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Freundin hat keine Lust auf Sex, fühlt sich nie erregt

CZanQYou;HelpxUs hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

wir haben folgendes Problem.

Meine Lebensgefährtin (24 Jahre alt) und meine Person (28 Jahre) sind nunmehr über 4 Jahre ein Paar und (fast) glücklich miteinander. Wäre nicht das Thema mit dem "Sex".

Meine Frau sagte mir schon immer, das Sie keine Lust auf Sex hat und das es schon immer so war, sie ekelt sich teilweise davor bei dem Gedanken Sex zu haben. Manchmal, so sagt Sie, ist sie richtig "eingefroren" kriegt Panikattacken und Herzrasen wenn ich versuche Ihr sexuell näher zukommen, außerdem würde Sie nie im hellen Sex haben. Wir haben sehr wenig Sex, die letzten 7 Monate kein einziges mal ich bin aber sehr zurückhalten bedränge Sie nicht aber natürlich fehlt einem Mann das gewisse etwas. In den 4 Jahren hatten wir vielleicht 9-13 mal Sex und Sie ist sehr schnell raus, nur wenn man schon kurz mal spricht ist sie abgetörnt sodass der Sex relativ schnell vorbei ist was aber nicht der Hauptgrund ist, scheinbar ist es "Kopfsache" weil feucht wird sie und kommen tut sie durch lecken auch. Sie sagt halt, das einzige was für Sie noch "OK" ist (Ok heißt aber nicht "brauch ich unbedingt") ist der Oralverkehr.

Sie sagte auch, das sie schon immer kein Drang spürte Sex zu haben, "Geil" zu sein und Selbstbefriedigung hat sie auch nie gemacht und findest sie ekelig. Dadurch leidet unsere Beziehung natürlich schon, obwohl ich - wie gesagt - Sie nie unter Druck setze sondern immer versuche eine Lösung zu finden, das Problem ist: Sie kann sich selbst das Verhalten nicht erklären, sie sagt einfach das Sie eine Blockade hat und Panik kriegt wenn wir Sex haben "wollen", auch ist sie generell eher der nicht so "Schmusertyp".

Wir haben uns jetzt die Frage gestellt, was wir machen können? Sollten wir lieber zum Frauenarzt, Psychotherapeut oder - was meine Idee war - zur Sexualhypnose, da Sex ja bekanntlich im Kopf beginnt.

Hat jemand eine Idee, wie wir hier weiter vorgehen könnten bzw. sollten?

Antworten
d3eFOid"eMxo


Vielleicht ist es ja dies:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Asexualit%C3%A4t]]

M.r. Fiorweskxin


Wenn kein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit vorliegt, würde ich auch auf Asexualität tippen.

bPirgixtp


Nimmt sie die Pille? Diese kann die Libido enorm unterdrücken.

C{anYoxuHel<pUs


Sie nimmt die Pille, sagt aber das es schon immer so gewesen ist.

Hatte mal etwas Spielzeug bestellt weil ich dachte damit würde es sie reizen, sie hat es auch mal kurz ausprobiert also denke ich Asexualität ist nicht der Fall - wenn Sie betrunken ist, dann kann es schon "mal" vorkommen das Sie Sex von sich aus will und bei Asexualität kann ich mir auch nicht vorstellen, das die Frau feucht wird und zum Orgasmus kommt - das würde sich doch widersprechen. Sie sagt ja selbst oder auch bei Ihrem "Ex" das Sie auch blasen würde, ist zwar nicht ihrs würde Sie aber machen und da "zittert" sie nicht oder so, daher würde ich Asexualität eher ausschließen.

Also wie sollten wir vorgehen?

Frauenarzt?

Psychotherapeut?

Hypnose?

Eine Verwaltigung liegt nicht vor, als Kind hat Sie wohl mal gehört (ich auch mal mit 27 als ich bei Ihr geschlafen habe) wie der Freund der Mutter Ihre Mutter gevögelt hat und dementsprechend hat man auch die "Eier" klatschen gehört - aber wie gesagt, das sind halt nur Sachen über die wir gesprochen haben ob es daran liegt wissen wir ja nicht.

Sie findet es ja derweil auch komisch das es so ist, weil die ja auch viele Freundinnen hat die absolut offen sind. Manchmal denk ich eher es liegt am mangelnden Selbstbewusstsein und sie sollte einfach mal masturbieren und ihren Körper selbst entdecken, aber das findet sie ekelig bzw.billig/bitchig.

bzirgKitxp


Möglich wäre schon dass die Pille zusätzlich mitspielt; das kann auch ab der ersten Einnahme sein. Hatte sie mal Sex wo sie noch keine Pille genommen hat?

Hier im Forum findest zu diesem Thema sehr viel...

Zum Frauenarzt ist so ne Sache... wenn sie einen guten hat wär's ein Versuch wert.

Therapeut ist die Frage ob sie auch drüber reden will? Es bringt euch nichts wenn sie da nicht offen ist.

C&anNYouHexlpUs


Pille denk ich weniger da sie die diese mal 4 Monate abgesetzt hatte, und wegen der Therapie sie sagt ja es stimmt irgendwas nicht mit ihr aber sie sagt sie würde für unsere Beziehung zu Liebe eine Therapie machen wollen, hässlich ist sie auch nicht das sag ich auch immer, normal dünne Figur

W9o]rladPi\rxat


Ich tippe drauf dass es was mit der Mutter zu tun hat. Ich denke ein Mensch entwickelt sich nicht von diesem Stadium der Erotik (Ekel) hin zu jemand der den Sex genießt. Jeder Mensch genießt erstmal Sex, wenn aber in der Kindheit Sex negativ belastet wurde (das können auch die Geräusche gewesen sein, die man gehört hat) verschließt man sich dem gegenüber. Man muss nicht gleich auf diese total offene Art stehen, swinger, pornos, etc. aber ein gewisses gesundes Verhältnis zu seinem Körper und seinem Orgasmus und Trieb haben. Heist nicht umsonst Ur-Trieb. Würde deshalb auch zu einem Therapeuten gehen. Ganz sachlich und diskret. Sie ist nicht verrückt, sondern braucht nur irgend ein Schalter, der sie wieder öffnet für des Thema eigene Lust/Sexualität mMn. :) wüsste auch nicht mehr. Respekt für dich, dass du das alles mit machst und sie auf dem Weg begleitest. Sex spielt trotzdem eine Rolle. Findet eure! :) viel Erfolg

S!cNhwa'rzL6x66


Wenn sie die Pille von Anfang an genommen hat, kann sie garnicht wissen, wie sich Sex oder sexuelles Verlangen ohne Fremdhormoneinwirkung anfühlt und sich auch garnicht normal sexuell entwickeln. 4 Monate des Absetzens reichen nicht, es dauert mindestens 6 Monate, bis sich der Hormonhaushalt wieder einigermaßen normalisiert hat, nach Langzeiteinnahme sogar 12+ Monate, erst dann kann man Schlüsse ziehen, ob die sexuelle Unlust (mit) an der Pille liegt. Die Pille bzw. hormonelle Verhütung generell macht mehr kaputt als man denkt, viele Frauen realisieren die vielen, jahrelangen Nebenwirkungen und das diese eben an der Pille liegen erst nach dem Absetzen und da die Pille bereits jüngsten Mädchen wie Bonbons verschrieben wird, ist eine normale, selbstgesteuerte sexuelle Entwicklung garnicht bewust möglich.

Zudem redet nicht jeder einfach über negative (sexuelle) Erfahrungen in der Vergangenheit (Kindheit), Verdrängungsmechanismen eben, da hilt auch 10x Nachbohren nicht, der/die Betroffene wird immer beteuern, dass da nie etwas vorgefallen sei.

Der 3. Aspekt wäre sexuelle Inkompatibilität. Es kann sein, dass sie sich zu dir nicht sexuell hingezogen fühlt, vielleicht war es bei Deinen Vorgängern auch genauso, sie kann dafür rein garnichts, da dies von Mutter Natur gesteuert wird, es kann jedoch sein, dass irgendwann einmal ein Typ in ihr Leben tritt, bei dem sie abgeht wie Luzie.

(das können auch die Geräusche gewesen sein, die man gehört hat)

Das allein glaube ich nicht, sicher wundert man sich als Kind über unbekannte Geräusche bei den Eltern, bringt diese jedoch garnicht mit Sex in Verbindung, da man als Kind normalerweise ja noch garnicht weis, was Sex ist. Bei richtig sexuellem Missbrauch sieht das natürlich ganz anders aus.

Und immer erstmal der Mutter die Schuld geben, das machen besonders Psychologen besonders gern...

A8n(ix48


Wenns nicht passt, passt es nicht. Das wird sich früher oder später schwerwiegend auf Eure Beziehung niederschlagen.

Dieses Problem wird auch kein "Berater" oder "Psychiater" aus der Welt schaffen können. Die Ursachen dieser Unlust scheinen angeboren zu sein, sofern die Aussage stimmt dass es immer so gewesen sei.

b@irgxitp


Ich sehe das mit der Pille ähnlich;sie muss länger absetzen um zu sehen ob es daran liegen kann....

Wenn sie sowieso kaum Lust hat; braucht sie ja eigentlich eh keine!

Hatte sie eigentlich schon mal einen Orgasmus? Vielleicht kommt sie auch nicht auf ihre Kosten.... das vermindert die Lust enorm.

Also mein Tipp wäre Pille absetzen; Geduld haben und ihr zeigen dass Sex Spaß macht.

S;chwQa]rz66x6


Wenn sie sowieso kaum Lust hat; braucht sie ja eigentlich eh keine!

Genau, oftmals verhütet die Pille nur zu 100% sicher, weil die Libido komplett unterdrückt wird... Mission erfüllt!

Vielleicht kommt sie auch nicht auf ihre Kosten.... das vermindert die Lust enorm.

Dann kann sie aber auch den Mund aufmachen und drüber reden, was ihr fehlt. Leider gibt es immer wieder Frauen, die sich nie selbst angefasst haben, von sich aus also garnicht wissen, was ein Orgasmus ist und die ihren Körper und dessen Reaktionen nicht kennen, diese Frauen haben meist auch immer keine Lust auf Sex oder arge Probleme beim Sex, wo soll die Lust auf Sex auch herkommen, wenn nichtmal die Lust da ist, sich selbst anzufassen und kennenzulernen.

B=urKgmxan


Eigentlich hilft gar nix, ausser Dich von Ihr zu trennen wenn Du damit nicht klar kommst. Solche Frauen kann man nicht ändern. Das Forum ist voll von solchen oder ähnlichen Fällen und meist bleibt das dabei, dass die Männer versuchen die Wurzel allen Übels zu finden, aber kaum einer hat Erfolg.

Wären die Männer so gestrickt wie manche Frauen, die Menschheit würde aussterben. *:)

L~ilj[a4evxer


ich glaube manche Frauen haben einfach nicht viel Lust ohne tiefenpsychologische erklärung... genauso wie andere Leute nicht gerne essen (versteh ich auch nicht), keinen Alkohol mögen, nicht rauchen, nicht gerne Abends weggehen...

bei all dem vermutet niemand irgendein Problem... aber beim Sex müssen alle immer Funktionieren.

Wenn sie Sex eklig findet lass sie, du machst aus ihr keine Spermageile Nymphomanin die die dich jeden Abend in Dessous auf dem Esstisch erwartet.

Das Problem ist diese Sucht nach Drama, dass irgendwas in der Kindheit für irgendwelche Probleme verantworlich sein sollte... früher haben die Menschen alle in einem Raum geschlafen und Sex gehabt und die Menschheit ist trotzdem nicht aus Lustlosigkeit ausgestorben.

L>il8ja4eMvexr


Sie ist nicht verrückt, sondern braucht nur irgend ein Schalter, der sie wieder öffnet für des Thema eigene Lust/Sexualität mMn

wieso manche Leute Therapeuten immer als eine Art Zauberkünstler sehen der mit nur einem SAtz ganze Menschen ändern kann.

Selbst wenn man wegen dem Thema zum Therapeuten geht, ist es immer noch harte Arbeit mit vielen Rückschlägen... wenn es überhaupt was bringt (was ich dabei bezweifle). Menschen ändern sich... aber nicht so sehr.

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