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Sex in der Ehe passt nicht mehr

RCem@emberxMe87


Könnt ihr offen darüber sprechen ohne Vorwürfe und Beleidigt-sein?

EthemalTigCer Nutzexr (#5I7873x8)


Ja, das geht.

Ich weiß, dass er viel Lust hat und es sich oft selbst macht.

Er weiß, dass mich die Fummeleien nerven. Er versucht das dann auch immer mal wieder zu ändern, das klappt dann aber maximal eine Woche.

Ich glaube schon, dass er mich versteht, aber er kann irgendwie auch nicht aus seiner Haut.

s7ensib}eOlmaxn


Klar hatten wir zu Beginn der Beziehung täglich oder noch öfter Sex, aber diese Phase vergeht ja auch wieder.

Warum vergeht so eine Phase? Weil du zum Anfang nur öfter bereit dazu warst, es über dich ergehen zu lassen oder weil du Lust spürtest?

sVensi|belmxan


Ich habe mit Arbeit und Haushalt auch wirklich wichtigere Dinge zu tun.

Und warum soll das die Zeit für den Sex einschränken? Es ist genaugenommen so, dass du keine Lust auf Sex hast, deswegen kniest du dich in deinen Haushalt und deine Arbeit. Menschen, die die Freude und den Spaß am Sex genießen, ist der Haushalt nicht ganz so wichtig- da kann man auch mal die Hausarbeit zeitlich verlegen (und wenn der Mann da mit macht, ist der Haushalt schnell erledigt). Im Normalfall können Menschen sich immer genügend Zeit am Tag organisieren, um den Sex zu genießen (sofern sie nicht räumlich weiter getrennt sind- z.B. durch Dienstreisen).

Wenn man selbst keinen Spaß am Sex empfindet, dann sollte man vom Partner nicht einfordern wollen: "Wenn ich den Sex nicht mag, darfst du ihn auch nicht haben"- und nein, Masturbation ist dafür nicht unbedingt ausreichend. Ihr habt stark abweichende sexuelle Bedürfnisse- daraus kann keiner dem anderen Vorwürfe machen- nur sollte man überlegen, ob man als Paar so noch zusammenpasst, oder ob man das als Paar anders organisiert.

Mvr. oF(oreTskixn


Deine Forderung, dass er seine Bedürfnisse an Deine anzupassen hat, ist voll daneben. Genau so voll deneben wäre es wenn er von Dir verlangen würde Sex zu haben, obwohl Du keine Lust dazu hast.

Was bleibt ist eine erhebliche Diskrepanz.

Ich sehe keinen anderen Weg, als das er außerhalb eurer Ehe sexuell aktiv ist.

Besser Du sprichst diesen Punkt offen an als das er es heimlich tuen muss.

Euhem2alige#r Nut?zer W(#o57x8738)


Danke für eure Antworten.

Nein, es ist nicht so, dass mir Sex keinen Spaß macht. Es ist mehr wie mit McDonalds. Ich esse gern auch mal dort. Aber nicht täglich sondern mir reicht das alle halbe Jahre mal. Das war am Beginn der Beziehung anders, alles war neu, ich war jung und da hatte ich mehr Lust. Fast soviel wie mein Mann.

Mir ist bewusst, dass Masturbation und Sex nicht das gleiche sind aber zumindest sagt mein Mann, dass es kein Problem ist, so wenig Sex zu haben. Es ist ja mehr, dass er seine Finger nicht dazu bringen kann genauso zu denken wie sein Kopf. Das er fremdgeht hoffe ich aber wirklich nicht.

Viele meiner Freundinnen haben wenig Sex, wenn auch mehr als ich. Allerdings scheinen deren Männer damit kein Problem zu haben.

Mbr. Fzores?kin


Für Dich ist die Situation ja "nur" nervig.

Für ihn kann sie wirklich schlimm sein.

Das kannst Du nicht nachvollziehen, weil Du kaum ein Bedürfnis nach Sexualität hast.

Versuche mit ihm offen und ehrlich an einer Lösung zu arbeiten. Auch wenn Du dazu über Deinen Schatten springen musst.

I+nk2og


Da stimme ich Mr. Foreskin zu, für dich ist es nur nervig, für deinen Mann ist es ein GrundBedürfnis wie genug Schlaf. Er leidet darunter, und ihr legt mit diesem Bedürfnis sehr weit auseinander.

Das kann dauerhaft nicht funktionieren.

Es gibt hier folgende Optionen:

-Er holt sich den Sex woanders

-Ihr trennt euch und erst glücklich mit Partnern, die zu euch kompatible Bedürfnisse haben

-oder ihr findet doch noch eine Möglichkeit , deine Lust ein Stück weit zu entfachen, dass ihr nicht mehr ganz so weit auseinander legt. Evtl könnte er ja mit einmal die Woche Leben oder ähnliches.

Annähern müsst ihr euch wenn ihr zusammen und treu bleiben wollt.

Einfach nur sagen 'er soll aufhören mich anzufingern, alle paar Wochen einmal Sex akzeptieren und s die restliche Zeit mastrubieren kann nicht funktionieren, das ist nicht das selbe.

Schwierige Situation...

sqensi1beFlmxan


Es ist mehr wie mit McDonalds. Ich esse gern auch mal dort. Aber nicht täglich sondern mir reicht das alle halbe Jahre mal.

Offenbar ist McDonalds nicht so überragend als Geschmackserlebnis- denn essen tust du ja jeden Tag. Oder ist euer Sex auch so wenig "geschmackvoll", so langweilig?

sagt mein Mann, dass es kein Problem ist, so wenig Sex zu haben

Ich glaube, diesbezüglich ist er nicht ehrlich dir gegenüber, sonst würde er es bei dir nicht immer wieder versuchen- er versucht vermutlich damit nur dich milde zu stimmen.

Allerdings scheinen deren Männer damit kein Problem zu haben.

Das mag auf manche der Männer ja zutreffen- wenn der Mann ähnliches sexuelles Interesse hat- manche holen es sich unter Umständen heimlich woanders und lügen oder die Frauen kennen ihre Männer nicht wirklich.

Vielleicht hast du auch ein hormonelles Problem (ich vermute mal, dass du die Pille nimmst- dass kann sich auch stark auf deine Libido ausgewirkt haben).

Das war am Beginn der Beziehung anders, alles war neu, ich war jung und da hatte ich mehr Lust.

Sexuelle Lust hat nicht unbedingt mit dem Alter etwas zu tun. Es gibt genügend Paare, die auch nach 30 Jahren Zusammensein noch Lust auf täglichen Sex und mehr haben (Mann und Frau).

Mir wäre eine Frau, die Hausarbeit dem Sex vorzieht, schlichtweg zu langweilig. Ich vermute, dass das mit dem Haushalt und der Arbeit eher eine Ausrede für dich ist. Sag doch schlicht: "Ich habe keine Lust". Ist eventuell dein Mann dir zu unattraktiv, zu gewöhnlich geworden? Liebst du ihn noch?

MgelCb77


Liebe TE,

er hat sich nicht an Deine Bedürfnisse an zu passen, genauso wenig wie DU an seine.

Hier ist es eher die Frage, wie er zukünftig damit umgehen kann und Du zukünftig Deine Ruhe hast, vor seinen Anzüglichkeiten, zum Beispiel wenn Du in der Küche stehst.

Mir fällt nur eine Lösung, besser gesagt zwei ein;:

1. Ihr trennt Euch und er hat die Chance eine ebenso sexuell aktive Frau zu finden

2. Du öffnest Eure Ehe, lässt es zu, dass er sich anderweitig das holt, was Du ihm nicht geben kannst, kannst Du dies nicht, so gehe zu Punkt 1.

Es liegt nun an Dir, denn lasse es Dir gesagt sein, er wird sich über kurz oder lang den Sex holen den er braucht und dies dann heimlich.

Grüße

Mvr. }Fo]r&eskxin


MelC77, ich sehe es genau so wie Du.

Hoffentlich kann die TE über ihren Schatten springen und die Bezihung öffnen.

Sonst könnte es passieren, dass ihr Mann bei seinen eventuellen außerehelichen Aktivitäten eine nette Entdeckung macht und sich dann in einer Situation wiederfindet in der es nur den Weg der Trennung von seiner Frau gibt.

Dfie qSeherxin


bei mir kommt das auch sehr einseitig gedacht rüber! ich habe wenig lust auf sex, also soll er sich gefälligst zurückhalten!

ich bin mit meinem mann schon sehr viel länger zusammen also du, aber wenn der so selten lust auf sex hätte, würde ich eher versuchen die ursachen der lustlosigkeit zu beseitigen, als zu versuchen meine eigene lust zu zügeln.

ajvb*g


Lust kann man auch etwas üben und das braucht Zeit. Anfangs sogar viel Disziplin. Viele Paare verlieren sich in der Lustlosigkeit des Alltags. Aber auch dafür gibt es Hilfe. Warum geht ihr nicht zu einer Eheberatung? Die kennen sich mit sowas aus und wissen sicher einen Kompromiss.

Der Zug zum Scheitern eurer Ehe hat sich schon in Bewegung gesetzt. Aufhalten könnt ihr ihn aber - aber nur gemeinsam und mit etwas Anstrengung.

Deine Äusserungen kann ich schon alle nachvollziehen, aber mir kommt da etwas zu oft das Wort "Ich" und etwas zu selten das Wort "wir" vor. Auch Sexualität beruht auf Geben und nehmen.

Ob man es mit Martin Luther halten muss?

//In der Woche zwier,

schaden weder ihm noch ihr,

macht im Jahre hundertvier.//

Ich weiss es auch nicht, aber ganz falsch ist es nicht. Das Funktionieren einer Beziehung beruht meist auch darauf, dass die Sexualität zumindest so ist, dass es für beide einigermassen passt. Du Du richtest Du schon sehr nach nur Deinen Wünschen und signalisierst - jedenfalls kommt es mir so vor, da ich nichts gegenteiliges lese - auch kein Willen zur Änderung. Das könnte man fast als egozentrisch auslegen - aber das fände ich etwas zu hart. Wie gesagt, ich kann es nachfühlen, wie es sein mag, wenn man einfach müde ist und keine Lust auf etwas hat. Aber manchmal hilft eben sich aufraffen. Beim Joggen kommt die Freude auch erst nach den ersten Minuten, davor ist es einfach der Schweinehund, der besiegt werden will, bis man die Schuhe an und das Haus verlassen.

Ich wünsche euch beiden von Herzen Erfolg - ihr habt doch eine schöne Basis der vielen gemeinsamen Jahre. Das ist es wert dafür zu kämpfen.

DrieDosisLmachtda>sGYift


ddBride

Hm, langfristig sehe ich bei euch beiden ein großes Defizit, welches bereits jetzt zwischen euch besteht. Allerdings ist es so, dass Du Deinen Mann nicht so sehr begehrst und anziehend findest wie umgekehrt. Lust auf Deinen Partner lässt sich allerdings auch nicht erzwingen oder herbei reden.

Allerdings reicht es für Deinen Mann auch nicht zu sagen, "tja Liebling so ist es nun mal, finde Dich damit ab". Das ist keine Lösung für eure Beziehung.

Liebe und Begehren machen für einen sexuell aktiven Mann ein gutes Ego und Selbstbewusstsein aus. Die Lösung kann nicht darin bestehen, ihn für seine ständigen Versuche Dich für Sex zu erwärmen mit genervten Verhalten abzustrafen. Andererseits dennoch zu erwarten, dass er seine Bedürfnisse auszublenden hat und Dir zuliebe brach liegen zu lassen.

Irgendwann kommen Lust, lange gehegter Frust und Gelegenheit für mehr zusammen, und das macht in solchen strigenten Fällen wie Deiner Ablehnung in Bezug auf Sex meist sexuelle Affären ausserhalb der Ehe.

Ich bedaure das für beide Partner, wenn sich das sexuelle Miteinander so stark von einander entfernt. Da Du selbst kaum eigene Lust verspürst, wird es für Deinen Mann insgesamt auch kein super schönes Erlebnis, wenn Du dann nur ihm zuliebe einfach mitmachst, ohne daran selbst Freude und Spaß zu entwickeln.

Ich weiß nicht, was Du Dir von diesem Thread erhoffst. Hast Du bei einem Frauenarzt schon einen Hormon-Test machen lassen? So hätte man eventuell einen Ausgangspunkt, wo man ansetzen könnte, wenn Du selbst daran Interesse hegst eure Situation zu verbessern.

Natürlich gehört auch die innere Einstellung dazu, an Sex Freude, Entspannung und Genuss empfinden zu können. Aus Deinem geschriebenen Wort lässt sich das leider so nicht entnehmen.

Ich entnehme Deinen Worten allerdings ebenso, dass Dein Partner eher nicht der große Verführer ist, womöglich wenig Fantasie und Raffiness an den Tag legt und Du schon vorweg weißt, was als nächstes kommt. Auch das kann langfristig zur Lustlosigkeit führen.

Gibt es Dinge, wenn Du Wünsche frei hättest die Dir vom Kopf her Spaß machen würden, Dir Dein Mann bisher jedoch nicht erfüllen konnte/hat?

Gab es einen Auslöser, warum eure anfängliche regelmäßige Zweisamkeit sich so drastisch verändert hat? Geburten der Kinder o.ä.?

Bist Du mit Deinem Körper in Einklang, fühlst Du Dich wohl in Deiner Haut? Es gibt viele kleine Mosaiksteine, weshalb die Lust einer Frau so massiv nachlässt. DIE eine Ursache gibt es dafür häufig genug nicht.

Begehrst Du Deinen Mann selbst noch? Habe es nicht nur einmal im Leben gehört und in Fachpublikationen gelesen, dass eine Frau unter der Wirkung der Pille eine Partnerwahl trifft, die sie ohne die Einnahme des Medikaments so nicht getroffen hätte.

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/news/hormonelle-verhuetungsmittel-pille-stoert-partnerwahl_aid_535040.html]]

Du könntest selbst unter Google nachlesen - Stichwort Pille verändert Partnerwahl. Es kommen dazu viele verschiedene Linkvorschläge.

Verschiedene Fachrichtungen gehen sogar davon aus, dass die Pille das Verlangen der Frau, die Libido und Partnerwahl lebenslang verändert und stören kann. Es ist nicht bei jeder Frau so, aber es ist auch nicht so selten, dass man es völlig negieren und ausschließen sollte.

Du schriebst, dass ihr nun nur noch mit Kondom verhütet, auch das kann für eine Frau ein Lustkiller sein, ohne das sie sich dessen bewusst ist. (unterschwellige Schwangerschaftsängste z.B.) Das Absetzen der Pille könnte durchaus dazu geführt haben, dass Du Deinen Partner "anders riechst" und wahrnimmst, obwohl Du ihn als Mensch/Persönlichkeit nach wie vor liebst.

Allerdings sehe ich für euch beide keine kurzfristige Lösung, wenn Du Deine Mitarbeit wie bisher verweigerst und Deinem Mann abverlangst, dass er sich Deinen Bedürfnissen anpasst. Das wird auf Dauer in dieser Form nicht funktionieren, weil der Verlust eurer gemeinsamen Sexualität eure Beziehung weiter zunehmend belasten und irgendwann auch die Emotionen Deines Partners für Dich als Mensch verändern wird.

Überdenke Deine stringente Einstellung und überlege Dir für Dich selbst, mit welchen Kompromissen Du in Deiner Beziehung leben kannst.

M{elC7x7


Liebe Dosies,

es ist ja schön, dass Du hier alle möglichen Aspekte zur Sprache brngst,doch glaube ich, dass das leider vergeben ist, denn die TE eldet sich leider nicht mehr.

Liebe TE,

es wäre nett, wenn Du Dich nochmals äußern würdest.

Grüße

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