen soll weil ein Kondom ja soo schlimm ist. Viele wären dazu selbst aber nicht bereit.

Er ist in dir drin ohne Gummi und hat dabei sehr schöne und intensive Gefühle.

Ist doch klar, daß er dann auch den Gipfel seiner Lust auf diese Weise erleben möchte und nicht kurz davor aus der herrlich warmen und feuchten Muschi raus möchte, um es dann außerhalb zu Ende zu bringen.

Aber wenn ich doch merke, dass mein Sexualpartner das alles gar nicht will? Also ich stelle mir den Sex komisch vor. Es muss doch beiden gefallen und wenn ich merke mein Partner mag etwas nicht dann gefällt es mir selbst auch nicht mehr wirklich. Zumindest ist das meine Erfahrung. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass in der Beziehung Grabenkämpfe ausgefochten werden......

Und was soll das dann für ein Kompromiss sein, wenn es für ihn unterm Strich bedeutet, daß er trotzdem nicht in ihr kommen darf?

Ein fairer Kompromiss wäre für mich nur, wenn sie es ihm hin und wieder mal erlaubt, in ihr zu kommen (wofür auch sie den Zeitpunkt bestimmt) und er sich im Gegenzug damit zufrieden gibt und nicht fordert, es immer so zu machen.

Ja aber und was ist wenn sie schwanger wird weil sie die Pille nicht richtig genommen hat? Was wenn einer von beiden eine Geschlechtskrankheit hat? Die beiden haben sich nicht ein mal testen lassen. Von dem her ist es wirklich ein fauler Kompromiss.

Grauton, ihr hättet euch auch einfach über verschiedene Verhütungsmethoden informieren können. Mit NFP nach Sensiplan kann man im übrigen sehr sicher die fruchtbare Zeit bestimmen, da muss man nicht gleich die Pille schlucken :)

S.chönesPWCetterHeJute


Ein fairer Kompromiss wäre für mich nur, wenn sie es ihm hin und wieder mal erlaubt, in ihr zu kommen (wofür auch sie den Zeitpunkt bestimmt) und er sich im Gegenzug damit zufrieden gibt und nicht fordert, es immer so zu machen.

Damit könnte ich z.B. auch gut leben.

Aber auch nur, wenn er sich während ihrer Mens nicht so anstellt und sich auf Geschlechtskrankheiten testen lässt. Das wäre dann objektiv eher ein Kompromiss.

g|auloipsxe


Außerdem gibt es ja durchaus Frauen, die selbst Kondome nicht mögen und dafür eben gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. Muss ich nicht verstehen aber das ist dann deren Entscheidung.

Ja, ist es. >:(

Mädchen, du solltest echt mal deine eigene Unerfahrenheit in Rechnung stellen. Ich habe versucht, dir zu sagen, dass sich die Verhütung von Partner zu Partner und ganz häufig auch innerhalb einer langjährigen Beziehung ändern kann. Auch du wirst wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass deine marmorgemeißelten - und seehr kopfgesteuerten - Gesetzmäßigkeiten kippen. Wir sprechen uns in zehn Jahren. ;-D

w^hite c&louxds


"Die alt an Jahren sind, nicht immer sind sie weise..."

NNannii7f7


Außerdem gibt es ja durchaus Frauen, die selbst Kondome nicht mögen und dafür eben gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. Muss ich nicht verstehen aber das ist dann deren Entscheidung.

Aber sonst gehts bei dir oder? Also haben alle Frauen einen an der Murmel weil sie lieber ohne Kondom Sex haben? Werd mal erwachsen. :|N

Skchön0e4sWewtterHe?uxte


Mädchen, du solltest echt mal deine eigene Unerfahrenheit in Rechnung stellen. Ich habe versucht, dir zu sagen, dass sich die Verhütung von Partner zu Partner und ganz häufig auch innerhalb einer langjährigen Beziehung ändern kann. Auch du wirst wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass deine marmorgemeißelten - und seehr kopfgesteuerten - Gesetzmäßigkeiten kippen. Wir sprechen uns in zehn Jahren. ;-D

Mannomnn, ihr müsst ja nicht gleich pampig werden. Ich habe verhütungstechnisch viel durch. Pille, Ring, Spritze, Gynefix...also jetzt tu nicht so, dass du die Weißheit in Person wärest!

Aber sonst gehts bei dir oder? Also haben alle Frauen einen an der Murmel weil sie lieber ohne Kondom Sex haben? Werd mal erwachsen. :|N

Das könnte ich auch euch fragen. Für euch scheinen Frauen etwas an der Waffel zu haben, die das eben nicht auf sich nehmen wollen. Genauso wie Frauen, die gerne Kondome benutzen und das von ihren Männern "verlangen".

Man muss individuell entscheiden wie viel es einem eben Wert ist.

GOraDuton


"Faul" ist dieser "Kompromiss" also sicherlich nicht für ihn, sondern eher für sie.

Mag sein, aber dann wäre es ja so gesehen auch wieder "ausgeglichen".

Ob und wie dann jeder mit solchen "Kompromissen" leben kann, bleibt natürlich auch wieder dahingestellt.

Dafür gibt es OBs. Drei Mal darfst du fragen, warum.

Aber was machen Frauen, die keine OBs nehmen, sondern Slipeinlagen?

Tampons mögen ja auch nicht alle.

Und wenn schon Tampon, was würde dann dagegen sprechen, auch nach dem Sex einen zu verwenden, damit es nicht rausläuft?

Meine Menstasse füllt 11 ml. Das entspricht meiner durchschnittlichen Blutungsmenge eines Tages.

Und die füllt er komplett mit seinem Sperma?

Auch das erscheint mir sehr viel und es ist daher wie gesagt sicher nicht nur sein Sperma, was sich da sammelt.

Frauen produzieren ja auch eigenes Sekret.

Ich finde es zwar nicht schlimm meine Tage zu haben - jeden Tag muss ich das aber nicht haben.

Wer redet von jeden Tag?

Würde ich als Mann sicher nicht verlangen und egal ob mit oder ohne Gummi muß man nicht jeden Tag Sex haben.

Oder vergeht bei dir kein Tag ohne Sex?

Sehr viele Frauen nehmen extra die Pille o.ä. um eben keine Blutungen mehr zu haben.

Ok, also dann doch nicht nur allein wegen den Männern.

Aber warum keine Blutungen mehr?

Frauen bekommen doch auch mit Pille ihre Tage.

Denn die Tage zu bekommen heißt ja im Normalfall, nicht schwanger zu sein.

Du siehst es ja, es scheint ein gesellschaftlicher Konsens zu bestehen, dass man einem Mann dauerhaft kein Kondom zumuten kann. Sonst ist keine glückliche Beziehung mölich

Naja, ein bißchen was ist da schon dran.

Wenn ich dauerhaft ein Kondom benützen müßte bei einer Frau, mit der ich vertraut bin und die ich liebe, dann würde mir irgendwas fehlen.

Natürlich will ich eine Frau, die ich liebe, auch nicht zu irgendwas nötigen, was sie nicht will oder was ihr schadet.

Aber irgendeine Lösung zu finden wäre dann halt schon gut.

Wenn diese Sensiplan-Methode annähernd so sicher ist wie die Pille oder andere "kondomlose" Methoden, dann wäre das sicher eine Überlegung wert.

Nur müßte ich mich dann auch wirklich auf die Frau verlassen können bzw. sollte es auch keine Katastrophe sein, wenn dann trotzdem eine Schwangerschaft entstehen sollte.

Aber wenn ich doch merke, dass mein Sexualpartner das alles gar nicht will? Also ich stelle mir den Sex komisch vor. Es muss doch beiden gefallen und wenn ich merke mein Partner mag etwas nicht dann gefällt es mir selbst auch nicht mehr wirklich. Zumindest ist das meine Erfahrung.

Das stimmt natürlich schon auch, nur wenn ich irgendwas absolut nicht nachvollziehen kann, dann tu ich mir halt auch ein bißchen schwer. Und eine Frau, die sich dem Sex ohne Gummi bis zum Orgasmus derart verschließt und ihn niemals zulassen will, kommt mir halt etwas seltsam und eigenwillig vor und ich werde mich nicht so recht in sie hineinversetzen können.

Denn ich empfinde es ehrlich gesagt sogar etwas verletzend für einen Mann, wenn so ein Ekel vor seinem Sperma besteht, obwohl man sich doch eigentlich liebt. Oder wenn dieses Herauslaufen als so schlimm dargestellt wird, daß man das nicht hin und wieder mal auf sich nehmen könnte.

Immerhin geht es ja nicht um Gift, sondern um die Flüssigkeit, die er im Moment höchster Erregung ausstößt, was doch bei einem liebenden Paar nicht als "eklig" oder "unangenehm" empfunden werden sollte.

Ja aber und was ist wenn sie schwanger wird weil sie die Pille nicht richtig genommen hat?

Wenn sie das nicht gewährleisten kann, dann soll sie die Pille lieber gleich ganz weglassen.

Ist rausgeworfenes Geld und sie nimmt was ein, wovon sie nicht mal einen Nutzen hat.

Was wenn einer von beiden eine Geschlechtskrankheit hat? Die beiden haben sich nicht ein mal testen lassen.

Das sollten sie natürlich schon machen.

Aber auch nur, wenn er sich während ihrer Mens nicht so anstellt

Ok, ich gebe zu, Sex während der Tage nicht so angenehm zu finden und kannte bisher eigentlich nur Frauen, die das selber auch nicht wollten. Eine hat mich während dieser Zeit sogar freiwillig oral verwöhnt, obwohl ich das nicht eingefordert hätte.

Aber wenn eine Frau aktiv und gezielt Sex während der Tage wollen würde, dann wäre das eine völlig neue Situation für mich und ich würde ihr diesen Wunsch sicher auch erfüllen, wenn es für sie so einen enormen Lustgewinn darstellen würde.

Doch ich würde mir vorbehalten, das nicht immer so machen zu müssen und dann ggf. auch mal ein Kondom überziehen zu dürfen.

MoeKdihrxa


Denn die Tage zu bekommen heißt ja im Normalfall, nicht schwanger zu sein.

Im Fall der Pille nicht. Die Blutung wird durch die Pause, wenn keine Hormone zugeführt werden, künstlich hervorgerufen. Die Schleimhaut, die sonst von der Pille gehalten wird, blutet dann ab.

D. h. sollte durch einen Einnahmefehler oder Methodenfehler eine Schwangerschaft bestehen, kann die Blutung trotzdem kommen. Genauso wie eine ausbleibende Blutung unter der Pilleneinnahme keine Garantie für eine bestehende Schwangerschaft ist.

Sachönes8WetGterHwe0uxte


Und wenn schon Tampon, was würde dann dagegen sprechen, auch nach dem Sex einen zu verwenden, damit es nicht rausläuft?

Das ist äußerst unhygienisch. Ich selbst benutze ja nicht mal Tampons weil meine Vaginalflora das nicht aushält. Eine Menstasse oder einen Tampon regelmößig drin zu haben würde nicht jede Flora mitmachen.

Und die füllt er komplett mit seinem Sperma?

Auch das erscheint mir sehr viel und es ist daher wie gesagt sicher nicht nur sein Sperma, was sich da sammelt.

Frauen produzieren ja auch eigenes Sekret.

Da wir wie gesagt meistens Kodnome benutzen kann ich das schon gut unterscheiden was von wem kommt.

Wenn diese Sensiplan-Methode annähernd so sicher ist wie die Pille oder andere "kondomlose" Methoden, dann wäre das sicher eine Überlegung wert.

Nur müßte ich mich dann auch wirklich auf die Frau verlassen können bzw. sollte es auch keine Katastrophe sein, wenn dann trotzdem eine Schwangerschaft entstehen sollte.

NFP, wenn man sich daran hält und in der fruchtbaren Zeit immer schln Kondome oder ein Dia benutzt hat einen Methodenpi von 0,4. Das entspricht ca. dem MethodenPI der Pille.

Aber wenn die Fraue die Pille nimmt musst dud ich noch viel mehr darauf verlassen. Mein Freund kann jederzeit meine Kurve und meine Dokumentation anschauen. Ich frage ihn sogar immer was er denkt wenn ich auswerte. Er fühlt sich damit auch viel sicherer. Wenn Frau irgendwas nehmen muss hat er ja garkeine Kontrolle mehr.

Das stimmt natürlich schon auch, nur wenn ich irgendwas absolut nicht nachvollziehen kann, dann tu ich mir halt auch ein bißchen schwer. Und eine Frau, die sich dem Sex ohne Gummi bis zum Orgasmus derart verschließt und ihn niemals zulassen will, kommt mir halt etwas seltsam und eigenwillig vor und ich werde mich nicht so recht in sie hineinversetzen können.

Denn ich empfinde es ehrlich gesagt sogar etwas verletzend für einen Mann, wenn so ein Ekel vor seinem Sperma besteht, obwohl man sich doch eigentlich liebt. Oder wenn dieses Herauslaufen als so schlimm dargestellt wird, daß man das nicht hin und wieder mal auf sich nehmen könnte.

Immerhin geht es ja nicht um Gift, sondern um die Flüssigkeit, die er im Moment höchster Erregung ausstößt, was doch bei einem liebenden Paar nicht als "eklig" oder "unangenehm" empfunden werden sollte.

Ich verstehe schon was du meinst. Sie ekelekt sich aber nicht gerenell davor. Sie nimmt es ja sogar in de Mund! Wenn mich etwas ekelt dann nehme ich es nicht in den Mund. Ich selbst fande es auch irgendwie verletzend, dass mein Exfreund sich vor meinem Menstruationsblut dermaßen geekelt hat und ich für ihn irgendwie "unrein" war. Das macht er wohl so ähnlich auch. Von dem her greift das Argeument nicht. Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie eben das Sperma in der Vagina nicht haben mag, weil sich dann ihre Schwangerschaftsangst verstärkt. Es könte aber auch z.B. sein, dass sie das Gefühl hat mehr zu "geben" als zu "bekommen". Daher ist sie da stur. Wer weiß was bei den beiden noch alles so "aufgewogen" wird. Vielleicht hat sie ihr Problem ihm noch nicht wirklich anvertraut? Ansonsten hat er wohl auch nicht viel Verständnis oder kann sich in sie reinversetzen. Angst vor einer Schwangerschaft hat er wohl nicht.

Wenn sie das nicht gewährleisten kann, dann soll sie die Pille lieber gleich ganz weglassen.

Ist rausgeworfenes Geld und sie nimmt was ein, wovon sie nicht mal einen Nutzen hat.

Sehe ich auch so. Wobei ich früher auch als ich die Pille nahm immernoch Kondome benutzt habe. Ich habe dem ganzen nicht so vertraut weil ich meinen Körper einfach nicht verstanden habe. Auf so ein Pillchen konnte ich mich einfach nicht verlassen und ohne Kondome wäre ich da jedes mal voller Panik gewesen. Jetzt komischerweise habe ich diese Angst nicht mehr. Auf Geschlechtskrankheiten zu testen wäre aber trotzdem sinnvoll!!!

S~chö9nesWtetterHteutxe


Doch ich würde mir vorbehalten, das nicht immer so machen zu müssen und dann ggf. auch mal ein Kondom überziehen zu dürfen.

Sehe ich auch so. Aber er scheint in der Zeit ja nicht mal mit Kondom zu wollen. Und ich selbst weiß auch, dass es auch für eine Frau verletzend sein kann, wenn der Freund das einfach eklig findet. Er aber selbst erwartet, dass man seine Körperflüssigkeiten toll finden soll. Ich denke sie will das dann eben auch aus Prinzip nicht was ich auch wiederum ein bisschen verstehen kann - was aber für eine Beziehung nicht gerade förderlich ist. Aber da sind dann beide Seiten beteiligt.

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