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Sex in der Ehe passt nicht mehr

OKluf


unzähligen Möglichkeiten.

Angefangen über Prostitution, wenn dem mann es egal ist, dass alles vorgespielt ist, über Swingerklubbesuche bis hin zur Geliebten.

Naja, soviele sind es denn doch nicht:

* Prostitution finde ich irgendwie eklig; vorgespielt ist ja gerade nicht was ich möchte und vor allem frage ich mich, wer ein kriminelles Umfeld mit Drogenhandel, Menschenhandel, usw. mitfinanzieren möchte.

* Swingerklubs sind auch nicht jedermanns Sache. Ich kann mir so etwas jedenfalls nicht vorstellen. Und was soll man da als einzelner Mann?

* Geliebte: das ist wohl das letzte, was die Frauen mit geringem Libido ihren Männern erlauben werden: eine geliebte ist eine echte Bedrohung für die Beziehung. (Und wie viele Frauen wollen schon die Nummer zwei, also die Geliebte sein? Aber gut, mit etwas Mühe mag man da wahrscheinlich schon eine finden)

Mmr. {Foreskxin


Ein Paar mit einem sexuellen Ungleichgewicht sollte (wenn ihnen am Fortbestand der Beziehung liegt) offen nach einer Lösung suchen und auch vor einer Öffnung der Beziehung nicht zurückschrecken.

Ansonsten wird es riskant für die Beziehung. Sobald ein Partner, sich heimlich außerhalb der Beziehung "vergnügt" ist die Beziehung eigentlich schon vorbei.

Leider ist dem "Lustlosen" in der Beziehung oft die Brisanz nicht klar...

M;aYy fl|owexr


* Geliebte: das ist wohl das letzte, was die Frauen mit geringem Libido ihren Männern erlauben werden: eine geliebte ist eine echte Bedrohung für die Beziehung. (Und wie viele Frauen wollen schon die Nummer zwei, also die Geliebte sein? Aber gut, mit etwas Mühe mag man da wahrscheinlich schon eine finden)

Meiner Meinung nach hängt es sehr vom Mann ab, ob ein "Menage a trois" akzeptiert wird oder nicht. Wenn er der Ehefrau die Rolle der Hauptfrau/Favoritin weiterhin zugesteht, dürfte manche Ehefrau eine Zweitfrau für den Sex tolerieren.

Ich denke, dass es durchaus Frauen gibt, die nur den Sex eines Mannes wollen und auf den Rest (Alltag, Haushalt, Familie) dankend verzichten, bzw. lieber der Ehefrau überlassen.

M9elC~7x7


:)^ :)^ :)^

NKyxixs


Die Libido reagiert wie ein Muskel - sie kann trainiert werden, aber auch verkümmern. Man kann sie aufbauen, sie auf einem angenehmen Plateau halten, aber auch abbauen, bzw. verkümmern lassen.

Wer seine Libido "trainieren" möchte muss wissen, dass auch hier (wie bei jeder "sportlichen Betätigung") das "Training" im Kopf und mit dem ersten Schritt beginnt. Man muss es selbst (!) wollen, aber wie beim Jogging die Goldenen Regel beherzigen, sich anfangs permanente zu unterfordern. Zu große Schritte überfordern schnell und lassen einen frustriert Eindruck zurück, der von weiteren "Trainingseinheiten" abhält.

Aber keine Angst - die Libido ist jederzeit reaktivierbar. Also viel Spass @:)

O3luxf


@ nyxis

Wer seine Libido "trainieren" möchte...

das Problem ist aber eben, das ddBride mit ihr Libido ganz zufrieden ist und es gar nicht trainieren möchte.

E&hemalig&er Nu^tzer (]#57x8661)


@ Oluf

Ich bin bereit viel für meine Ehe zu tun. Ich weiß momentan nur nicht was. Ich kann mich natürlich "opfern" und einfach vögeln lassen aber wenn, dann sollte es natürlich Spaß machen. Welche Möglichkeiten habe ich, meine eigene Lust zu entfachen?

Aber hier macht es doch den Anschein, als wolle sie etwas ändern?

Und ich stimme Nyxis zu, die Lust ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann und ansonsten verkümmern wird.

Njyxixs


@ Oluf

das Problem ist aber eben, das ddBride mit ihr Libido ganz zufrieden ist und es gar nicht trainieren möchte.

Wenn die beiden Partner unterschiedliche Bedürfnisse haben, müssen sie wohl oder Übel miteinander sprechen und sich gewisse Freiräume eingestehen - ddBride in diesem Fall ihrem Gatten die Möglichkeit, außerehelichen Sex zu haben, wenn dieser die möchte.

Dies wäre bei anderen Interessen ja auch so - zum Fußball gehen die Männer in der Regel auch ohne ihre Frauen ... (ich weiß, das Gleichnis hinkt etwas, der Grundgedanken wird aber klar, denken ich).

Ich habe allerdings persönliche die Erfahrung gemacht, dass der "Appetit beim Essen kommt". Sprich, wenn man seine Libido verkümmen läßt, mag es einem durchaus vorkommen, dass man nichts vermisst. Dies kann auch durchaus okay sein, wenn es beide Partner betrifft und beide damit glücklich sind. Betrifft diese "Zufriedenheit" nur einen Partner - ist also der andere Partner unzufrieden, droht ein Zerwürfnis und damit ggf. sogar die Trennung. daher sollte man sich als vermeintlichen zufriedener Part bemühen, diese immer weiter sinkende Abwärtsbewegung zu stoppen und ins Gegenteil umzukehren. Dies ist durchaus möglich. Wie gesagt, wenn man nicht gleich zu viel will (und diese geht an den aktiven/unzufriedenen Part), kann man die Spirale der Lust drehen und wieder in eine lustvolle Richtung bewegen - Schritt für Schritt.

E$hema)ligier Nutzer 9(#5w78661)


daher sollte man sich als vermeintlichen zufriedener Part bemühen, diese immer weiter sinkende Abwärtsbewegung zu stoppen und ins Gegenteil umzukehren. Dies ist durchaus möglich. Wie gesagt, wenn man nicht gleich zu viel will (und diese geht an den aktiven/unzufriedenen Part), kann man die Spirale der Lust drehen und wieder in eine lustvolle Richtung bewegen - Schritt für Schritt.

Ja, und daher kann man als " lustloser Part" auch mal einen Schritt auf den Partner zugehen und nicht immer nur abblocken. Es ist auch mal ein Anfang gemacht, wenn man mal wieder nur dem Partner Zeit widmet,wenn man sich zunächst erst nur langsam auf Küssen, Streicheln, Massage etc. einlässt und ergebnisoffen ist...einfach um sich mal wieder näher zu kommen.

Wenn es ansonsten keine weiteren Probleme auf der Beziehungsebene gibt, bricht man sich dabei weder als Frau noch als Mann einen Zacken aus der Krone.

Noyxxis


Ja natürlich, es ist von beiden Seiten ein aufeinander Zugehen.

Der aktive Partner sollte aber keinesfalls gleich zuviel verlangen - sich und seine Bedürfnisse (und auch seine Erwartungen) anfangs eher extrem zurück nehmen, um den passiven Partner nicht zu verschrecken. Punkten kann er beim passiven Partner, wenn es erst einmal nur und (fast) ausschließlich darum geht, den Funken der Leidenschaft beim passiven Partner zu entzünden. Letzterer muss sich natürlich auch ein wenig "öffnen" - im wahrsten Sinne des Wortes und Zärtlichkeiten grundsätzlich zulassen.

Wenn nicht, hilft wie gesagt, eine Öffnung der Beziehung. Alles Andere ist in meinen Augen eine sehr egoistische Denkweise, die in einer liebevollen Beziehung nichts zu suchen hat. Der aktive Partner kann sich seine Libido und/oder Sexualität ja nun nicht abscheiden oder ausschwitzen ...

KrondimXonstexr


Naja, genau so wenig, wie es fair vom "lustlosen" Partner ist, die Abstinenz des anderen zu erwarten, kann der lustvolle Partner erwarten, dass der andere Part zu seinen Gunsten die Beziehung öffnet, obwohl dieser da nicht hinter steht.

Ausserdem frag ich mich, ob es das auf Dauer wirklich bringt.

Wenn dem lustvollen Partner lediglich Sex fehlt, kann er das durchaus woanders kompensieren.

Wenn ihm oder ihr aber Sex mit dem Partner fehlt, den man liebt und dem man deswegen nah sein möchte, wirds schwierig. Ich glaube kaum, dass es dann azf Dauer erfüllend ist, mit Frau X, Y, Z zu schlafen, wenn man eigentlich doch genau das mit der Ehefrau tun will. Das löst das Problem nicht, verschiebt lediglich die Dringlichkeit ein Stückchen nach Hinten.

Es gibt bestimmt Paare, die im Ernstfall mit dem offenen Ehemodell gut fahren. Aber für viele ist spätestens das auch aus diversen Gründen der Anfang vom Ende.

Ich gab mir schon oft gedanken über solche Themen gemacht. Einfach, weil es damals eine Zeit lang bei uns auch eher schlecht lief. Ich hab mir den Kopf zerbrochen über die Frage, ob es egoistisch ist, den anderen sexuell am ausgesteckten Arm verhungern zu lassen. Auch, wenn man u.U. nichts dafür kann, weil man es selber gar nicht möchte, ja selber sogar besch*ssen findet.

Aber das hat es auch nicht besser gemacht.

Zumal: niemand zwingt den unzufriedenen Partner, trotzdem beim anderen zu bleiben.

Niemand.

Viele wissen glaube ich gar nicht, dass der andere wirklich wirklich unter "Sexentzug" leiden kann. Oder wollen es nicht wissen, weil sie sich dann schuldig fühlen. Und manchen ist es schlichtweg einfach egal.

Nur bei letzteren würde ich sagen: Gott, wie egoistisch. Und bei einer solchen Person wäre jegliche Debatte über offene Ehe o.ä. hinfällig. Wer aus Spaß, Langeweile oder Desinteresse den anderen quält, sollte doch lieber alleine bleiben.

Ich frage mich auch, ob nicht oft der unzufriedene Partner zur Eskalation der Situation beiträgt. Viele schweigen einfach viel zu lange. Weswegen auch immer. Und machen es dem anderen so noch viel leichter, das Problem zu übergehen.

Keine Ahnung, wie deutlich der Mann der TE oder z.B. Oluf das Thema bisher angesprochen haben. Aber es wäre wirklich wichtig, klipp und klar seinen Unmut zu äußern, wenn es einen echt belastet.

Mir war damals schon bewusst, dass mein Partner nicht ganz sooooo zufrieden mit unserem Sexleben war. Dass er durchaus mehr gut gefunden hätte. Aber ich war der Meinung, dass das eben so ist und er damit klar kommt. Gespräche, die auf das Thema zusteuerten, waren selten. Die, die es gab, wurden ungern geführt. Mir hat der Gedanke, dass er wegen mir unglücklich ist, missfallen. Und was hätte ich ihm sagen sollen? Ich hatte selber keine Ahnung, warum es im Bett nicht lief.

Ich werde niemals diesen einen Abend vergessen. Wir saßen auf der Couch und hatten noch etwas vor an dem Abend. Bis dahin war noch etwas Zeit und diese wollte er offenbar für ein wenig Intimität nutzen. Er hat mich so angesehen, wie er das immer tut, wenn er "mehr" möchte. Hat mich auf seinen Schoß gezogen und angefangen, mich zu streicheln und zu küssen. Es hat sich furchtbar angefühlt. Ich wusste, dass ich ihn vor den Kopf stoßen würde. Aber das rumgefummel hat sich einfach lästig und falsch angefühlt. Ich bin mit eibem "Mhm, jetzt nicht "aufgestanden, in die Küche gegangen und hab was zu trinken geholt.

Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, saß er noch auf dem Sofa. Er hat mich abgesehen, nervös mit seinen Händen gespielt. Man hat ihm angesehen, dass er sich unwohl fühlte und ihn was belastet.

"Warum schläfst du nicht mehr mit mir?" war das einzige was er sagte, bevor er in einem riesigen Schwall aus Tränen ausgebrochen ist. Er hat Rotz & Wasser geheult, das war echt furchtbar. Er hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Und ich wusste wirklich keine Antwort auf seine Frage. Noch heute macht mich das ganze noch sehr sehr traurig.

An dem Abend ist mir zum aller aller ersten mal bewusst geworden, dass er unter der Situation echt leidet. Dass er nicht nur "chronisch unterv*gelt" und deswegen launig, gereizt und in seiner Männlichkeit gekränkt war. Sondern dass er totunglücklich gewesen ist. Sich ungeliebt gefühlt hat. Dass es für ihn viel tiefer ging als nur der fehlende Sex.

Hätte er das damals nicht getan, wären wir heute nicht mehr zusammen. Ich hab das gebraucht um zu merken, dass da wirklich grade was richtig falsch lief.

oTkanaxwe


Wie der vorherige Schreiber bin ich der Ansicht, dass dein Mann Sex mit dir will. Alles andere sind nur Notlösungen, die aber niemals das eigentliche Verlangen nach dir stillen. Ich denke, bei 2-3x Sex pro Woche würden sich diese Annäherungsversuche sofort reduzieren.

Mich würde an dieser Stelle wirklich interessieren, warum Frauen am Beginn einer Beziehung durchaus ziemlich häufig Sex wollen - eben auch nicht immer vom Mann initiiert - und warum dies nach 2-3 Jahren massiv nachlässt.

Einmal Sex alle 2-3 Monate ist kein Wirkliches Verlangen, das ist dann gerade mal dafür, dass mal wieder Ruhe ist und alles so scheint, als ob es normal wäre. Ist es aber leider nicht. Das Verlangen deines Mannes wird so weit ansteigen, bis er sich von dir trennt. Warum hast du es in der Anfangszeit schön und befriedigend gefunden und jetzt nicht mehr? Warum hast du keine Lust mehr, keinen Spass am Sex, hast du keine schönen Gefühle mehr, keinen Orgasmus? Warum willst du das nicht öfter haben?

Wenn du über diese Fragen nicht mit deinem Mann reden kannst bzw. willst, dann sehe ich da keine Zukunft.

N$yxis


Bitte nicht schlagen, die folgende Erklärung wird unter "modernen und zivilisierten" Mitteleuropäern in der Regel nicht wirklich gern gesehen. Fakt ist aber, dass die zivilisatorische Decke bei uns Menschen recht dünn ist und schnell über Bord fliegt, wenn sich die Faktoren um uns herum verschlechtern.

Nimmt man die besagte zivilisatorische Decke vom Menschen, erkennt man seine animalischen Wurzeln, die uns und unser Handeln viel häufiger dominieren, als wir oftmals wahr haben wollen.

So ist die gesteigerte weibliche Libido im Grunde nur Teil des natürlichen Balz- und Werbeverhaltend. Nach einer erfolgreichen "Werbung" ist das Weibchen (also die Frau) in einer festen Beziehung, wird beschützt, ernährt und geschwängert. Daher ist eine gesteigerte Libido, die die Frau für den Mann natürlich weiterhin attraktiv machen würde, aber auch einen zusätzlichen Energieverbrauch bedeuten würde, überflüssig und wird weitestgehend eingestellt.

Das Hauptaugenmerk des Weibchens, sprich: der Frau liegt nun beim Nachwuchs.

Das Männchen (der Mann) hingegen funktioniert anders - er hat naturgegeben eine weniger enge Beziehung zum Nachwuchs (er ist keine 9 Monate mit ihm schwanger) und muss zusehen, seine Gene möglichst weit (unter möglichst vielen Frauen) zu streuen und so sicher zu stellen, dass seine Gene überleben.

wIarum idenxn


Ok ich gestehe gleich im Voraus ich habe nicht alle Beiträge gelesen.

Ich bemitleide immer den Partner, der zuwenig Sex kriegt!

Weil meistens steht da: ich hab keine Lust auf Sex, aber wenn ich dann doch mal mitmache finde ich es ja auch schön.

Warum zum Kuckuck kann man sich dann nicht öfters auf den Partner einlassen?

Der Hunger kommt doch manchmal erst mit dem Essen.

g<auRlfo+ixse


die folgende Erklärung wird unter "modernen und zivilisierten" Mitteleuropäern in der Regel nicht wirklich gern gesehen.

Das ist wohl wahr. Weil es nämlich einfach nicht stimmt. Überleg doch mal den Umkehrschluss: wenn die große, immer mal gerne bemühte Urmutter Natur das von dir dargestellte Szenario als normales Programm vorgesehen hat, was machst du dann mit den Frauen, deren Libido gleichbleibend stark ist? Und das sind schon ziemlich viele (die heulen sich allerdings seltener in Internetforen aus), sind die dann alle unnatürlich, aus der Art geschlagen, nicht normal?

Nee, nee. Hat schon Gründe, dass dein Bild unbeliebt ist. Das menschliche Sexualverhalten ist weit mehr als einen Schritt vom Primaten entfernt.

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