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extreme Lustlosigkeit,fehlende Libido,sexuelle Unlust bei Frauen

KnMTscShwWestexr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich möchte mich hier kurz vorstellen und Euch dann von meinem, wie ich finde, sehr großen Problem erzählen, in der Hoffnung auf Hilfe.

Ich bin seit über 12 Jahre eigentlich glücklich verheiratet und habe 3 Kinder.

Ich gehe auch so langsam auf die 40 zu. :=o

Ich arbeite auf der KMT – Station in einem Krankenhaus als Krankenschwester. :[]

Seit ca. 9 Monaten habe ich absolut keine Lust mehr auf ''Zwischenmenschliches'' auf Sex !

Mein Mann leidet sehr darunter und ist auch sehr verständnisvoll, doch wie lange noch ???

Er sagt zwar immer, das es nicht schlimm wäre, doch ich merke das Er sehr unzufrieden mit dieser Situation ist. ( verständlicherweise ) Ein Mann braucht nun mal, was ein Mann braucht ! :=o

Meine Libido ist auf 0 angekommen und ich verspüre nicht die geringste Lust mehr auf Sex. Es liegt nicht an meinem Mann, da ich Ihn immer noch sehr liebe. Ich habe natürlich große Angst Ihn zu verlieren oder Ihn mit einer anderen teilen muss, was für mich ein Alptraum wäre. :-o

Doch was soll ich nur machen ??? Er merkt es sofort, wenn ich es nur seinetwegen mache und das ist auch nur vielleicht 1 x im Monat. x:) Hat jemand von Euch schon mal Erfahrung mit solch extremer Lustlosigkeit gemacht ??? Was kann man überhaupt dagegen machen ???

Liebe Grüße

Antonia *:)

Antworten
Bkosemzann


Hallo, das kann der Beginn in die Wechseljahre bedeuten.

Lass mal deinen Hormonstatus überprüfen. Endokrinologe ist das Zauberwort.

g[au&loiTse


Kurz vor 40 wäre schon extrem früh für den Beginn der Wechseljahre. Ich denke, da sollte man doch erstmal andere Dinge hinterfragen.

TE, erstmal die klassische Frage: wie verhütest du? Ist deine Libido wirklich auf Null? Oder hast du nur auf deinen Mann keine Lust mehr?

Ich meine, hast du selbst noch Lust, hast du Fantasien, Träume? Wie sieht es mit SB bei dir aus?

Wie war euer Sexleben früher? Wie war das für dich? Inwieweit war der Sex für dich wichtig?

Du hast sehr richtig erkannt, dass dein Mann leidet. Aber das hier

Ein Mann braucht nun mal, was ein Mann braucht !

liest sich, als ob du schicksalergeben sagst, gut, dann mach ich eben die Beine breit. Das will keiner. Die Frage ist also eher, was du möchtest, wie du dir deine Ehe vorstellst.

S2weetx01


So etwas hatte ich nur mal kurz und zwar als ich dir Pille geändert habe. Ganz untypisch für mich hätte ich absolut keine Bedürfnisse was das angeht. Hab sie dann wieder geändert....alles gut. Könnte also an der Verhütung und Hormone liegen.?!

yneNsasesxneee


Ein bekannter hier im Forum hatte das gleiche Problem. Gleiches alter . Ähnliche Konstellation. Auch familiär. Bei seiner Frau halfen tatsächlich Hormone. Wenn er das hier liest kann er Dir vielleicht auch Tipps geben.

OZldm,anx61


Hallo, nun ich bin in der gleichen Situation. Meine Frau 59 und ich 63 In den Wechseljahren ist sie bestimmt schon 6 Jahre. Ich habe es zwischenzeitlich aufgegeben und versuche es gar nicht mehr.

Sie war vor mir schon mal verheiratet, lief genau so. Dann kamen 10 Jahre heftiges Fremdgehen bis wir aufeinander trafen. Dann ein paar Monate den Himmel auf Erden und dann stetiges absinken. Nun seit einem halben Jahr läuft gar nichts mehr. Sie hat überhaupt keine Lust mehr, auch Selbstbefriedigung ist vorbei. War früher ab und zu mal und ich habe das sehr genossen.

Auch ich soll angeblich nicht Schuld sein, wäre ein Super Liebhaber. ;-D

Gut es gibt eine Einschränkung, Prostata Krebs, die Folgen kennt Ihr. Ich habe ein Implantat was halt etwas Vorbereitung braucht. Ja und die Schläuche unter der Haut würden weh tun.

Über die Gründe die sie ausmacht könnte ich zwischenzeitlich ein Buch schreiben. Der letzte Grund ist weil wir uns so oft und heftig streiten. Damit hat Sie auch Recht. Aber bitte wie soll ich weiter Lieb, Nett usw. sein wenn ich so einen unmenschlichen Frust schiebe. Ich versuche es zur Zeit und denke es gelingt auch. Fresse halt vieles in mich rein.

Aber ich habe auch keinen Bock darauf, wenn der Grund wegfällt alle paar Wochen mal ran gelassen zu werden. Dann lieber gar nichts mehr. Ich weiß ja nichteinmal wie ich mich ihr nähern kann, obwohl ich nach ihrer Aussage sehr phantasievoll bin. Alleine die Angst es könnte mal wieder schief gehen blockiert mich total.

Ich wüsste nicht wie ich ihr das Thema Hormone näher bringen könnte. Sie hat entweder gar keine Begründung oder ihre eigenen Gründe und ein vielleicht mal über das oder jenes nachdenken produziert schon den heftigsten Streit.

Ja und "last but not least" wir lieben uns und das ist ernst gemeint.

Ich weiß zwar, mit diesem Beitrag kann ich Dir nicht helfen, aber Du siehst Du bist nicht alleine mit dem Thema.

Liebe Grüße vom "Oldman

H1ype=rioxn


Ein Beitrag wurde gelöscht

realf-Nlindvexn


Hallo,

ich habe lange mit mir gerungen, ob ich hier mit diskustiere. Letztendlich habe ich mir gedacht, was solls - vielleicht kommt ja doch was bei raus.

Ich kenne auch das Leben als Mann, der seine Frau liebt und keinen Sex hat - also keinen Geschlechtsverkehr ;-D

Meine Frau verspürt keine Lust auf Körperkontakt und Intimität, obwohl sie mir immer wieder versichert, das sie mich liebt und das ich das Beste bin, was sie hat.

Leider muss ich aber im Alltag feststellen, dass es nicht so stimmt: Meist mach ich "alles Falsche" oder bekomme zu höre "wie kannst du nur". Sogar in Situationen wo sie was übersehen, vergessen oder gar nicht gemacht hat, heißt es dann, ich wäre schuld.

Und wenn es nicht "so läuft wie sie es will", dann wird die meist "still"

Sie ist 48 und ich bin 47 - haben keine Kinder - ich arbeite Vollzeit und sie Teilzeit - Sind in unserer Gemeinde gut eingebunden und engagiert - ich bin noch nie fremdgegagen, und werde es auch nie tun

Vor einige Zeit habe ich dann "beschlossen", das ich meine eigene Sexualität auslebe - was mich aber leider nicht so intensiv befriedigt. Es fehlt mir eine weiblichen Partner zu haben, den ich "verwöhnen" kann und der Spaß bei "der Sache" hat.

Vielleicht finde ich hier ja ein paar "Leidensgenossen", die ähnliches erlebt haben und die vielleicht eine Lösung hatten

S.ündenHbock93


Ich (M, 44) bin auch betroffen. Seit der Geburt unseres Kindes vor 6 Jahren ging es stetig zurück mit der Häufigkeit sexueller Aktivitäten. Meine Frau (44) wurde selbst immer weniger aktiv und immer mehr zurückweisend ggü. meinen Annäherungen. Seit ca. 2 Jahren haben wir gar keinen Sex mehr.

Ich leide darunter, habe aber die Hoffnung aufgegeben, dass sich da etwas ändern wird. Glaubt mir, der Worte sind genug gewechselt. Lösungen?

Trennung kommt gerade nicht in Frage, da es ansonsten ganz ok läuft und ich vor allem nicht den permanenten Kontakt zu meiner Tochter verlieren möchte. Und das wäre sicher die Konsequenz, ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau sagt: ja, klar, gern kann sie bei dir leben. Und so einen Kampf brauche ich nicht im Leben.

Außerehelicher Sex? Puh - keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Außer dafür zu bezahlen, aber das habe ich aus mehreren Gründen noch nie gemacht. Ich habe da ein moralisches Problem mit (also nicht religiös, sondern weil ich denke, dass der Job in der Regel aus einer großen Not heraus ergriffen wird), empfinde aber auch einen gewissen Ekel bei der Vorstellung. Manchmal denke ich aber schon daran, ich hätte einfach schon sehr große Lust darauf, mal wieder Sex mit einem anderen Menschen zu haben. Aber dann frage ich mich sofort: SOLCHEN Sex? Nee.

Ich finde es tröstlich, die ganzen Berichte anderer Betroffener hier zu lesen.

Deprivierte Grüße vom Sündenbock

r_alf-li~ndexn


Hallo Sündenbock

ich hätte einfach schon sehr große Lust darauf, mal wieder Sex mit einem anderen Menschen zu haben.

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können - dieses Gefühl ist eben durch nichts zu ersetzen - und ich hab schon einiges durch

L?eXila-6Renee


Hallo,

verhütest Du eventuell hormonell ?

Mir ging es genauso wie Dir.

Ich bin jetzt 48 und litt seit sehr vielen Jahren unter extremer Lustlosigkeit.

Frauenarzt half hier auch in keinster Weise, alle Pillenwechsel halfen nicht.

Dann habe ich mich im Netz informiert und habe vor über 2 Jahren einfach die Pille abgesetzt.

Nach 2 Monaten begann ich mich zu verändern.

Ich hatte allgemein mehr Interesse wieder rauszugehen, am gesellschaftlichen Leben mehr teilzunehmen.

Es war als bröckelte eine dicke Hülle von mir ab, welche mich vorher nur das Leben wie durch Watte gedämpft wahrnehmen lies.

Körperlich stellte sich nach und nach wieder so etwas wie eine Libido ein und ich begann mich wieder für meinen Körper und andere Körper zu interessieren ;-D .

Meine Libido kam vollständig zurück auch körperlich veränderte sich viel, keine Schmerzen mehr durch trockene Schleimhäute mehr z.B.

Heute bin ich unternehmenslustig und interessiert am anderen Geschlecht wie früher und sehr erschrocken darüber, was hormonelle Verhütung mit einem Menschen machen kann ! >:(

Mein Umfeld hat es auch nicht immer leicht mit dieser Veränderung Schritt zu halten, kannte es mich ja nun jahrzehntelang im "Dämmerschlaf".

Daher rate ich jedem mit solchen Problemen auf die Verhütungsmethode zu schauen.

*:)

rValf-mlinxden


Danke Leila für deinen ermunternden Beitrag.

Als ich vor Jahren das Thema bei meiner Frau in dieser Richtung ansprach, kam kaum eine Reaktion. Als ich dann aber das Argument brachte, das wir ja eigentlich gar keine Verhütung benötigen und das damit soviele Nebenwirkungen verbunden sind, nahm sie die Pille nicht mehr. Insgeheim hoffte ich auf die gleiche Entwicklung wie bei dir, aber diese blieb leider aus.

Dennoch würde ich auch meiner heutigen Sicht sagen, dass ich meiner Frau zukünftig nicht mehr die Verhütung mit hormonellen Mitteln überlasse. Es ist wirklich erschreckend was man da so alles liest.

LG

Ralf

L%eil4a-Renxee


Hallo Ralf ,

wie fühlt sich deine Frau nach Absetzten der hormonellen Verhütung ?

Hat sich ihre grundsätzliche Stimmung gar nicht verändert ?

Viele vertragen ja die Pille grundsätzlich aber sie hat trotzdem große Auswirkungen auf den Körper.

Eventuell gibt es noch andere Störfaktoren bei deiner Frau.

Denn grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich die Libido von Frauen und Männern sich gar nicht groß voneinander unterscheiden wenn auch die gesellschaftlichen Normen uns gern eines besseren belehren möchte.

Es kann etwas anderes körperliches dahinterstecken, die Schilddrüse und damit verbundenen Hormone, die durch jahrelange Pilleneinnahme sehr häufig beeinträchtigt ist.

Die Grundzufriedenheit mit sich und seinem Leben und vor allem seinem eigenen Körper.

Wenn man selbst nicht zufrieden ist und sich nicht attraktiv findet, hat das auch Auswirkungen.

Nicht zuletzt muss sie dich als Mann auch attraktiv finden.

Manche Frauen und auch Männer lassen sich nach einigen Jahren Beziehung schon mal gehen was die Kleidung und Figur und das Verhalten der Frau/Mann gegenüber angeht, gegenseitige Höflichkeit und Wertschätzung, auch nach vielen Jahren ist sehr wichtig.

Kleine Geheimnisse voneinander zu bewahren und damit zu überraschen hält die Beziehung ebenfalls jung.

Ich hoffe, das Du der Sache noch auf die Spur kommen wirst :)z

*:)

rjalf-_lin?dxen


Hat sich ihre grundsätzliche Stimmung gar nicht verändert ?

Streng genommen hat sich schon was verändert: Sie ist jetzt viel schneller genervt von mir und oft gereizt

die Schilddrüse

Ja, das ist tatsächlich so. Sie hat von ihrer Heilpraktikerin die Diagnose das sie Haschimoto hat (Anfangsstadium). Aber wenn dann die Werte gemessen werden "ist alles noch im richtigen Bereich". Daher kann sie keine weiter Therapie machen, was das angeht.

STchKwarz;66W6


Denn grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich die Libido von Frauen und Männern sich gar nicht groß voneinander unterscheiden

Dem muss ich vehement widersprechen, einerseits aus eigenen Erfahrungen, andererseits wegen etlichen Threads zum Thema hier und in anderen Foren. Man muss als Paar sexuell kompatibel sein, also Frau mit weniger Lust und Mann mit weniger Lust oder Frau, die jeden Tag möchte (selten) und Mann, der jeden Tag möchte. Dazu muss man sich riechen können bzw. die Chemie stimmen. Manche Paare arrangieren sich jahrelang (einseitig), trotz unterschiedlicher, sexueller Bedürfnisse, allerdings entspringen daraus dann irgendwann die eben erwähnten Threads zum Thema.

Manche Frauen und auch Männer lassen sich nach einigen Jahren Beziehung schon mal gehen was die Kleidung und Figur und das Verhalten der Frau/Mann gegenüber angeht, gegenseitige Höflichkeit und Wertschätzung, auch nach vielen Jahren ist sehr wichtig.

Grundsätzlich stimme ich hier natürlich zu, aber zu einer Beziehung gehören immer 2. Es ist ja nicht so, dass immer nur der Mann irgendwann nen Bierbauch kriegt, sondern auch die Frau rennt vielleicht nur noch abgewrackt im Schlabberlook rum, deshalb sollten beide sich von Anfang an bemühen, immer für den Partner attraktiv zu bleiben.

Zum Thema: Ich bin absoluter Pillengegner, kommuniziere das auch, zwinge oder überrede aber keine Frau, die Pille abzusetzen. Ich hatte schon beides, Frauen, die nach Absetzen der Pille heiß wie das Fegefeuer wurden und auch blieben, bei anderen hat sich sexuell garnichts geändert, aber immer hat sich das Allgemeinbefinden stark verbessert und Probleme verschwanden, die man nie der Pille zugerechnet hätte.

Ansonsten unterliegen vor allem Frauen das ganze Leben natürlichen Hormonschwankungen, deshalb kann es schonmal vorkommen, dass bei Frau für Periode X die Libido auf 0 sinkt.

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