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Ist nachlassende Libido tatsächlich ein Problem?

Ekarth&bondinlgp~oinxt hat die Diskussion gestartet


Seit einiger Zeit, vielleicht seit 8 oder 9 Monaten bemerke ich (49), wie ich langsam das Interesse an Sex verliere. Ich schreibe absichtlich nicht "Lust am Sex", weil ich mein Sexualleben aufgrund unterschiedlicher Faktoren nie als sonderlich erfüllend empfunden habe und es deshalb auch eher selten eine lustvolle Angelegenheit war. Ich verliere also nicht meine Potenz, sondern das Bedürfnis, mich sexuell auszuleben.

Deshalb bin ich über diese Entwicklung zwar erstaunt, aber nicht erschrocken. Eigentlich begrüße ich sie sogar. Ich lebe entspannter seither, da ich meine sexuellen Bedürfnisse zuletzt nur noch als lästig empfunden.

Das Internet beschäftigt sich vornehmlich damit, nachlassende Libido wieder zu wecken oder diese zu steigern. Zum Thema, es als gegeben anzunehmen und damit zufrieden zu sein, findet man nichts.

Wie ist eure Erfahrung?

Antworten
sLtevef3127x8


Ich glaube Du hast das selbe Problem wie ich , oder was meinst Du mit "selten eine lustvolle Angelegenheit" , "aufgrund

unterschiedlicher Faktoren nie als sonderlich erfüllend empfunden habe "

Ich bin 48 und habe eigentlich , seit ich biologisch gesehen ein Mann bin , auch keine grosse Interesse an Sex ,von ein paar Ausnahmen ,abgesehen!

Und nicht weil ich zu faul war oder zu schüchtern oder keine Zeit hatte ,sondern wahrscheinlich organisch gesehen unter einer verminderten Libido leide ,und auch nie über längere Zeit eine richtige Beziehung oder eine Freundin hatte!

Mich interessieren Frauen doch sehr ,denn ich habe als Kind doch mehr mit Mädchen gespielt als mit Jungen.

Und wenn dann nur sehr selten und das ohne das ich richtig g.. war.

Die Ursache ist bei mir anscheinend meine seit der Pubertät aufgetreten Schilddrüsenprobleme (Unterfunktion) oder auch andere Ursachen..

Das im Alter das Sexuelle Interesse nachlässt ,ist auch klar.

Aber Du bist ja nicht so alt ...

Bei mir ist das eher umgekehrt ,die Gründe kann ich mir im Moment auch nicht erklären..

Wenn Du damit leben kannst und dadurch entspannter lebst ,ist das natürlich OK!

Aber ich kann mir das nicht vorstellen ,denn normalerweise ist die Sexualität von der Natur so vorgegeben und wenn

dann so plötzlich wie bei Dir das Interesse nachlässt ,dann muss das doch auch nicht unbedingt mit dem Alter zu tun

haben!

Aber wenn man damit nicht zufrieden ist und frustriert ist wie bei mir dann sollte man was dagegen unternehmen!

Bei mir ist die Potenz auch nicht das Problem ,sondern die anscheinend organisch bedingte sexuelle Unlust!

Eyartlhbond_ingpoxint


"selten lustvoll und erfüllend" war Sex in meiner Beziehung.

Ich selber war immer ziemlich scharf, wäre gerne aktiv gewesen, aber wenn die Partnerin andere Vorstellungen (oder gar keine) von Sex hat, dann ist das eine einseitige Sache. Das bereitet Stress, nicht ausgelebte Lust beeinträchtigt das Allgemeinbefinden, dies stört den Alltag.

E(dge ^ofx 17


Das Internet beschäftigt sich vornehmlich damit, nachlassende Libido wieder zu wecken oder diese zu steigern. Zum Thema, es als gegeben anzunehmen und damit zufrieden zu sein, findet man nichts.

Weil es für die meisten wohl ein Verlust darstellt. Ich habe, nach allem was ich bisher darüber gelesen und im Umfeld mitgekriegt habe, inzwischen ziemlichen Respekt (man könnte auch sagen "Angst", was ich aber vermeiden möchte, weil es sicher kontraproduktiv ist) vor den Wechseljahren entwickelt und hoffe inständig, dass ich meine Lust nicht verliere. Ich empfinde mein Sexualleben nämlich als erfüllend, anders als du, und habe sozusagen etwas zu verlieren. Wenn hingegen in einer Partnerschaft schon lange ein Ungleichgewicht herrscht und dieses durch das Nachlassen der Lust quasi ausgeglichen wird, tja dann, prima. Dann würde ich wahrscheinlich auch nichts unternehmen, um die nachlassende Libido wieder zu wecken oder zu steigern, sondern froh sein, dass der Druck nachlässt.

sntev<e3127x8


OK ,dann ist das nicht dasselbe wie bei mir, aber dann finde das eigentlich noch krasser wenn man spitz ist wie nichts

und kann das dann nicht ausleben!

Das ist ja so wenn man Sex haben will und die Frau einen nicht(nie) ranlässt!

Du bist ja schon 49 Jahre und hast schon viele Erfahrungen gemacht ,aber das hält doch kein Mensch(Mann ) aus!

Kein Wunder das der Körper dann irgendwann nicht mehr mitmacht und Deine sexuelle Lust nachlässt.. ;-D

Ist natürlich nur so dahin geschrieben und nicht ernst gemeint..

Kann natürlich mit dem Alter zu tun haben und organische und psychische Ursachen haben!

Hast Du das Problem mal einen Psychiater oder Therapeuten vorgetragen?

s}te&ve31A27x8


Das Internet beschäftigt sich vornehmlich damit, nachlassende Libido wieder zu wecken oder diese zu steigern. Zum Thema, es als gegeben anzunehmen und damit zufrieden zu sein, findet man nichts.

Doch ich habe mal auf einer Webseite gelesen ,das es Menschen gibt ,die selten oder gar keinen Sex haben und damit

leben und glücklich sind , mag ja sein ,aber das wird dort so suggeriert als wäre das normal und natürlich ..

ERar[thbondilngpoinxt


Ich betrachte es als eine Form von Erlösung aus einer Phase, die sehr ungenehm war.

Man könnte jetzt ein Problem daraus machen und tatsächlich zu Therapeuthen rennen, aber ich sehs nicht als Problem.

Ein Problem könnte es sein, wenn es organische Ursachen hat und nebenbei noch andere Dinge nicht mehr rundlaufen. Das habe ich noch nicht überprüfen lassen und werde es bei der nächsten Vorsorge mal ansprechen.

Und ich glaube, ich könnte diese Libido jederzeit wieder bekommen, wenn eine (anderen) Frau entsprechend aktiv auf mich zuginge. Dies meine ich im Hinblick darauf, dass für mich noch lange nichts verloren ist. Nur der Druck, der ist Gott sei Dank endlich weg.

s&teve*312x78


Ich hatte ja geschrieben wenn jemand kein Sex hat und glücklich ist und damit leben kann ist das natürlich Ok.

Ich kann mir das aber nur vorstellen ,wenn dieser Mensch sehr einsam ist ,keine sozialen Kontakte hat oder es sich halt um eine organische oder genetische Ursache handelt.

Ich meinte mit ,zum Therapeuten gehen , eigentlich die Phase wo Du das Problem hattest.

Ich glaube doch eher das es bei Dir mit dem Alter zu tun hat Andropause)? ,oder es einfach ein organisches Problem ist.

Oder ist vielleicht ein Gang zum Therapeuten doch nicht so verkehrt ,denn deine sexuellen Ansprüche sind ja bestimmt

nicht verschwunden... ,und falls die Lust wiederkommt wird das Problem dann wieder auftauchen...

E]arcthbo9ndinUgpoint


Nein, das glaube ich nicht.

Meine sexuellen Ansprüche sind, auf meine gegenwärtige und aller Voraussicht nach auch auf meine künftige Situation bezogen, sehr stark reduziert oder gar verschwunden. Meine Partnerin müsste sich schon sehr verändern, dass ich wieder Lust auf sie hätte. Kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Sie hat sich zu sehr zu einer asexuellen Person entwickelt (nebenbei, wir beide mögen uns noch sehr gerne).

Mir ist klar, ich werde mit meiner Partnerin nie sexuelle Erfüllung erfahren, weil dazu zwei gehören. Im Gegensatz zu früher stört es ich aber kaum noch.

Das Thema aktiver Seitensprung interessiert mich nicht mehr (hatte ich letztlich nie vor und tat es auch nie), es wühlte mich nur auf und machte unzufrieden.

Verbindet man diese Entwicklung mit einem laschen Menschen? Mit einem Mensch, der nichts mehr erwartet, eventuell mit dem Alter schlechthin?

B_os8emanxn


Bei mir ging das mit 52 los. Ich war immer Rattenscharf und es flaute leider immer mehr ab.

Was es war?? Mein Testosteronwert war zu tief abgefallen und das war das Problem.

Ohne Testo, wird der Mann schnell zum alten Mann und die Luft geht immer mehr raus.

Nicht nur beim Sex, sondern im allgemeinen.

Lasst euren Testowert mal bestimmen. Traue mir wetten, dass bei einigen der Wert zu tief abgesackt ist.

Am besten bei einem Endokrinologen oder Andrologen. Ein Hausarzt in nicht der richtige Mann dafür.

E0arthb|ond;ingpoinxt


Danke für den Hinweis.

Aber sollte mein Testosteronwert tatsächlich zu niedrig sein und ich würde ihn mit Medikamenten wieder auf ein "normales" Level bringen, was würde es mir helfen?

Wieder spitz wie Lumpi sein, aber weiterhin ohne Chancen, es ausleben zu können?

Esarthbbondcing$point


Und ich kann mir einen T-Mangel eigentlich kaum vorstellen. Und bitte nicht falsch verstehen, ich nehm Deinen Hinweis ernst.

Aber ich hab mir mal ein paar Anzeichen zu Testosteronmangel gekugelt:

Das Körperbild verändert sich – der Hintern wird breiter, die Schultern schmaler.

Ich hab eine sehr schlanke, atlethische Figur.

Die Muskelmasse nimmt ab.

Eher das Gegenteil

Um die Taille bildet sich ein "Rettungsring" aus Fett.

Kein Fett.

Die Brustmuskulatur ist nicht mehr stramm, sondern es lagert sich Fett ein.

Trifft nicht zu

Schlafstörungen treten auf.

Schlafe sehr gut und tief

Der Mann fühlt sich ständig schlapp und müde.

Nur am Abend nach einem anstrengenden Tag. (oder nach dem Training)

Der Antrieb fehlt.

Bin vielleicht nicht mehr so rastlos wie früher

Die Stimmung schwankt.

kaum

Schweißausbrüche quälen.

nie

Libido und Erektionsfähigkeit nehmen ab.

Ersteres ja, zweiteres absolut nein,

Die Leistungsfähigkeit ist allgemein nicht mehr so groß wie früher.

War nie so fit wie im Moment

Gedächtnisstörungen irritieren.

Eher nicht

Die Haut wird trocken.

Eher das Gegenteil

Ich bin im Moment rundherum recht zufrieden mit mir.

D"ie Shehexrin


Ich selber war immer ziemlich scharf, wäre gerne aktiv gewesen, aber wenn die Partnerin andere Vorstellungen (oder gar keine) von Sex hat, dann ist das eine einseitige Sache. Das bereitet Stress, nicht ausgelebte Lust beeinträchtigt das Allgemeinbefinden, dies stört den Alltag.

ich finde das in diesem fall doch eine ganz gute entwicklung! dir geht es besser, wahrscheinlich ist auch deine frau erleichtert, nicht mehr deine sexuelle unzufriedenheit spüren zu müssen... win-win vom elegantesten!

... interessant wäre das thema "lust und sex" dann ja erst wieder, wenn dir eine frau über den weg läuft, die deine lust und leidenschaft weckt und das auswirkungen auf deine beziehung haben könnte ;-)

E)artMhbondindgpowixnt


Kann man durchaus so sehen! :=o

Ich möchte mit meinem Faden keine Probleme wälzen, weil ich mich in meiner Haut mittlerweile recht wohl fühle.

Mich interessert, wie andere damit umgehen.

Duie Sxehexrin


eigentlich könntest du ja fast schon vorbild sein für manche männer, die trotz unerfüllter sexueller wünsche in der beziehung panisch auf den libido-verlust reagieren.

mein mann und ich sind gerade beide irgendwie in den "wechseljahren". wir hatten und haben zwar sexuell gesehen eine unglaublich lustvolle und leidenschaftliche affinität zueinander, werden aber gerade zeitgleich ein wenig gemütlicher und interessanterweise auch zufrieden-erholter damit.

(wobei wir durchaus noch sehr "energieverbrauchenden" sex haben, aber nicht mehr mindestens einmal die woche rasend-orgiastische nächte durchmachen ;-) )

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