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Wer zahlt Hotelzimmer bei Affäre?

C_omrxan


Frauen, die erwarten, dass man sie hofiert und ausführt, würden mich abtörnen. Ich mag es, wenn Frauen selbstbewusst sind. Ich mag es aber nicht, wenn sie ihr Selbstbewusstsein dadurch zum Ausdruck bringen, wenn sie den Mann in eine bestimmte Rolle reindrücken wollen.

Beide wollen vögeln, beide brauchen ein Zimmer. Ich hätte nichts dagegen, ein Zimmer zu zahlen, aber würde einer Frau den Vogel zeigen, die einfach mal pauschal davon ausgeht, dass der Mann das Zimmer zahlt. Dann kann sie auf mich nicht sonderlich scharf sein und dann sollte man es besser lassen.

Zum Glück bin ich nicht in der Situation, mich damit in der Praxis weiter auseinandersetzen zu müssen.

K%antennmechanixker


Ich würde da die Qualität entscheiden lassen.

Jau, wenn sie alles bezahlt haben will, benimmt sie sich nicht anders, wie eine käufliche Dame, und sollte sich dann den sexuellen Vorlieben des Zahlenden vollkommen unterordnen. Wenn sie sich sträubt, würde ich sie rauswerfen, und nen Hunni für eine echte drauflegen.

Natürlich alles fiktiv, ich zahle nicht für Sex, und schon gar nicht erfülle ich die Bedürfnisse irgendwelcher Prinzessinen, die nicht erwachsen werden.

U4omox 3


Ich lese die Beiträge mit Interesse, zumal ich aktuell sehr unterschiedliche Charaktere erlebe. Interessant finde ich es weniger im Hinblick auf das Bezahlen eines Hotelzimmers bei einer Affäre. Ich betrachte es allgemeiner.

Ich denke, dass ich wirklich als freigiebig gelten kann. Außerdem bin ich so großgeworden, dass ein Mann sich als Kavallier zeigt, ohne deshalb herumzugockeln - zumal es dann keine echte Freigiebigkeit wäre. Obwohl ich also ein Hotel, das Restaurant, einen Theater- oder Opernbesuch, ein Event usw. immer allein würde bezahlen wollen, war mir die Einstellung von Melinka ([[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/720431/?p=2#p22242651)]] sehr sympathisch und ich denke wie sie, dass es noch von weiteren Einzelheiten abhängen wird.

Aber einfach ausgedrückt: Ich bin um so lieber freigiebig, je weniger es als selbstverständlich erwartet wird. Mit einer Frau, bei der ich spüre, dass sie es selbstredend fordert, würde ich wohl alles bezahlen, aber ich werde mich ihr gegenüber mit Sicherheit nie als generös erweisen. Ganz abgesehen davon hat sie damit die Möglichkeit, als feste Partnerin in Betracht zu kommen, schon immer sofort verschüttet.

O,ldmaan6x1


Lustig, was man nicht alles verkomplizieren kann. In der Zeit als wir uns noch in Hotelzimmern herum drückten und 100erte von Kilometern auf der Autobahn waren, zählte nur eins, so schnell wie möglich zusammen zu kommen. Da bestellte einer mal das Zimmer und der andere mal. Nichts mit Wertschätzung und bla bla. Einzig und alleine das zusammen kommen zählte.

U`o4mom x3


@ Oldman

... zählte nur eins, so schnell wie möglich zusammen zu kommen.

Japp. So hätte ich es auch ausdrücken können.

ELhemaligKer aNutzer| 4(#57523x6)


Für manche Dame scheint das "mal rüberrutschen lassen" tatsächlich eine Form von Wertschätzung zu sein- naja, wer's mag ....

Na aber in dem hier von dir genannten Fall, bei dem es dem Mann garnicht um Wertschätzung sondern lediglich ums " mal " drüberrutschen" geht, sollte er der Fairness halber doch erst Recht die Rechnung übernehmen.

Bcasi3lW75


also antiquiert, wie die dazu passenden "Damen". Passt aber vermutlich gut zum "Affärenwesen".

Jeder assoziiert anders. Du assoziierst antiquiert ich assoziiere stilvoll.

Aber einig sind wir uns im Thema Affärenwesen. Da hat Alltag nichts verloren, jedoch kann man sich in seiner Anschauung zueinander verlieren.

Denn ein bisschen Gas erwarte ich schon, wenn ich ein schönes W.E. mit allem drum und dran springen lasse. 8-)

Dann ist aber nicht allein die Frau diejenige, die ganz unschön in den Bereich der "Prostitution" abrutscht. In deinem Fall, der nur zahlt, wenn Leistung erbracht wird, gibt es jemanden, der zahlt und der gezahlt ird - ganz berechnend.

Comram

Frauen, die erwarten, dass man sie hofiert und ausführt, würden mich abtörnen. Ich mag es, wenn Frauen selbstbewusst sind.

Das eine muss das andere aber nicht ausschließen. Tussen, die Erwartungen an mich stellen und mich nach Kreditkarte beurteilen sind auch mir arg zuwieder.

Meine "Frau" ist selbstbewusst, durchaus selbständig, weiß aber, dass sie keine Chance hat, wenn es darum geht, das Hotel zu zahlen.

Beide wollen vögeln, beide brauchen ein Zimmer.

Manch eine Affäre ist mehr als das - und nicht immer braucht man ein Zimmer.

Ich habe eine Wohnung, da lebe ich allein. Da sind wir dann meist. Ist es gleichberechtigt, wenn ich sie anteilsmäßig an der Miete beteilige für die Zeit, in der sie bei mir ist, meine Strom- und Wasserrechnung erhöht?

Oper- und Theater läuft mit und ist meist ohnehin vorher gezahlt.

Gern darf sie frische Semmeln mitbringen.

Aber ein Restaurantbesuch oder ein Hotelzimmer (wenn wir mal eins brauchen) - nein, das zahle ich. Das hat gar nichts mit fehlendem Selbstbewusstsein der Frau zu tun und auch nicht, dass ich da eine Gegenleistung in bestimmter Menge und Qualität erwarte.

Aber ich habe auch nur die Eine.

Ich bin um so lieber freigiebig, je weniger es als selbstverständlich erwartet wird. Mit einer Frau, bei der ich spüre, dass sie es selbstredend fordert, würde ich wohl alles bezahlen, aber ich werde mich ihr gegenüber mit Sicherheit nie als generös erweisen. Ganz abgesehen davon hat sie damit die Möglichkeit, als feste Partnerin in Betracht zu kommen, schon immer sofort verschüttet.

Uomo bringt es auf den Punkt.

K.wak


Eine Frau soll das Geld, das sie verdient, in eine schönes Kleid, den Friseur oder ein paar schöne Schuhe investieren und mich damit überraschen und betören.

Mich interessiert viel mehr die Frau in Natur, ohne Kleid und Schuhe. Wenn es zur Sache geht wird die Frisur sowieso zerzaust. ]:D

SMhojo


Generell fände ich auch, dass der Mann bei einer Affäre das Hotelzimmer IMMER zahlen muss. Die Frau kann sich ja schließlich in der Regel schneller woanders nach einer neuen Affäre umschauen, der Mann nicht. Somit denke ich, würde jeder Mann, der scharf auf eine Affäre mit einer bestimmten Frau ist, keine Probleme damit haben.

Oh! Ich rege mich ja gern über Typen auf, die behaupten, dass Frauen sich "für was Besseres halten, weil sie ein Loch haben, auf das sie sich sonst was einbilden", aber es gibt offenbar durchaus Lochinhaberinnen mit genau dieser Einstellung. Wär ich ein Mann, würde ich so eine Frau nicht mit der Kneifzange anfassen.

Ich finde, dass es ganz enorm von der Art der Affäre abhängt und den beiden Beteiligten, wer zahlt. Spielen beide mit so einem alten Rollenbild, amüsiert oder erfreut es beide, wenn er zahlt und sie zahlen lässt? Oder spielen sie mit so einem leisen Nuttenklischee? Hat sie sehr wenig Geld und er reichlich? Dann zahlt vernünftigerweise er. Stellen beide das alte Rollenbild auf den Kopf, amüsiert oder erfreut es beide, wenn sie zahlt und er zahlen lässt? Oder spielen sie mit so einem leisen Nuttenklischee mit umgedrehten Rollen? Hat er sehr wenig Geld und sie reichlich? Dann zahlt vernünftigerweise sie.
Für mich ist ein Mann, mit dem ich ins Bett will, nicht beliebig austauschbar, ich will nicht mit irgendwem ins Bett, sondern mit diesem Mann. Mir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn er das weiß, im Gegenteil, das soll doch so sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn jemand Sex als etwas betrachtet, das der eine gnädig gewährt und der andere nahezu willenlos um jeden Preis haben will, und wenn er dazu Füße lecken muss. Weder mit der einen noch mit der anderen Sorte Mensch würde ich in die Kiste hopsen wollen. Bäh. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man wirklich guten Sex hat, wenn man so drauf ist, das ist ja eher wie Selbstbefriedigung mit Lebendvibrator.

m#el'inkxa


Für mich ist ein Mann, mit dem ich ins Bett will, nicht beliebig austauschbar, ich will nicht mit irgendwem ins Bett, sondern mit diesem Mann. Mir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn er das weiß, im Gegenteil, das soll doch so sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn jemand Sex als etwas betrachtet, das der eine gnädig gewährt und der andere nahezu willenlos um jeden Preis haben will, und wenn er dazu Füße lecken muss. Weder mit der einen noch mit der anderen Sorte Mensch würde ich in die Kiste hopsen wollen. Bäh. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man wirklich guten Sex hat, wenn man so drauf ist, das ist ja eher wie Selbstbefriedigung mit Lebendvibrator. (Shojo)

Ja. Ganz genau und sowas von.

K#wak


Wär ich ein Mann, würde ich so eine Frau nicht mit der Kneifzange anfassen.

:)= :)= :)^

CFom ran


Mein Reden :)^

Unomxo 3


Cat2016 Generell fände ich auch, dass der Mann bei einer Affäre das Hotelzimmer IMMER zahlen muss. Die Frau kann sich ja schließlich in der Regel schneller woanders nach einer neuen Affäre umschauen, der Mann nicht.

Dieser Satz unterstellt, dass meistens nur Frauen sich ihren Affärenpartner aussuchen können und nicht umgekehrt. Das stimmt ja in der Form gar nicht.

Shojo: Wär ich ein Mann, würde ich so eine Frau nicht mit der Kneifzange anfassen.

Ja, so ungefähr. Die Gründe sind ähnlich. Wenn eine Frau sich ihren (Affären-)Partner danach aussucht, ob einer zahlt, hat die Wahl für sie ja ganz offensichtlich a u c h etwas Austauschbares oder gar Beliebiges. Selbst wenn es mir also nicht um das Geld ginge - und das täte es nicht - , führte das nicht dazu, dass ich von einer solchen Frau eine geschätzte Meinung hätte; die ich von einer Frau aber durchaus haben kann, auch wenn sie Affären hat. In der Hinsicht bin ich weitgehend für Emanzipation.

Ich schreibe im Konjunktiv. Das Problem hat sich mir noch nie gestellt. Und zwar ...

Für mich ist ein Mann, mit dem ich ins Bett will, nicht beliebig austauschbar

... genau aus dem Grund. Denn eine Frau, die anders empfindet, würde mich kaum je reizen, nicht einmal für eine Affäre. Die überlasse ich gern den Männern, die das korrespondierende Maß an Beliebigkeit mitbringen. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass so eine Einstellung solche Männer auch zumindest tendenziell anzieht.

Ich finde, dass es ganz enorm von der Art der Affäre abhängt und den beiden Beteiligten

... ganz klar, wie es schon Melinka beschrieb und ich andeutete.

Das Geschriebene ist meine individuelle Einstellung, die nur für mich gilt. Es soll jede oder jeder so handhaben, wie er das für sich meint. Ich finde das Thema aber unter allgemeineren Gesichtspunkten interessant, nicht unbedingt im Hinblick auf flüchtige Affären.

SNhRojxo


das korrespondierende Maß an Beliebigkeit

Oh, das ist eine schöne Formulierung!

S^üntxje


Wenn eine Frau sich ihren (Affären-)Partner danach aussucht, ob einer zahlt, hat die Wahl für sie ja ganz offensichtlich a u c h etwas Austauschbares oder gar Beliebiges

Ich glaube nicht, dass sich jemand seine Affaire danach aussucht.

Meine war weder austauschbar noch beliebig, dennoch war für uns beide klar, dass er die Rechnung des Hotelzimmers trägt, das war, vermutlich genau wie bei Basil, kurz angesprochen und danach abgehakt, einfach folgerichtig. Ok, sicher spielte auch unser finanzieller Hintergrund eine kleine Rolle.

Für uns passte es und so finden sich vermutlich tatsächlich die richtigen Menschen zusammen. Wo einer sagt, Frauen die Tür aufhalten und in den Mantel helfen ist Schwachsinn und nicht zeitgemäß, gibt es eben die anderen, wo es für den Mann eine liebevolle Geste ist, die Frau als ebensolche versteht. Ich mag es da eben altmodisch.

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