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Fremdgehen beenden - wie?

WCin7terpxony hat die Diskussion gestartet


Guten Tag.

Ich bin schon lange stille Mitleserin und konnte mich jetzt erst dazu durchringen hier etwas zu schreiben – von daher bitte nicht gleich als Troll ansehen, auch wenn ich bisher keine anderen Forumsbeiträge habe.

Kurze Situationsbeschreibung: Mitte 20, weiblich, seit fast 10 Jahren in einer schönen Beziehung mit Mann A.

Sex und Liebe gehören für mich nicht untrennbar zusammen.

Im Bett stehe ich ausschließlich auf sehr dominante, strenge, mir körperlich überlegene Männer, die mich mit sexuellen Worten und Handlungen extrem erniedrigen und mich so "beherrschen", unterwerfen und bestrafen. Schmerzspiele usw. gefallen mir überhaupt nicht, bei mir ist es wirklich eher der "Mindfuck" der durch rohen, teils brutalen Sex (natürlich im Rahmen meines Einverständnisses) und die entsprechenden abwertenden Worte dazu entsteht.

Ich hatte von klein auf Fantasien in diese Richtung (Stichwort Machtgefälle), je älter ich wurde natürlich mehr, ich kam mir aber immer unnormal und ekelhaft vor.

Akzeptieren gelernt habe ich es erst seit ca. 5 Jahren und da hat ein bestimmter Mann B großen Anteil dran – zuerst online in Schriftform, dann in Telefonaten und letztendlich auch in Form von realen Treffen. Ich habe mit diesem Mann exzessiven Telefon- und Chatsex und war bei den Treffen auch mehrfach mit ihm im Bett.

Probleme:

a) dieser Mann B ist nicht mein Partner, ich betrüge also meinen Freund (wir haben keine offene Beziehung)

b) ich merke bei jedem Treffen, dass ich diesen Mann B körperlich eigentlich überhaupt nicht ansprechend finde und mir auch viele seine Verhaltensweisen außerhalb vom Bett total auf den Zeiger gehen

c) trotzdem macht er mich unglaublich heiß dadurch, dass er vom Verhalten im Bett und von seinen Fantasien her genau meinem oben beschriebenen Männerideal entspricht

Ich kann mit ihm gut reden, mag ihn auf freundschaftlicher Basis ganz gern und er fickt wie ein Gott, aber das war es auch. Ein potentieller Partner für eine Beziehung wird er für mich nie sein, es geht wirklich nur um Sex.

Ich möchte das ganze beenden, weil ich meinen Mann A nicht noch weiter hintergehen möchte und auch weil Mann B sexuell eine viel zu große Rolle in meinen Gedanken spielt, ohne Fantasien mit oder Erinnerungen an ihn kann ich fast nicht mehr kommen.

Warum ich es dann nicht einfach beende?

Mann B bedient meine Fantasien und Wünsche auf eine Art und Weise, wie es mein Freund leider nicht kann – dieser kennt natürlich meine Fantasien usw. ebenfalls, aber vom Wesen und Verhalten ist er einfach nicht so, wie ich es brauche.

Mein Freund ist mir unglaublich wichtig und ich will meine Zukunft mit ihm verbringen, auch wenn es sexuell nicht so gut passt. Aber ich komme einfach nicht los von Mann B, er gibt mir, was ich jahrelang vermisst habe.

Ich weiß auch nicht was ich mir von diesem Forum erhoffe (zumindest keine Beleidigungen, ich weiß selbst, dass mein Verhalten mies ist), es tut momentan einfach nur gut, das mal mit anderen Menschen zu teilen.

Ich würde mich freuen, wenn jemandem etwas dazu einfällt.

MfG Winterpony

Antworten
s^ensi5belmxan


Mann B bedient meine Fantasien und Wünsche auf eine Art und Weise, wie es mein Freund leider nicht kann – dieser kennt natürlich meine Fantasien usw. ebenfalls, aber vom Wesen und Verhalten ist er einfach nicht so, wie ich es brauche.

Weder Mann A noch Mann B scheint richtig zu dir zu passen. Ein Mann C, der C=A+B erfüllt, wäre für dich vermutlich richtiger und du hättest diesen Zwiespalt nicht.

r'azonr380


Hallo Winterpony

ich schliesse mich sensibelman an: Ein Mann C muss her! Auf die Dauer kann das so nicht weiter gehen. Denn für eine dauerhaft glückliche Beziehung muss doch ALLES stimmen: Herz, Verstand und Sex.

Oder du bringts deinem Partner bei, wie du es gerne hättest. Aber wenn er nicht so ist, dann wird es schwierig, das dauerhaft zu spielen.

Also, A verlassen, mit B beenden und C suchen, der alles vereint. Einfach gesagt, ich weiss, aber schlussendlich das einzig richtige, nicht zuletzt dir selbst gegenüber!

Ich habe die gleiche Vorliebe wie du, aber umgekehrt. Ich liebe und brauche es, im Bett dominant zu sein und meine Partnerin wie die letzte Schl.... zu behandeln. Und sie liebt und braucht das auch. Im gegenseitigen Einvernehmen also. Ich brauchte auch lange, bis ich so jemanden gefunden habe. Ich hatte bis dahin entweder Partnerinnen, die zwar menschlich super waren aber im Bett nicht das bieten konnten was ich brauche, oder Affären die zwar sexuell gepasst haben, ich mich aber nicht verliebt habe in sie. Nun habe ich endlich eine wo ALLES stimmt, und erst jetzt bin ich richtig glücklich.

D>ieDosinsmacChtda.sGixft


Hallo Winterpony

Vorab, es gibt keinen Grund Dich zu beleidigen und dumm von der Seite anzumachen. Du hast ehrlich ein Problem dargestellt, dass Dich zunehmend belastet, also kein Grund Dir da mit der großen Moralkeule zu kommen.

Da Menschen Vorlieben und sexuelle Fantasien haben (wodurch diese auch immer entstandne sind) ist ein Teil unserer Persönlichkeit, die man für sich auch so akzeptieren sollte. Es sei denn sie würden jemand schädigen, in Richtung Straftat gehen o.ä.

Ich denke, diese Deine Vorliebe ist in Dir sehr tief verwurzelt, wie Du es in Deinem Eingangsthread beschreibst. Es klingt jedenfalls nicht wie eine zufällig entstandene Neugier, der man mal experimentell nachgeht, ähnlich einem "Modetrend", der den Zeitgeist bedient.

Diese Dir eigene Vorliebe gehört zu Deinem Wohlbefinden, es gleicht Dich innerlich aus, Du lebst Deinem Alltag damit besser und erfüllt.

Das macht jedoch einen Großteil Deines Dilemmas aus, in dem Du steckst. Du weißt, dass A, diese Deine sexuelle Bestimmung nie mit Dir ausleben kann, weil es seine Persönlichkeit nicht her gibt. Das ist ein Fakt, nach 10 Jahren Beziehung, weiß man das einfach. Das er sich diese Vorliebe nicht zu eigen machen kann, ist für eure Beziehung ein großes Handikap.

Hierzu mal diesen Artikel, der sehr gut beschreibt, was viele Probleme von Beziehungen auslöst.

[[http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43140]]

Hieraus entnommen folgendes:

SZ-Magazin: »Wo sie lieben, begehren sie nicht, und wo sie begehren, können sie nicht lieben«, schrieb Sigmund Freud vor hundert Jahren. Hat sich daran etwas geändert?

Volkmar Sigusch: Nein. Freud war ein kluger Mensch, weil er damals schon beobachtet hat, dass die sinnliche und die zärtliche Strömung nicht zueinanderkommen, dass also Trieb und Liebe auseinanderfallen. Nach vier bis sieben Jahren sinkt in festen Beziehungen das sexuelle Begehren, das ist erwiesen. Dieses Dilemma lässt sich oft nicht lösen, überhaupt sind die Verhältnisse heute viel komplizierter als damals, ja paradoxal.

Sehr heiß - obwohl Volkmar Sigusch auch sagt: Sauberkeit ist Gift für die Erotik.

SZ-Magazin: »Wo sie lieben, begehren sie nicht, und wo sie begehren, können sie nicht lieben«, schrieb Sigmund Freud vor hundert Jahren. Hat sich daran etwas geändert?

Volkmar Sigusch: Nein. Freud war ein kluger Mensch, weil er damals schon beobachtet hat, dass die sinnliche und die zärtliche Strömung nicht zueinanderkommen, dass also Trieb und Liebe auseinanderfallen. Nach vier bis sieben Jahren sinkt in festen Beziehungen das sexuelle Begehren, das ist erwiesen. Dieses Dilemma lässt sich oft nicht lösen, überhaupt sind die Verhältnisse heute viel komplizierter als damals, ja paradoxal.

Inwiefern?

Einerseits wird der Sexualtrieb angefacht, andererseits wird er durch die Art und Weise, wie er angefacht wird, gedrosselt, ja zerstört, weil wir ständig mit erotisch gemeinten Reizen konfrontiert werden, die in Wahrheit anti-erotisch sind, denken Sie nur an die Werbung. Besonders zerstörerisch ist folgende Situation: Man schaut fern, sieht eine emotional anrührende Liebesszene, und auf einmal Schnitt, Werbung, eine Frau sagt: »Ich bin verstopft, ich kann nicht kacken, ich nehme jetzt Polameruterinerum.« Dann kommt der Spruch mit den Nebenwirkungen, und anschließend geht der Film weiter, als wäre nichts geschehen. Das Erotische ist zermalmt, es wurde der Werbung geopfert.

Meinen Sie mit Kulturbeutel-Kultur, dass wir im Westen verkniffen mit Sex umgehen?

Ja, das Elend fängt doch schon mit der Sprache an: Schwanz, Scheide, Brust-Warze, Hoden-Sack, verkehren, poppen. Das ist doch grauenhaft. In der medizinischen Fachsprache sagt man zu Impotenz »erektile Dysfunktion«, das heißt übersetzt so viel wie »schwellfähige Fehlfunktion«, ist also reiner Unsinn.

Gibt es eine Art Goldenes Zeitalter der Sexualität?

Nein, das sexuelle Elend war immer groß. Und die Umstände waren immer paradoxal. Neue Freiheiten haben eben nicht automatisch zu einem sexuell erfüllten Leben geführt, sondern brachten stets neue Zwänge mit sich. Auch heute sind viele Menschen einsam und lustlos. Es gab Phasen des Aufbruchs und Umbruchs, zum Beispiel um 1968 oder um 1900, als sexuelle Triebstörungen allmählich von einer Sünde zu einer Krankheit wurden, aber auch Phasen der Verfolgung und des Stillstands, wie die Nazizeit oder die Fünfzigerjahre. Nach 1968 kam eine Phase, die ich neosexuelle Revolution genannt habe.

Es stehen in dem Artikel noch weitere Dinge, die ich für sehr schlüssig und richtig erkannt halte. Was kann nun als Empfehlung für die TE daraus hervor gehen? Ich glaube nicht, dass es den perfekten Rat für eine lebenslang gleichzeitig sexuell-sinnlich-aufregende Beziehung gibt, mit der emotionalen Sicherheit die zwei Menschen auf ewig miteinander vereinen kann. Es wird immer eine Art vom Kompromiss geben müssen und zwar an beide Partner. Für das eine Paar ist dieser Weg der richtige, für ein anderes ein völlig anderer.

Wenn es so einfach wäre immer den richtigen und für einen Großteil aller sexuell problembeladenen Beziehungen den passenden Rat zu geben, wären viele Internetforen von jetzt auf gleich überflüssig. Das dem nicht so und wohl auch nie so sein wird, besagt auch der Inhalt dieses Artikels, dem ich in großen Teilen nur zustimmen kann.

Du liebe TE wirst für Dich entscheiden müssen, ob das schmerzliche Vermissen einer erfüllten Sexualität mit Mann A Dich mehr belastet, als die Paar-Trennung von ihm, dem Deine Emotionen gehören. Liebe und Sex lässt sich trennen, und auch erfüllt leben. Aber dazu müssen Menschen entweder auch zum Teil schmerzliche Erkenntnisse in ihr Leben lassen und darauf konstruktiv reagieren. Oder sie werden scheitern und müssen das Vermissen in der alten Beziehung in einer neuen Partnerschaft versuchen gleich passend zu finden. Aber es wird wohl selten so sein, dass man in einem Partner 100 Prozent aller Bedürfnisse erfüllt finden kann.

Ich bin sowohl Gegnerin von voreiligen Trennungen, weil diese auch stets Narben/Schmerz im Leben hinterlassen. Aber auch Gegnerin von erzwungenen Lebensweisen, die zwei Menschen auf Dauer unzufrieden an Problemen scheitern lässt, die nicht lösbar sind.

0)0Mahusix00


Was soll einem denn zu der Situation einfallen? Was willst du hören? Ist dir Sex wichtiger bleibst du bei Mann B und ist dir eine eine Beziehung ohne super Sex wichtiger bleibst du bei A. Willst du beides dann brauchst du Mann C.

Das dir dein Freund unglaublich wichtig ist und du mit ihm deine Zukunft verbringen willst, sagt doch eigentlich, dass du lieber bei ihm bleiben willst. Toller Sex mag zwar erfüllend sein, aber ist in meinen Augen nicht das wichtigste. Das hab ich gemerkt, nachdem ich den besten Sex meines Lebens hatte und dennoch nicht glücklich war. Leider hab ich das zu spät gemerkt und die Liebe meines Lebens hat mir zurecht die kalte Schulter gezeigt. Ich habe den einzigen Mann verloren, den ich je geliebt habe und das wegen tollem Sex, aber im nachhinein war die ganze Aktion scheiße und ich wünschte mir, ich könnte die Zeit zurück drehen.

fHossyx26


@ 00Mausi00

:)^ Respekt vor der ehrlichen und für mich ergreifenden Aussage. Die "müsste" sicher der TE helfen ------------ nachzudenken. ":/

s*ensiboelmxan


Wo sie lieben, begehren sie nicht, und wo sie begehren, können sie nicht lieben«, schrieb Sigmund Freud vor hundert Jahren. Hat sich daran etwas geändert?

Ich halte das als verallgemeinerte Aussage für nicht belegbar oder sogar für widerlegbar. Es mag ja solche Menschen geben- aber verallgemeinerungswürdig halte ich das nicht.

Nein, das sexuelle Elend war immer groß.

Das glaube ich nicht.

Ja, das Elend fängt doch schon mit der Sprache an

Die Sprache würde ich eher als ein Beispiel für unsere historisch entwickelten sexuellen Verklemmungen sehen: Der Sex wird immer noch häufig als etwas gesehen, was "Pfui" ist, was man nur hinter vorgehaltener sagen kann.

Vermutlich geht das einher mit der historischen "Erkenntnis", dass mehr Sex auch mehr Kinder bedeutet, die erst mal ernährt werden müssen- in der Geschichte konnten das die Menschen oft nicht hinreichend. Also versuchte man die Zahl der hungrigen Mäuler irgendwie zu begrenzen. Die Religionen spielten diesbezüglich stark mit rein.

Neue Freiheiten haben eben nicht automatisch zu einem sexuell erfüllten Leben geführt, sondern brachten stets neue Zwänge mit sich.

Weil es nie richtig frei war- es waren immer Dogmen dahinter, die alte Dogmen ersetzten.

Auch heute sind viele Menschen einsam und lustlos.

... was zu nicht unerheblichen Anteilen medizinisch/biologisch bedingt ist.

Du liebe TE wirst für Dich entscheiden müssen, ob das schmerzliche Vermissen einer erfüllten Sexualität mit Mann A Dich mehr belastet, als die Paar-Trennung von ihm, dem Deine Emotionen gehören. Liebe und Sex lässt sich trennen, und auch erfüllt leben.

Zumindestens wäre eine offene Beziehung da ehrlicher und seelisch unbelastender. Dennoch glaube ich, dass Beide nicht die richtigen Männer für die TE sind.

Aber es wird wohl selten so sein, dass man in einem Partner 100 Prozent aller Bedürfnisse erfüllt finden kann.

Es reicht ja, wenn wesentliche und wichtige Bedürfnisse erfüllt werden.

DXieDosrism3achtd2asGixft


Man wird nie alle Menschen mit Worten und Ansichten erreichen können. Egal, ob als Therapeut oder eben als Med1 User. Insofern verstehe ich meine Beiträge oder eingefügte Links immer nur als einen kleinen Teil der Sichtweisen weiter verschiebt, als der eigene Horizont gerade erkennen kann. Sicher werden diese nie allgemeingültig sein, sondern allenfalls Anregung zum Nachdenken über eigene Bedürfnisse, Wertevorstellungen innerhalb einer Partnerschaft, aber auch jene, die man ganz für sich selbst hat.

Letztendlich lässt sich das meiste in unserem Leben Pro und Kontra sehen und argumentieren. Außer das Leben durch Geburt und Tod begrenzt wird. Wer nicht geboren wird, lebt nicht und wer nicht lebt kann nicht sterben. ;-D ]:D

Alles andere lässt sich anhand von unterschiedlichen Formen von Lebensmodellen für verschiedene Menschentypen diskutieren, je nach eigenem Erfahrungsschatz. Mit meinen Beiträgen kann ich nur versuchen, die jeweiligen TE's dort gedanklich abzuholen, wo sie gerade stehen mit ihren Problemen. Deswegen meist eine längere Gedankenausführung. Nur meinen Gustav dazu schreiben, mit meiner Sichtweise reicht mir da verschiedentlich nicht.

s0ensibxelman


Insofern verstehe ich meine Beiträge oder eingefügte Links immer nur als einen kleinen Teil der Sichtweisen

Naja, Sichtweisen unterscheiden sich von Aussgane dadurch, dass letztere belegbar oder widerlegbar sind. Entschuldige meine diesbezügliche Genauigkeit und meine Zweifel mancher Aussagen, die eben keine einfache Sichtweise sind- das geht nicht gegen deine Ausführungen im Allgemeinen, sondern nur im Besonderen.

Ob mir eine rot oder grüne Jacke mehr gefällt ist eine Sichtweise. Dass der Stein auf der Erde zu Boden fällt, ist eine Aussage- da sind Sichtweisen unangebracht.

s+ensi`belmxan


Aussgane

Damit meine ich "Aussagen"

oje, da waren meine Gedanken wieder schneller als meine Finger beim Tippen.

rTazomrx80


Es wäre interessant zu erfahren, ob dir, Winterpony, unsere Beiträge schon etwas geholfen haben ;-)

Eine Möglichkeit wäre übrigens noch, dass du deinem Partner entweder reinen Wein einschenkst, oder ihn fragst, was er von einer offenen Beziehung halten würde... Kannst ja geschickt auf das Thema lenken, dass es nicht gleich auffällt.

Ansonsten eben die Dinge, die ich schon in meinem Beitrag vom 21.06. erwähnt habe. Viel mehr an Möglichkeiten bleibt nicht übrig. Sofern du etwas ändern willst.

APsterixx_1


Wie sieht es aus, wenn du Mann A deine Wünsche an Sex mit ihm nachfragst?

Vielleicht kann er diese zum Teil erfüllen und damit dein Problem schon etwas lindern.

D'ieDos]ismachBtdaxsGift


sensibelman

Das nicht alle Links und Beiträge des Beweises letzter Schluss sind, wissen wir doch beide. Das gilt für Deine Ausführungen ebenso wie für meine. Zudem können auch mehr Meinungen nebeneinander stehen bleiben, ohne das dies mehr oder weniger "Wahrheit" impliziert. Letztendlich entscheiden ohnehin die TE's selbst, was für sie persönlich als Rat annehmbar ist oder nicht.

Das Männer und Frauen zum Teil unterschiedlich an Probleme heran gehen, schon weil sie in ihrer Biologie und Physiologie verschieden sind, ist für mich kein Widerspruch, sondern gelebter Alltag. ;-) :-D

CRomxran


Wie sieht es aus, wenn du Mann A deine Wünsche an Sex mit ihm nachfragst?

Vielleicht kann er diese zum Teil erfüllen und damit dein Problem schon etwas lindern.

Sie sagte ja schon, dass er die Wünsche kennt und nicht danach handeln kann. Dazu müsste er ja eine Rolle spielen. In dieser Rolle würde es die TE aber nicht befriedigen, weil es sich nicht "echt" anfühlt.

winterpony, Tatsache ist ja, dass du fremdgehst. Und das schon seit einiger Zeit. Vielleicht sogar mit allen damit verbundenen gesundheitlichen Nebenwirkungen (Geschlechtskrankheiten, Schwangerschaft ...), denn wenn du erniedrigt werden willst, dann wird er dich sicher nicht zart rannehmen, auch mal einsauen oder sonstige Praktiken leben, die unter Umständen Folgen für dich und deinen Freund haben können.

Ihr kamt recht jung zusammen. Ist es wirklich so, dass dein Freund dein Lebensmodell ist? Du bist Mitte 20 und hintergehst ihn schon. Das ist ganz schön flott. Du solltest dich in dieser Entscheidung wirklich prüfen, ob es nicht ein Jugendschwarm war, der dich heute nicht mehr zufriedenstellt und du tatsächlich den Mann "C" suchen solltest, der in allen Belangen zu dir passt.

Wenn du aber mit ihm tatsächlich ein Leben verbringen möchtest, dann wird es jetzt Zeit, eine Menge zu ändern. Da sehe ich nur zwei Möglichkeiten: entweder du stellst das Fremdgehen ein und ordnest dein Verlangen der Beziehung unter. Oder ihr schafft es, offen darüber zu reden, und den Status einer offenen Beziehung einzugehen. Dass du schon seit geraumer Zeit fremdvögelst wird dabei vermutlich auf den Tisch kommen müssen und für die Zukunft klaren Regeln untergeordnet werden.

S6chwarTz66x6


Hallo Winterpony,

so wie ich es verstanden habe, weiß Dein Freund A garnichts von Deinen Neigungen, also wirst Du ihm davon auch noch nie erzählt haben. Aber warum nicht? Vielleicht hat er ja ebenso eine Neigung nämlich die, die du brauchst und hat sich auch noch nicht getraut, Dir diese zu offenbaren? Wie dem auch sei, ich finde, wie es sich anhört, ist die Beziehung ansonsten intakt und daran würde ich festhalten. Klar kann bzw. will man seine sexuellen Neigungen nicht einfach unterdrücken, mir jedoch wäre eine harmonsiche Beziehung, in der es sexuell vielleicht nicht so ganz funktioniert lieber, als eine lieblose Beziehung, die nur auf Sex basiert. Den Vorschlag, sich nach Mann C umzuschauen, halte ich für illusorisch, dass hieße ja, Du müsstest erstmal X Männer durchtesten, ob es a) sexuell funktioniert und b) eine Beziehung funktioniert, die zeitliche Komponente, bis Du Mann C mit der passenden Kombination gefunden hast, ist hier also eine gänzlich unbekannte Größe.

Schlussendlich liegt eine Entscheidung jedoch trotzdem bei Dir, egal, was hier geschrieben wird...

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