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bewertet ihr Sex in Beziehung höher als Gefühle?

rlazoDr80


es gibt definitiv Dinge, die ich nicht erst ausprobieren muss, um zu wissen, dass ich absolut nichts mit ihnen anfangen kann.

Das mag sein, aber ich spreche nicht nur von extremen Dingen. Es gibt auch Dinge, die - wie kleineFloh2007 schon sagte - man halt mal ausprobieren kann und dann selbst überrascht sein kann, dass sie einem gefallen.

Ich wäre bereit sehr große Abstriche beim Thema Sex zu machen, da ich einfach nicht in der entsprechenden Liga spiele, um groß Ansprüche geltend zu machen.

Was meinst du denn damit?

HAaus\WindTmühxle


Was meinst du denn damit?

Ich besitze einfach nicht den Antrieb Frauen anzusprechen und Interesse zu bekunden. Es wäre zwar toll Erfolg bei den Frauen zu haben, aber ich möchte nichts dafür groß tun müssen. Also lass ich es lieber bleiben und beschwere mich auch nicht. Solltet ihr von mir diesbezüglich mal Geheule hören, dann könnt ihr mich gerne an meine Worte hier erinnern. Ich versuche dann sofort ruhig zu sein^^

Da mich selbst aber auch keine Frau anspricht, so ergeben sich auch keine Möglichkeiten.

r#azxorx80


@ HausWindmühle

Du beschwerst dich nicht, sagst aber auch dass es toll wäre Erfolg bei Frauen zu haben. Nun, ich möchte dir da nicht drein reden, muss jeder selbst wissen. Aber es wäre vielleicht mehr möglich als du denkst...

Und um auf mein Thema zurück zu kommen: Auch DU darfst Ansprüche haben. Sowie auch eine mögliche Partnerin von dir. Schliesslich müssen sich beide wohl fühlen in einer Beziehung. Dass nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen mit rosa Wölkchen ist, ist logisch. Und auch dass man bereit ist, bis zu einem bestimmten Grad Kompromisse eingehen zu können. Aber wenn ein paar grundsätzliche Dinge nicht stimmen, und man in gewissen Bereichen der Beziehung wirklich unglücklich ist, sollte man es bleiben lassen.

S&chwarZzwe-ißgrxau


Das mag sein, aber ich spreche nicht nur von extremen Dingen. Es gibt auch Dinge, die - wie kleineFloh2007 schon sagte - man halt mal ausprobieren kann und dann selbst überrascht sein kann, dass sie einem gefallen.

Die mag es geben, aber "extrem" ist halt für jeden etwas anderes und du schriebst, es geht darum, "generell" etwas auszuprobieren und nicht "kategorisch" abzulehnen. Ich hingegen finde das legitim und hätte absolut keine Lust auf Diskussionen darüber, dass ich xyz erst ausprobieren soll, bevor ich es ablehne. Ich weiß, was ich will und was mir gefällt und was ganz sicher nicht.

r^azorx80


Die mag es geben, aber "extrem" ist halt für jeden etwas anderes und du schriebst, es geht darum, "generell" etwas auszuprobieren und nicht "kategorisch" abzulehnen.

Ok das stimmt grundsätzlich, jede/r hat da seine individuellen Grenzen. welche auch zurecht eingehalten werden dürfen. Aber denkst du nicht trotzdem, es könnte dir plötzlich auch mal passieren, dass dir etwas gefallen könnte, was du nie für möglich gehalten hättest?

Ich hingegen finde das legitim und hätte absolut keine Lust auf Diskussionen darüber, dass ich xyz erst ausprobieren soll, bevor ich es ablehne. Ich weiß, was ich will und was mir gefällt und was ganz sicher nicht.

Nur sollte man (jetzt spreche ich über meine Erfahrungen mit gewissen Exfreundinnen), wenn man dies schon genau so weiss, von Anfang an drüber sprechen und die Grenzen mittleilen. Auch wenn dies ätzend ist und in einer Kennenlernphase die Spannung ganz schön rausnehmen kann. Andererseits kann es auch ganz schön ernüchternd sein, sich ganz doll in jemanden zu verlieben, und sich aber nach ein paar Monaten (wenn man die rosa Brille ablegt) eingestehen muss, dass man sexuell nicht auf gleicher Wellenlänge ist. Und dies aufgrund der verschiedenen Vorlieben auch nie der Fall sein wird. Oder wie denkst du darüber?

Sjchwaryzweißygrau


Aber denkst du nicht trotzdem, es könnte dir plötzlich auch mal passieren, dass dir etwas gefallen könnte, was du nie für möglich gehalten hättest?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich lehne wenige Dinge ab und kenne so gut wie kein Tabu, aber ein paar wenige Dinge schließe ich kategorisch aus und bin mir absolut sicher, dass ich an ihnen nie Gefallen finden würde.

Nur sollte man (jetzt spreche ich über meine Erfahrungen mit gewissen Exfreundinnen), wenn man dies schon genau so weiss, von Anfang an drüber sprechen und die Grenzen mittleilen.

Wenn man gefragt wird, auf jeden Fall. Aber einfach mal so ins Blaue hinein irgendwelche Grenzen zu formulieren, finde ich schwierig. Da würde ich eher sagen, andersherum wird ein Schuh draus: Derjenige, dem bestimmte Dinge enorm wichtig sind, sollte der Einfachheit halber am besten nachfragen, ob der andere etwas damit anfangen kann oder nicht. So handhabe ich das jedenfalls.

Andererseits kann es auch ganz schön ernüchternd sein, sich ganz doll in jemanden zu verlieben, und sich aber nach ein paar Monaten (wenn man die rosa Brille ablegt) eingestehen muss, dass man sexuell nicht auf gleicher Wellenlänge ist. Und dies aufgrund der verschiedenen Vorlieben auch nie der Fall sein wird. Oder wie denkst du darüber?

Ich verstehe das, wobei ich mir nicht so recht vorstellen kann, mich überhaupt "ganz doll in jemanden zu verlieben", wenn es sexuell nicht passt. Ich entwickle jedenfalls erst nach und nach Gefühle und Sex gehört für mich zum Kennenlernen dazu. Ich habe eigentlich immer recht schnell gemerkt, ob es sexuell passte oder nicht.

r,az>or[80


Ich lehne wenige Dinge ab und kenne so gut wie kein Tabu

Eine Frau nach meinem Geschmack ;-D

Ja gut wenn du so gut wie kein Tabu kennst, dann bleibt auch nicht mehr viel übrig. Aber es gibt genug Frauen die nur 10 Prozent von allem möglichen machen und 90 Prozent ablehnen. Und vielleicht würden sie immerhin weitere 20-30 Prozent mögen, wenn sie es nur mal ausprobieren würden.

Derjenige, dem bestimmte Dinge enorm wichtig sind, sollte der Einfachheit halber am besten nachfragen, ob der andere etwas damit anfangen kann oder nicht. So handhabe ich das jedenfalls.

Ja das stimmt eigentlich. Ich handhabe das inzwischen auch so. In der Vergangenheit offenbar zu wenig. Aber man wird auch älter und lernt dazu :)z

Ich verstehe das, wobei ich mir nicht so recht vorstellen kann, mich überhaupt "ganz doll in jemanden zu verlieben", wenn es sexuell nicht passt. Ich entwickle jedenfalls erst nach und nach Gefühle und Sex gehört für mich zum Kennenlernen dazu. Ich habe eigentlich immer recht schnell gemerkt, ob es sexuell passte oder nicht.

Mit dieser Antwort habe ich gerechnet. Bin deiner Meinung, grundsätzlich. Aber sagen wir es mal so: Erstens packe ich nicht immer gleich das volle Programm aus (für die Dinge die ich bevorzuge, setze ich voraus, dass mir die Frau vetraut - und das ist nach ein paar Beziehungswochen noch nicht gegeben), und zweitens habe ich es in der Vergangenheit eben oft nicht wahrhaben wollen, dass es sexuell ja gar nicht stimmt, oder ich dachte das kommt dann sicher noch. Wie gesagt, ich bin inzwischen realistischer geworden.

K5ante'nbmecha~nikexr


Aber es gibt genug Frauen die nur 10 Prozent von allem möglichen machen und 90 Prozent ablehnen.

Ein guter Liebhaber weckt Begierden, von denen Frauen immer geträumt haben. Es liegt nicht an ihnen, sondern daran, wie man sie verführt, Vertrauen gewinnt, und sie Leidenschaft und ein klein wenig Dominanz spüren lässt. Fesseln, im doppelten Sinn.

r6azxor8x0


Ein guter Liebhaber weckt Begierden, von denen Frauen immer geträumt haben. Es liegt nicht an ihnen, sondern daran, wie man sie verführt, Vertrauen gewinnt, und sie Leidenschaft und ein klein wenig Dominanz spüren lässt. Fesseln, im doppelten Sinn.

Alter, willst du sagen ich sei kein guter Liebhaber..? Es gibt nun mal Frauen, bei denen sich nichts oder nur wenig "wecken" lässt, die sich vom Mann nun mal sexuell nicht "führen" lassen und die auf ihren Prinzipien beinahe verharren (wenn du es nicht glaubst: ich gebe dir gerne zwei meiner Exfreundinnen, und dann viel Spass beim probieren...). Und wenn du aufmerksam gelesen hättest, würdest du wissen, dass ich die Frauen nicht nur "ein kleines bisschen" Dominanz spüren lasse... Aber für das muss eine Frau - mindestens im Ansatz - empfänglich sein. Sonst hilft es nichts, selbst wenn man versucht, es langsam zu steigern.

S9chwaarz6P66


Wie viele Abstriche beim Sex seid ihr bereit zu machen, wenn der Rest in der Beziehung stimmt?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen, mit denen der Sex Hammer ist, ziemlich beziehungsunfähig sind, teilweise sogar kleinere oder größere psychische Störungen haben, während Frauen, mit denen eine Beziehung auf zwischenmenschlicher und Gefühlsebene funktioniert, von der sexuellen Bandbreite her meist recht eingeschränkt sind.

Ausser in Jugendjahren gibt es beides leider nicht mehr in Kombination.

Ich ziehe eine gut laufende zwischenmenschliche, gefühlsbasierte Beziehung vor und mache in Grenzen Abstriche beim Sex. Was jedoch garnicht geht, sind komplett lustlose Frauen, begehrt möchte man sich als Mann schon fühlen.

Also eigentlich kann man es nur so handhaben, wie hier im Forum auch oft genug beschrieben wird, eine feste Liebesbeziehung führen und eine Affäre nebenbei haben, wofür ich jedoch (leider) nicht der Typ bin, also für Fremdgehen/Affäre.

rRazdoXr8x0


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen, mit denen der Sex Hammer ist, ziemlich beziehungsunfähig sind, teilweise sogar kleinere oder größere psychische Störungen haben, während Frauen, mit denen eine Beziehung auf zwischenmenschlicher und Gefühlsebene funktioniert, von der sexuellen Bandbreite her meist recht eingeschränkt sind.

Diese Erfahrung kann ich teilen, habe ich in der Vergangenheit auch meistens so erlebt! Warum das wohl so ist? ":/ Ich kann nur hoffen, dass mir meine jetzige Partnerin erhalten bleibt - wohl eine der eher seltenen Ausnahmen.

-,vi1etn&amesixn-


Lieber TE,

aus dir spricht die Reife, du hast an Erfahrungen gewonnen mit der Zeit, durch verschiedene Partnerinnen und weisst nun was du willst und was nicht. Das ist doch OK so. Dafür gibt es keine Allgemeingültige Aussage, da jeder Sex anders bewertet und der Stellenwert letztendlich auch von der Erfahrung abhängig ist. Jemand der wenig Erfahrungen hat und sich weder ausgetobt hat, noch sexuell dies oder jenes getestet hat bzw. weiss was er genau mag, wird sich eher mit jemanden binden, wo der Sex vielleicht nicht das A und O ist. Oder diese Leute sind einfach zufrieden, sind vielfach kompatibel und ihnen reicht, was geboten wird. Da gibt es eine grosse Bandbreit.

Ich selbst war z.b. über 10 Jahre mit meinem ersten Partner zusammen. Der Sex war toll. Dann habe ich einen anderen Mann kennengelernt, der sexuell anders drauf war (nichts ungewöhnliches) und mir Dinge zeigte, die ich nicht kannte..heute sage ich also, es gibt Dinge, die ich unbedingt in mein Sexleben integriert haben möchte. Wenn ich einen Mann kennenlerne und er mag das nicht, was von mir gewünscht wird, dann denke ich, hat es keinen Sinn. Das Ding ist nämlich-man würde ja an die Ex Partner zurückdenken und somit immer gewisse Spielarten des Sex vermissen, dass wären so meine Gedanken §der letzte hat es doch gut gemacht", dieser hier ist nicht bereit, mag es nicht usw. also wäre es schon mal ein NoGo, ja definitiv. Darum finde ich es wichtig, dass wenn man sich kennenlernt, darüber auch redet, dass sollte man nicht zu lange rauszögern. Daran finde ich nichts verwerflich, für ein aktives, schönes Zusammenleben+Sexleben, sind Gemeinsamkeiten unerlässlich.

D'ife SeLhe rin


für mich ist beziehung auf gleichberechtigten säulen aufgebaut - wenn eine nicht stabil ist, wackelt die ganze beziehung. und sex ist für mich eine der tragenden säulen.

auch ich bin für fast jeden blödsinn in sachen sex zu haben, würde jetzt aber auf eine "wickel mich in klarsichtfolie und reibe mich mit kacke ein fantasie" dann doch sagen "sorry, ist nicht meins" ;-)

was ich viel interessanter finde, ist die leidenschaft im alltag zu erhalten. die ersten jahre der beziehung haben wir uns teilweise die ganze nacht wild durch die wohnung gevögelt und unser kopfkino ausgetobt. wenn man aber den alltag länger miteinander teilt, den anderen in fast allen möglichen und unmöglichen situationen kennt, sich manchmal gegenseitig an die wand klatschen will - dann wird es erst spannend, die erotik aufrecht zu halten!

und auch, wenn wir beide wissen, wie wichtig das ist, diese erotik zu hegen und zu pflegen, müssen wir ab und zu mal sexuelle abstriche machen. die empfinde ich aber nicht als so wahnsinnig schlimm, weil wir immer wieder den punkt finden, an dem wir uns dann wieder neu entdecken.

ruaz!or80


@ -vietnamesin-

@ Die Seherin

vielen Dank für eure spannenden Beiträge :-)

E[hemalBiger NuUtzer (#z4382x45)


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen, mit denen der Sex Hammer ist, ziemlich beziehungsunfähig sind, teilweise sogar kleinere oder größere psychische Störungen haben, während Frauen, mit denen eine Beziehung auf zwischenmenschlicher und Gefühlsebene funktioniert, von der sexuellen Bandbreite her meist recht eingeschränkt sind.

Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht, aber verallgemeinern würde ich es trotzdem nicht. Und es gibt Frauen UND Männer die so sind. Sex ist eben etwas sehr Individuelles und Menschen sind nun mal verschieden.

Und Die Seherin hat einen sehr wichtigen Aspekt genannt: LEIDENSCHAFT !

Für mich das Salz in der Suppe beim Sex.

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