» »

Lasst eure Söhne lieben

K,w(ak


@ Muckeli

In welchem Jahr wurdest du geboren?

Mxuckelxi


@ Kwak

In welchem Jahr wurdest du geboren?

Das möchte ich nicht verraten, weil man dann mein Alter ausrechnen kann und das will ich wg. der Anonymität nicht. Ich habe hier mal geschrieben, dass ich zw. 40 und 60 Jahre alt bin, das muss reichen, um ungefähr meine Situation abschätzen zu können.

Aber es ist letztlich auch egal, denn ich bin definitiv für das, was ich mir erhoffe, zu alt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

KPwa[k


@ Muckeli

Ich verstehe, dass du deine Annonymität wahren willst.

Deine Situation ist diese: Du bist ein Mann ü40, hattest nie Sex, hast nie eine nackte Frau angefasst. Es ist kein Wunder, dass dein Selbstwertgefühl längst einen Totalschaden erlitten hat.

Meine Meinung: Das solltest du ändern. Nimm deinen Mut und etwas Geld zusammen und geh zu einer Hure. Informiere dich im www welche Angebote es in deiner Stadt gibt und welche Preise üblich sind.

Mquckexli


Nachdem ich mich offenbar bei Frauen nicht verständlich machen kann, bzw. ganz gut als Hassfigur funktioniere, will ich mal auf den oft vorgetragenen Vorschlag mit dem Puffbesuch eingehen.

Ich hatte auf Kwak nicht geantwortet, weil ich das eigentlich vorher schon dargelegt hatte.

Also noch mal: Was ist denn das Wesen von Sexualität? Triebbefriedigung! Okay, soweit einfach zu verstehen. Natürlich höre ich jetzt Frauen aufstöhnen, dass ich als Novize gar keine Ahnung davon habe, bla und blub! Und dann wird ein Berg von Dingen aufgezählt, in die Sexualität eingebettet ist: Partnerschaft, Vertrauen, bla und blub!

Alles richtig, aber nicht der Kern der Sache. Im Gegensatz zu Freundschaft oder auch Liebe hat der Trieb eine wesentlich kürzere Halbwertzeit. Liebe unterliegt wohl auch Schwankungen, aber niemand ist für eine Viertelstunde verliebt und dann ein bis zwei Tage nicht. Sexualität kommt aber schubweise, phasenweise und beherrscht den Menschen nicht andauernd. Allein hier ist ein großer Unterschied erkennbar für den, der hinschaut.

Trotzdem ist Sexualität eingebettet in ein Umfeld, das gegeben sein muss, damit Sexualität wirkt. Die Wirkung ist hierbei der Mehrwert, der durch partnerschaftliche Sexualität erreicht wird. Solosex ist immer kontrolliert und bewegt sich innerhalb der eigenen Limits. Nichts daran ist überraschend. Trotzdem führt Solosex zu einer erfolgreichen Triebbefriedigung. Die Lust ist für eine gewisse Zeit weg und der Kopf klar für Wichtigeres. Auch klar.

Wenn ich aber den Mehrwert eines Partnersexes genießen will, dann muss dies ein echter Partnersex sein, sonst funktioniert das nicht. Sonst ist es Masturbation mit anderen Mitteln. Jetzt bin ich überzeugt davon, dass der Besuch eines Bordells, egal, wie sich die Damen dort mir gegenüber verhalten würden, niemals auch nur in die Nähe von partnerschaftlich praktizierter Sexualität kommen kann. D.h. es hätte die Qualität eines Solosexes mit einer Alternative des Masturbationsinstruments.

Was hätte ich davon, die Frau anzufassen oder zu penetrieren, wenn sie mir völlig gleichgültig ist? Schließlich bin ich ihr auch völlig gleichgültig. Das spürt man, ich würde das spüren. Grundsätzlich ist nichts gegen eine neue Form der Masturbation einzuwenden (ich habe schon viel ausprobiert), aber warum dafür dieser Aufwand? Angst, Fahrerei, Geld, Risiko... Solosex kriege ich wesentlich entspannter dann und wo ich es will.

Für einen Mann, der partnerschaftlichen Sex hat oder kennt, mag das Bordell eine Abwechslung sein, ein neuer Kick, was weiß ich. Er kennt ja die Gefühle, die beim partnerschaftlichen Sex entstehen und kann sie vielleicht besser auf die Situation im Bordell übertragen. Doch wenn man wie ich nur Masturbation kennt (oder ein paar hilfsbereite elektrische Geräte... ]:D ), dann kann ich diese neue Erfahrung nicht einordnen. Ich empfinde ja nichts für die Frau und sie nicht für mich. Es bliebe der rein mechanische Akt, den ich - wie gesagt - auch selbst ganz gut "im Griff" habe.

Da ich auch Hemmungen habe, einer Frau überhaupt zu gestehen, dass ich sie körperlich begehre, und eher auf "Einladung" warte, würde mich ein Puffbesuch auch eher frustrieren, als mir helfen. Das Ganze könnte also kontraproduktiv enden. Also ist das keine Option. Wenn es einen Gott gäbe, der nichts gegen Sexualität hat, würde ich ja zu dem beten, aber den hat die Menschheit noch nicht erfunden... ;-D

KXwak


@ Muckeli

Du betrachtest es viel zu wissenschaftlich. Du sollst keine Doktorarbeit schreiben!

MYuckelxi


@ Kwak

Das ist nicht wirklich wissenschaftlich. Wie das ginge, weiß ich auch. Da wäre die Abhandlung, gar eine Dissertation, mindestens 250 Seiten stark und hätte 830 Fußnoten. ;-D

Ich habe lediglich versucht, meine Beweggründe nachvollziehbar darzustellen. Wenn ich einfach nur sagen würde (was ich mehrfach habe), dass mir ein Bordellbesuch nichts bringen würde, müsste das natürlich reichen, aber ich wollte ein wenig begründen, warum das nicht geht.

Findest du es denn wenigstens überzeugend? Würdest du mir den Dr. puff. verweig. verleihen?

Im Ernst: Ich habe es in der Vergangenheit mehrfach versucht, ich konnte mich bisher bis auf ca. 300 m einem Bordell nähern, dann saß die Angst derart in der Hose, dass ich Angst hatte, man würde es riechen. Ich krieg das einfach nicht gebacken.

Es wäre ja schon für eine Frau extrem schwer, mich ins Bett zu kriegen (vielleicht sogar unmöglich?), aber ich von mir aus in einen Puff? Niemals! Sorry! Mein Fehler, mein Versagen, meine Schiss in der Büx...

G%eldVe3rmxann


Frage:

Was hast du bei dir geändert?

Welche Tipps von diesem Faden hast du ausprobiert?

M%uckxeli


Antwort:

Was hast du bei dir geändert?

Ich habe durch die Antworten der hier kommentierenden Damen begriffen, dass es für mich zu spät ist. Ich habe also meine vage Hoffnung, die ich vorher noch hatte, in Hoffnungslosigkeit geändert. Wenn wenigstens ein Teil der Damen (50%) geschrieben hätte, es bestünde eine Chance, dann hätte ich einen Sinn in Verhaltensänderungen gesehen. Was Männer zur Frage der Sinnhaftigkeit meines Tun schreiben ist letztlich egal, weil ja Frauen das Ziel meiner Träume waren. Und deren Position ist eindeutig: Gib auf, Junge!

Welche Tipps von diesem Faden hast du ausprobiert?

Keinen einzigen. Ich laufe wie bisher rum, schaue mir scharfe Bräute an und mach es mir selber. Wie gehabt! Der Grund liegt nicht an der Qualität der Tipps. Die waren teilweise sehr engagiert und gut. Wäre ich jünger, hätten mich vermutlich sogar ein paar Frauen ermuntert, anstatt mich fertig zu machen.

Doch so ist der Zug weg. Zum Affen muss ich mich nicht auch noch machen. Es reicht doch, wenn ich ein bisschen vor mich hin leide. Davon geht die Welt nicht unter. Es gibt so viele Menschen, die noch viel extremer leiden, ein viel schlimmeres Schicksal erdulden müssen. Mit denen verglichen geht es mir blendend. ;-D

L7.va-ncPPelt


Hallo Muckeli,

schön, mal wieder von Dir zu lesen. Ich finde es interessant, dass Du aktuell eine neue Sichtweise eingenommen hast: Du sehnst Dich nun nach dem partnerschaftlichen Sex und dessen Mehrwert. Vorher ging es Dir ja ganz deutlich um sehr unpersönliche Begegnungen und das körperliche Erleben stand im Vordergrund. Partnerschaftlicher Sex hat durchaus seinen besonderen Reiz und einen gewissen, von Dir beschriebenen "Mehrwert" - das macht aber Sex ausserhalb von Partnerschaften nicht zur "erweiterten Masturbation". Bei einem ONS kann ich es sehr genießen, einen Körper zu berühren, berührt zu werden, gemeinsam und gegenseitig Lust und Befriedigung zu erfahren - ganz ohne emotionale Komponente.

Es ist ganz Dir überlassen, käuflichen Sex abzulehnen. Dafür musst Du Dich weder rechtfertigen, noch es begründen. Wenn Du es aber tust, musst Du auch damit rechnen, dass Deine Argumentation, Deine Gedankengänge durchaus "angreifbar" sind, nämlich dann, wenn sie in sich nicht schlüssig sind. Dann will Dir niemand Deine Haltung absprechen, sondern eben nur auf Fehlschlüsse, alternative Denkmöglichkeiten und ähnliches aufmerksam machen.

Zu Deinem letzten Beitrag: ganz ehrlich: für das, was Du Dir ausmalst/wünschst, bestand nie eine Chance, auch nicht als Du jünger warst. Eben weil bei Dir von vorneherein die Bereitschaft fehlt (und immer fehlte), Deinen Beitrag dazu zu leisten und Du gleichzeitig völlig weltfremde Erwartungen/Ansprüche hattest/hast. Es ist aber auch da Deine Sache, Dir Unmögliches zu wünschen und vorzustellen, vielleicht, um Dich selbst zu schützen um auch ja nie in die Gefahr zu kommen, mal in die "Verlegenheit" der Umsetzung zu geraten. Nun hast Du noch eine weitere Hürde hinzu gebaut, dass es ja partnerschaftlicher Sex sein muss.

Weißt Du, wenn ich das echte Erlebnis eines Bungee-Jumps haben möchte, bleibt mir auch nichts anderes übrig, als auf einen Berg zu klettern, mir das Seil um die Füsse zu schnallen und den Sprung zu wagen. Bei Dir ist es so: ich will das Erlebnis "Bungee-Jump", auf einen Berg kletter' ich aber nicht, denn ich hab Höhenangst und das muss aber auch jeder verstehen, das Seil will ich mir auch nicht umschnallen, denn es ist unbequem und es könnte womöglich sowieso nicht passen und es muss dann aber auch ein Seil aus Materialien der Weltraumforschung sein und springen werd' ich auch nicht, da muss mich schon jemand schubsen und vorher unterschreiben, dass er/sie die Verantwortung für alle eventuellen Folgen übernimmt, selbstverständlich ohne was dafür zurück zu erwarten.

Neben der "Kleinigkeit", dass Du da völlig unrealistische Umstände erwartest, scheitert es jedoch bereits daran, dass Du gar nicht willens bist, auf den Berg zu steigen. ;-) Insofern dient das ganze "wie-was-wenn" doch einfach nur dem Ausmalen der Träumereien. Aber auch das ist Dein gutes Recht. Wo es ärgerlich wird, ist der Moment, wo Du in Selbstmitleid auf Welt und Frauen schimpfst, dass es nicht klappt mit dem Sprung.

Es ist alles einzig und allein Deine Sache - im Guten wie im Schlechten.

Myuckelxi


@ L.vanPelt

Ich finde es interessant, dass Du aktuell eine neue Sichtweise eingenommen hast: Du sehnst Dich nun nach dem partnerschaftlichen Sex und dessen Mehrwert. [...] Partnerschaftlicher Sex hat durchaus seinen besonderen Reiz und einen gewissen, von Dir beschriebenen "Mehrwert" - das macht aber Sex ausserhalb von Partnerschaften nicht zur "erweiterten Masturbation".

Ich erkenne hier ein Missverständnis, dass auf einem fehlenden Wort basiert. Für mich ist "partnerschaftlicher Sex" das Gegenmodell zu "Solosex" - sprich: einmal ist ein Menschen zugegen und macht mit, im anderen Fall bin ich allein mit mir.

Bei einem ONS kann ich es sehr genießen, einen Körper zu berühren, berührt zu werden, gemeinsam und gegenseitig Lust und Befriedigung zu erfahren - ganz ohne emotionale Komponente.

Deshalb ist dies auch kein Widerspruch. "Partnerschaftlicher Sex" kann ein Quickie mit der wildfremden Verkäuferin hinter der Ladentheke sein oder Sex mit der Gattin nach 50 Ehejahren. Selbstverständlich auch ein ONS oder ein Puffbesuch. Mir geht es nur um die Anzahl der beteiligten Personen, nicht um die Begleitumstände.

Zu Deinem letzten Beitrag: ganz ehrlich: für das, was Du Dir ausmalst/wünschst, bestand nie eine Chance, auch nicht als Du jünger warst. Eben weil bei Dir von vorneherein die Bereitschaft fehlt (und immer fehlte), Deinen Beitrag dazu zu leisten und Du gleichzeitig völlig weltfremde Erwartungen/Ansprüche hattest/hast.

Das mag so sein, nur wäre meine Erwartungshaltung als Frau nicht weltfremd. Oder hast du noch nie gehört, dass eine Frau von einem wildfremden Mann angebaggert wurde, in der Kneipe, der U-Bahn oder der Uni, egal wo, von mir aus beim Einkaufen? Die meisten Frauen müssen (in anderen Kulturen "sollen") doch gar nicht selbst anbaggern, sondern werden (vermutlich zu oft) angebaggert. Jedenfalls lese ich das oft, dass Frauen regelrecht genervt sind, weil Männer sie bei jeder Gelegenheit anbaggern.

Du musst zugeben, dass ich als Mann diesen "Luxus" (den Frauen teilweise verabscheuen) nie hatte. Nur deswegen, weil ich ein Mann bin, sind meine Wünsche weltfremd.

Dir Unmögliches zu wünschen und vorzustellen, vielleicht, um Dich selbst zu schützen um auch ja nie in die Gefahr zu kommen, mal in die "Verlegenheit" der Umsetzung zu geraten.

Ja, darf ich als Mann keine Angst haben? Müssen Männer immer Machoarschlöcher sein, die sich Frauen nehmen, wie es ihnen beliebt? Ist das wirklich besser? Warum darf ein Mann nicht die gleichen Ängste haben, die man Frauen ohne mit der Wimper zu zucken zugesteht? Männer müssen funktionieren. Ja, ich funktioniere bei 99,9% aller Anforderungen des Lebens. Nur in einem Teil habe ich warum auch immer Schiss in der Hose. Aber das darf als Mann nicht sein. Da wird man ausgelacht, niedergemacht, ausgegrenzt. Deshalb kann ich da mit niemandem, der mir gegenübersitzt, reden. Man wird zum Gespött der Leute.

Nun hast Du noch eine weitere Hürde hinzu gebaut, dass es ja partnerschaftlicher Sex sein muss.

Das habe ich weiter oben geklärt. Schlage mir ein passenderes Wort vor. "Duosex"?

Weißt Du, wenn ich das echte Erlebnis eines Bungee-Jumps haben möchte, bleibt mir auch nichts anderes übrig, als auf einen Berg zu klettern, [...] Neben der "Kleinigkeit", dass Du da völlig unrealistische Umstände erwartest, scheitert es jedoch bereits daran, dass Du gar nicht willens bist, auf den Berg zu steigen. ;-)

Du hast nicht unrecht. Nur sind beim Bungee-Sprung alle Menschen gleich. Aber viel wichtiger: Ich habe in der Tat Höhenangst, weshalb es definitiv nie zu meinen Träumen gehören wird, einen solchen Sprung zu machen. Es gibt auch keinen Bungee-Trieb, der mich auf den Berg treibt. Ich mag auch keine Schnecken essen, deshalb muss ich mir hier nicht komplexe Entschuldigungen überlegen, warum ich das nicht will.

Bei der Erreichung von Duosex (der in der Tat triebgesteuert ist) gibt es aber den oben von mir schon beschriebene Geschlechterunterschied. Der Mann muss tendenziell den Berg hochklettern, während die Frau auch schon mal geschupst wird, bzw. sich ganz gerne schupsen lässt. Das ist nun mal Fakt, wenn auch nicht absolut, aber zumindest so häufig normalverteilt, dass ich noch nie geschupst wurde.

Würdest du auch einer Frau raten, sie solle alles allein machen? Ja, wenn sie optisch aus der Norm herausragt, dann schon. Aber im Normalfall gilt immer der übliche Spruch: "Suche nicht, lass dich finden!"

Das hat man mir auch schon x-mal geraten. Ja, ich habe nicht gesucht. Und? Wie oft wurde ich gefunden? Null mal! Klasse!

Insofern dient das ganze "wie-was-wenn" doch einfach nur dem Ausmalen der Träumereien. Aber auch das ist Dein gutes Recht.

Schön, dass du das anerkennst. Es sind meine Träume, wenigstens die lasse ich mir nicht nehmen.

Wo es ärgerlich wird, ist der Moment, wo Du in Selbstmitleid auf Welt und Frauen schimpfst, dass es nicht klappt mit dem Sprung.

Tu ich das wirklich? Darf ich nicht auch leiden? Und weil es kein anderer tut, mich selbst bemitleiden? Ja, ich weiß. Das ist unmännlich. "Männer nehmen in den Arm, Männer geben Geborgenheit, Männer weinen heimlich..." (Grönemeyer) Ja, ich habe die Hose gestrichen voll und wenn ich den Geruch mitteile, kriege ich Schimpfe. Ich hatte halt Träume! Na und! Ja, ich habe diese Träume immer noch! Na und! Ja, ich leide darunter, dass diese Träume unerfüllbar sind! Na und! Aber wenn es schon niemanden interessiert, dann soll man mich nicht noch deswegen verspotten.

Ich lese hier von Frauen, die ach so furchtbar darunter leiden, weil ihr Mann zwei Wochen lang keinen Sex mit der Armen macht. Meine Güte! Wie viele "zwei Wochen" habe ich in meinem Leben hinter mich gebracht, ohne dass ich "geschupst" wurde? Ich möchte eine attraktive Frau hören - jammern hören -, die in meinem Alter noch nie von einem Mann zu einem Rendezvous oder ONS eingeladen wurde.

Es ist alles einzig und allein Deine Sache - im Guten wie im Schlechten.

Ja, weil ich ein Mann bin. Und einer noch dazu, der aus biologischen Gründen aussortiert wurde. Aber ich soll fröhlich pfeifend durch den Wald gehen, weil mir das alles am Arsch vorbeigeht. Soll ich dir was sagen: Genau das mache ich! Ich pfeife auf Frauen mittlerweile, weil ich ohne die auch klarkomme. Schließlich habe ich zwei gesunde Hände...

Lq.vanPMelxt


Für mich ist "partnerschaftlicher Sex" das Gegenmodell zu "Solosex" - sprich: einmal ist ein Menschen zugegen und macht mit, im anderen Fall bin ich allein mit mir.

??? Ich zitiere Dich mal selbst:

Wenn ich aber den Mehrwert eines Partnersexes genießen will, dann muss dies ein echter Partnersex sein, sonst funktioniert das nicht. Sonst ist es Masturbation mit anderen Mitteln. Jetzt bin ich überzeugt davon, dass der Besuch eines Bordells, egal, wie sich die Damen dort mir gegenüber verhalten würden, niemals auch nur in die Nähe von partnerschaftlich praktizierter Sexualität kommen kann. D.h. es hätte die Qualität eines Solosexes mit einer Alternative des Masturbationsinstruments.

Das mag so sein, nur wäre meine Erwartungshaltung als Frau nicht weltfremd.

Och, nun spiel' doch nicht die "Frauen haben es ja sooo viel einfacher"-Karte. Das ist doch wirklich nicht altersangemessen.

Oder hast du noch nie gehört, dass eine Frau von einem wildfremden Mann angebaggert wurde, in der Kneipe, der U-Bahn oder der Uni, egal wo, von mir aus beim Einkaufen?

Selbstverständlich gibt es die, das gilt aber mitnichten für jede Frau. Und eine Partnerschaftsanbahnung passiert auch nicht ohne den Willen oder das Zutun der Frau (von arrangierten Ehen mal abgesehen). Und auch bei den Frauen gibt es welche, die aufgrund ihres Mind-Sets weder in der Lage sind, Signale zu senden, wahrzunehmen und/oder darauf zu reagieren (selbst wenn sie es täten). Auch bei Frauen muss die eigene Bereitschaft vorhanden sein, sie müssen Kontakt mit dem anderen Geschlecht pflegen und ebenso gewisse Ängste überwinden und ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, um nicht regelmäßig "übergangen" zu werden.

Ja, darf ich als Mann keine Angst haben? Müssen Männer immer Machoarschlöcher sein, die sich Frauen nehmen, wie es ihnen beliebt? Ist das wirklich besser? Warum darf ein Mann nicht die gleichen Ängste haben, die man Frauen ohne mit der Wimper zu zucken zugesteht?

Wie kommst Du darauf, dass man Frauen in dem Bereich Ängste zugesteht und Dir nicht, weil Du ein Mann bist? Frauen, die nicht bereit sind, sich auf das andere Geschlecht in romantischer (oder wie auch immer gearteter) Form einzulassen, werden zum gleichen Ergebnis kommen wie Du: alleine bleiben.

Du hast Dich zu gegebener Zeit entschieden, Deinen "Trieb" von Deiner Persönlichkeit abzuspalten und ihn über Voyeurismus auszuleben und diesen zu nähren. Du hattest gewiss zu der Zeit Deine guten Gründe dafür, nun aber merkst Du, dass Du dadurch wohl eine ganze Menge verpasst hast.

Nur in einem Teil habe ich warum auch immer Schiss in der Hose. Aber das darf als Mann nicht sein. Da wird man ausgelacht, niedergemacht, ausgegrenzt. Deshalb kann ich da mit niemandem, der mir gegenübersitzt, reden. Man wird zum Gespött der Leute.

Es geht doch bei Dir gar nicht um Schüchternheit oder ähnliches. Du empfindest den Umstand, dass Du sexuelle Bedürfnisse hast, als beschämend. Kein erwachsener Mensch wird dafür ausgelacht oder ausgegrenzt, weil es völlig normal ist. Das ist nur in Deinem Kopf. Das wäre gewiss etwas, für ein Gespräch mit einem Therapeuten.

Auch schüchterne Männer suchen Kontakt zu Frauen, zeigen ihr Interesse, kommen einer Frau näher. Nicht mit der Finesse eines Don Juans und auch nicht mit Pauken und Trompeten - aber das ist bei Dir doch was völlig anderes.

Es gibt auch keinen Bungee-Trieb, der mich auf den Berg treibt.

Dann stell' Dir halt bei der Analogie vor, es gäbe einen. Du hast nunmal einen völlig menschlichen Sexualtrieb. Mit Sicherheit auch das Bedürfnis nach menschlicher Nähe, nach Anerkennung usw. Du hast aber offensichtlich eine (wie auch immer geartete) Störung, diesem im Rahmen Deiner Möglichkeiten zu folgen bzw. auszuleben. Das tut mir sehr Leid für Dich, vorallem, weil Du ja darunter leidest. Dir bleibt also der Handbetrieb oder eben eine andere Lösung suchen.

Der Mann muss tendenziell den Berg hochklettern, während die Frau auch schon mal geschupst wird, bzw. sich ganz gerne schupsen lässt. Das ist nun mal Fakt, wenn auch nicht absolut, aber zumindest so häufig normalverteilt, dass ich noch nie geschupst wurde.

Geht nicht allen Frauen so und auch nicht allen Männern. Der Nachteil an der "passiven Rolle" der Frau ist allerdings auch, dass man darauf hoffen muss, vom richtigen "geschubst" zu werden. Als Mann hat man das viel mehr in der eigenen Hand und im Notfall eine gigantische Industrie, in der dann ordentlich "rum geschubst" wird. Neben den Geschlechterunterschied sind die Möglichkeiten nochmal ziemlich individuell und es obliegt jedem einzelnen, zu schauen, was man damit macht.

Als Frau wärst Du womöglich die Variante, die bei jedem Blick rennen geht, sich verkriecht und sich wundert, warum da nicht die große Liebe durch die Decke fällt. Oder im Umgang mit einem Mann so verquer und konfus, dass er sich einfach der nächsten zuwendet. Oder nicht in der Lage, Deine attraktiven Seiten nach außen zu kehren oder nicht in der Lage, die Anbahnungsversuche wahrzunehmen geschweige denn darauf zu reagieren.. oderoderoder.. Ich bezweifle sehr stark, dass Du es als Frau "leichter hättest".

Ja, weil ich ein Mann bin. Und einer noch dazu, der aus biologischen Gründen aussortiert wurde.

Welche biologischen Gründe denn? Ist nicht das Problem, dass Du eine gestörte Sexualität hast, welche Du auf negative Erfahrungen mit Deiner Mutter in der Pubertät zurück führst?

Aber ich soll fröhlich pfeifend durch den Wald gehen, weil mir das alles am Arsch vorbeigeht.

Erwartet niemand. Du kannst auch grummeln, frusteln, jammern. Ändern tut das auch nichts, insofern würde ich mich an der Stelle für's Fröhlich-Pfeifend entscheiden. Oder das Problem angehen.

Schließlich habe ich zwei gesunde Hände...

...oder das. Es könnte sich ja sonst (Gott bewahre) was ändern.

Gxelderxmann


Frauen die deine Situation nur theoretisch kennen glaubst du, einem Mann der dein Problem erfolgreich gemeistert hat glaubst du nicht.

Schade, aber ich bin weiterhin der Meinung dass du es schaffen kannst.

Aber dazu musst du, und nur du, etwas tun.

Eins kann ich dir garantieren, wenn du nichts tust passiert auch nix.

Angst:

Natürlich hast du Angst, das ist ganz normal aber du kannst lernen mit der Angst umzugehen und sie auch teilweise besiegen.

Ungerechtigkeit:

Es mag ungerecht sein dass Männern immer der aktive Part aufgebürdet wird. Aber du bist alt genug und müsstest wissen dass das Leben insgesamt ungerecht ist.

Also:

Mach was, komm aus deiner Mitleids-Ecke raus.

Fang mit klitzekleinen Schritten an.

Du wirst erst klitzekleine Erfolge erzielen und wirst feststellen dass die ganze Geschichte sogar Spaß machen kann.

Du wirst einen viel lockeren Umgang mit Frauen erleben.

Das Leben ist schön.

M:uckexli


@ L.vanPelt

Wenn ich aber den Mehrwert eines Partnersexes genießen will, dann muss dies ein echter Partnersex sein, sonst funktioniert das nicht. Sonst ist es Masturbation mit anderen Mitteln. Jetzt bin ich überzeugt davon, dass der Besuch eines Bordells, egal, wie sich die Damen dort mir gegenüber verhalten würden, niemals auch nur in die Nähe von partnerschaftlich praktizierter Sexualität kommen kann. D.h. es hätte die Qualität eines Solosexes mit einer Alternative des Masturbationsinstruments.

Irgendwie klappt es nicht mit dem sich deutlich ausdrücken bei mir. Duosex (ich nenne ich jetzt ab sofort so) ist nicht an einen speziellen Partner gebunden, also Sex in einer Partnerschaft als Beziehung/Ehe. Es ist der Sex zwischen zwei Menschen, egal ob ONS oder sonst was, der EINVERNEHMLICH ist. D.h. beide haben Bock aufeinander. Eine Prostituierte hätte nie Bock auf MICH, höchstens auf meine Kohle. Das wäre dann technisch gesehen zwar auch Duosex, aber ohne Gefühle von Seiten des (entschuldige für die deutlichen Worte) Masturbationsgerätes. Oder glaubst du, die nette Prostituierte schmilzt in meinen Armen und ist scharf auf mich, weil ich so ein toller Hengst bin? Daher ist das für mich ohne Mehrwert im Vergleich zu einem ehrlichen Handbetrieb, wo ich weiß, dass meine Hand mich auch nicht so dolle liebt.

Oder hast du noch nie gehört, dass eine Frau von einem wildfremden Mann angebaggert wurde, ...

Selbstverständlich gibt es die, das gilt aber mitnichten für jede Frau.

Wie viel % der Frauen werden nie in ihrem Leben, nicht ein einziges Mal von einem Mann angesprochen? Mehr als 0,00001 %? Gut, ich sah immer jungenhafter aus, aber ich bin eine stattliche Erscheinung. Ich habe keinen körperlichen Makel, bin eloquent, gebildet, freundlich. Als Frau wäre ich mindestens eine 8 gewesen.

Auch bei Frauen muss die eigene Bereitschaft vorhanden sein, sie müssen Kontakt mit dem anderen Geschlecht pflegen und ebenso gewisse Ängste überwinden und ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, um nicht regelmäßig "übergangen" zu werden.

Bereitschaft habe ich seit ich 16 bin, Kontakte hätte ich gewiss gepflegt, ich hätte mit ein wenig Hilfe sicher auch Ängste überwinden können. Und was bitte muss eine Frau an Verhalten an den Tag legen, um nicht übergangen zu werden? Mit der Hüfte oder den Busen wackeln? Kussmünder zuwerfen, Duckfaces machen, sich lasziv mit den Händen durch die wallende Mähne fahren? Ich bin mir sicher, das die meisten Frauen sich einfach irgendwo in einer Kneipe setzen, um angesprochen zu werden. Wenn nicht nach einer Woche oder einem Monat, dann bestimmt nach einem Jahr. Oder bist du der Meinung, Frauen werden seltener als einmal/Jahr von Männern angesprochen?

Wie kommst Du darauf, dass man Frauen in dem Bereich Ängste zugesteht und Dir nicht, weil Du ein Mann bist?

Weil ich als Mann lebe. Ich habe Augen und Ohren, ich kann sogar lesen. Wenn eine Frau schüchtern ist, unsicher oder gar ängstlich, dann nimmt sie der Gentleman an der Hand und nimmt ihr liebevoll die Ängste, munter sie auf, macht ihr Komplimente etc.

Kannst du dir eine solche Szene umgekehrt vorstellen? Ein schüchterner Mann wird von einer Frau aufgemuntert und aufgebaut? Ich behaupte nicht, dass das nie vorkommt, aber wenn, dann so selten, dass mir dieses Glück noch nie widerfahren ist.

Frauen, die nicht bereit sind, sich auf das andere Geschlecht in romantischer (oder wie auch immer gearteter) Form einzulassen, werden zum gleichen Ergebnis kommen wie Du: alleine bleiben.

Du schreibst selbst EINLASSEN!!! Eingelassen hätte ich mich darauf, seit ich 16 bin, ich wiederhole mich. Da ich jedoch nicht imstand war/bin, hier den ersten Schritt zu gehen, würde eine solche Erwiderung ins Leere laufen.

Du hast Dich zu gegebener Zeit entschieden, Deinen "Trieb" von Deiner Persönlichkeit abzuspalten und ihn über Voyeurismus auszuleben und diesen zu nähren.

Ich habe mich nie entschieden. Entscheidungen setzen mindestens zwei Alternativen voraus. Meine Mutter ließ mir eine einzige - und die so raffiniert verpackt, dass ich dachte, es gäbe überhaupt nur eine. Der "Voyeurismus" war eine logische Folge davon, weil ich wenigstens mal sehen wollte, was die anderen so treiben und wie das alles so aussieht. Keine Angst, ich verwende das Allergie-Wort nicht mehr.

Du hattest gewiss zu der Zeit Deine guten Gründe dafür, nun aber merkst Du, dass Du dadurch wohl eine ganze Menge verpasst hast.

Das habe ich auch schon mit 16 gemerkt. Nur kam es mir normal vor. Gelitten habe ich darunter, als ich so 20 wurde, ganz schlimm war die Zeit um 23 - 26. Da war ich kurz vorm Suizid. Ich habe in dieser Zeit wirklich alles probiert. Aber nur in der Präsentation. Ich war Dauergast in manchen Kneipen, habe studiert (mit Studentinnen). Ich war sogar in Discos, obwohl ich den Lärm darin furchtbar fand, bin nur in Begleitung eines Tinnitus nach Hause gelaufen. Verpasst habe ich jeden Tag etwas, seit tausenden von Tagen.

Dass ich da nicht happy rumgesprungen bin und den lockeren Maxe gemimt habe, wird man mir nachsehen. Ich lebte immer am Limit zu einem Nervenzusammenbruch, war sogar wegen nervösem Herzrasen beim Neurologen. Das ist einfach Scheiße, wenn einen nicht mal jemand in den Arm nimmt und tröstet. Das tut so verdammt weh. Kann sich das eigentlich überhaupt jemand vorstellen? Ich habe geschrien vor Schmerzen, so einsam war ich. Ja, ich jammere hier! Bewusst und ohne schlechtes Gewissen.

Du empfindest den Umstand, dass Du sexuelle Bedürfnisse hast, als beschämend. Kein erwachsener Mensch wird dafür ausgelacht oder ausgegrenzt, weil es völlig normal ist. Das ist nur in Deinem Kopf.

Wie schon geschrieben: Ich muss das als Mann sehen. Du weißt nicht, wie verletzend Männer in diesem Punkt sein können. Ich wollte nie ein Schwein sein und habe deshalb meine Sexualität versteckt. Ich hatte gehofft, Frauen würden das honorieren. Aber sie verachten mich ja auch deswegen, verstehen das nicht mal. Männer machen einen kaputt dafür, halten einen für ein Rindvieh.

Das wäre gewiss etwas, für ein Gespräch mit einem Therapeuten.

Habe ich inzwischen abgecheckt, dafür zahlt die Kasse nicht. Denn von einem positiven Ausgang der Therapie kann nicht ausgegangen werden. Ist ja auch verständlich. Ich werde trotz Therapie nie meine Traumfrau kriegen. Sie wäre also völlig sinnlos. Kann ich aus Sicht der Kasse nachvollziehen. Mein Leidensdruck wäre mit der Therapie vielleicht sogar noch größer, weil ich jetzt zwar könnte, aber nicht mehr dürfte.

Auch schüchterne Männer suchen Kontakt zu Frauen, zeigen ihr Interesse, kommen einer Frau näher.

Du hast leider nicht ansatzweise begriffen, wo mein Problem liegt. Schade!

Du hast nunmal einen völlig menschlichen Sexualtrieb. Mit Sicherheit auch das Bedürfnis nach menschlicher Nähe, nach Anerkennung usw.

Anerkennung habe ich, die Nähe vermisse ich, das Angefasst werden. Vielleicht mal einen Kuss. :-x Das sind Träume von mir, seit ich 16 bin. :)- So was hier, danach verzehre ich mich: :°_.

Du hast aber offensichtlich eine (wie auch immer geartete) Störung, diesem im Rahmen Deiner Möglichkeiten zu folgen bzw. auszuleben. Das tut mir sehr Leid für Dich, vorallem, weil Du ja darunter leidest.

Danke! Das tut gut! Das ist ein bisschen wie :°_ . Statt dessen werde ich aber so oft beschimpft und das mag ich nicht mehr. Ich würde das in der Realität nicht aushalten. So geschrieben geht es. Da sehe ich ja keine spöttischen Augen.

Der Nachteil an der "passiven Rolle" der Frau ist allerdings auch, dass man darauf hoffen muss, vom richtigen "geschubst" zu werden.

Ach, weißt du, ich bin kein Luxusmännchen. Mir hätte ein Schupser von egal wem schon mal fürs erste gereicht, Hauptsache Frau (Männer haben mich in meinem Leben genug angemacht. Nein danke!). Ich war Anfangs nicht wählerisch. Die Richtige hätte ich dann vielleicht nach dem 100. Schupser gefunden - oder auch nie. Aber ich denke, es wäre ein ganz anderer Effekt eingetreten: Ich hätte gemerkt, dass sich Frauen doch für Sex interessieren und es gar nicht so gentlemanlike ist, wenn man so tut, als sei man gar nicht "an dem einen" interessiert. Dann hätte ich mit dieser Frau mindestens Gespräche führen können, wie das so geht mit Frauen, was ich sagen soll usw. Ich glaube schon, dass ich in jungen Jahren auf die richtige Bahn zurückgekonnt hätte.

Als Frau wärst Du womöglich die Variante, die bei jedem Blick rennen geht, sich verkriecht und sich wundert, warum da nicht die große Liebe durch die Decke fällt.

Wie kommst du denn darauf. Ich musste noch nie mein Lauftempo testen, weil mich Frauen verfolgt haben. Mir sind ja nur wenige Fälle bekannt geworden, bei denen sich offenbar Frauen für mich interessiert, dies aber nicht deutlich genug gezeigt haben. Und im Nachhinein bin ich dann nicht gerannt, sondern habe mich maßlos geärgert.

Ich bezweifle sehr stark, dass Du es als Frau "leichter hättest".

Ich hätte zumindest meine ersten Erfahrungen. Ich habe ja kein menschliches Problem. Ich bin ein sehr umgänglicher, lustiger Typ, der sehr beliebt ist und gut eine Gruppe unterhalten kann. Ich habe auch Erfolg. Ich bin nicht unattraktiv, auch selbstbewusst. Nur eben nicht in Bezug auf Frauen. Das musst du total abgekoppelt sehen. Bei mir ist der Zünder defekt - der Motor schnurrt kraftvoll.

Welche biologischen Gründe denn? Ist nicht das Problem, dass Du eine gestörte Sexualität hast, welche Du auf negative Erfahrungen mit Deiner Mutter in der Pubertät zurück führst?

Das Alter ist ein biologischer Grund. Man fängt als Säugling an und endet als Greis. Mit einer anderen Mutter (oder was hier sonst noch reingespielt hat) hätte ich einen anderen Weg nehmen können und wäre heute glücklich verheiratet, frustriert geschieden oder überzeugter Single. Jetzt steht mein Alter meinem Glück im Wege - und das wird jedes Jahr schlimmer...

Ll.vIanPexlt


Muckeli,

ich glaube, dass Du hier an vielen Stellen einfach nicht ehrlich bist (womöglich auch nicht zu Dir selbst). Klar, es gibt tagesformmäßig Unterschiede in der eigenen Haltung, aber manche Widersprüche solltest Du für Dich doch mal aufdröseln.

Selbstverständlich findest Du bei einer käuflichen Dame nicht das, was man in einer Beziehung zumindest hofft, zu finden - aber das Erlebnis des Anfassens (und angefasst werdens), des Fühlens usw. jedoch schon. Ist halt die Frage, was man sucht. Und da Du Dich ja auf dem Gebiet nach Deinen ersten Erfahrungen sehnst, wäre das eine Option, zumindest für den Anteil, den diese Efahrung eben liefern kann. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Zum Thema Therapie und Krankenkasse: wie hast Du das denn heraus gefunden bzw. Dich darüber informiert? Es ist gewiss nicht die Aufgabe eines Therapeuten, Dich zum Womanizer zu machen, jedoch schon eine Persönlichkeitsstörung, eine partielle Sozialphobie zu behandeln oder die Aufarbeitung einer verstörenden Kindheit/Mutter-Kind-Beziehung. Vor allem, wenn dies zu Einschränkungen (bis hin zu Depressionen) in Deinem Alltag führt. Ich halte Dich eigentlich für klug genug, dies differenziert betrachten zu können, daher glaube ich auch in diesem Punkt, dass Du uns da ein bisschen was vor machst. Und selbst wenn die Kasse einen vom Therapeuten gestellten Antrag ablehnen würde (was ich noch nie gehört habe, denn die wissen ja auch, wie man so nen Antrag formuliert und haben ein eigenes Interesse daran, einen neuen Klienten/Patienten aufzunehmen), bliebe Dir immer noch die Möglichkeit des Selbstzahlens. Als erfolgreicher, alleinstehender Mann, der keine Familie zu versorgen hat, nicht raucht, nicht trinkt, sollte selbst das drin sein.

Du schreibst von Dir, von der Attraktivität her wärst Du durchaus eine 8, hast studiert und bist ein kommunikativer und unterhaltsamer Typ. Deine sexuelle "Primetime" hattest Du Deinen eigenen Altersangaben nach wohl in den 80ern/90ern. Waren nun nicht die prüdesten Jahrzehnte und einem Typ wie zu Beginn des Absatzes beschrieben, wirft sich da durchaus mal die ein oder andere Frau an den Hals. Demnach stimmt an dieser Stelle entweder auch wieder Deine Selbstdarstellung hier nicht oder Du warst in diesen Momenten nicht in der Lage, das wahrzunehmen - oder, falls doch - darauf zu reagieren.

Es liegt also keineswegs an den Frauen oder der Ungerechtigkeit in der Welt. Es hilft auch, sich daran zu erinnern, dass alle Menschen (Ausnahmen dem Worte nach eben ausgenommen) Nähe, Gesellschaft, Sex suchen und es offenbar auch genügend (die meisten) schaffen, sodass wir noch nicht ausgestorben sind. Es ist also wirklich kein Hexenwerk. Das hilft Dir selbstverständlich wenig, wenn Du Dir selbst im Weg stehst.

Die Frage ist da aber: möchtest Du wirklich was ändern? Wenn ja, dann wurden hier sämtliche Ansätze genannt und wenn Du ehrlich bist, sind sie Dir sowieso bekannt, Du bist ja nicht blöd. Alle Ansätze beginnen aber nunmal bei Dir.

Wenn Du nichts ändern magst, dann ist das auch in Ordnung. Aber bitte bitte verschone Dich und andere dann mit diesen Selbstlügen, dem Schimpfen auf die (Frauen-)Welt oder den latenten Frauenhass. Das ist nämlich ziemlich daneben und Menschen lassen sich ungern missbrauchen als Plattform für das Ausmalen Deiner weltfremden (sexuellen) Phantasien.

M>uck7elxi


@ L.vanPelt

Selbstverständlich findest Du bei einer käuflichen Dame nicht das, was man in einer Beziehung zumindest hofft, zu finden - aber das Erlebnis des Anfassens (und angefasst werdens), des Fühlens usw. jedoch schon.

Niemand versteht mich! :°( 1. Das mit der reinen Berührung von Haut hatten wir hier schon thematisiert. Da kann ich mich auch selbst anfassen, das habe ich auch und das wird sich zumindest ähnlich anfühlen. Dafür ein paar hundert Euro auszugeben, sehe ich nicht ein. 2. komme ich aus psychischen Gründen nicht in einen Puff rein. Soll ich jetzt einen Antrag stellen, ich möchte mich therapeutisch behandeln lassen, damit ich mich traue in ein Bordell zu gehen?

Zum Thema Therapie und Krankenkasse: wie hast Du das denn heraus gefunden bzw. Dich darüber informiert?

Ich war ehrlich! ;-D Ich kann leider nicht den Eindruck vermitteln, dass ich leide. Ich habe auch keine Depressionen, vor vielen Jahren vielleicht, aber das hat sich durch Gewöhnung gegeben. Es macht mir einfach nichts mehr aus. Ich habe mit einem Therapeuten gesprochen - gut, der hatte eh wenig Zeit und hätte mich auf die sehr lange Bank schieben müssen -, der bei mir keinen Leidendruck erkennen konnte. Ich stehe mitten im Leben, komme mit allem klar, warum was tun? Und eines hat er - wie du - auch gesagt: Es ist nicht Aufgabe einer Therapie meine Flirtfähigkeiten zu verbessern. Eine Sozialphobie wäre ein Ansatz gewesen, aber dafür ist die zu eingeschränkt, zu speziell und wirkt sich in keiner Weise auf anderen Gebieten aus.

Du schreibst von Dir, von der Attraktivität her wärst Du durchaus eine 8, hast studiert und bist ein kommunikativer und unterhaltsamer Typ. Deine sexuelle "Primetime" hattest Du Deinen eigenen Altersangaben nach wohl in den 80ern/90ern. Waren nun nicht die prüdesten Jahrzehnte und einem Typ wie zu Beginn des Absatzes beschrieben, wirft sich da durchaus mal die ein oder andere Frau an den Hals.

Faktisch waren es Männer, die sich mir an den Hals geschmissen haben, weil ich sehr jungenhaft wirkte und noch immer wirke. Ein ca. zehn Jahre älterer Mann hat mir mal von den 68ern erzählt, was da abging. Da ging es bei ihm zu wie im Taubenschlag und er nahm alles mit, was sich ihm an den Hals warf. Das muss damals normal gewesen sein. Der kann das übrigens auch nicht verstehen, was mit mir los ist, außer, dass ich nicht wie ein gestandenes Mannsbild aussehe.

Frauen stehen halt nicht auf Jüngelchen von 25 Jahren. Natürlich weiß ich, dass sich schon Frauen für mich interessiert haben. Für einige von denen habe ich mich auch interessiert. Aber ich habe das immer nur hintenherum erfahren und aktiv haben die entweder nie etwas unternommen oder ich habe es wirklich nicht mitbekommen. Ich glaube aber, ich war den meisten Frauen einfach zu jung. Und dann auch noch unerfahren (ich hatte damals keinen Hehl draus gemacht und es bei jedem Gespräch in der Mensa einfließen lassen. Ich dachte, das vergrößert meine Chance. Pustekuchen!), schüchtern und ein Frauenphobiker? Das bindet sich keine Frau, die was von sich selbst hält, ans Bein.

Fakt ist auch, dass die Frauen, die ich mir ausgesucht hatte, nie etwas von mir wollten. Ich habe durchaus Tipps damals befolgt (ich bin ja brav). Aber ins Kino wollten sie nicht, in die Kneipe nicht etc. Ich habe da mit Sicherheit Kardinalfehler begangen, aber ich wusste es halt nicht besser. Wenn ich heute nach China fliegen würde, wäre mein Chinesisch sicher auch nicht so flüssig... ;-D

Es liegt also keineswegs an den Frauen oder der Ungerechtigkeit in der Welt.

Das habe ich nie behauptet und das sehe ich auch nicht so. Es ist natürlich alles meine Schuld. Doch ändert das irgendetwas?

Es ist also wirklich kein Hexenwerk. Das hilft Dir selbstverständlich wenig, wenn Du Dir selbst im Weg stehst.

So kann man das sehen. Ich weiß doch, dass jeder Dorftrottel das hinkriegt. Und ja: ich stehe mir im Weg. Mein Traum ist halt, dass einem eine Frau mal ein bisschen dabei hilft, damit klarzukommen. Das ist jetzt wirklich weit davon entfernt, Frauenhass zu sein (den ich nicht empfinde), aber ich finde es schon kurios, dass die Menschen, die sich selbst als so sensibel und einfühlsam ansehen, so gar nicht einem Mann, der Probleme hat, entgegenkommen können. Da gibt es vermutlich eine extreme Sperre im Kopf. Klar, wenn der Mann erfahren, weltoffen, gutaussehend und reich ist, dann "wirft" sich eine hübsche Frau auch mal einem solchen Mann an den Hals. Aber zum "Anfängerunterricht" hat keine Lust. Schade! Das hat mein einst sehr positives Bild von Frauen schon ein wenig eingetrübt.

Die Frage ist da aber: möchtest Du wirklich was ändern? Wenn ja, dann wurden hier sämtliche Ansätze genannt und wenn Du ehrlich bist, sind sie Dir sowieso bekannt.

Alles richtig! Ich merke aber an allem, was du sehr engagiert schreibst (Danke dafür an dieser Stelle), dass du mich nicht wirklich verstehst. Das kann vermutlich niemand, weil es so eine Lebenssituation vermutlich nicht so oft gibt. Und hineinversetzen kann sich da sowieso niemand. Zwischen mir und Zärtlichkeit war mein Leben lang eine Glasscheibe. Das fehlt mir eigentlich unendlich. Von einem lieben Menschen in den Arm genommen werden und getröstet, zärtlich angefasst.

Das werde ich von einer Prostituierten nie bekommen. Die geht von einem Kerl aus, der mal auf die Schnelle ein Rohr verlegen will und selbst wenn ich sage, was los ist, wird sie mich mit Standard abspeisen. Auf keinen Fall kann ich mir vorstellen, mich dort geborgen und in den Arm genommen fühlen. Egal, ob sie mich physisch in den Arm nimmt oder nicht.

Aber bitte bitte verschone Dich und andere dann mit diesen Selbstlügen, dem Schimpfen auf die (Frauen-)Welt oder den latenten Frauenhass. Das ist nämlich ziemlich daneben und Menschen lassen sich ungern missbrauchen als Plattform für das Ausmalen Deiner weltfremden (sexuellen) Phantasien.

Ich schimpfe nicht und ich möchte auch nicht beschimpft werden. Sexualität soll doch kein Kampf sein. Aber es kommt mir wirklich so vor, als befände man sich auf einem Schlachtfeld und müsse sich Strategien überlegen, wie man den Feind niederringt. Ich will aber niemandes Feind sein, ich will Freund sein. Doch mit der "Masche" hatte ich kein Glück.

Ich weiß ja, dass ich alles falsch mache, aber mir fehlt halt diese gewollte Berührung, dieser liebevolle Gegendruck, wenn man sich anlehnen will. Wer hält das denn jahrzehntelang aus, ohne einen Dachschaden zu kriegen? Da verwende ich manchmal die falsche Sprache und ich weiß jetzt, dass es dumm von mir war, mich hier zu outen mit meinen Vorlieben. Wenn ich könnte, würde ich es rückgängig machen. Meine intimen Gedanken gehen ja auch niemanden was an. Aber ich wollte das mal loswerden. Ich wäre irgendwann geplatzt, wenn ich das immer nur in mich reingestopft hätte.

Was mich auch verletzt ist, dass man mir unterstellt, ich würde jammern. Das tu ich nicht. Ich bin traurig und vermisse etwas im Leben. Ja! Das darf ich auch. Wenn jemand ein Bein verloren hat, dann darf er das auch als negativen Punkt in seinem Leben darstellen, ohne dass man ihm unterstellt, er würde jammern.

Denn was wäre das Gegenteil? Soll ich vor Freude hüpfen! Hurra, irgendwann feiere ich Goldene Niebeziehung? Ich möchte den sehen, der nach meinem Leben noch so klar im Kopf ist, so freundlich zu seinen Mitmenschen. Andere hätte vielleicht Frauen angegrapscht oder Schlimmeres. Ich habe mir nach außen nie anmerken lassen, wie es in mir aussieht. Aber wenn das hier auch anonym nicht mehr möglich ist, dann lasse ich es ganz bleiben.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH