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Der "Sexuelle Revolution" - Faden

GXürteltbier32


Aber eben, ich kann auch beobachten, dass Frauen im Vergleich zu den letzten Jahren dem Mann eher wieder erlauben, sich bei ihnen das zu nehmen, was er will. Nicht nur sexuell. Und das der Mann das Sagen hat in der Beziehung. Etwas dass allerdings nicht neu ist (das weiss der TE bestimmt), sondern früher "Usus" war, sich allerdings in den 80er und 90er durch den Feminismus etwas geändert hat. Dieser Feminismus wiederum hat sich im letzten Jahrzehnt eher wieder abgeschwächt.

Eien Frau kann auch das Sagen in der Beziehung haben und trotzdem sexuell devot sein. Das ist der Typ Frau, der eher zu mir passt.

H{oney9f1_mGit_M`ini1x3


Gürteltier

Das finde ich dann zB nicht mehr authentisch ;-D entweder ich bin devot in der Beziehung und im Bett oder eben nicht.

Im Beruf mag das was anderes sein, aber zu der selben Person kann ich nur den selben Wesenszug haben ;-)

tQhrCead?er


zu der selben Person kann ich nur den selben Wesenszug haben

Hmm stimmt so auch nicht ganz. Meine Partnerin zum Beispiel ist im Bett sehr devot, sonst in der Beziehung aber nicht. Ok ich würde auch nicht behaupten, sie sei in der Beziehung dominant. Aber eben auch nicht devot.

HKoney91_/mit_Min5ix13


Mhm also wenn ich jemanden gegenüber devot bin, dann weil er Dominanz ausstrahlt.

Da ist mein Mann der Typ.

Okay wir sind in der Beziehung auch nicht "normal", das mag da vielleicht reinspielen.

Ich hab wie gesagt seit meinem 16. Lebensjahr den O-Ring getragen und eine beziehung in diese Richtung geführt.

Aber wenn ich jetzt Kontakt zu anderen Männern habe, dann merke ich eigentlich ganz schnell wem gegenüber ich mich devot verhalte - ganz einfach weil er Dominanz ausstrahlt - und wem nicht.

Für mich ist das ein Wesenszug den ich nicht abschalten kann.

Ich bin dann automatisch unterwürfig, manchmal auch obwohl ich das selbst gar nicht so möchte. ":/

Wahrscheinlich bin ich einfach nur seltsam ]:D

NKannxi77


@ Honey

Du kannst das nicht ok, deshalb sind andere aber nicht weniger authentisch, bloss weil du dir alles vorschreiben lässt. Jeder lebt das so wie es richtig für das Paar ist, keine Art und Weise ist besser oder schlechter als die andere.

Ob diejungen Leute heute anders sind kann ich nicht beurteilen. Ich für mich kann sagen das ich erst in meinen 30ern sexuell richtig aufgeblüht bin. Allerdings hatte ich auch lange Zeit gar keinen Sex aus gesundheitlichen Gründen. Deshalb weiß ich nicht ob das ganze dann nicht schon früher passiert wäre.

rzaCz8or8U0


@ threader / @ Honey91_mit_Mini13

Ich denke es gibt so wohl als auch. Und devot darf man nicht mit fehlendem Selbstbewusstsein verwechseln. Meine Süsse zum Beispiel ist in der Beziehung etwas devot, im Bett sehr devot, und trotzdem ist sie eine sehr selbstbewusste junge und - wenn man so sagen kann - "starke" Frau.

Aber wir bewegen uns gerade etwas weg vom Hauptthema. Ich hoffe, es äussern sich noch weitere User dazu.

GtürteltCier32


Gürteltier

Das finde ich dann zB nicht mehr authentisch ;-D entweder ich bin devot in der Beziehung und im Bett oder eben nicht.

Im Beruf mag das was anderes sein, aber zu der selben Person kann ich nur den selben Wesenszug haben ;-)

Stell Dir vor, früher hätte ich mich nach Dir gerichtet um auch ja das Kriterium zu erfüllen, das Du als Frau an einen dominanten Mann stellst. Heute nicht mehr. ;-)

"Devot" ist ja auch so ein extrem dehnbarer Begriff. Du beschreibst es ganz richtig, die Frau weckt durch ihr Verhalten Empfindungen im Mann. Es gibt einen Typ Frau, da kommt es mir natürlich vor, sie ein bisschen zu beschimpfen und verbal zu erniedrigen. Ein anderer Typ Frau weckt das gar nicht in mir, die würde ich niemals beschimpfen, das käme mir respektlos vor, aber dafür durch die Körpersprache und Körperhaltung "bezwingen" oder "besitzen". Den "Beschimpf-Typ" respektiere ich auch, aber da passt es irgendwie rein, beim anderen Typ nicht.

Ich mache auch nichts Extremes, bzw. kein BDSM. Ich denke, ich bin einfach nur ein Mann und kein Dom.

Back to Topic:

Wir haben schon immer in einer bigotten Welt der Doppelmoral gelebt. Die Vorlieben waren immer gleich, nur die Trends ändern sich und was man politisch korrekt gut zu finden hat, und wehe wenn nicht, dann ist man je nach dominanter Mehrheitsmeinung ein Kommunist, Terrorist oder Nazi.

Aktuell darf man weibliche Unterwerfung und härteren Sex offiziell gut finden, parallel dazu gibt es aber sehr viele Aufschrei- und Tugendfuror-Kampagnen von irgendwelchen Feministinnen, die es tatsächlich hinkriegen, dass Kolumnisten ihren Job verlieren oder ganze Verlage kuschen müssen weil sie Angst um ihre Auflage haben wegen Verletzung der politischen Korrektheit/Meinungsverbrechen gegen den linken Mainstream. Und da sage mir einer, wir leben in einer Welt der freien Meinungsäußerung und Toleranz. Toleriert wird nur diejenige freie Äußerung, die in die aktuelle öffentliche Meinungsdikatur der etablierten Medien passt. Dass das meiste in Wirklichkeit anders ist, interessiert nicht weiter.

Wenn in 200 Jahren Aliens oder Sozialforscher unsere Kultur anhand von Spiegel, Taz und Stern rekonstruieren, werden sie ein soziales Zerrbild vorfinden, das nicht zur damaligen Realität gepasst hat. Ich denke, das hat auch genauso wenig gepasst als die Konservativen den Mainstream bestimmt haben. Da nehmen sich die Lager nichts.

l[arisysa95


Ich kann auch was dazu beitragen weil ich eine dieser besagten jungen Frauen bin |-o

Ob es anders ist als früher kann ich nicht beurteilen, aber bei mir (und auch bei meiner besten Freundin) ist es schon so wie der TE sagt. Ich lasse beim Sex gerne den Mann den Ton angeben und da darf er mit mir machen was ER will und solange ER will. Und das macht mich geil wenn ich merke wie er sich an mir aufgeilt und mich für seine Lust braucht. Ich habe beim Sex Tabus auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte, aber es darf oder muss schon etwas hart zur Sache gehen und auch abwechlsungsreich sein. Sonst finde ich es öde. Ich schaue auch manchmal Pornos aber ob mein Sexualleben sich durch das beeinlussen lässt bezweifle ich. Alle neue Dinge machte ich irgendwann mal aus Neugier, aber inzwischen mache ich sie weil ich Lust dazu habe.

l0arEissax95


Ups zu früh losgeschickt ;-D

Wie ich schon erwähnt habe weiss ich nicht ob Frauen vor 20 Jahren sexuell anders getickt haben als heute. Einzig meine Mutter hat mir mal einen Vortrag gehalten dass es früher schon noch etwas anders war und man nicht gleich miteinander in die Kiste gehüpft ist etc. ;-D

r2azorx80


Die Vorlieben waren immer gleich, nur die Trends ändern sich und was man politisch korrekt gut zu finden hat

Ein sehr interessanter Ansatz!

Einzig meine Mutter hat mir mal einen Vortrag gehalten dass es früher schon noch etwas anders war und man nicht gleich miteinander in die Kiste gehüpft ist etc.

Das hat mir meine Mutter auch schon gepredigt ;-D das war allerdings schon vor 20 Jahren ;-D

DEie- SeZh erin


Das hat mir meine Mutter auch schon gepredigt ;-D das war allerdings schon vor 20 Jahren ;-D

ich erhöhe auf 30 ;-D

sYe ns4ibeDlmxan


Ich glaube, Entscheidungen und Werte sind heute medienorientierter geworden- weniger Selbstentdecken und ausprobieren, weniger eigene Fantasie- dafür öfter Nachmachen, was die Medien vorgeben.

mjau6ma


Mhm also wenn ich jemanden gegenüber devot bin, dann weil er Dominanz ausstrahlt.

was ist Devotation eigentlich? aus dem lateinischen Hingabe, Ergebenheit, Demut

Oh, ich bin nicht generell jemanden gegenüber devot nur weil er Dominanz ausstrahlt, das wäre fatal

Das finde ich dann zB nicht mehr authentisch ;-D entweder ich bin devot in der Beziehung und im Bett oder eben nicht.

Im Beruf mag das was anderes sein, aber zu der selben Person kann ich nur den selben Wesenszug haben

Es kommt sehr wohl auf die Art der Beziehung an, ich kann im Alltag sehr wohl mit meinem Partner auf Augenhöhe sein, sexuell hingegen devot.

Nur weil ich keine 24/7 Beziehung möchte , das Machtgefälle nicht ständig brauche, möchte,bin ich nicht weniger devot in den Bereichen wo ich es brauche.

Es gibt kein richtig oder falsch, kein nicht autentisch, denn es ist meine Sexualität und die muss mir und meinem partner gefallen, wir müssen damit glücklich sein, und wenn andere es belächeln, wieder ander es als krass bezeichnen dann iist das so.

Macht mich in meinem eigenen Empfinden nicht schlechter.

r8azjorM80


ich kann im Alltag sehr wohl mit meinem Partner auf Augenhöhe sein, sexuell hingegen devot.

Nur weil ich keine 24/7 Beziehung möchte , das Machtgefälle nicht ständig brauche, möchte,bin ich nicht weniger devot in den Bereichen wo ich es brauche.

:)^

Moada)me Chgarxenton


Aber eben, ich kann auch beobachten, dass Frauen im Vergleich zu den letzten Jahren dem Mann eher wieder erlauben, sich bei ihnen das zu nehmen, was er will. Nicht nur sexuell. Und das der Mann das Sagen hat in der Beziehung.

eher im Gegenteil! ich merke schon dass Frauen sexuell offener werden - aber den Frauen wird ihre Sexualität anscheinend immer noch nicht zugestanden wenn ich das so lese.

eine Frau hat nicht nur Sex weil es der Mann so will, eine Frau muss nicht zum Sex "überredet" werden und es ist auch nicht gut wenn Frau etwas macht nur weils der Göttergatte so haben möchte.

Frauen dürfen sagen und leben was sie wollen und das ist gut so....was du so schreibst ist eher ein Rückschritt in Richtung 50er.

Fortschrittlich wäre eine Beziehung auf Augenhöhe in der jeder gibt und nimmt - auch beim Sex.

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