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Beziehung super- aber zu wenig Sex

M1elC 7[7


@ gauloise

@ Burgman:

nein. Da gehe ich mit der Seherin konform: gottseidank ist das hier nicht so, es wird schon, unabhängig vom Geschlecht, nach Eckdaten und Hintergrundinformationen gefragt. Wenn du solche Fäden ein bisschen unbefangener liest, wirst du das merken. Es gibt genug davon, sowohl von Männern als auch von Frauen eröffnet.

gauloise

Da muss ich Dir wiedersprechen und Burgmann zustimmen.

Ich stelle auch immer wieder fest, dass in den von Männern eröffneten Fäden, von den weiblichen Usern immer wieder die Ratschläge Paartherapie oder ach Rosenblätter vorm Bett gegeben werden. Diese nicht einmal mit einem Ton sagen, dann seid ihr nicht kompatibel.

Wenn eine Frau hier so enen faden eröffnet wird, dann heißt es eben stets, 2. Mann oder Dildo oder Trennung.

Sei es nun Du liebe Gauloise oder auch die Dosis macht das gift oder die Seherin.

Wenn man sich hingegen alle meine Beiträge in den verschiedenen Foren ansieht, dann wird man feststellen, es gibt bei mir immer dieselbe Antwort.

manchmal noch eine mögliche Eklärunmg mit Lösung wie hier, das es an der Nachtschicht liegen kann, aber sonst heißt es von mir aus, stets wenn man es nicht mehr erträgt, andere Möglichkeiten wie 2. Partner oder ähnliches nicht gehen, dann Trennung.

C omcrman


natürlich habe ich auch schon mal den vorschlag gemacht, das ich dann eben sex auserhalb der beziehung haben könnte, wenn er nicht bereit ist was zu ändern. das aber möchte er auch nicht, da drehen wir uns im Kreis.

Das ist natürlich nicht die ideale Diskussion, wenn man gerade noch über's Heiraten nachdenkt. "Hey Schatz, ich möchte dich zwar heiraten, aber im Bett brinst du's nicht und daher suche ich mir noch einen anderen Stecher.".

Treibt er Sport? Befriedigt er sich selbst hin und wieder? Irgendwas, was sein Ding unten warm und die Organe im Training hält? Sport kann positiven Einfluss auf den Testosteronspiegel haben und SB (solange es nicht stupides Rubbeln zum Druckabbau ist) erhöht auch die Sensibilität, Durchblutung, Stehvermögen.

sUensi*belmkan


und SB (solange es nicht stupides Rubbeln zum Druckabbau ist) erhöht auch die Sensibilität, Durchblutung, Stehvermögen.

Das kann auch der Sex mit der Freundin verbessern helfen ...

Cnomrxan


Das kann auch der Sex mit der Freundin verbessern helfen ...

Natürlich, aber wenn schon das Problem mit der Lustlosigkeit da ist, wird er sich dabei unter Druck gesetzt fühlen.

Mit sich selbst hat man mehr Kontrolle - zumindest Anfangs sollte er sich damit öfter mal wieder "aufwärmen", dann kommt auch schnell wieder mehr Lust ins Leben.

o[ka?na-we


Bei einem so eklatanten Missverhältnis ist irgendwann immer absolute Offenheit notwendig und der klare Wille von beiden Seiten, das Problem zu lösen. Beide müssen sozusagen die "Hosen runter lassen". Ihr redet zwar darüber, das wird aber dann schnell mit "alles ok" abgetan. Vielleicht ist dein Mann nicht so gesprächig, dann solltest du ihm aber klar machen, dass ihr zwei ein Problem habt und das nur bei einem wirklich intensiven Gespräch lösen könnt. Es ist definitiv so, dass Lust bei 2x Sex im Monat nicht wirklich vorhanden ist. Das ist reiner "Alibi-Sex". Ich konnte auf diesem Gebiet selbst viel Erfahrung sammeln und habe mich und meine Partnerinnen immer wieder "beobachtet", da es mir auch unerklärlich ist, was da in Beziehungen abgeht.

Mir scheint es so, dass mit abnehmendem Sex auch die Lust den Bach runter geht. Da man nicht das haben kann, was man gerne hätte, reduziert wohl das Unterbewusstsein auch das Verlangen danach. Ich vermute, das liegt an dem Hormon Oxytocin. Der reine Sextrieb wir mit Selbstbefriedigung und Pornos befriedigt. Der Sex mit einem Partner wird dann auch nicht mehr als so befriedigend empfunden. Ich selbst hatte mich oft genug 2-3x am Tag selbst befriedigt und dann wirklich keine Lust mehr auf Sex mit meiner Partnerin. Somit waren erstmal beide zufrieden. Das funktioniert aber nicht lange. Es sinkt mit der Zeit die emotionale Bindung (eben vermutlich wegen dem Hormon) und das Verlangen nach gemeinsamen Sex sinkt gegen Null. Allerdings mit der Zeit auch das Verlangen nach Nähe, Kuscheln, Küssen und allem, was sonst noch so dazu gehört. Irgendwann kommt dann doch der dringende Wunsch, das wieder mit einem Partner zu erleben und der Kreislauf beginnt von vorne.

Die entscheidende Frage ist nun, wie kommt es überhaupt dazu. Es geht mir immer wieder so, dass der Sex in einer neuen Beziehung genial ist. Mit meiner letzten Partnerin hatte ich über ein Jahr so im ungefähren Durchschnitt 3x Sex am Tag. Manchmal auch 5x, oft genug am Morgen beim gemütlichen Kuscheln 2x. Und das ging nicht immer von mir aus, es war in beiderseitigem Verlangen, mal von mir, mal von ihr. Auch wenn ich einen langen Arbeitstag hatte, hatten wir immer Sex am Abend und am Morgen sowieso. Es ist eine wunderbare Zeit, da es einem absolut gut geht. Man spürt die tiefe Verbundenheit, ist absolut ausgeglichen und freut sich jeden Tag riesig, in einer so tollen Beziehung zu leben. Meine Partnerin ist immer abgegangen wie eine Rakete (sie 55, ich 50) und ich hatte eine gute Ausdauer.

Dann kam der Tag, an dem sie meinte, es müsse ja nicht mehr so oft sein und bei mir hat es klick gemacht, der Schalter ist umgesprungen und es war vorbei mit der Lust. Seit dem Tag ist der Sex eher Verpflichtung und Lust ist nicht mehr viel da. Wir haben jetzt so einmal die Woche Sex und da eben Selbstbefriedigung nicht reicht, komme ich dann oft genug innerhalb von 2 Minuten und muss eben vorher oder nachher mit der Hand nachhelfen.

Ihr seht, die Zusammenhänge sind absolut klar. Ich weiß, was passiert und wie sich das entwickelt, nur nicht, was der Auslöser ist. Warum hat einer der Partner plötzlich keine Lust mehr? Ich kann nur für die Männer sprechen und eigentlich ja nur für mich, Sex gehört für mich zum Leben wie das Atmen und das Essen und wenn ich keine Lust auf Sex habe, dann stimmt etwas nicht und ich vermute, das ist bei den meisten Männern so. Was also treibt deinen Mann an, was ist der eigentliche Grund? Was war das bei meinen Partnerinnen? Ich weiß es nicht. Es absolut offenes Gespräch hatte ich auch schon versucht, aber es ist definitiv schwierig. Wir sind zumindest so weit, dass ich ihr gesagt habe, dass durch ihre Mitteilung der Sex auf etwas "Zählbares", "Erfassbares", "Verpflichtendes" reduziert wurde und ich dadurch leider die Lockerheit verloren habe. Ich frage mich jedes Mal, will sie jetzt oder doch nicht. Aktuell sehe ich nicht, dass man das wieder kitten und vergessen kann.

Mich würde wirklich interessieren, was da in einem Menschen vorgeht, wenn ihm plötzlich einfällt, dass das mit dem Sex zu viel ist. Was ist der Auslöser, das der Sex - oft genug relativ plötzlich - weniger wird? Gibt es andere Probleme und man verpasst, darüber zu reden? Vergisst man, wie wichtig Sex für eine Beziehung wirklich ist oder wissen das die meisten schlicht nicht?

Vielleicht aber ist der Mensch auch so angelegt. Eine intensive Phase von 2-3 Jahren, die extrem die Bindung stärkt und die Voraussetzungen für gemeinsamen Nachwuchs schafft und danach muss "Mann" weiterziehen? Wäre Schade, wenn man seinen Partner liebt, dann möchte man auch möglichst Lange diese schöne Zeit genießen.

YRton&g1x1


Dann kam der Tag, an dem sie meinte, es müsse ja nicht mehr so oft sein...

Wie genau hat sie das verbal rübergebracht?

Deine These mit dem Nachwuchs halte ich für :)^ :)z ! Aber in eurem Alter - 50/55 - dürfte das eigentlich auch evolutions- und reproduktionstechnisch keine große Rolle mehr spielen :-) ?

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