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Lasst eure Söhne lieben

M:uc%keli hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mit fällt es sehr schwer mich offen mitzuteilen, weil ich im Leben auf ein peinliches Gleis geschoben wurde. Ich mache dies nur im Schutz der Anonymität. Bitte respektiert das. Danke!

Von außen betrachtet bin ich ein Scheusal! Ich starre jungen hübschen Frauen auf den Hintern und stelle mir vor, wie sie unter der Kleidung aussehen. Warum ich so armselig wurde, könnte eine Mahnung an alle Eltern sein.

Ich war mal ein normaler Junge, der mit acht Jahren erste erotische Träume hatte. Mangels Aufklärung blieben deren anatomische Details falsch. Bei einem von meiner Mutter arrangierten FKK-Strandbesuch riskierte ich Blicke, die mir verrieten, dass Mädchen kein Glied haben. Das Geheimnis zwischen ihren Beinen blieb. Aber meine Fantasie hatte den ersten Anker. Ich malte mir den Rest in unbeholfenen Erotikzeichnungen aus, als ich in die Pubertät kam. Meine Mutter entdeckte sie. Sie weckte mich, vollführte ein traumatisierendes Wechselbad der Emotionen; lachte und weinte darüber fast zeitgleich. Ich musste die Zeichnungen vernichten und schwor peinlich bis ins Innerste berührt unter Tränen, dass dies nie wieder vorkäme.

Ab da (plus einige ähnliche Vorfälle) lernte ich meine Sexualität perfekt zu verbergen. Nach außen braver Sohn, nach innen notgeiler Teenager. Dies war schwer. Ich befriedigte mich stets im Geheimen, so schnell es ging, achtete dabei mit Angst im Herzen und spitzen Ohren, ob mich nicht jemand entdeckte. Schemata in Aufklärungsbüchern verbesserten meine Kenntnisse der weiblichen Anatomie. So fertigte ich realistischere Erotikzeichnungen an, diesmal perfekt versteckt.

Reale Mädchen interessierten mich aus sicherer Entfernung (in der Schule waren keine). Ich entwickelte Techniken, sie anzusehen, ohne erwischt zu werden. Mein schweifender Blick z.B. im Freibad, stets scheinbar auf der Suche nach Banalem, suchte nur interessante Mädchen. Und wenn mich einer ihrer Blicke traf, bin ich diesem geschickt ausgewichen, so dass mein Beobachten zufällig erscheinen musste. Nach der Pubertät fand ich einen Baggersee, an dem ab und zu nackte Pärchen badeten. Die habe ich hinter einem Sandhaufen mit Feldstecher beobachtet. Alle diese aufregenden Erlebnisse meiner Jugendzeit wurden nachts heimlich "abgearbeitet".

Zwischenfazit: Meine Mutter wollte wohl, dass ich in der Pubertät am FKK-Strand nackte Mädchen sehe (als Ersatz für Aufklärung?). Als ich mich dafür interessierte und Erotikbilder anfertigte, reagierte sie mit Spott und Eifersucht. Meine Aufgabe war wohl die eines guten Sohns, der in seiner vaterlosen Familie "seinen Mann stehen" musste. Ich durfte meine Mutter nicht enttäuschen. Also praktizierte ich dieses bequeme Versteckspiel in Sachen Sex, das ich nicht mehr loswerde.

Mit 20 Jahren habe ich mit pochendem Herzen und 1.000 Vorsichtsmaßnahmen mein erstes Pornoheft gekauft. Das half meine anatomischen Kenntnislücken zu schließen. Doch es half nicht, mich realen Mädchen zu nähern. Ich baute das neue Wissen in meine Fantasiewelt ein, die ich sorgsam gegen Entdeckung abkapselte. Darin lebte ich meine überbordende Sexualität aus. Fantasievoll, aber notgedrungen sehr ichbezogen. Die Welt draußen lieferte nur die Bilder, keine Kontakte. Deshalb kommentierte ich dort weibliche Erotik abfällig, um nicht in Verdacht zu geraten, dass mich das interessieren könnte.

Während der Ausbildung versuchte ich ab und zu reale Mädchen ins Kino einzuladen – ohne Erfolg! Das führte zu wachsender Frustration, sodass ich damit aufhörte. Das Interesse an konkreten Mädchen auf "Null" zu fahren war jedes Mal ein schmerzhafter Weg, den ich zu oft gegangen nicht überlebt hätte. Ich kann verstehen, dass sich Frauen oder Mädchen nicht für mich interessieren. Ich bin unwissend, was Jungs mit Mädchen machen, um sie in die "richtige Bahn" zu lenken. Und bei denen, die es (vermutlich) versucht haben, habe ich mich sicher wortgewandt aus der Affäre gezogen. Ein entspanntes Kennenlernen oder Sich-kennenlernen-lassen ginge nur nach wundersamer Wirkung eines Jungbrunnens: Wieder 14 müsste ich jedoch auf eine Mutter hoffen, die mich in die Welt der Sexualität entlässt und nicht eifersüchtig darüber wacht, dass ich keine angucke. Letztlich eine Mutter, die verhindert, dass ihr Sohn alles für sie tut - sogar seine eigene Sexualität opfert.

In einen Puff gehe ich nicht. Ich will nicht, dass man dort erkennt, dass ich sexuelle Interessen habe. Nur in der Anonymität gebe ich zu: Ich sehe gerne eine Vulva – das Internet hat mein anatomisches Wissensdefizit völlig beseitigte. Für meine echten Träume bin ich inzwischen zu alt, deshalb geht es hier nicht mehr um mich. Für mich ist der Zug weg.

Deshalb bleibt mir nur noch mein Appell an Eltern: Bitte lacht eure Söhne niemals aus, wenn sie erste sexuelle Interessen zeigen. Erklärt ihnen, dass Sexualität zum Leben dazugehört und es okay ist, wenn sie eines Tages eine Freundin haben. Mir blieb dieses Glück verwehrt und ich leide jeden verdammten Tag wie ein Hund darunter. Es tut mir leid, wenn ihr viel lesen musstet, aber was ich wegließ, ist noch viel länger.

Antworten
L$iqlja4eevexr


ich klinge jetzt vielleicht unsensibel, aber machst dus dir nicht ein bisschen zu einfach und bequem in deiner Opferrolle?

MAuckelxi


@ Lilja4ever

Ja, das klingt unsensibel.

Aber ich sehe mich heute nicht mehr als Opfer. Darüber bin ich lange hinweg. Ich möchte nur verhindern - wenn möglich - dass mein Schicksal auch anderen widerfährt. Es ist nicht schön. Mir selbst geht es gut. Auch wenn mein "Leiden wie ein Hund" anders klingt. Aber das kommt nur hoch, wenn ich daran denke, was hätte sein können. Doch es gibt Menschen, die krankheitsbedingt auch leiden müssen, viel mehr sogar, die sich trotzdem damit arrangieren.

Nach außen - ich hoffe dass das klar wurde - merkt man mir sowieso nichts an. Ich kann gut verstecken, ich bin Profi! ;-D

K}ulrt


Es gibt so ein paar Sätze, die mich an der ganzen Geschichte stören.

Mangelnde Aufklärung und überforderte Eltern, die selber nicht offen genug erzogen worden sind und die deshalb selber viel zu peinlich betroffen sind, um ihre Kinder besser aufzuklären (als sie es geworden sind) haben Generationen von Kindern und Jugendlichen auch erlebt.

Spott ist da in der Tat eine völlig falsche Reaktion ... aber mit Eifersucht hat das nichts zu tun ... nur damit, dass man selber ein falsches Bild über die Sexualität hat.

Heimliche SB und Schüchternheit und Verklemmtheit ist nun auch nichts, was Du alleine für Dich gepachtet hast.

Was Du dann daraus gemacht hast, oder eben nicht gemacht hast, kannst Du aber nun nicht alleine Deiner Mutter in die Schuhe schieben ... daran hast Du ein großen Teil selber zu tragen.

Für mich ist der Zug weg.

Irgendwo habe ich wohl 50 - 80 Jahre Deiner Lebensgeschichte überlesen ... oder Du hast vergessen sie aufzuschreiben.

Sorry ... es gibt kein "zu spät" ... es gibt nur täglich, wöchendlich, monatlich vergeudete Minuten, Stunden, Tage, die man im Selbstmitleid und vielleicht auch Wut auf Andere verbringt, statt sich mal selber in den Allerwertesten zu treten und sich mal aufzumachen ...

Und wenn Du selber nicht weißt, wohin eigentlich, dann zumindest zu einem Therapeuten, der Dir hilft Deinen Weg zu finden.

Du bist nicht der Erste und wirst auch nicht der letzte sein, dessen Kindheit/Jugend in Sachen sexuelle Entwicklung kein Highlight war ... aber auch daraus kannst Du etwas machen ...

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ... und manche fangen erst spät an zu lernen ... aber besser spät als nie.

M!uckxeli


@ Kurt

Danke für die Antwort.

Ja, ich habe viel weggelassen und nein, ich denke nicht, dass ich irgendetwas gepachtet habe. Ich denke auch, es waren minimale Weichenstellungen, die falsch waren und böse Absicht unterstelle ich gar niemandem - nicht mal mir selbst.

Aber weil vieles so "normal" war und trotzdem in der Summe alles schief lief, was schief laufen konnte, denke ich, dass ich ein Negativbeispiel sein kann, um solches in Zukunft zu verhindern.

Für mich gibt es kein "zu spät". Da bin ich darüber hinaus. Es ist nur definitiv so, dass das, was ich mir wünsche, nicht mehr realisierbar sein wird. Denn ich will ja keine Frau zu irgendetwas zwingen. Und freiwillig kriege ich das sicher nicht. Also sollten wir es dabei bewenden lassen. Wie antwortete Jack Nicholson in "China Town" so schön auf die Frage, ob ihn eine Nasenverletzung schmerze: "Nur wenn ich atme!"

cZr6iec(harMlie


Mein erster Gedanke war auch: ???

Klingt wie 1000 andere Geschichten. Okay, deine Mom war überfordert. Okay, Du hattest noch kein I-Net, welches leicht zum Ziel geführt hat. Okay, Du warst auf einer Jungsschule. Okay, Du hast noch nicht die Richtige gefunden.

Ich kann verstehen, dass sich Frauen oder Mädchen nicht für mich interessieren. I

DASS macht keinen Sinn bzw. steht doch in keinem Bezug zu dem, was DICH an Deiner Kindheit gestört hat. Man wird doch nicht sozial kompetent, weil die Mutter über die Pornozeichnungen begeistert ist und den Sohn ungestört werkeln läßt.

Alleine, dass Du angefangen hast, andere heimlich zu beobachten, hat Dich schnell in eine passiv-leidende Rolle gedrängt, aus der Du nicht so einfach herausfindest.

Mach' ein soziales Kompetenztraining. Eine Typberatung. Kommunikations- und Verkaufsanalyse. Oder stell' formal einen hohen Status her, der Dich interessant macht.

Dann klappt es auch mit den Mädels. Kindheit hin oder her.

D?antxe


Solltest du das nicht lieber deinem Therapeuten erzählen?

Mpu6ck_elxi


@ criecharlie

Danke auch dir.

Dass sich Frauen für mich nicht interessieren ist zum einen (subjektiv) wahr, zum anderen aber gewiss eine Folge meiner Kind- und Jugendzeit. Denn ich habe mein eigenes Verhalten derart abartig verändert, dass ich für Frauen unattraktiv erscheinen MUSS. Das ist nicht die Schuld der betroffenen Frauen, sondern meine ureigene. Eventuell hätte ich dies vor Jahrzehnten korrigieren können, doch das habe ich nicht, unabhängig davon, ob es damals möglich gewesen wäre oder nicht.

Deshalb ist mein persönlicher Lebenszug in der Angelegenheit weg. Der kommt auch durch keine Therapie zurück. Ich bin mir sogar sicher, dass sich ein Therapeut weigern würde, mich für Sachen "fit" zu machen, die gesellschaftlich höchst fragwürdig sind und außerdem nie einen passenden Gegenpart finden würden.

Also lasse ich meine Person völlig außen vor, sondern möchte nur aufzeigen, was alles schief laufen kann im Leben eines jungen Mannes und niemand kriegt es zunächst mit. Mir hilft diese Erkenntnis nichts mehr.

c!riechKarlxie


Ich bin mir sogar sicher, dass sich ein Therapeut weigern würde, mich für Sachen "fit" zu machen, die gesellschaftlich höchst fragwürdig sind und außerdem nie einen passenden Gegenpart finden würden.

Ohne Deine dunklen Geheimnisse/Bedürfnisse nun zu kennen:

also die Aufgabe eines Therapeuten ist es, defizitäres Verhalten im sozialen Kontext aufzuspüren und dem Betroffenen Anschluss zu eröffnen.

Das wäre doch für dich das passende, oder?

c5riechAarxlie


...und noch was:

es ist völlig normal für Männer, dass sie sich Frauen nackt vorstellen, sich überlegen,

wie es unter dem Rock aussieht etc..

Steh' dazu.

MEuCcrkFeli


@ criecharlie

Ohne Deine dunklen Geheimnisse/Bedürfnisse nun zu kennen:

also die Aufgabe eines Therapeuten ist es, defizitäres Verhalten im sozialen Kontext aufzuspüren und dem Betroffenen Anschluss zu eröffnen.

Meine dunkeln Geheimnisse sind im Grund genauso normal, wie sich Frauen nackt vorzustellen. Doch habe ich schon furchtbare Blicke geerntet, wenn ich zu offensichtlich "gaffte". Nicht alle Frauen mögen das. Zum Therapeuten: Wie sollte dieser "Anschluss" aussehen? Mein "dunkles Geheimnis" ist an sich nicht ungewöhnlich, ich bin nur viel zu alt dafür. Ich darf dazu auch nichts schreiben, weil man dann sehr schnell verschrien ist als Mann.

Aber nochmal: Um mich geht es nicht. Mir kann wirklich keiner helfen und das geht auch bei aller Anstrengung nicht. Damit habe ich mich mühsam in den letzten Jahren abgefunden. Ich wäre eine "Unzumutung" für Frauen. Mir geht es um das ausloten des Mechanismus, der mein Leben so gründlich verdorben hat. Hierzu bin in bereit in einen Dialog zu treten. Mein Schicksal ist nur beispielhaft, meine Person völlig unwichtig.

c.riec#harxlie


Mal auf den Punkt gebracht.

Du musst dringendst mal mit einer Frau schlafen. Bestell' Dir die Dame Deines Herzens für einen Abend oder eine Nacht.

Ich denke, damit werden sich Deine Problem ziemlich erledigen UND nochmal:

Du bist ein Mann. Du darfst Dich für Frauen interessieren. "gaffen" ist natürlich schon etwas heftig, aber die Sache an sich ist NICHTS Verwerfliches. Du bist nicht schlecht oder fällst aus dem weiblichen Raster, weil Du Dich für Weiblichkeit interessiert. Das ist auch völlig unlogisch.

MLuckxeli


@ criecharlie

Du bist nicht schlecht oder fällst aus dem weiblichen Raster, weil Du Dich für Weiblichkeit interessiert. Das ist auch völlig unlogisch.

Du hast mein Problem nicht verstanden. Ich drücke es mal so aus: Ich brauche diese Heimlichkeit, diese Gefahr des "Erwischtwerdens". Wenn eine Frau wüsste, dass ich sie "angaffe", dann wäre mir wichtiger, als dass sie sauer reagiert, dass ich ertappt wurde. Deshalb darf ich mich nie dabei erwischen lassen, dass ich mich für Frauen interessiere. Irgendwie suche ich diese Situationen, andererseits will ich nicht hineingeraten. Es wäre mir total peinlich, wenn meine wahren Gedanken ans Licht der Öffentlichkeit kämen.

Hier schreibe ich anonym und ich werde nichts Biografisches über mich verraten. Zum einen - ich habe es mehrfach geschrieben - weil ich nicht wichtig bin und zum anderen, weil mir dies hochnotpeinlich wäre.

Du musst dringendst mal mit einer Frau schlafen.

Das wird die Frau aber nicht wollen... Selbst wenn ich ihr gestehen könnte, dass ich das will. Doppelt vertrackt... ;-)

ciri ech1arlixe


Jetzt verstehe ich es besser. Du hast Spannen zur Perfektion erhoben. Ersatzbefriedigung. Und Du siehst die Ursache in Deiner Kindheit.

so?

MKuckexli


@ criecharlie

Jetzt verstehe ich es besser. Du hast Spannen zur Perfektion erhoben. Ersatzbefriedigung. Und Du siehst die Ursache in Deiner Kindheit.

so?

Zumindest so ähnlich. Jetzt fängt die Diskussion an, die ich mir erhofft habe.

Ich vermute, dass, wenn man einen Jungen quasi 15 Jahre unter sexuelle Quarantäne stellt, die so perfide durchkonstruiert ist (unbeabsichtigt vermutlich), dass der der Junge selbst zu seinem Gefängniswärter wird, weil er auch noch stolz auf den Job ist, dass dies seine Spuren in der Psyche hinterlässt.

15 Jahre Heimlichkeit bei einer Sache, die wörtlich zur Intimität degradiert wurde,

15 Jahre emotional erzwungenes Kontaktverbot zum anderen Geschlecht,

15 Jahre Sexualität im Zustand der Angst und des Erwischtwerdens,

15 Jahre stolz, die Mutter zu unterstützen, weil es der ja so schlecht geht ohne Mann,

15 Jahre keinen Kontakt zu Mädchen oder jungen Frauen. (die letzten 6 Jahre nur mit Smalltalk)

hinterlassen Spuren. Da bin ich mir sicher. Das hält ein Junge und junger Mann nicht alleine aus.

Ich muss - obwohl ich das selbst nie so sah - wie ein Sonderling auf Frauen gewirkt haben. Ich habe nie geflirtet, weil ich das nicht nur nie gelernt habe, sondern mich auch noch dafür schämte. Wie kann man etwas ohne Anleitung können, das man nicht kann und noch innerlich ablehnt? Die Zeit, dies quasi nebenbei - durch die Schule des Lebens - zu lernen, war lange vorbei.

Es gibt aus dieser Zeit ein paar kuriose Anekdoten, nach denen ich mich wundern muss, dass ich von den Frauen nicht eingeliefert wurde. Ja, ich habe Frauen mit meiner Ignoranz wütend gemacht. Dabei habe ich einfach nicht verstanden, wie das geht. Und in dem fortgeschrittenen Alter, in dem ich damals war, erwartet frau so etwas.

Ich kann und will Frauen deswegen auch gar keine Vorwürfe machen. Ich war halt ein präpubertärer Rotzlöffel im Körper eines erwachsenen Mannes - nicht sehr sexy. Und so war diese Phase meines Auf-Frauen-zugehens auch bald wieder vorbei, weil ich so viele Ersatznasen nicht hatte, um sie mir immer wieder blutig zu holen. Also wieder die Ablehnung nach außen und die pure Geilheit nach innen. Anregungen holen, in die Fantasie einbauen und die Sau rauslassen.

Ja, das ist irgendwann monoton, aber das soll es mit Frauen auch werden.

Und dann ist mein Interesse ebenfalls präpubertär, was ich mich hier anonym zu schreiben traue: Ich bin eigentlich noch gar nicht soweit, mich mit der Person der Frau auseinander zu setzen, sondern eher mit ihren Intimlöchern. Sorry für die Deutlichkeit, aber auf Pornoseiten schaue ich mir stets nur den Zustand "im Schritt" an. In möglich detailreichen Großaufnahmen, mit allem, was Frauen da zu bieten haben.

Und jetzt sage mir, dass es echte Frauen auf dieser Welt gibt, die mit so einem Scheusal intim werden wollen. "Hey, Junge, komm' mal hoch, hier oben ist auch noch ein Stück Frau!" Ich als Frau würde schreiend davon laufen.

Vor allem hätte diese Frau mich erst mit einem Trick in diese Lage, die sie selbst ablehnt, bringen müssen. Und dann müsste sie meinem Schönheitsideal entsprechen. Ne, das wäre zu viel des Guten. Da hilft keine Therapie, da hilft kein Puffbesuch, da hilft nur noch die Warnung an alle Eltern, ihre Kinder vor einem solchen Schicksal zu bewahren. Denn meine Mutter hätte dies leicht gekonnt. Ich hatte alles zu einem guten Mann. Vorbei! Scheiße, jetzt tut es gerade wieder weh!

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