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Sohn/Tochter hat dreier, was sagen die Eltern dazu?

mmarkibxals hat die Diskussion gestartet


Ich lese immer wieder mal von dreiern in diversen Foren, u.a auch bei sehr jungen Leuten. Jetzt würde mich mal interessieren wie die Eltern dazu stehen. Ich meine gut, sex in der Pubertät ist ja normal, ab wann findet ihr denn dreier okay? Wie würdet ihr reagieren wenn euer Sohn/Tochter die Nacht mit "zwei" anderen Personen im Schlafzimmer verbringt. Also so mit 16-17 Jahren z.b.

ich hab zum beispiel einen Beitrag (nicht bei med1) gelesen wo das "kind" richtig heftig ärger mit stubenarest und allem drum und dran bekommen hat. Das fände ich persönlich etwas überzogen.

Lg

Antworten
jDustd_l3ookiSngx?


Naja... da sag ich mal so: Wenn das Kind so doof ist sowas zu arrangieren während die Eltern dabei sind, hat er/sie es nicht anders verdient.

Kmurt


Ich sehe das etwas anders,

mit 16 gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen mehr (für Deutschland ... ausser in Ausnahmefällen z.B. wenn der Jugendliche Schutzbefohlener ist oder geistig eingeschränkt ... und gegen Geld ist meines Wissens nach auch verboten)

Ergo darf der Jugendliche auch Sex haben, und es geht die Eltern dann nichts mehr an.

Und ob er dann mit einem, zwei oder mehr Sex hat, macht da keinen Unterschied ... es geht die Eltern nichts an.

Meiner Meinung nach ist Bestrafung oder Verbote da auch kein adäquates Mittel der Erziehung, denn ein Jugendlicher soll sich ja in seiner Sexualität frei entwickeln (dürfen).

Was da viel mehr bringt ist eine gute Aufklärung über Risiken und Gefahren.

Meine Kinder sind noch etwas jünger, aber Sexualität beginnt da schon Thema zu werden und auch da sehe ich es in meiner Verantwortung als Vater, sie schon aufzuklären und auch ein offenes Ohr für ihre Fragen und Nöte zu haben.

Und solange sie damit noch zu ihren Eltern kommen (was später sicher aufhört) ihnen das mitzugeben, was sie für eine freie Entwicklung ihrer Sexualität brauchen.

Dazu gehört sicher mein Moralverständnis (aber nicht als Dogma, sondern als Möglichkeit) und auch mein Beziehungsverständnis (was mit Polyamorie nicht der "Norm" entspricht und sie vermutlich auch nicht annehmen wollen/werden)

Stubenarrest gehört für mich auf jeden Fall nicht dazu ... und bewirken wohl oft auch nur das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erreichen sollen.

FTade-zto-gxrey


mit 16 gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen mehr (für Deutschland ... ausser in Ausnahmefällen z.B. wenn der Jugendliche Schutzbefohlener ist oder geistig eingeschränkt ... und gegen Geld ist meines Wissens nach auch verboten)

Ergo darf der Jugendliche auch Sex haben, und es geht die Eltern dann nichts mehr an.

Und ob er dann mit einem, zwei oder mehr Sex hat, macht da keinen Unterschied ... es geht die Eltern nichts an.

Na, ganz so einfach ist es wohl nicht. Einige Feinheiten sollten schon beachtet werden:

[[http://www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/sexuelle-handlungen-strafrecht.html]]

Eghe=maligeSr Nutuzer (#438x245)


[[http://www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/sexuelle-handlungen-strafrecht.html]]

Das bezieht sich aber auf in der Jugendarbeit tätige Personen und nicht die Eltern.

Ist der Jugendliche über 16 Jahre, sollen die Eltern mal schön die Nase aus dem Sexleben ihrer Kinder raus halten.

Was anderes ist es, wenn sie einen schlechten Umgang ihrer Kinder befürchten, das hat dann aber nichts mit sexuellen Praktiken zu tun.

Anders herum: Welche sexuellen Praktiken sollten denn Eltern ihren Kindern erlauben und welche nicht? Kann nicht gut gehen. Kinder aufklären, Eltern haben fertig.

D}i_e S8eherixn


das sexualleben meiner kinder geht mich - nachdem ich versucht habe, ihnen die wichtigsten dinge (verhütung, gegenseitiger respekt...) nahegebracht habe - nichts mehr an! als wir noch zusammen gewohnt haben, gab es ein stillschweigendes abkommen, dass weder die beiden, noch ich wüste sexorgien durch die wohnung veranstalten, die die ganze hausgemeinschaft mitbekommen würde ;-)

hätte ich bei meinen beiden einen dreier mitbekommen, hätte ich wohl eher gefragt, ob das wirklich für alle beteiligten so in ordnung war und wahrscheinlich hätte ich nach dem "auslöser" gefragt. ich jedenfalls würde mir für meine (mittlerweile erwachsenen) kinder wünsche, dass sie in sachen sexualität nicht schon mit 20 alles durch hatten und sich dem schneller-lauter-höher-exotischer meinen anschließen zu müssen.

gzeraldW a;us wien


kinder die in normalen familiären verhältnissen aufwachsen und sich bei ihren eltern verstanden fühlen, haben nicht mit 16 einen dreier-das ist zumindest meine meinung..... :=o

F)ade-t^o-grxey


Das bezieht sich aber auf in der Jugendarbeit tätige Personen und nicht die Eltern.

Na ja, grundsätzlich gilt das Sexualstrafrecht für alle, egal ob Jugendliche, Eltern, Erzieher, Jugendgruppenleiter, Trainer etc...

Natürlich bin ich auch ein Verfechter der sexuellen Selbstbestimmung, aber ein Blick in die Gesetzgebung zum Schutze von Kindern und Jugendlichen kann nicht schaden und erweitert den Horizont. Ein 16- oder 17-Jähriger ist sich vielleicht noch nicht so ganz darüber im Klaren, welche Konsequenzen es haben könnte, wenn er z.B. mit zwei frühreifen 13- bis 14-Jährigen sexuell aktiv wird.

[[http://www.rechtsindex.de/strafrecht/3160-das-sexualstrafrecht-und-die-altersgrenzen]]

gRera'ld au!s wixen


kinder die in normalen familiären verhältnissen aufwachsen und sich bei ihren eltern verstanden fühlen, haben nicht mit 16 einen dreier-das ist zumindest meine meinung

sollte natürlich KEINEN heissen....

g-eraWl*d auus wiexn


sorry-wird immer blöder-der erste eintrag ist korrekt-liegt wohl an der hitze ":/

s7ensibeJlxman


kinder die in normalen familiären verhältnissen aufwachsen und sich bei ihren eltern verstanden fühlen, haben nicht mit 16 einen dreier-das ist zumindest meine meinung....

Woher weißt du das? Mitunter ist das eher ein zufällig entstandenes Ausprobieren und kann bei jeder Jugendgruppe zufällig entstehen, wenn die entsprechende Situation und Gruppendynamik das ergibt. Da wird die Meinung und der Rat, den Eltern dazu haben, schnell auch mal "vergessen" oder ignoriert.

EVhema>liSger }NutzeXr w(#43;8x245)


Habe gerade mal gedanklich zurückgespult, schließlich war man ja auch mal so alt.

Ich sag nichts mehr. :-X :-X :-X

Ich glaube aber, Erwachsene stellen es sich immer schlimmer vor, als es ist. :=o

gyerald gaus xwien


Woher weißt du das?

habe nie behauptet, das zu wissen-habe nur meine meinung kundgetan.... 8-)

KKurt


Ein 16- oder 17-Jähriger ist sich vielleicht noch nicht so ganz darüber im Klaren, welche Konsequenzen es haben könnte, wenn er z.B. mit zwei frühreifen 13- bis 14-Jährigen sexuell aktiv wird.

Sorry, ja die Ausnahme hatte ich auch vergessen.

Allerdings gehen das die Eltern der/des 16 - 17 Jährigen nur bedingt etwas an ... der ist nämlich strafmündig und damit selber verantwortlich.

Auch hier hilft nur Aufklärung ... und zwar am besten schon weit vor 16.

Ich bleibe dabei ... Aufklärung ist die beste Vorsorge ... auch gegen Missbrauch.

Dass sie noch nicht die Reife eines Erwachsenen haben ist auch mir klar, aber das Sexualleben ist ein Bereich, den Kinder und Jugendliche selber entdecken müssen ... altersgerecht ja, aber nicht von den Eltern vorbestimmt.

slenstibe lxman


kinder die in normalen familiären verhältnissen aufwachsen und sich bei ihren eltern verstanden fühlen, haben nicht mit 16 einen dreier-das ist zumindest meine meinung....

Woher weißt du das?

habe nie behauptet, das zu wissen-habe nur meine meinung kundgetan....

OK, dann war deine Aussage also nur eine "Glaubensbekundung".

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