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Fetisch - was kann man dafür?

DAieW Seh/erixn


ich weiß, meinte es aber "absoluter". also z.b. dass jemand mit einem... hmmm.... highheel-fetisch überhaupt nie nicht gar keinen hochkriegt, egal was man tut und macht, solange frau keine anhat ;-)

YLtoongx11


Ich stelle mir das zwar auch reizvoll vor....aber das ohne Heels gar nichts geht, ist schon sehr (eventuell krankhaft) belastend und sprengt für mich schon etwas den Rahmen eines Fetischs :-/ ":/ .

NUyxixs


Der Duden sagt:

(Psychologie) sexuelle Neigung, bei der Gegenstände, die dem vom Fetischisten verehrten oder begehrten Menschen gehören, als einzige oder bevorzugte Objekte sexueller Erregung oder Befriedigung dienen

d]ieI vTorxte


ich hasse es auch nen fetisch zu haben. aber was soll man machen, es ist wie es ist.

Ejhem.aligere NuEtzer (#5676v60)


Vorweg mal:

Erlaubt ist, was gefällt. Fetisch klingt immer so "böse", eben als sei es im Grunde ein "Tabu".

Ob man es jetzt Fetisch, Vorliebe oder wie auch immer nennt, spielt per se doch keine Rolle...solange man einen positiven Nutzen daraus zieht, ist das doch schön!

Wenn jemand Socken erregend findet, dann findet er eben Socken erregend.

Der eine fährt auf einen besonderen Geruch ab, der andere auf ein bestimmtes Geräusch, wieder ein anderer auf BDSM, Natursekt, Rollenspiele...was auch immer...

Ich zitiere hier immer gerne Regel 34 des Internets:

Rule 34: "If it exists, there is porn of it. No exceptions."

Und das hat seinen Grund, einfach weil es für alles irgendwo auf der Welt mit Sicherheit einen Menschen gibt, der drauf abfährt! :)

Die eigenen Vorlieben hat man zudem nur selbst zu "bewerten"...was andere darüber denken ist im Grunde vollkommen egal. Ich geh ja auch nicht her und kritisiere jeden Vegetarier, den ich treffe, dafür, dass er meinem Fleisch die Nahrung wegfuttert! ]:D

In dem Sinne stellt sich mir eben auch die Frage, warum die "Herkunft" eines Fetisches eine Rolle spielen muss...klar, wenn man mehr über sich selbst in Erfahrung bringen möchte, kann man sich aus Interesse schon mal fragen "woher kommt das eigentlich?"...aber die Frage "was hat meinen fetisch ausgelöst?" mit dem Ziel der Klärung, wo man was "falsch" gemacht hat oder ob man es hätte "verhindern" können, finde ich persönlich problematisch, da man in meinen Augen einfach nichts dafür kann.

Heterosexualität, Bisexualität oder Homosexualität sind in meinen Augen genauso Fetische/Vorlieben und ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir irgendwann ausgesucht habe "bisexuell" zu sein, aber ich bin es! ;-)

Ich habe einfach an irgend einer Stelle meines Lebens bemerkt, dass mich eben auch das andere Geschlecht reizt und habe dann in diese Richtung mit Experimentieren angefangen und festgestellt, dass mir gefällt was ich erlebe und "akzeptiert" dass es ist wie es ist...und genauso ist es bei meinen anderen Fetischen/Vorlieben auch gewesen.

Man geht ja nicht her und stellt sich irgendwann mal morgens hin und sagt:

Mein Sexleben ist grade durchaus erweiterbar...was suche ich mir denn heute für einen neuen Fetisch aus?

Sondern meist ist es eben so, dass man etwas erlebt/sieht und dabei feststellt, dass es einem gefällt...man entscheidet da aber nicht im Vorfeld "das gefällt mir jetzt", sondern bemerkt es "währendessen"...ich hoffe man versteht, was ich meine! ;-D

Ich bezeichne mich selbst als sexuell sehr experimentierfreudig und verdammt offen, was Sex und alles was dazugehört, angeht. Ich merke aber immer wieder, dass viele Menschen ein Problem damit haben, dass sie dieses oder jenes mögen. Der Grund dafür ist eben, dass man sich von den Ansichten und Meinungen anderer Menschen beeinflussen lässt.

Da sagt die beste Freundin zum Beispiel "also du...Analsex ist ja sowas von bäh, das würd ich NIE machen!" und schon fängt das schlechte Gewissen an, weil man es selbst super findet...das aber offensichtlich "gesellschaftlich" als problematisch angesehen wird und dann ja mit einem selbst irgendwas "nicht ganz richtig" sein kann! Dabei hat doch keiner ausser mir selbst das Recht, darüber zu "Urteilen", was mir gefällt und was ich wie auslebe, solange ich das _für mich_ auslebe und damit die Grenzen anderer nicht übertrete!

Klar ist dann aber auch, wenn ich mit einem Fetisch Grenzen anderer überschreite oder andere damit gefährde, oder ein Fetisch wirklich ein Problem auch für mich selbst darstellt, dass da dann Handlungsbedarf besteht, weil er dann keinen positiven Mehrwert mehr hat!

In diesem Sinne, was auch immer dein Fetisch sein mag, versuch ihn einfach zu genießen. :)*

Wenn er dir freude bereitet und/oder dein (Sex-)Leben bereichert, musst du dich dafür weder schämen, noch ein schlechtes Gewissen haben. Freu dich, dass dein sexueller Horizont ein wenig geweitet ist und du "anders" bist als der 0815 Mensch! ;-)

Dass du da so ein Geheimnis drum machst, macht mich und viele andere ja auch, übrigens nur noch neugieriger! ]:D

dAjelaxn


ich hasse es auch nen fetisch zu haben. aber was soll man machen, es ist wie es ist.

Man kann es sich also nicht austreiben, meinst du? Kann man gegen eine sexuelle Vorliebe nichts tun?

Dass du da so ein Geheimnis drum machst, macht mich und viele andere ja auch, übrigens nur noch neugieriger! ]:D

Klar...das ist ja das ärgerliche, ich hab das Gefühl, ich kann das kaum vermeiden. Ich will niemanden damit triezen und neugierig machen, was ich um Gottes Willen meinen könnte! (Mir würd's ja selber genauso gehen...) Ich will mich auch nicht so à la Forum und "all spots on ME!"-mäßig in den Mittelpunkt drängen und geheimnisvoll tun von wegen "fragt ihr euch ruhig, was bei mir los ist, ich spiel damit, dass ich ja sooo spannend bin und halte euch hin!" :-/

Nee, echt nicht. Mich interessieren tatsächlich die Hintergründe und Gedanken zu komischen Vorlieben - welche ich hab, ist für mein Anliegen egal. Glaub ich. :p>

Ich schreib noch ne längere Antwort auf den Rest.

Jetzt erstmal angenehme Nachtruhe... ;-)

dsje[lxan


@Sparhawk:

Okay, hab deinen Beitrag grad doch nochmal komplett gelesen und muss sagen:

Ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen. Klingt alles völlig gut und richtig!

Ich hätte das Thema auch nicht deshalb gern beackert, weil ich denke, irgendjemand oder ich selbst hat was falsch gemacht oder ich müsste diese/n komische/n Vorliebe/Fetisch wegtherapiert haben.

Nein, es treibt mich deshalb um, weil ich es so seltsam finde, weil ich es nicht nachvollziehen kann, weil mir überhaupt nicht klar ist, welcher Teil von mir das warum antörnend finden könnte oder welcher Mensch das sexy finden könnte. Es ist ein Fremdkörper an mir, verstehst du? Und ich habe den Eindruck, er verselbstständigt sich in meinen Gedanken derzeit...zu weit. Klar, im Grunde ist es schön, die Vorstellung davon an sich ist ja angenehm.

Vielleicht muss ich auch einfach den Gedanken akzeptieren, dass man sexuelle Erregbarkeit eben nicht immer rational oder emotional nachvollziehen kann, sondern die Erregbarkeit vielleicht manchmal wirklich ein Eigenleben hat und Regeln folgt, die man überhaupt nicht verstehen kann. Ging mir nur bisher noch nie so, deshalb ist es komisch.

Ehhema4liger >Nut:zer (#5 80285)


@ djelan

Ich würde dein Problem besser verstehen, wenn du es mal beim Namen nennst. Was ist denn nun dein Fetisch, also sprich, dein Problem? Im übrigen finde auch ich, dass eine Vorliebe sich im Laufe der Zeit ändern kann und das sie Spaß macht. Binsenweisheit, nicht, alles was wir mögen, macht uns Spaß, deswegen mögen wir es ja... Warum soll das nun bei einer Vorliebe, die man Fetisch nennt, anders sein??

ELhemazligeKr Nutzber (#5v80285)


Und was ist so schlimm daran?

w?eNtUterx6


Im übrigen finde auch ich, dass eine Vorliebe sich im Laufe der Zeit ändern kann und das sie Spaß macht.

Genau das habe ich auch bei mir gemerkt. So hat z.B. meine (abnehmende) Potenz eindeutig eine Wirkung auf meine "Phantasien" und/oder Fetische gehabt.

d"jJelaxn


@claudimini:

Was ist denn nun dein Fetisch, also sprich, dein Problem?

Mein Problem: Dass es peinlich und seltsam ist, ich es nicht nachvollziehen kann, glaube, dass es auch für andere schwer verständlich ist, und deshalb will ich es nicht beim Namen nennen, auch nicht meinem Partner gegenüber.

Und was ist so schlimm daran?

Dass es sich mir zunehmend beim Sex aufdrängt und ich mich bisher nur mit den Gedanken daran überhaupt selbst befriedigen konnte.

Ich befürchte, dass ich bald nur noch mit dem Fetisch Sex richtig genießen kann.

d8jelaxn


Im übrigen finde auch ich, dass eine Vorliebe sich im Laufe der Zeit ändern kann und das sie Spaß macht.

Das ist wahrscheinlich der sinnvollste und beste Umgang damit, solange es ein gesellschaftlich völlig harmloser Fetisch ist. Ist es bei mir. Finde ich trotzdem noch schwierig, einfach nur Spaß dran zu haben.

Fkremder_222


Es sind hier einige Antworten gekommen, die ich für sehr oberflächlich halte und die auf das wirkliche Problem (falls es eines ist, was ja bei der TE offensichtlich der Fall ist) nicht zu lösen helfen.

Grundsätzlich sollte man unterscheiden, zwischen einem harmosen Fetisch, den man leicht ausleben kann, ohne eine Partnerschaft zu beeinträchtigen und einem Fetisch, der eine Partnerschaft stark negativ beeinflusst oder gar unmöglich macht.

Vorlieben sind noch kein Fetisch! Das sollte man mal wirklich bedenken und nicht einfach lustig drauf los schreiben und gute Ratschläge geben.

Vorlieben sind in aller Regel harmlos.

Ein echter Festisch KANN auch harmos sein, er kann aber auch große Probleme mit sich bringen.

Eine Vorliebe ist beispielsweise, wenn jemand nur dann erregt wird, wenn der Partner/die Partnerin eine bestimmte Kleidung trägt. So etwas kann man gegenseitig absprechen und dann ausleben. Wenn der Partner/die Partnerin nicht mitspielt, dann kann natürlich ein Problem daraus werden. Aber das muss nicht sein.

Wenn jemand ein ausgefallenes Fetisch hat und kaum jemanden findet, der oder die das mitmachen kann, dann wird es kritisch. Und wenn es dann gar noch köperliche Merkmale sind, die extrem selten oder sogar krankhaft sind, dann wird die Sache wirklich bedenklich. Denn dann gibt es einfach keine Parnter, die das vorweisen. Oder sie sind extrem selten.

Ich denke jetzt an den kürzlilch eröffneten Faden, wo ein Mann unbedingt eine Frau mit großen Schamlippen braucht, um zufrieden zu sein. Falls er eine solche Frau findet, ist es ja in Ordnung. Aber er hatt offensichtlich Probleme, eine solche Parnterin zu finden.

Aber es gibt noch viel ausgefallenere Fetisch. So ein Fetsich kann einen Menschen eine Menge Sorgen und Qualen bereiten. In so einem Fall kann nur ein Psychiater helfen oder zumindest zu helfen versuchen. So eine Veranlagung einfach anzunehmen, das ist nicht einfach. Also den Rat zu geben, das einfach mal zu akzeptieren und auszuleben, ist absoluter Unsinn.

F=remd&er2%22


Ich möchte noch ergänzend zu meinem vorigen Posting auf folgenden Link aufmerksam machen:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus]]

d3jelaAn


Danke, Fremder!

Ich denke, es ist eine Vorliebe. Das mit dem Ausleben ist tatsächlich aus verschiedenen Gründen nicht so leicht!

Ich habe außerdem die Befürchtung, dass es genau deswegen immer größer wird - und dann irgendwann ein Fetisch. Und das würde das Leben unschöner machen.

:-/

Noch trage ich es einfach mit mir rum, ohne die Eile, akut etwas tun zu müssen. Solange es so bleibt, geht's ja noch...auch wenn es nicht gerade super ist.

Gruß an alle

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