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Sexsucht - wie schlimm seht ihr das?

G~esic@htslxos hat die Diskussion gestartet


Ich hab festgestellt dass ich sexsüchtig bin und weiss auch ungefähr woher das kommt, jetzt ist meine Frage an euch ob es noch mehrere Menschen hier gibt die das haben und sich auch fragen ob das noch normal ist? Ich denke das ich schon sehr viel Sex hab, und weiss aber garnicht wie ich das wieder reduzieren kann, da ich ,wenn ich keinen Sex haben kann, ständig dran denken muss. Ich bin eine Frau und geh auf "Männerjagd", weiss nicht genau ob das normal so ist ?

Antworten
rVazoxr80


Anhand von welchen Kriterien beurteilst du denn, dass es eine Sucht ist? Hast du "Entzugserscheinungen" wenn du kein Sex hast? Also mehr als nur dran denken, zum Beispiel wirst du unruhig, launisch etc.? Und wie oft musst du denn Sex haben dass du sagen kannst, so habe ich genügend Sex?

GYesic}hts`lxos


Ja ich werde launisch wenn ich keinen Sex haben kann und wenn es nach mir gehen würde wären es dreimal täglich. Wenn ich keinen Sex haben kann, muss ich mich Selbstbefriedigen/Pornos gucken/Tagträumen , es ist schon eine Sucht, kann hier jetzt noch viele Dinge aufzählen warum ich das denk aber meine Frage war ob es noch Frauen oder Männer gibt, die das als "problematisch" erleben. Ich sehe den Spass-Lust-Faktor ständig steigen und gleichzeitig den Suchtfaktor. Sex ist für mich etwas ganz Besonderes und ich frag mich manchmal warum das so einen hohen Stellenwert bei mir hat? ":/

roazLor8x0


kann hier jetzt noch viele Dinge aufzählen warum ich das denk aber meine Frage war ob es noch Frauen oder Männer gibt, die das als "problematisch" erleben.

Wollte nur sehen ob es WIRKLICH eine Sucht ist - finde ich schon noch wichtig dass man dieses Wort nicht zu vorschnell braucht. Aber so wie du es beschreibst ist es tatsächlich eine.

Ich kann dir nur von einem guten Kumpel von mir erzählen, der Sexsüchtig war - so sehr dass es ihn sehr belastet hat. Und er wurde von allen Seiten nur belächelt (so nach dem Motto: Süchtig nach Sex - na und?).

Schliesslich blieb ihm der Gang zu einem Psychologen nicht erspart, da der Gedanke an Sex stark überhand nahm, er sich kaum mehr bei der Arbeit konzentrieren konnte, immer Pornos schauen musste, sich selbst befriedigt hat und nach einer geeigneten Gespielin gesucht hat.

Problematisch wird es also dann, wenn der Grossteils des Alltags durch diese Sucht bestimmt oder gestört wird.

G,ersic$htsloxs


Ja das ist so bei mir. Und ich gehe zur Therapeutin aber noch nicht so lange das ich ihr all das anvertrauen kann was da abgeht und abgegangen ist... Sie ist auch eine Frau und ich schäme mich ehrlich gesagt davor zu sagen, dass ich wahrscheinlich schlimmer als ein Mann denke, mich wie eine Hure benehm und nur Sex im Kopf hab ":/

r?azor?8x0


ich schäme mich ehrlich gesagt davor zu sagen, dass ich wahrscheinlich schlimmer als ein Mann denke, mich wie eine Hure benehm und nur Sex im Kopf hab

Das hast du dir ja nicht ausgesucht. Aber ich würde sagen, wenn du den Schritt gewagt hast, Hilfe anzunehmen, hast du bereits einen grossen Schritt getan :-)

GJesiczhtsUlors


Wenn ich das alles aussprech muss ich gleichzeitig auch damit aufhören und ich seh momentan überhaupt keinen andren Weg mehr als so weiterzumachen. Ich frag mich momentan (22Jahre) ob ICH das bin? Manchmal bin ich geschockt, und frag mich ob das erst anders wird wenn ich alles erlebt hab was mir so im Kopf rumschwirrt oder wie ich da vorher die Bremse reinhauen kann?

GhesiCchtscloLs


Mir wird gerade bewusst dass ich dringend mit meiner Therapeutin darüber sprechen sollte :) danke fürs schreiben :) :)^ @:)

r{azoxr80


Gerne :-) Alles Gute :)^

Dwilox_


Hallo ich bin neu hier

Und ich denke auch das ich sex süchtig bin ich habe wirklich immer und überall Lust dazu....

Mein Mann sagt wir brauchen nicht jeden Tag mit einander schlafen.... Ich denke auch das er recht hat

Aber für mich ist es eine Qual wenn er dann neben mir liegt und ich weiß er will nicht.....

Is das so normal das man so viel sex will.... ??? ? ??? |-o

c]riecBhaxrlie


Ich denke, dass es sich verselbstständigen kann. Je mehr man es hat, desto mehr will und braucht man es. Sowohl neurobiologisch, als auch emotional. Da hilft wohl nur Entzug, so lange, bis es wieder gut ist...

kannst ja am Anfang mal 3 Tage ohne aushalten, dann 4 etc...

EXhem"alvigKer Nutz'er (#4r38245)


Mit der Sexsucht ist es wie mit jeder anderen Sucht auch, sie hat einen Ursprung und sie erfüllt eine Funktion.

Wie viel Sex gut oder schlecht oder "normal" ist, ist nicht die Frage. Sobald irgend eine Sucht, welche auch immer, die Alltagstauglichkeit beeinflusst, ist es Zeit gegenzusteuern.

Schade, dass du bei deiner Therapeutin noch nicht so offen sein kannst, wie es notwendig wäre. Habe den Mut dazu!

Sie ist "Profi" und wie ein Arzt auch zur Verschwiegenheit verpflichtet. Falls sie mit diesem Thema nicht umgehen bzw. dir dabei nicht weiterhelfen kann, dann sollte sie dies dir gegenüber auch sagen. Es wäre dann allemal sinnvoller, dir einen anderen Therapeuten oder Therapeutin zu suchen.

In deinem Eingangspost hast du geschrieben, du weißt auch ungefähr, woher das kommt. Danach stellst du dir aber selber eine Menge Fragen warum, wieso, weshalb. Das passt für mich nicht ganz zusammen. Ich denke da solltest du mit deiner Therapeutin daran arbeiten. Jedenfalls scheint es angezeigt, von diesem "Suchtfaktor" runter zu kommen, denn du willst ja später sicher auch ganz normalen schönen Sex mit einem Partner genießen können. :)*

s?ensFibe5lmxan


Da hilft wohl nur Entzug

Das ist nur dann erforderlich, wenn man seine grundlegenden Alltagsdinge auf Grund seiner Vorliebe nicht mehr richtig erledigen kann. 3 mal Sex am Tag ist nicht unbedingt störend, wenn es in den Tag passt.

GNesichBtsloxs


Wie soll der Entzug funktionieren, wenn man dann keinen Sex hat und ständig Gedanken auftauchen, die mit Sex zu tun haben, und man davon geil wird? Ich spüre ein starkes Verlangen danach. Und ich weiss WOHER es kommt. Nicht aber wie damit umgehen und deshalb hab ich viele Fragen? ":/

Q uin}tus


Deine Libido ist sehr ausgeprägt. So etwas ist durchaus normal. Ich denke nicht dass es eine Sexsucht ist, sondern eher ein Fall von Dauergeilheit.

Das kann sich in vielen, wie sehr gut genannten Fällen, Formen äußern. Wie man es behandeln kann? Der Psychologe ist da Fachmann, der kann eventuell Tipps geben wie man dem "Druck" der Dauergeilheit lösen kann.

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