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bewertet ihr Sex in Beziehung höher als Gefühle?

r5azocr80


@ comran zum zweiten

übrigens gebe ich die Schuld ja auch nicht den Frauen, dass ich sexuell nicht zufrieden war. Niemand hat Schuld. Sondern es hat einfach nicht gepasst. Und was nicht passt, kann man nicht immer passend machen. Ausser eben man verbiegt sich, was nicht zu meinem Natural gehört. Und ich verlange auch nicht von den Frauen dass sie sich verbiegen. Denn so wird man nicht glücklich. Man kann immer Kompromisse eingehen, aber nur bis zu einem bestimmten Grad.

Ich bin übrigens auch nicht einer, der nach für mich "schlechten" Sex sagt, die Frau war schlecht im Bett. Sondern ich sage mir selbst: "es hat einfach nicht gepasst"

(spätestens jetzt solltest du mich nicht mehr jünger schätzen... ;-) )

g[aluvloi9se


razor, jetzt reg' dich mal nicht so auf, sonst wirkst du noch jünger. ;-D Die Herren wollten dir nur mitteilen, dass ein bisschen mehr Erfahrung und Gelassenheit zielführend sind. Und dass Dinge, die man in einer Lebenszeit noch als ultimativ betrachtet, in der nächsten Phase abgelöst werden können von ganz anderen Vorlieben. Mehr nicht. Und so eine Frage hier

Was wäre dann ein 18jähriger? Noch ein Baby?

macht sich da auch nicht so gut...sexuell gesehen ist ein 18jähriger natürlich noch ein Baby.

Zu deiner Ausgangsfrage: ich bleibe in keiner Beziehung, wo es sexuell nicht passt.

Mir ist Sex wichtig, sehr. Ist aber im Grunde völlig egal, welche Vorlieben da jetzt gerade eine Rolle spielen, es geht um den Gleichklang: ein Paar, was nur seltenen, kuschligen tantraesken Sex hat, kann genauso glücklich und gut miteinander sein, wie die täglich sich austobende Hardcore-Beziehung. Man muss sich halt nur finden.

r>azoDr8x0


razor, jetzt reg' dich mal nicht so auf, sonst wirkst du noch jünger. ;-D

Sich aufregen hat wohl eher was mit dem Charakter zu tun als mit dem Alter.

Ich könnte jetzt auch sagen: sich belustigen wenn andere sich aufregen, wirkt auf mich jung... :)z

Und dass Dinge, die man in einer Lebenszeit noch als ultimativ betrachtet, in der nächsten Phase abgelöst werden können von ganz anderen Vorlieben.

Also wenn mir das in meinem Alter nicht schon längst selber aufgefallen wäre, dann müsste ich mich wohl ernsthaft auf meinen Geisteszustand überprüfen lassen ... Ist ja in anderen Lebensbereichen auch so. Mit 35 sind einem auch schon andere Dinge wichtig als mit 18. Also gehe ich logischerweise davon aus, dass es mit 50 nochmals anders sein wird.

Aber wie ich bereits sagte, man kann sich gedanklich zwar mit einen nächsten Lebensabschnitt auseinandersetzen (was ich auch tue), aber muss ich mir jetzt deswegen sagen: Dinge, die ich jetzt als ultimativ betrachte, sollte ich nicht so ernst nehmen, denn in 10-20 Jahren sind sie mir eh nicht mehr so wichtig? Wohl kaum oder? Ich lebe jetzt so wie es JETZT für mich stimmt. Und in 10-20 Jahren so wie es DANN für mich stimmt.

Mehr nicht.

Der Auslöser war, dass mir ungefragt eine Anleitung gegeben wurde, wie man ein guter Liebhaber sei. Oder anders, wenn ich mich so und so verhalten hätte, wäre ich sexuell nicht unglücklich gewesen. Was völlig unnötig war, da ich mich längst nicht mehr über gescheiterte Beziehungen beklage, die gegebenen Tipps dazu erstens eh zu spät kommen und zweitens vielleicht gar nicht den dazumaligen "Problemen" gerecht worden wären.

Ist aber im Grunde völlig egal, welche Vorlieben da jetzt gerade eine Rolle spielen, es geht um den Gleichklang:

Habe ich je was anderes behauptet? Meine Vorlieben waren da nur als Beispiel aufgeführt.

c1riecOharDlie


Ich habe das mal probiert...also die Gefühle für den Typen waren weg, ich meine, ich fand ihn noch toll und alles, waren schon ein paar Jahre zusammen gewesen.... er war vertraut und schon "mein" Freund.

Aber die sexuelle Anziehungskraft war weg und zwar in dem Augenblick, in dem ich meinen dann späteren Ehemann kennen gelernt habe, auf den ich körperlich richtig scharf war ]:D

das eine Mal dann noch mit dem bald-Ex war wie ...

naja, richtig merkwürdig. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass wenn mich ein Mann richtig sexuell anzieht und dann klappt nicht alles so, ich das eher hinnehmen würde (weil hauptsache, mit IHM in die Kiste) als bei einem Mann, auf den ich mich zwar einlasse und den ich als Freund toll finde, der mich sexuell aber nicht so anzieht. Das wäre dann zuviel der Freundschaft.... vor allem langfristig. Ich glaube, mein Mann könnte sich nun anstellen wie der letzte Mensch, ich fände es trotzdem toll mit ihm.

ctriechaxrlie


Außerdem kann man ja auch reden...wennn man ein Jahr oder so nur die Lieblingsstellung eines der beiden Partner durch zieht, kann man ja mal einen Wechsel vorschlagen... ;-D

L%ovHxus


Habe ich je was anderes behauptet?

razor, das war keine erneute Belehrung, sondern stand im Zusammenhang mit der Rückkehr zum Thema ;-) .

Und da habe ich auch eine Frage, gerade auch, weil von Erfahrung die Rede war: Ich habe keine Erfahrung mit schlechtem Sex. Ich kenne verunglückten Sex. Ich kenne Sex, wo der Kopf nicht so frei zu kriegen war, wie er sollte. Aber ich kenne überhaupt nicht den Gegensatz zwischen Sex und Gefühlen, der einen vor eine Entscheidung stellen würde. Ich habe nur die eine Frau, bei der beides stimmt. Wie darf ich mir das vorstellen mit dem "schlechten Sex"? Liebt man da einen Menschen mit allen Gefühlen, sexueller Anziehung und was so dazu gehört, dass man eine Beziehung möchte, und dann stellt man im Bett fest: "Ach herrje, ich glaube, wir passen sexuell gar nicht zusammen."?

Ich lebe jetzt so wie es JETZT für mich stimmt. Und in 10-20 Jahren so wie es DANN für mich stimmt.

Ich habe damals so gelebt, wie es für uns stimmte, lebe jetzt, wie es für uns stimmt und werde auch dann so leben, wie es für uns stimmen wird. Trotzdem gibt es natürlich immer wechselnde Themen mit Spannungen, an denen wir uns reiben und wachsen. Der Unterschied ist, dass bei mir ein "uns" steht, wo bei Dir, razor, ein "mich" steht. Aber egal, wie tief ich in mich hinein höre, wenn ich von uns statt von mir schreibe, ist damit kein Verbiegen verbunden. Im Gegenteil. Die größten Verbiegeanforderungen spüre ich aus der Arbeitswelt. Vielleicht auch noch ein paar Überbleibsel aus der Kindheit mit steckengebliebenen Elternanforderungen. Aber die Entwicklung in der Beziehung ist ein gemeinsamer Weg, keine Serie von Kompromissen. Wenn ich das Zitat lese, fühlt es sich an, als wäre es ein großer Zufall, wenn in 20 Jahren es noch für beide stimmt. Also muss man sich periodisch auf die Suche nach dann passenden Partnern machen. Gibt ja auch einen Begriff dafür: Lebensabschnittspartner. Ich finde das sehr strange.

c[rieechayrlixe


Also ich kenne schelchten Sex, ohne in's Detail zu gehen. Schlecht, weil man seine Wünsche wiederholt kommunziert, diese aber nicht berücksichtigt werden oder nur einmal. Schlecht, weil man Schmerzen hat, der andere es aber nicht bemerkt. Schlecht, weil der andere nicht richtig angefasst werden willl, sondern nur den Akt selbt will. Schlecht, weil wenn man ihn anfasst (auch "ihn"), man anscheinend alles falsch macht. Das ist in der Summe "schlecht", weil weder emotionale noch körperliche und am Ende auch geistige Anregungen statt finden - und wenn, dann nur im einschränkenden Sinne.

SqchwarRzw$eißg9rau


@ criecharlie

Das klingt dann aber nach keiner Konstellation, bei der man sich zwischen "Sex" und "Gefühl" entscheiden müsste, sondern nach einer Beziehung, in der es grundsätzlich an Gefühl (füreinander) fehlt. Ohne entsprechendes Gefühl oder Gefühle gibt es sicherlich schlechten Sex. Aber schlechten Sex mit jemandem, bei dem emotional alles passt? Kann ich mir eigentlich nur schwer vorstellen.

cdriexcJharxlie


...hmh... ich glaube, so im Nachhinein, dass wir das Thema einfach nicht ernst genug genommen hatten, war für uns beide das erste Mal bzw. der erste Partner.... ich wußte nicht so recht, was ich ihm "zumuten" kann, z.B. waren mir die Hände immer zu grob, also habe ich vorgeschlagen, er soll doch einfach was anderes nehmen für die intimeren Stellen...

daraufhin gab es nur ein Jaulen, das würde weh tun.... nur mal so als Beispiel.

Was will man da dann sagen? ??? Hatte ich dann kein Gefühl für ihn oder er keines für mich?

Oder:

am Schluss war es nur noch eine Stellung, weil er ja am liebsten keinen richtigen Kontakt in dem Sinne wollte, also am liebsten frei bewegen, nach seinem Gefühl, damit auch ja alles passt bzw. seiner geheiligten Mitte nichts passiert... oder so ähnlich... nur war das eine Stellung, die für mich so gar nicht passte... ich habe es aber gemacht, damit er schnell zum Ziel kommt (und ich damit auch: zu seinem Ende). Das gab dann den einen oder anderen Schmerzlaut, was er aber verwechselt hat (Depp!)...

also wußte ich, dass wenn ich mienem Schmerz Ausdruck verleihe, er schneller fertig wird... war er dann gefühllos, weil er Schmerzen bereitet hat, aber es nicht bemerkt hat? Oder war ich gefühllos, weil ich das dann habe so einschleifen lassen?

Muß man aber dazu sagen, dass sämtliche verbale Kommunikation zu dem Thema absolut fruchtlos war und immer gescheitert ist, weil er dann meinte: ABER das tut weh.

Zum Verständnis: wir sprechen hier vom normalen Blümchensex zartester Art, mittlerweile habe ich ja den Vergleich ]:D

riazo)r80


Habe ich je was anderes behauptet?

razor, das war keine erneute Belehrung, sondern stand im Zusammenhang mit der Rückkehr zum Thema ;-) .

Ist mir schon klar. Ich habe lediglich gesagt, dass ich nie behauptet habe, es spiele eine Rolle, WELCHE Vorlieben GENAU nicht befriedigt werden. Meine Vorlieben waren nur als Beispiel zur Veranschaulichung des Ganzen gedacht.

Es ist verdammt mühsam, sich immer zu erklären, wenn sich Person A äussert, man Antwort an Person A gibt, Person B sich äussert zu Antwort an Person A, man Person B Antwort gibt, Person C sich äussert zu Antwort an Person B etc.

Aber egal, wie tief ich in mich hinein höre, wenn ich von uns statt von mir schreibe, ist damit kein Verbiegen verbunden.

als wäre es ein großer Zufall, wenn in 20 Jahren es noch für beide stimmt.

Dann hast du ein grosses Glück, was nicht jeder findet.

Wie darf ich mir das vorstellen mit dem "schlechten Sex"? Liebt man da einen Menschen mit allen Gefühlen, sexueller Anziehung und was so dazu gehört, dass man eine Beziehung möchte, und dann stellt man im Bett fest: "Ach herrje, ich glaube, wir passen sexuell gar nicht zusammen."?

Ja das kann man so sagen. Wobei ich leider nicht immer von Anfang an festgestellt habe, dass es im Bett nicht passt bzw. weil ich es nicht wahrhaben wollte oder gedacht habe, das kommt dann schon noch. Habe ich übrigens auch schon erklärt.

LLovRHuxs


criecharlie

Schlecht, weil man seine Wünsche wiederholt kommunziert, diese aber nicht berücksichtigt werden oder nur einmal.

Ok, verstehe. In diesem Fall wäre nicht der Sex schlecht, sondern schlecht ist, dass man nicht den Sex bekommt, den man gerne hätte.

Ansonsten, kann man sich tatsächlich fragen, ob Stümpern ohne Interesse und Lernbereitschaft nicht tatsächlich ein Gefühlsproblem und kein Sexproblem ist. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass der von Dir beschriebene Mann auf eine Frau treffen könnte, bei der sein (unverändertes) Verhalten plötzlich "passt". Was ich mir dagegen schon vorstellen kann, ist, dass sich bei einer anderen Frau sein ganzes Verhalten ändert, weil ganz andere Gefühle ihn für Einfühlung öffnen.

LQovH#us


razor

Dann hast du ein grosses Glück, was nicht jeder findet.

Das ist wohl wahr x:) . Aber nach bald 35 Jahren ist es nicht nur Glück. Anfangs mag Passung Glücksache sein. Obwohl ich auch da meine, dass ein Ohr für die inneren Stimmen, die ja eng mit Gefühlen verbunden sind, einen vor "Pech" bewahren können. Ich kenne aber auch Menschen, die regelmäßig auf die gleiche Sorte von "Pech" hereinfallen. Also habe ich nicht nur Glück mit meiner Frau, sondern auch mit mir selbst, dass ich es mir nicht verbockt habe 8-) .

Habe ich übrigens auch schon erklärt.

Die Frage ging ja auch nicht nur an dich, sondern an alle Personen B, C, etc., die du mit dem "ihr" in deiner Ausgangsfrage angesprochen hast. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass die Frage ernst gemeint war und keine Tarnung für einen Ich-erkläre-euch-die-Welt-Faden ist :-X .

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