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Sexualpartner, wie viele sind zu verkraften?

PHhilhosRoxph_93 hat die Diskussion gestartet


Ich fange am besten mit meiner Meinung und Hintergrundwissen an.

Ich habe mal aus Unterhaltung und Wissensdurst gegoogelt was so für den einen oder anderen die Norm bei Sexualpartnern ist. Meist wurde ich durch unzureichende Beschreibungen oder konstruktiv armen Aussagen eher verärgert als unterhalten oder belehrt. Deswegen dachte ich mir, dass ich meine Beschreibung und Meinung in diesem Forum austobe.

Bei mir ist persönlich die Schmerzens Grenze schon bei 3-4 erreicht, wenn ich Personen in meiner Altersgruppe suche.

Natürlich steigt diese Grenze beim Voranschreiten des Alters genauso an, als auch wie die Empfindung des alt seins an sich.

In der Heutigen Zeit, bei gewisser Bildung und Hygiene ist Sex mit verschiedenen Sexualpartnern biologisch eher "Gesund" als es damals war. Und es ist nach meinem Empfinden auch heutzutage viel leichter an Sexualpartnern zu gelangen als damals, sofern man die nötigen Attribute auf weißt (z.B. Charme, Aussehen oder materielle Besitz)

Warum also die schmerzensgrenze bei mir mit 3-4 erreicht ist, versuche ich mal zu beschreiben.

Ich als eher Beziehungsmensch denke, dass bei Personen in meinem Alter die eine stabile Richtung im Leben einschlagen wollen und die auch ernsthaft nach einem Partner suchen eine Anzahl von 2-3 die Norm ist. Man kann sich nie sicher sein den/die Richtige/n gefunden zu haben, weswegen Miss-Schläge mit ein zu berechnen sind.

Doch wenn ich höre:" Ich hatte erst 7 Männer, das ist sehr wenig für eine Frau meines Alters und vor allem zu unser heutigen Zeit ist." (In dem Beispiel habe ich eine weibliche Person genommen, weil ich hetero bin. Natürlich würde es genau so für die männliche Gattung gelten wenn ich Homosexuell wäre)

Dann empfinde ich große Ekel und Übelkeit, wenn es in sexueller Richtung geht.

Generell habe ich natürlich nichts dagegen wenn es Menschen gibt die es als normalste der Welt betrachten 2-5 Sexualpartner im Jahr zu haben. Nur mit solchen Menschen könnte ich nur extrem schwer eine "glückliche" Beziehung führen. Da sowohl aus meiner Sicht das nicht nur ethisch falsch ist, nein es auch von wenig Selbstbeherrschung und Courage zeugt.

Das war meine Meinung, wie ist eure?

Menschen sind verschieden und so auch die Meinungen. (Aus meinen Erfahrungen her sind Männer eher die die ein Problem damit haben als Frauen. Wobei das ja auch klar ist ….)

Warum findet ihr es heut zu tagen Schlimm/ nicht schlimm eine zweistellige Zahl an Sexualpartner zu haben? Teilt ihr in gewissen Zügen meine Meinung, oder habt ihr eine völlig andere?

(Am Ende sei noch gesagt, dass ich es völlig in Ordnung finde wenn eine Person viele Sexualpartner hatte und ABER auch ehrlich und offenen damit umgeht. Solange es für den zukünftigen Partner ok sein sollte, so sollte auch den Menschen ihr Glück nicht verwehrt sein) *:)

Antworten
Kvulrt


Zunächst einmal solltest Du auch mal schreiben, was "meinen Alters" sein soll.

Wenn ich die 93 an Deinem Nick als Geburtsjahr nehme, dann bist Du Anfang 20, dann kann aber "in Deinem Alter" auch Anfang 30 noch reingehören.

Und ich denke schon, dass es gerade im Alter zwischen Pupbertät und Anfang 30 eine große Entwicklung gibt, die sich u.a. auch dadurch auszeichnet, dass man sich und seine Bedürfnisse in Sachen Beziehung (und Sexualität) kennenlernt.

dass bei Personen in meinem Alter die eine stabile Richtung im Leben einschlagen wollen und die auch ernsthaft nach einem Partner suchen eine Anzahl von 2-3 die Norm ist.

Wie kommst Du darauf?

Welche Statistiken hast Du dafür herangezogen?

Oder ist es nur Dein "Gefühl", was Du für die Norm hälst, weil es auf Dich zutrifft?

die schmerzensgrenze bei mir mit 3-4 erreicht

Ich hatte erst 7 Männer ... Dann empfinde ich große Ekel und Übelkeit

Wie möchtest Du anhand der schlichten Zahl erkennen, ob die mit 3-4 nicht alles ONS waren, die angetrunken in der Disko "abgeschleppt" wurden?

Und die 7 nicht alles ernsthafte Beziehungsversuche, die aber aufgrund mangelnder Erfahrung und einer "ungünstigen" Partnerauswahl dann doch nicht die "Richtigen" waren?

Hier mal eine ganz objektive Liste von Gegenargumenten, auch wenn sie gegen Deine (gefühlsmäßige und damit nicht gerade objektive) Einstellung vielleicht nicht viel ausrichten können.

1. Ekel

Ich finde das ein extrem hartes Wort, was klingt, als wäre Sex etwas "schmutziges".

Die "Vorgänger" hätten "Spuren" hinterlassen ...

Wenn das tatsächlich unterbewußt bei Dir daher kommt, wieso dann die Grenze nicht bei 0 Sexkontakten?

Und was macht Dich so anders, dass Du, nur weil Du ein Beziehungsmensch bist, als weiterer Sexkontakt einer Partnerin, diese für die Nachfolger nicht "besudelst"?

4. Was ist mit Die selber, wenn Du Deine "Norm" überschreitest?

Wartest Du dann 5 - 10 Jahre bis zur nächsten Beziehung, damit Du wieder in die "Norm" passt und der Parternin das nicht antun musst, dass Du "ekelig" bist?

3. Wenn sich jemand in der Jugend ein wenig "ausprobiert" hat, dann weiß er was er möchte.

Wenn so jemand eine Beziehung eingeht, dann ist diese vermutlich stabiler und langanhaltender, als bei jemand, der noch wenig Erfahrung mit Beziehungen hat.

Sicher keine Garantie, aber vielleicht ein gute Chance.

4. Wenn jemand noch wenig oder keine Erfahrung hat, dann gibt es gerade auf dem sexuellen Gebiet noch viel zu entdecken.

Die Gefahr, dass man dann feststellt, dass es man dort "inkompatibel" ist und die Beziehung über kurz oder lang auch daran scheitert, ist meiner Meinung nach recht hoch.

5. Finde ich eine rein zahlenmäßige Bewertung dieser Art sehr oberflächlich, weil sie überhaupt nicht den Menschen berücksichtigt, um den es konkret geht.

Mich persönlich würde so eine Einstellung jedenfalls mehr abschrecken, als die Anzahl von sexuellen Kontakten.

NvordZi84


Generell habe ich natürlich nichts dagegen wenn es Menschen gibt die es als normalste der Welt betrachten 2-5 Sexualpartner im Jahr zu haben. Nur mit solchen Menschen könnte ich nur extrem schwer eine "glückliche" Beziehung führen. Da sowohl aus meiner Sicht das nicht nur ethisch falsch ist, nein es auch von wenig Selbstbeherrschung und Courage zeugt.

Wo hat es denn was mit wenig Selbstbeherrschung und Courage zu tun wenn ein Mensch mit Anfang / Mitte 20 mal ne Phase hatte in der er (oder sie) es auf ONS angelegt hat ? Gründe dafür kann es ja viele geben, vom berühmten "sich ausleben" über das Verarbeiten einer gescheiterten Beziehung bis hin zu "vielleicht liebt er/sie mich ja danach doch". Da kann es nunmal passieren das man innerhalb eines Jahres 8 oder 10 Bettgeschichten hatte. Wichtig ist doch nur das so eine Phase in dem Moment vorbei ist wo man sich entschließt, sich fest zu binden.

bRerkxel


Da kann ich mich Dir einfach nur anschliessen, Kurt :)^

":/ Für mich selbst muss ich gestehen, das ich darüber noch nie nachgedacht habe, wieviele etwaige Sexualkontakte jemand gehabt haben mag. Im Gegenteil würde ich davon ausgehen, das diejenige schon ihre Erfahrungen gemacht hat und ziemlich gut weis, was sie möchte und was nicht - aber gut, ich bin auch "schon" 37 :-)

Verzeih, wenn ich das so sage, Philosoph, doch würde ich mir an Deiner Stelle überlegen, ob Du diesem Kriterium bei der Partnerwahl wirklich so eine entscheidende Bedeutung zusteht, wie Du es jetzt formuliert hast. Denn meines erachtens nach, gibt es da deutlich wichtigere Dinge, die passen müssen, als eine (wie auch immer überhaupt gezählte) vorherige Anzahl von Sexualkontakten. :-)

lXe(ox70


Da sowohl aus meiner Sicht das nicht nur ethisch falsch ist, nein es auch von wenig Selbstbeherrschung und Courage zeugt.

Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass es zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen gibt und wenn jemand sagt, seine Schmerzgrenze liegt bei 3-4, ok., dann ist das eben so.

Aber warum haben bei diesem Thema viele dann immer auch den Wunsch, Menschen mit anderer Meinung abzuwerten? Zum Beispiel, in dem sie ihnen Selbstbeherrschung und Courage absprechen?

SEilbe3rmünz e8x5


Sexualpartner, wie viele sind zu verkraften - Ein Frage auf die keine Antworten geben kann.

Frauen die Sex zum "Beruf" oder zu Ihrer "Berufung" gemacht haben, sehen das anders als "Ottonormal" Frau.

Auch sonst halte ich nicht viel von solchen sehr allgeimen Zahlen, nach viel oder wenig.

G/r+af Konhverustation


Ich persönlich möchte nicht unbedingt mit einer Frau zusammen sein, welche bereits zweistellige Erfahrungen gemacht hat :-)

P1hil2osUophG_93


Hallo Kurt,, erst mal vorab danke für ihre doch etwas ausführlicheren Meinung, ich finde es schön, dass wir Menschen verschiedene Einstellungen haben, denn auch so macht es uns die Qual der Wahl auch einfacher, wer in unserem Beziehungs-Kreis mitmischt. Wie sie vermutet haben bin ich gute 22 Jahre jung und mit Leuten in meinem Alter, meinte ich plus minus paar Jährchen und keine Jahrzehnte.

Wie kommst Du darauf?

Welche Statistiken hast Du dafür herangezogen?

Oder ist es nur Dein "Gefühl", was Du für die Norm hälst, weil es auf Dich zutrifft?

Wie nach zu lesen ist, kann man deutlich die Worte "Ich & denke" am Absatz Anfang raus lesen. Das deutet auf eine auf nicht Fakten basierte Meinung an. Was ihre Fragen führ mich fraglich macht.

Wie möchtest Du anhand der schlichten Zahl erkennen, ob die mit 3-4 nicht alles ONS waren, die angetrunken in der Disko "abgeschleppt" wurden?

Und die 7 nicht alles ernsthafte Beziehungsversuche, die aber aufgrund mangelnder Erfahrung und einer "ungünstigen" Partnerauswahl dann doch nicht die "Richtigen" waren?

Da kann ich ihnen in dem Punkt zustimmen, ein Indikator ist es nicht zu 100%.

Dennoch ein eigener Toleranz Maßstab, der für den eigenen Seelenfrieden getroffen wurde.

Wir alle treffen unbewusst unsere angeblichen "eigene" Meinungen was meist von der Umwelt, Vorbilder, Soziale Umfeld und oder Erfahrung geprägt sind. Ich kann also nicht davon ausgehen das alle Frauen/Männer die eine gewisse Zahl erreicht haben, gleich so sind wie sie sind, das ist schlicht und einfach unwahrscheinlich.

Aber es ist ein (Wenn vllt auch eher kleiner) Hilfsmittel das aus zu sortieren was nach Wahrscheinlichkeit eher nicht für einen selber geeignet ist.

1. Ekel

Ich finde das ein extrem hartes Wort, was klingt, als wäre Sex etwas "schmutziges".

Die "Vorgänger" hätten "Spuren" hinterlassen ...

Wenn das tatsächlich unterbewußt bei Dir daher kommt, wieso dann die Grenze nicht bei 0 Sexkontakten?

Und was macht Dich so anders, dass Du, nur weil Du ein Beziehungsmensch bist, als weiterer Sexkontakt einer Partnerin, diese für die Nachfolger nicht "besudelst"?

4. Was ist mit Die selber, wenn Du Deine "Norm" überschreitest?

Wartest Du dann 5 - 10 Jahre bis zur nächsten Beziehung, damit Du wieder in die "Norm" passt und der Parternin das nicht antun musst, dass Du "ekelig" bist?

3. Wenn sich jemand in der Jugend ein wenig "ausprobiert" hat, dann weiß er was er möchte.

Wenn so jemand eine Beziehung eingeht, dann ist diese vermutlich stabiler und langanhaltender, als bei jemand, der noch wenig Erfahrung mit Beziehungen hat.

Sicher keine Garantie, aber vielleicht ein gute Chance.

4. Wenn jemand noch wenig oder keine Erfahrung hat, dann gibt es gerade auf dem sexuellen Gebiet noch viel zu entdecken.

Die Gefahr, dass man dann feststellt, dass es man dort "inkompatibel" ist und die Beziehung über kurz oder lang auch daran scheitert, ist meiner Meinung nach recht hoch.

5. Finde ich eine rein zahlenmäßige Bewertung dieser Art sehr oberflächlich, weil sie überhaupt nicht den Menschen berücksichtigt, um den es konkret geht.

zu 1:

Ob sex schmutzig ist oder nicht, ist gewiss nicht Fakt, da hat jeder seine eigene Meinung. Sie treffen, was meine Meinung angeht, da den Nagel auf dem Kopf. Doch setze ich die Grenze nicht bei 0, weil wir Menschen nicht Perfekt sind.

Da ich seit vielen Jahren glücklich in einer Beziehung bin und auch sonst meinen Instinkten vertrauen konnte, hatte ich nie das Unglück einer Frau für den "Nachfolger" zu "Besudeln". (Das Macht meine Meinung also nur rein Fiktional/hypothetisch)

zu 4: Wie ich schon formuliert habe, ist diese eigene "Norm" nicht statisch und kann sich auch mit dem alter verändern. Was ich mache, wenn die eigene Norm überschritten wurde? Nun das kann ich nicht beantworten, da ich es nicht vor habe und es auch eher unwahrscheinlich als wahrscheinlich in meinem Falle ist.

zu 3 (5): Man kann zu allem was Positives und aber auch negatives abgewinnen, es ist die Art der Sichtweise die es ausmacht.

zu 4(6): Ja da stimme ich ihnen zu, ich selbst aber hatte in dem Punkt wahrscheinlich mehr Glück als manch anderer.

und zu 5 (7): Ja ich verstehe was Sie meinen, Ich kam mit dieser Oberflächlichen Haltung, in dem Bereich, bis jetzt sehr bis ganz gut zurecht. Ich kann ihnen aber dennoch zustimmen, ihre Einstellung würde mich auch eher abschrecken, als die Anzahl von sexuellen Kontakten.

Dann noch zu Leo70

Sie haben völlig recht (In meiner Meinung), da ich nicht den Wunsch habe andere Meinungen ab zu werten werde ich in Zukunft solche "Art" von persönlicher Meinung versuchen weg zu lassen.

Am Ende sei noch gesagt das ich froh bin das es zu jedem Topf auch ein Deckel gibt *:)

Kfante]nmGechanixker


Bist du Einzelkind?

EbhemaligerH Nutzeur (x#438245)


Nach deinen Kriterien wäre ich bereits mitten in der Pubertät bei dir "durchgefallen", da habe ich nämlich schon mit mindestens einem halben Dutzend rumgemacht. Bei uns war das nämlich so und niemand hat sich daran gestört, ganz im Gegenteil, alle haben gerne mitgemacht, denn was gibt es besseres als Erfahrungen zu sammeln. Umso besser weiß man später Bescheid, wenn es um die richtige Partnerwahl geht.

Leider kann ich deinen Überlegungen schlicht gar nichts abgewinnen.

Wenn ich einen Partner finde, der vorher nur einen Sexpartner oder 10 oder hundert gehabt hätte, wenn ich ihn liebe, dann ist mir das wurscht!

Prhi1lo%soph_x93


@ vitamus

Ich finde ihre Sichtweise interessant, auch wenn ich mich dem nicht voll anschließen kann.

@ Kantenmechaniker

Scheint üblich zu sein sich zu duzen, na gut. Nein, ich habe Geschwister.

E5hemal@iger XNut0zer @(#438245)


Ich finde ihre Sichtweise interessant, auch wenn ich mich dem nicht voll anschließen kann.

Du solltest weiter neugierig bleiben. Das Leben kann sehr interessant sein. Und man darf sich aussuchen, was einem gefällt und was nicht. Also nicht immer, aber meistens :)^

r#azoEr80


Warum findet ihr es heut zu tagen Schlimm/ nicht schlimm eine zweistellige Zahl an Sexualpartner zu haben?

Also ich finde es überhaupt nicht schlimm eine zweistellige Zahl an (präzisierend sollte man viellecht sagen: vergangenen) Sexpartner zu haben. Wieso auch? Wenn jemand 50 hat, hat er 50, wenn jemand anderes nur 5 hat, auch gut. Soll jeder so leben wie er es möchte. Meine Freundin hat 16 hinter sich, na und? Bin ich eben Nummer 17... Und sie bei mir Nummer 32 ]:D

jeust_'l%ookxing?


Die Norm der Sexualpartner - welch wunderbare Zusammenstellung an Worten. Weil sie so rein gar nicht vergleichbar ist, da es um Wahrnehmung geht.

Denn theoretisch könnte eine Frau die jedes Wochenende in der Disko 4 Blowjobs verteilt immer noch sagen: "Aber Sex hatte ich doch nur mit meinem Ex und mit dir". o:)


Allgemein, um mich zu "ekeln" bräuchte es eine bedeutend höhere Zahl als 7 (auch wenn ich älter bin als du). Um wirklich die Augenbraue zu heben, da müsste diese Zahl wohl schon in den dreistelligen Bereich gehen, oder zumindest "an ihm kratzen". Ich habe die höhere Zahl, die meines Partners liegt bei knapp der Hälfte von mir... und das obwohl er 11 Jahre länger sexuell aktiv ist. Hat er damit ein Problem? Nein. Er meinte sogar als er meine hörte (ich hab sie nicht gezählt, nur nachvollzogen), er hätte mehr erwartet und obs einen Grund gäbe warum die Zahl so niedrig wäre. ]:D :=o

K[urxt


Wie nach zu lesen ist, kann man deutlich die Worte "Ich & denke" am Absatz Anfang raus lesen.

Naja ... deutlich ist relativ und sie sind auch so voneinander getrennt, dass es am Ende des Satzes dann nicht mehr so rüberkam.

In dem Fall aber eindeutig mein Versäumnis.

Doch setze ich die Grenze nicht bei 0, weil wir Menschen nicht Perfekt sind.

Das hat mit Perfektion wohl weniger zu tun, als mit Entwicklung, die gerade in jungen Jahren ein wenig mehr Tempo hat, als später.

Und auch mit Evolution, denn der Mensch ist an sich nicht monogam, höchstens seriell ... der Rest ist von der Gesellschaft "geprägt".

Was jetzt nicht wertend sein soll, man sollte sich eben nur der Tatsache bewußt sein, dass es eben nicht die einzige Lebensweise ist und andere auch ihre Berechtigungen haben (meine ist Polyamorie)

Genauso ist aber klar, dass Geschmack und auch Bedürfnisse durch diese Prägungen mit gebildet sind und wenn jemand sagt, er möchte Sex nur innerhalb einer stabilen Beziehung, dann ist da erst einmal nichts gegen zu sagen.

Trotzdem bleibt da dir Frage ... wenn nicht 0, weil der Mensch eben nicht perfekt ist, und auch nicht 1, 2, 3 oder 4 ... aber bei 5 ist zu viel.

Das ist für mich völlig unverständlich, weil an diesem "Sprung" nichts anders is, als an dem zwischen 2 und 3 ... er ist relativ gesehen sogar kleiner ... von 2 nach 3 sind es 50% mehr, von 4 auf 5 sind es nur noch 25% mehr.

Der einzig wirklich bemerkenswerte Sprung ist von 0 auf 1 , der ist aber ok?

Wenn das Argument "weil der Mensch nicht perfekt" ist, wirklich konsequent eingesetzt wird, dann ist die Anzahl egal ... weil der Mensch auch von 10 auf 11 oder 99 auf 100 immer noch nicht perfekt ist.

Und eigentlich ist es doch noch "schlimmer".

Wenn ein Paar auseinander geht, dann nicht nur weil der Einzelne nicht perfekt ist, sondern vielmehr, dass die beiden zusammen eben nicht perfekt sind.

Und die Chance, dass das wirklich passt, ist eben sehr gering, ergo die Möglichkeit einer Trennung (und damit einer Weiteren Nummer auf dem "Konto") hoch.

Da ich seit vielen Jahren glücklich in einer Beziehung bin

Ich verstehe in dem Zusammenhang den ganzen Thread nicht.

Wenn es nicht darum geht, andere zu "bekehren", und Du durchaus die Meinung anderer sogar nachvollziehen kannst.

Wieso dann diese ganze Diskussion?

Freu Dich doch, dass Du jemanden gefunden hast, der Deinen Ansprüchen genügt und dass offensichtlich alles (genug) passt, um sich eben nicht zu trennen.

hatte ich nie das Unglück

wahrscheinlich mehr Glück als manch anderer.

Warum also hier etwas dikutieren, was nach Deiner eigenen Wortwahl doch einiges mit "Glück" zu tun hat, ob diese Zahl etwas höher oder etwas niedriger ausfällt.

Auch bei Menschen, die genau wie Du Beziehungsmenschen sind und eigendlich schon mit dem Partner den Rest des Lebens verbringen wollten.

Vielleicht haben die Menschen dann wenigstens das Glück (irgendwann) auf jemanden zu treffen, wo es passt, und wo es egal ist, wie oft sie vorher schon Pech im Leben hatten.

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