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Lasst eure Söhne lieben

c-riecKharlxie


Ich habe schon verstanden, dass meine letzten postings Dir nicht mehr nach dem Mund geredet haben und Du sie deshalb doof fandst. Am Anfang hast Du mir jedoch ein gewisses Verständnis für Deine Situation eingeräumt, das solltest Du mir halt eben auch weiterhin - auch, wenn es Dir nicht gefällt, was ich schreibe.

Woebei das beim Zitierten egal wäre, weil Du meintest ja immer:

zu weit fortgeschritten UND Du bist willst gefunden werden. Das hatte ich aufgegriffen. Hört sich so verkürzt für Dich aber halt aggressiv an, schon klar.

M}uckgeli


@ criecharlie

Vielleicht ist es auch völlig anders. Ich wollte ursprünglich hier einfach als abschreckendes Beispiel fungieren. Und jetzt sind irgendwie alle eher daran interessiert, mir zu helfen, ohne allerdings nach Details zu fragen, wie es mir so ergehen konnte, wie es mir ergangen ist.

Und jetzt kommen die vielen Geschichten aus meiner Vergangenheit wieder hoch, erinnern mich ohne sie mit anderen teilen zu können schmerzhaft an Ereignisse, bei denen ich gekniffen habe, bei denen ich Ausflüchte gesucht habe, mich nicht der Situation zu stellen. Das ist nicht einfach zu erklären und noch weniger einfach zu ertragen.

Verstehen müsstet ihr das, ertragen muss ich es allein. Ihr könnt euch aus dem Prozess des Verstehens einfach ausklinken, ich komme aus diesem Erinnerungsschmerz nie mehr heraus. Ich kann das nur verdrängen und nicht daran rühren.

Aber es hat auch etwas Positives: Wenn ich einen rattenscharfen Frauenhintern sehe, knackig und schmal, wie ich mir das erwünsche, dann hat das für mich mehr Elektrisierungspotential, als für einen normal sozialisierten Mann, der das ja "hautnah" kennt. Für ihn ist es nichts besonderes mehr, für mich öffnet sich ein ganzer Gefühlsozean, ein Tauchbad der Hormone und ein Dauerprickeln, WEIL ich da nicht einfach ranpacken darf, sondern den Prozess in meiner Fantasie zum Ende durchexerzieren muss. Und wenn ich das dann mit den passenden Fotos ausschmücke, dann ist die Ekstase grenzenlos.

Ich denke sogar, dass das reale Ranpacken ernüchternd wäre. Denn mein Hintern fühlt sich vermutlich ähnlich an. ;-D

JFensv Lovxer


In einen Puff gehe ich nicht. Ich will nicht, dass man dort erkennt, dass ich sexuelle Interessen habe. Nur in der Anonymität gebe ich zu: Ich sehe gerne eine Vulva

Alle, die in den Puff gehen, haben sexuelle Interessen. Und anonym kannst du bleiben, indem du in den Puff einer anderen Stadt gehst.

Ich würde dir einen Besuch im Puff empfehlen. Im Puff wirst du nicht abgewiesen, weil du ja bezahlst. Und du lernst doch, wie Sex geht, was für verschiedene Möglichkeiten es gibt. Und die Frauen werden für dich realer.

Mxuckelxi


@ Jens Lover

Alle, die in den Puff gehen, haben sexuelle Interessen. Und anonym kannst du bleiben, indem du in den Puff einer anderen Stadt gehst.

Ich gebe zu, meine Ängste sind schwer nachvollziehbar. Aber für mich ist bereits problematisch, dass eben ALLE im Puff Bescheid wissen, was ich da will. Ich habe schon mehrfach einen Versuch unternommen, in einen Puff zu gehen (mit ca. 22 das erste Mal). Es scheitert an den "wissenden" Blicken dort. Und dann bin ich mir absolut sicher, dass mich die Frauen dort genau für mein Interesse verachten, selbst wenn sie zuckersüß lächeln.

Ich habe mich auch mal über Pick-up schlau gemacht. Das sind die PUAs und diese Art von Männer verachte nun wieder ich. So darf man mit Frauen nicht umgehen.

Meine Alternative bleibt wohl wirklich nur, dass eine Frau initiativ wird oder ich lasse es weiterhin bleiben. Letzteres tue ich ja sowieso, also muss ich nichts ändern. Ich gebe zu, dass das eine feige Bequemlichkeit ist, aber Puff oder PUA sind keine vertretbaren Alternativen. Trotzdem danke für den Versuch.

JcensE L9ove`r


Und dann bin ich mir absolut sicher, dass mich die Frauen dort genau für mein Interesse verachten, selbst wenn sie zuckersüß lächeln.

Die Frauen leben doch von dem sexuellen Interesse der Freier. Warum soll ein Mann sonst in den Puff gehen?

Mwuck"elxi


@ Jens Lover

Die Frauen leben doch von dem sexuellen Interesse der Freier. Warum soll ein Mann sonst in den Puff gehen?

Meinst du allen Ernstes, dass Frauen dort wirklich Spaß am Sex mit wildfremden Männern haben? Dass sie total geil auf die sind und gar nicht mehr warten können, bis sie endlich kommen. Nun ja, Letzteres ist einmal richtig und einmal falsch. ]:D

J2enls L[ovxer


Meinst du allen Ernstes, dass Frauen dort wirklich Spaß am Sex mit wildfremden Männern haben?

Es geht doch um dein Interesse, dachte ich. Die Frauen bieten Sex als Dienstleistung an und bekommen dafür Geld. Ich denke, es tut dir gut, deine ersten Erfahrungen auf diese Art zu machen.

M)ucCkexli


@ Jens Lover

Es geht doch um dein Interesse, dachte ich. Die Frauen bieten Sex als Dienstleistung an und bekommen dafür Geld. Ich denke, es tut dir gut, deine ersten Erfahrungen auf diese Art zu machen.

Im Prinzip hast du Recht.

Doch du musst ein wenig mehr von mir verstehen. Ich habe solchen Bammel vor Frauen, weil ich (sicher übertrieben) vermute, dass sie entweder an Körperlichkeit oder im speziellen an Körperlichkeit mit mir kein Interesse haben. Wäre es mir egal, was eine Frau über mich denkt, wäre ich vermutlich schon lange "zum Schuss" gekommen.

Doch ich habe einen übertriebenen Respekt vor Frauen. Da hilft mir selbst meine Logik nichts, die mir sagt, dass Frau ja allein aus Fortpflanzungsgründen Sexualität wollen müssen. Ich weiß, dass der Trieb bei Frauen jedoch wesentlich geringer ausgeprägt ist, als bei Männern, was es aber doppelt schlimm macht.

Ich habe also mein Leben lang davon geträumt, dass mich eine Frau "erlöst", weil ich nur dann sicher sein könnte, dass sie nichts dagegen hat, wenn ich sie untersuche und anschaue.

Im Puff WÜSSTE ich sogar bereits im Vorfeld, dass nicht ich, sondern mein Geld dort willkommen wäre. Das geht dreifach nicht.

Ich gebe sofort zu, dass dies eine Form extremer Feigheit bei mir ist, weil ich den Frauen sozusagen den Schwarzen Peter zuschiebe. Aber ich kann da nicht aus meiner Haut. Ich habe die Hosen so gestrichen voll, dass die Frau mich ablehnen könnte und - noch schlimmer - die Öffentlichkeit einschaltet, so dass ich am Pranger stehe und mindestens ausgelacht werde. Das würde ich nicht überleben.

Deshalb kann der Puff für mich keine Lösung sein, nur, weil da die Bilder, die ich sehe, auch noch anzufassen wären. Da käme ich mir schäbig und dreckig vor.

L$.va#nPeYlxt


Lieber Muckelie,

lieben Dank für die Einblicke in die Gedankenwelt eines "Perversen" (ich erlaube mir an dieser Stelle mal diesen Ausdruck, denn Du stellst Dich ja selbst hier und nimmst Dich selbst als einen solchen wahr).

Ich bin aufgrund Deines Kommentars bezüglich Deiner "Vorurteile" und deren Bestätigung in einem anderen Faden aufmerksam geworden.

Keine Sorge, ich lege Dir nicht nahe, Dich in Therapie zu begeben, denn ich denke, mit vielen Deiner Einschätzungen, dass Du mit Deiner Sexualität keine offenen Türen einrennst, völlig richtig liegst.

Zu Deinem Faden und Deinen (teilweise sehr) kruden Gedanken, gäbe es einiges zu schreiben, ich möchte mich aber auf 2-3 Punkte beschränken. (Auch wenn es nun doch etwas länger geworden ist, als geplant - aber es gab ja schon so viel im Faden).

1. Deine Wahrnehmung von weiblicher Sexualität

Das, was Du da teilweise von Dir gibst, ist wirklich haarsträubend. Letztendlich hast Du ja nur reale Erfahrung bezüglich der Sexualität einer Frau nur mit einer: Deine Mutter. Wieder: keine Sorge, ich ziele hier nicht auf irgendwelche "Deine Mutter"-Schoten ab. Nachdem, was Du beschreibst, gehe ich davon aus, dass nicht nur Deine (aufkeimende) Sexualität tabu in eurem Haushalt war, sondern ebenso die Deiner Mutter. Ich gehe davon aus, dass sie selbst kein Liebesleben hatte oder es zumindest klinisch vor Dir geheim gehalten hat. Womöglich hatte sie ihre eigene Störung bezüglich Sexualität. Die von Dir dargestellte weibliche Sexualität von biologisch darauf ausgerichtet, zu dulden, Passivität, Verstecken, auf die Lust des Mannes ausgerichtet, eigene Lust/Trieb wenig vorhanden usw. ist in meinen Augen eine ungünstige Verquickung Deiner erlebten weiblichen Sexualität (Mutter) und Deines Pornokonsums. Mit der Realität der in unserer Gesellschaft lebenden Frauen hat das aber rein gar nichts zutun. Das ist nur in Deinem Kopf.

Folgend kam dann Deine Faszination und Fixierung auf "Löcher" (ich frage mich, ob Dir überhaupt bewusst ist, wie despektierlich das ist) und Deine Trennung von Person und Trieb. Du nennst Deine eigene Sexualität "Trieb", hast sie insofern also von Deiner Person abgespalten bzw. nicht integriert (->Scham) und gehst ebenso mit Frauen um. Und Du gehst völlig richtig in der Annahme, dass die das nun in aller Regel wirklich nicht begrüßen oder sich zumindest bezahlen lassen.

Dass dieses rein Objektivierende, Triebhafte anteilig bei fast jedem (auch bei Frauen) vorhanden ist, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, ist aber in der Regel nur ein Teil der Sexualität und dominiert nicht diese. Dass sich das als Schwerpunkt gewiss öfter bei Männern in diese Richtung verschiebt oder gar zu einer Ersatz-Sexualität wird, naja, die Menge an dafür verfügbares und genutztes Material spricht für sich.

Ich denke, Du haderst ein wenig mit Deinem jugendlichen Ich, der es nicht geschafft hat "die Kurve" zu kriegen. Möglichkeiten gab es dazu mit Sicherheit zuhauf - aber ganz versteckt wirfst Du ja auch ein, dass zwischenmenschliche Beziehungen Dir (zumindest in der Zeit) allgemein Schwierigkeiten bereiteten ("keine bis wenig Freunde", kaum Sozialleben).

Es gab also einen Punkt, an dem Du Dich entschieden hast, eher Deinem vermeintlich aufregenden und gleichzeitig sicheren (keine Ablehnung, keine Verletzung) Fetisch nachzuspüren/auszubauen, statt Dich auf das Abenteuer des Zwischenmenschlichen einzulassen. Daran "Schuld" bist letztendlich Du. Nicht Deine Mutter, nicht die Mädchen, die Dich abgelehnt haben, nicht Deine Freunde, die besser ankamen. Ich finde aber nicht, dass man Dir nun daraus grundsätzlich einen Vorwurf machen soll. Zwischenmenschliches ist nunmal nicht für jeden und solange Du niemandem Schaden zufügst, ist es doch völlig okay, Deinen Sexualität im stillen Kämmerlein auszuüben. Aber mit dem Schaden komme ich auch zum 2. Punkt:

2. Wie kann ich einer Frau an den Po langen?

In kurz: so wie Du Dir das vorstellst, gar nicht! Auch, was "könnte mich doch mal eine gucken lassen-schadet-ihr-nix-win"-Situationsbeschreibungen betrifft: jetzt mal ehrlich: aufgrund Deines Schreibstils gehe ich davon aus, dass Du sowohl intelligent als auch kultiviert genug bist, dass das so nicht stimmt. Ich habe lange genug in der Gastro gearbeitet und auch ich kenne den Klaps auf den Po oder das Kneifen usw. und ja, es gab Situationen, wo ich es geduldet habe, weil es den Aufriss nicht wert war oder ich auch mein Trinkgeld im Blick hatte. Jedesmal war es mir aber höchst(!) unangenehm. Meine sekundären Geschlechtsmerkmale hat schlicht nur der anzufassen, der dazu von mir die Erlaubnis hat, welche sich in der Regel aus dem Kontext ergibt, das kann eine Beziehung, ein ONS oder auch nur ein wildes Herummachen nach einer Party sein, in jedem Fall handelt es sich um eine sexuelle Handlung, die nur einvernehmlich zu geschehen hat. Ein ungewollter (Ein-)Griff in meine Intimsphäre ist körperlich unangenehm bis schmerzhaft, hat mich jedesmal aus der Fassung gebracht, in mir wirklich schlechte Emotionen hervorgerufen usw., weil es meine Persönlichkeitsrechte verletzte und nicht nur das! Gleiches gilt natürlich auch für Spannen, versteckte Aufnahmen (was nicht ohne Grund eine Straftat ist!). Mach' Dir also bitte nichts vor nach dem Motto: man packt/guckt da ja nichts weg. Als betroffene Frau kann ich Dir sagen, dass das ganz ganz widerlich ist - und wenn Dir diesbezüglich gelegentlich ein schlechtes Gewissen hochkommt, dann ist das durchaus ebenfalls eine realistische Einschätzung Deinerseits.

Und 3.:

Im Puff WÜSSTE ich sogar bereits im Vorfeld, dass nicht ich, sondern mein Geld dort willkommen wäre. Das geht dreifach nicht.

Deine Gedanken bezüglich Bordelle halte ich übrigens für die größte Selbstlüge von allen. Denn egal, was Dir die Anzeigen versprechen: "willige Dinger zeigen Dir ihre Löcher" usw. Sie tun dies ebenfalls gegen ein Honorar oder unfreiwillig. Auch, wenn Dir was von "privaten Amateurinnen" oder "naturgeilen Exhibitionistinnen" versprochen wird und es ebenso amateurhaft rüber kommt. Alles eine Illusion, alles Werbung, nicht anders als im Puff. womöglich mag es unter den abermillionen auch die ein oder andere "echte" Exhibitionistin geben, handelt es sich dabei aber um den 20jährigen, knackigen Feger mit Bilderbuchmuschi, wäre die schon schön blöd, aus ihrer Neigung nicht ne Mark zu machen. Daher kauf' ich Dir nicht ab, dass Dich am Puffbesuch hindert, dass es ja gegen Geld ist, die Frauen ja eigentlich gar nicht wollen.. etc.. Ich bezweifle, dass die Frauen, die sich ablichten lassen, dabei grad explizit an wich*ende ältere Herren denken und sich an diesem Gedanken erregen. Im besten Falle ist es ihnen wohl eher schlicht egal.

Ich denke eher, dass der Grund in Deiner Angst vor Frauen einerseits und andererseits an Deiner Objektivierung liegt. Dass Du an der Frau nämlich so gar nicht interessiert bist, an ihrer Sexualität, an ihrer Befriedigung und Du (wahrscheinlich nicht zu Unrecht) Angst hast, an eventuell gestellten Ansprüchen an Deine Person zu scheitern, ist Dir peinlich. Sagst Du ja selbst, dazu willst Du nicht stehen. Ob nun die Angst oder mangelndes Interesse im Vordergrund steht oder welches da was bedingt - keine Ahnung - das eine kann sich durchaus durch das andere tarnen.

Letztendlich geb' ich Dir Recht, dass Du Dich ganz gut mit Deinem Trieb+Voyeurismus arrangiert hast und Deinen "lüsterner Sack"-Anteil daheim vorm Rechner und in Deiner Phantasie auslebst (denn nur da gehört es hin mangels Einvernehmlichkeit in anderen Kontexten!) und ich bezweifle genauso wie Du, dass sich dies nach all' den Jahren noch in eine "echte" Sexualität integrieren lässt.

Realer Sex oder einvernehmliche sexuelle Handlungen mit einer anderen Person, sehe ich in Deinem Fall auch nur gegen Geld als möglich. Die womöglich einzige Motivation jenseits des Geldes (die ich mir vorstellen kann) einer 20jährigen Schönheit sexuell mit einem 50jährigen zu verkehren, kann nur ein Vaterkomplex sein, denn Du ja aber auch weder bedienen könntest (mangels Erfahrung) noch wolltest.

Was ich Dir nur wünschen kann, ist, Deinen Frieden auch mit den Ursachen zu finden, also nicht nur Deiner Mutter zu verzeihen, sondern auch Deinem jugendlichen Selbst, der sich für diesen Weg entschieden hat.

MouMckelxi


@ L.vanPelt

Danke für deinen langen, wenn auch deprimierenden Kommentar.

Das, was Du da teilweise von Dir gibst, ist wirklich haarsträubend. Letztendlich hast Du ja nur reale Erfahrung bezüglich der Sexualität einer Frau nur mit einer: Deine Mutter.

Das musst du missverstanden haben. Meine Mutter habe ich nie als sexuelle Person erlebt. Sie hat nur auf meine erwachende Sexualität extrem negativ und verletzend reagiert.

Nachdem, was Du beschreibst, gehe ich davon aus, dass nicht nur Deine (aufkeimende) Sexualität tabu in eurem Haushalt war, sondern ebenso die Deiner Mutter. Ich gehe davon aus, dass sie selbst kein Liebesleben hatte oder es zumindest klinisch vor Dir geheim gehalten hat.

Ich vermute, sie hatte keines.

... eine ungünstige Verquickung Deiner erlebten weiblichen Sexualität (Mutter) und Deines Pornokonsums. Mit der Realität der in unserer Gesellschaft lebenden Frauen hat das aber rein gar nichts zutun. Das ist nur in Deinem Kopf.

Ich habe mich nach den Reaktionen meiner Mutter in meinen Kopf zurückgezogen. Der gehört mir, als letzter sicherer Ort.

Folgend kam dann Deine Faszination und Fixierung auf "Löcher" (ich frage mich, ob Dir überhaupt bewusst ist, wie despektierlich das ist) und Deine Trennung von Person und Trieb.

Objektiv weiß ich das. Doch aus meiner Sicht ist das ein Schutz FÜR Frauen, da sie sich ja dann nicht mit mir "einlassen" müssen, Das klingt naiv, ich weiß, aber das sind meine Vorstellungen. Und die habe ich mir nicht ausgesucht.

Du nennst Deine eigene Sexualität "Trieb", hast sie insofern also von Deiner Person abgespalten bzw. nicht integriert (->Scham) und gehst ebenso mit Frauen um. Und Du gehst völlig richtig in der Annahme, dass die das nun in aller Regel wirklich nicht begrüßen oder sich zumindest bezahlen lassen.

Aber wie ist das bei einem ONS? Was ich oft höre, ist, dass dies nach einer Party passiert ohne groß nachzudenken. Da geht es wohl doch auch nur um den Trieb.

Ich denke, Du haderst ein wenig mit Deinem jugendlichen Ich, der es nicht geschafft hat "die Kurve" zu kriegen.

Nein, ich BIN mein jugendliches Ich. Ich habe mich nicht verändert. Ich kann auch mit Menschen meines Jahrgangs nichts anfangen. Die langweilen mich tödlich. Deren Interessen sind so was von uninteressant. Ich will mit denen - außer im beruflichen Umfeld - nicht das Geringste zu tun haben.

Möglichkeiten gab es dazu mit Sicherheit zuhauf - aber ganz versteckt wirfst Du ja auch ein, dass zwischenmenschliche Beziehungen Dir (zumindest in der Zeit) allgemein Schwierigkeiten bereiteten ("keine bis wenig Freunde", kaum Sozialleben).

Wen ein Mädchen mit mir Klartext gesprochen hätte, dann hätte ich darauf (vermutlich) schon reagiert. In der Tat bin ich aber nicht der "Cliquen-Typ", der um die Häuser zieht.

Es gab also einen Punkt, an dem Du Dich entschieden hast, eher Deinem vermeintlich aufregenden und gleichzeitig sicheren (keine Ablehnung, keine Verletzung) Fetisch nachzuspüren/auszubauen, statt Dich auf das Abenteuer des Zwischenmenschlichen einzulassen.

Eine Entscheidung war dies nicht. Es hat sich so ergeben. Irgendwann kennt man gar nichts anderes mehr und macht einfach weiter, weil es sich normal anfühlt, auch wenn meine Sehnsüchte anders aussehen. Aber die interessieren ja niemanden. Ist ja auch nachvollziehbar. Aber weiter oben wirfst du mir ("Löcher-Diskussion") vor, es sei despektierlich, Frauen nicht in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Frauen haben dies umgekehrt mit mir auch so gemacht - und zwar ausnahmslos alle. Nur haben die mich nicht auf meinen Penis, sondern auf andere Eigenschaften reduziert und auch nicht gesamt wahrgenommen. Das hat mich viele Jahre lang schwer verletzt.

Daran "Schuld" bist letztendlich Du. Nicht Deine Mutter, nicht die Mädchen, die Dich abgelehnt haben, nicht Deine Freunde, die besser ankamen.

Das weiß ich. Nur würde mich halt interessieren, was mich auf dieses Abstellgleis geschoben hat. Ich selbst war es bewusst nicht. Ich war immer geil auf Mädchen und wollte sie flachlegen. Ich habe mich nur nicht getraut. Das ist alles.

Ich finde aber nicht, dass man Dir nun daraus grundsätzlich einen Vorwurf machen soll.

Das wäre auch ehrlich gesagt gemein.

Zwischenmenschliches ist nunmal nicht für jeden und solange Du niemandem Schaden zufügst, ist es doch völlig okay, Deinen Sexualität im stillen Kämmerlein auszuüben.

Schließe nicht von meiner jetzigen Erscheinung auf meine Jugend. Ich wollte zu viel Gutes für die Mädchen. Ich fühlte mich als ihr Ritter.

Mach' Dir also bitte nichts vor nach dem Motto: man packt/guckt da ja nichts weg. Als betroffene Frau kann ich Dir sagen, dass das ganz ganz widerlich ist - und wenn Dir diesbezüglich gelegentlich ein schlechtes Gewissen hochkommt, dann ist das durchaus ebenfalls eine realistische Einschätzung Deinerseits.

Deshalb mach ich ja nichts. Ich habe halt Angst! Auch kein schönes Gefühl, wenn du schon deine Gefühle beim Angrabschen beschreibst. Ich hätte nichts dagegen, wenn mich mal eine hübsche Frau angrabschen würde. Aber Frauen machen "so was" nicht.

Deine Gedanken bezüglich Bordelle halte ich übrigens für die größte Selbstlüge von allen. Denn egal, was Dir die Anzeigen versprechen: "willige Dinger zeigen Dir ihre Löcher" usw. Sie tun dies ebenfalls gegen ein Honorar oder unfreiwillig.

Hier belüge ich mich gerade nicht! Ich weiß doch, dass das alles nur Geschäft ist und deswegen mache ich da nicht mit.

Daher kauf' ich Dir nicht ab, dass Dich am Puffbesuch hindert, dass es ja gegen Geld ist, die Frauen ja eigentlich gar nicht wollen.. etc..

Aber genau das ist der Grund. Ich kann es doch nun mal nicht ändern.

Ich denke eher, dass der Grund in Deiner Angst vor Frauen einerseits und andererseits an Deiner Objektivierung liegt. Dass Du an der Frau nämlich so gar nicht interessiert bist, an ihrer Sexualität, an ihrer Befriedigung und Du (wahrscheinlich nicht zu Unrecht) Angst hast, an eventuell gestellten Ansprüchen an Deine Person zu scheitern, ist Dir peinlich.

Zunächst halte ich es für völlig normal, dass man sich am Anfang seines sexuellen Interesses zunächst für das Andersartige des fremden Körpers interessiert. Diese Neugier muss befriedigt werden. Schritt 1: die Optik, Schritt 2: die Haptik, Schritt 3: der Geruch/Geschmack, Schritt 4: das Gefühl.

Erst dann kann doch das Interesse für den Menschen beginnen. Doch ich bin bisher noch nicht über Schritt 1 hinausgekommen. Und mit den folgenden Schritten würden sicher auch meine Fähigkeiten wachsen. Das ist doch völlig normal.

Letztendlich geb' ich Dir Recht, dass Du Dich ganz gut mit Deinem Trieb+Voyeurismus arrangiert hast und Deinen "lüsterner Sack"-Anteil daheim vorm Rechner und in Deiner Phantasie auslebst (denn nur da gehört es hin mangels Einvernehmlichkeit in anderen Kontexten!) und ich bezweifle genauso wie Du, dass sich dies nach all' den Jahren noch in eine "echte" Sexualität integrieren lässt.

Das heißt in diesem Punkt ist mein Leben praktisch beendet. Das ist ein Statement!

Realer Sex oder einvernehmliche sexuelle Handlungen mit einer anderen Person, sehe ich in Deinem Fall auch nur gegen Geld als möglich.

Was ich nie machen werde.

Die womöglich einzige Motivation jenseits des Geldes (die ich mir vorstellen kann) einer 20jährigen Schönheit sexuell mit einem 50jährigen zu verkehren, kann nur ein Vaterkomplex sein, denn Du ja aber auch weder bedienen könntest (mangels Erfahrung) noch wolltest.

Ich fühle mich ja auch nicht als "Vater". Ich bin ein naiver Jüngling im falschen Körper. Das ist alles. Wenn Frauen mit dieser Kombination nicht klarkommen - was du suggerierst - dann ist das wiederum nicht mein Problem.

Was ich Dir nur wünschen kann, ist, Deinen Frieden auch mit den Ursachen zu finden, also nicht nur Deiner Mutter zu verzeihen, sondern auch Deinem jugendlichen Selbst, der sich für diesen Weg entschieden hat.

Wie gesagt: Ich BIN mein jugendliches Selbst. Und das leidet, weil sich mein Körper ohne meine Schuld in eine Form verändert hat, die (offenbar) nie mehr eine Befreiung des jugendlichen Selbst ermöglichen kann. Das ist eine extrem extrem beschissene Situation. Glücklicherweise sind wir nicht unsterblich.

LL.vaLnoPelxt


Das musst du missverstanden haben. Meine Mutter habe ich nie als sexuelle Person erlebt.

Aber genau das ist doch der Punkt! Stellst Du Dich gerade absichtlich auf den Schlauch? ":/ :

Nächste weibliche Kontaktperson - keine Sexualität.

Reale Erfahrungen diesbezüglich mit anderen weiblichen Wesen: null.

Weiteres Bild von weiblicher Sexualität: einzig durch Pornografie.

Ergebnis: Dein verschrobenes und vollkommen unrealistisches Bild von weiblicher Sexualität.

Aber wie ist das bei einem ONS? Was ich oft höre, ist, dass dies nach einer Party passiert ohne groß nachzudenken. Da geht es wohl doch auch nur um den Trieb.

Habe ich bereits geschrieben. Es ist ein Anteil der Sexualität eines jeden. Und anders als bei Dir geht es da um Einvernehmlichkeit, Kommunikation, Austausch. Also ein tatsächliches Win-Win. Du hast es an anderer Stelle doch schon selbst geschrieben: Du wünscht Dir ein "Verliert-doch-nichts"-Win; fällt Dir da nicht selbst die Schräglage auf? Ich denke, Du hast Dich über die Zeit tatsächlich zum reinen, sexuellen Konsumenten entwickelt, Du redest über Frauen in sexueller Hinsicht und bezogen auf ihre Geschlechtsteile, wie von Ware. Und am besten sollen sie sich genau so präsentieren, am besten in Posen wie auf dem Viehmarkt. Für Ware muss man aber bezahlen, ist dann ja auch völlig okay. Ich glaube, Du versteckst Dich da nur hinter, dass Du dafür zu stolz oder zuviel Respekt vor Frauen hast. Du willst eine (Dienst-)Leistung (denn für die Frau interessierst Du Dich ja nicht) und das ist Dir peinlich bzw. dafür bist Du zu geizig.

Wenn ich meinen Garten schön haben will, kann ich Freunde darum bitten, denen damit auf die Nerven gehen, in deren Schuld stehen, ihnen unendlich dankbar sein müssen oder einfach einen Gärtner bestellen. Mein Anliegen ist "will den Garten schön" und ich werde ihm dann Geld dafür geben und nicht ne Haltung fahren: Dir macht Gärtnern doch Spaß, du hattest ja sowieso nichts anderes zutun und eigentlich geht es doch um die Natur.. So ein Blödsinn. Wenn es mir darum geht, mein Interesse zu befriedigen und ich dafür die Dienste anderer brauche, die daran kein ureigenes Interesse haben (was interessiert den Gärtner, ob ich den Garten schön habe?), so muss ich dafür zahlen.

Kein Mensch hat - wenn es um rein sexuelle Kontakte geht - irgendeinen Auftrag, Deine Bedürfnisse zu befriedigen.

Mach' Dir also bitte nichts vor nach dem Motto: man packt/guckt da ja nichts weg. Als betroffene Frau kann ich Dir sagen, dass das ganz ganz widerlich ist - und wenn Dir diesbezüglich gelegentlich ein schlechtes Gewissen hochkommt, dann ist das durchaus ebenfalls eine realistische Einschätzung Deinerseits.

Deshalb mach ich ja nichts. Ich habe halt Angst! Auch kein schönes Gefühl, wenn du schon deine Gefühle beim Angrabschen beschreibst.

Was möchtest Du eigentlich damit in diesem Kontext sagen? Deine Ängste und sexuellen Wünsche sind doch nicht das Problem anderer Leute. Lass' die (und Deine Pfoten) mal schön bei Dir.

Aber weiter oben wirfst du mir ("Löcher-Diskussion") vor, es sei despektierlich, Frauen nicht in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen.

Vorallem drückte ich damit aus, dass die Wortwahl despektierlich ist (und ob Dir das nichtmal auffällt, naja, anscheinend nicht).

Frauen haben dies umgekehrt mit mir auch so gemacht - und zwar ausnahmslos alle. Nur haben die mich nicht auf meinen Penis, sondern auf andere Eigenschaften reduziert und auch nicht gesamt wahrgenommen. Das hat mich viele Jahre lang schwer verletzt.

Äh, "Frauen" stellen in ihrem Verhalten keine Grundgesamtheit dar. Du wiederum bist eine handelnde Einheit. Es ist also ein Unterschied, ob Du tatsächlich alle Frauen reduzierst oder ob Du eine Aussage über alle Frauen bezüglich eines Verhalten machst. Wenn Frauen ausgerechnet Dich auf eine Eigenschaft (welche denn?) reduzieren, nicht jedoch jeden anderen Mann, könntest Du Dich auch mal fragen, ob es da an den Frauen oder nicht doch an Dir liegt.. ;-) In dem Komplex bist Du der einzige stabile Faktor.

Hier belüge ich mich gerade nicht! Ich weiß doch, dass das alles nur Geschäft ist und deswegen mache ich da nicht mit.

Da fehlte ein Satz - aber ich dachte im Nachhinein, dass es aus dem Kontext klar würde: die Selbstlüge besteht darin, dass Du meinst, es wäre bei dem Material, welches Du konsumierst, irgendwas anderes, als im Bordell. Auch da geht es um ein Geschäft, welches Du nutzt. Es wird also Material gegen Honorar produziert. Keine der Muschis, die Du Dir da anguckst, wurde abgelichtet, um Dir völlig selbstlos Befriedigung zu verschaffen. Der Unterschied zum Bordell ist, dass Du Dich hinterm Rechner verstecken kannst.

Ich war immer geil auf Mädchen und wollte sie flachlegen. Ich habe mich nur nicht getraut. Das ist alles.

(...)

Schließe nicht von meiner jetzigen Erscheinung auf meine Jugend. Ich wollte zu viel Gutes für die Mädchen. Ich fühlte mich als ihr Ritter.

Ja, was denn nun? Okay, Du warst also ein notgeiler, verklemmter Teenager. "Zu viel Gutes", "Ritter".. Hey, komm.. Du bist erwachsen.. Das ist doch nur vorgeschoben, um Deine Schüchternheit/Verklemmtheit positiv einzufärben.. Das musst Du Dir selbst doch nun in fortgeschrittenem nicht wirklich immer noch erzählen.

Erst dann kann doch das Interesse für den Menschen beginnen. Doch ich bin bisher noch nicht über Schritt 1 hinausgekommen. Und mit den folgenden Schritten würden sicher auch meine Fähigkeiten wachsen. Das ist doch völlig normal.

Außer Dir hat aber niemand Interesse daran, dass Deine Fähigkeiten wachsen. Die (Frauen-)Welt ist Dir da nichts schuldig, auch, wenn Du das womöglich anders empfindest. Die Frauen sind nicht für Dein gestörtes Mutter-Sohn-Verhältnis verantwortlich!

Das heißt in diesem Punkt ist mein Leben praktisch beendet. Das ist ein Statement!

Mit diesem Ansatz hast Du doch in völliger Überzeugung den Faden gestartet(?). Es steht Dir natürlich frei, Dir in Deinem Kopf die Realität so zurecht zu biegen und auf Kommentare zu hoffen, dass es da draußen auch für Dich die heiße 20jährige gibt, die Dich Mitfünziger in völliger Selbstlosigkeit erretten und Dir kostenlos Deine sexuellen Wünsche befriedigen wird. Als hätte sie nichts besseres zutun.

Ich bin ein naiver Jüngling im falschen Körper. Das ist alles. Wenn Frauen mit dieser Kombination nicht klarkommen - was du suggerierst - dann ist das wiederum nicht mein Problem.

Sondern wessen Problem?

Ich BIN mein jugendliches Selbst. Und das leidet, weil sich mein Körper ohne meine Schuld in eine Form verändert hat, die (offenbar) nie mehr eine Befreiung des jugendlichen Selbst ermöglichen kann.

Nein, bist Du nicht. Du bist ein Erwachsener und schon ziemlich deutlich in Deiner zweiten Lebenshälfte. Du bist für Dich und Dein Handeln verantwortlich. "Dein jugendliches Selbst" zu befreien, wäre ein therapeutischer Ansatz, welchen Du ablehnst. So wie jeder andere, kriegst Du weder Kindheit und Jugend zurück. Darüber kann man lamentieren, es aufarbeiten oder auf die gute Fee in zu kurzem Röckchen warten. Mit über 50 find es aber befremdlich, die Verantwortung dafür der Mutter oder den Frauen aufzuerlegen.

Es ist doch in Ordnung, Deine Sexualität so zu akzeptieren, wie sie ist. Dazu würde aber auch gehören, zu akzeptieren, dass es dafür kein Komplementär gibt. Aber einen Markt.

ctrUiechaxrlie


Was ich mich die ganze Zeit frage:

Dein Beuteschema sind 20jährige, weil Du noch eine Frau so geliebt hast, dass Dir ihr Äußeres (im Laufe der Jahre egal geworden) ist.

Deshalb gehst Du auf den Idealtyp aller Männer- wobei ich mir als Mutter nach wie vor schwer tue, meine knapp 18jährige Kindfrau als sexuelles Objekt vorzustellen,

aber okay....

wieso unterstellst Du den 20jährigen "Vorurteile" gegenüber Männern in Deinem Alter?

ich glaube, Du verwechselst da "Vorurteil" und "natürlicher Geschmack".

Eine 20jährige würde sich auf Dich einlassen, wenn Ihr einen Fetisch teilen würdet. Nachdem Du aber nicht aktiv bist, sondern gefunden werden willst, wird sich da nie was anbahnen .wobei sich mir noch mal die Frage stellt, wie eine 20jährige in ihrer Sexualität schon so sicher sein soll, dass sie einen Fetisch ausprägt und ihr Selbstbewußtsein in der Hinsicht schon so gefestigt ist, dass sie sich als Deine voyeuristische Spielwiese zur Verfügung stellt.

Als "normaler" one-night stand bist Du aufgrund einer vollkommen anderen Zielgruppe nicht interessant, als Partner erst recht nicht, denn mit Dir kann man keine Familie auf längere Sicht gründen, Dein Freundeskreis ist nicht geeignet ein gemeinsamer zu werden, Du kannst in ihrem Freundeskreis nicht mitmachen, gemeinsame Hobbies sind eher rarer, und die Eltern sind so alt wie Du.

(das schreibe ich alles aus Erfahrung, denn ich habe mit 23 einen 46jährigen geheiratet). Du müßtest also die riesengroße Liebe finden (so wie ich), aber das funzt aufgrund Deiner Passivität nicht (ich bin von ihm gefragt worden, ich hätte es nie, weil mir alleine der Gedanke schon absurd vorkam, obwohl ich ihn heimlich toll fand).

Die 20jährigen haben keine "Vorurteile", das ist der Lauf des (Menschen-)Lebens,

denn:

Zunächst halte ich es für völlig normal, dass man sich am Anfang seines sexuellen Interesses zunächst für das Andersartige des fremden Körpers interessiert. Diese Neugier muss befriedigt werden. Schritt 1: die Optik, Schritt 2: die Haptik, Schritt 3: der Geruch/Geschmack, Schritt 4: das Gefühl.

Erst dann kann doch das Interesse für den Menschen beginnen.

c=riecha*rlie


Übrigens hat es bei mir und den Paaren, die ich kenne, genau anders herum funktioniert, zumindest für Beziehungen.Erst unterhält man sich, wen man dann merkt, hey, mit dem klappt es super, der interessiert mich, mit dem treffe ich mich geistig/intellektuell, DANN hat man denjenigen genauer angesehen, ob er auch äußerlich eine Idee wäre... und wenn man beides abgehakt hat, hat man abgeklärt, ob es dem anderen auch so ging und hat angefangen sich regelmäßiger zu treffen.

Und by the way:

auch mit einem onenight-stand möchte man sich ein bisschen unterhalten.

MRilchm#anxn76


:)D

Mbuc0kexli


@ criecharlie

Ich bin unsicher, ob ich hier überhaupt noch schreiben soll. Ich hatte mir das hier anders vorgestellt. Ich habe auch Frauen noch nie so aggressiv erlebt. Aber egal, geht ja nur um mich.

auch mit einem onenight-stand möchte man sich ein bisschen unterhalten.

Das ist eine absolut ungelogen ehrliche Frage (kein Witz oder so): Über WAS unterhält man sich da? Ich kenn so die "Klassiker": Zu mir oder zu dir? Bock auf Kaffee? Die Briefmarkensammlung nehme ich an ist inzwischen out. (Hab ich auch nicht) :-)

Und noch ein Bitte: Ich erkenne mich selbst kaum in meinem Diskussionsfluss wieder, der sich hier und anderswo entwickelt hat. Das bin nicht ich, ich sehe nur nicht mehr ein, alles einstecken zu müssen, zumal ich keine bösen Absicht hatte, als ich zu med1 bin. Ganz im Gegenteil. Kannst du bitte bei deinen Antworten - wenn du noch magst - auf Beleidigungen verzichten? Auch falsche Unterstellungen gehören für mich zu Beleidigungen. Ich bin in diesem Punkt inzwischen etwas dünnhäutig.

Mir hat mein Schreiben hier deutlich gemacht, dass ich etwas tierisch vermisse - und dass dieser Verlust extrem wehtut, mich zur Zeit, wo ich so angiftet werde, regelrecht zerreißt. Ich weiß nicht, ob es gut ist, da wieder Sand draufzuschütten oder ob ich die Wunde offen lassen soll.

Ginge das? :-(

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

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