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extreme Lustlosigkeit,fehlende Libido,sexuelle Unlust bei Frauen

SwündeHnbockk9x3


@ Leila-Renee

Denn grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich die Libido von Frauen und Männern sich gar nicht groß voneinander unterscheiden wenn auch die gesellschaftlichen Normen uns gern eines besseren belehren möchte.

Auf welchen Beobachtungen oder Theorien fußt deine Meinung?

Es gibt durchaus ernst zu nehmende Beobachtungen, die gegen diese Meinung sprechen.

So hat z.B. Schmitt (2003) über 16.000 Personen in 10 Regionen der Welt zu sexuellen Wünschen befragt. Auf allen Kontinenten wünschten sich Männer deutlich mehr und freizügigeren Sex als Frauen.

Schmitt, D. P. (2003). Universal sex differences in the desire for sexual variety: Tests from 52 nations, 6 continents, and 13 islands. Journal of Personality and Social Psychology, 85(1), 85–104.

Nun kann man natürlich die These aufstellen: auf allen Kontinenten verbieten es soziale Normen den Frauen, ihre angeboren gleich starke Libido auszuleben. Dagegen spricht aber z.B. die Beobachtung, dass homosexuelle Männer trotz noch viel extremerer gesellschaftlicher Ablehnung in vielen Ländern der Welt dennoch im Durchschnitt eine mindestens so hohe Libido haben wie heterosexuelle Männer. Selbst die Bedrohung mit der Todesstrafe macht die Libido nicht kaputt. Vor diesem Hintergrund finde ich es unplausibel, dass jeder gefundene Unterschied zwischen M und F ausschließlich auf gesellschaftliche Normen, Erziehung etc. zurückgeht.

Die Grundzufriedenheit mit sich und seinem Leben und vor allem seinem eigenen Körper.

Wenn man selbst nicht zufrieden ist und sich nicht attraktiv findet, hat das auch Auswirkungen.

Falls das so ist, würde ich das schon als markanten Geschlechtsunterschied werten. Nach meiner Meinung kommt es fast nie vor, dass männliche Libido verschwindet, wenn man(n) mit dem eigenen Körper unzufrieden ist. Man kann sie dann vielleicht schwerer ausleben, aber verschwinden tut sie nicht. Dann muss halt mehr masturbiert werden oder Prostitution wird in Anspruch genommen.

Also ich selbst bin mir nicht so sicher was Libidounterschiede angeht. Aber ich finde, dass die Zeichen eher andeuten, dass es doch einen Unterschied gibt, der über Sozialisierung hinausgeht.

rhalf-Alinxden


die Zeichen eher andeuten, dass es doch einen Unterschied gibt, der über Sozialisierung hinausgeht.

Ich denke auch, das M und F unterschiedlich sind, was Libido & Co betrifft. Vielleicht mag das eine oder andere schon in den Genen liegen. Da denk ich, das es F gibt, deren Grundbedürfnisse anders gestrickt sind, als bei anderen Frauen.

Klar beeinflussen die Erziehung, das Umfeld und die Ziele im Leben eine Person.

Vielleicht darf ich mich kurz als Beispiel einbringen: Vor Jahren noch hatte ich kaum eine eigenes Sexualleben. Lag oft auch daran, das ich das Gefühl hatte, etwas verkehrtes zu tun. Nachdem ich aber bemerkt habe, das die Situation mit meiner Frau nicht besser wird, ich aber "Bedürfnisse" habe, suchte ich einen Weg für mich. Und seit dem "kultiviere" ich meine Sexualtät und suche auch Gleichgesinnte mit den ich mich austauschen kann.

Das heißt: Ich hatte schon immer ein Grundbedürfniss nach Sex. Und dieses "Grundlevel" an Interesse an Sex, das ist meiner Meinung nach in den Genen mit veranlangt. Alles weitere sind Nebenfaktoren, die das Grundlevel entweder erhöhen oder verringern.

bHlYackhKearttedqu.eexn


Denn grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich die Libido von Frauen und Männern sich gar nicht groß voneinander unterscheiden wenn auch die gesellschaftlichen Normen uns gern eines besseren belehren möchte.

Auf welchen Beobachtungen oder Theorien fußt deine Meinung?

Vielleicht daran, dass man grundsätzlich erst einmal dazu neigt von sich selbst auf alle anderen Menschen der gleichen Gruppe zu schließen? ;-D

Wenn man als Frau eine recht hohe Libido hat, gerne und häufig Sex hat und diesen genießt, dann neigt man womöglich dazu sein eigenes Empfinden zu verallgemeinern und auf die Gesamtheit der Frauen zu übertragen.

S}ündeHnbock9x3


@ blackheartedqueen

Vielleicht daran, dass man grundsätzlich erst einmal dazu neigt von sich selbst auf alle anderen Menschen der gleichen Gruppe zu schließen? ;-D

Ah, we are on the same page *:)

w+ernMernu


Hallo,

es ist echt ein Erlebnis für mich, dieses Forum (durch Zufall) gefunden zu haben.

Ich bin ganz neu hier und komme mir in den Beiträgen total "gespiegelt " vor.

Ich bin 64 J., seit 42 !!!!!!!!!!! Jahren verheiratet, seit jeher auf Sex fixiert ---

und hänge am Tropf, weil sie seit mehr als 10 Jahren sagt : "ich brauche das nicht".

Vorher war es auch schon ihrerseits eine Sexualität auf Sparflamme. -und, wie ich schon

gelesen habe, eine (wie im normalen Leben) übernommene Ansage von Anweisungen

(rechts, links, oben, Mitte, länger, tiefer, stärker usw.) . Sicher kennen das die Betroffenen.

Das heißt, auf so eine "Zicke" hast Du irgendwie auch keine Lust mehr.

Aber in meiner Zeit als Selbständiger hatte ich immer Die Möglichkeiten, die Zeit und auch

die Ausstrahlung, viele, teils sehr schöne und intensive Kontakte genossen zu haben.

Leider habe bin seit meiner MS-Erkrankung und Früh-Rente nur noch ein "do it yorself" -

Kandidat. Das befriedigt mich nicht wirklich, denn alles was man zur "echten Liebe" braucht

ist noch in Ordnung.

Das ist mein Problem !! Die Eine macht keine Anstalten; und die würde mich auch nicht

befriedigen können, weil sie "sexlos" ist - und so wie früher kann ich ich nicht nicht mehr

bewegen, obwohl ich noch Auto fahre.

Ich weiß echt nicht, was ich machen kann, endlich noch mal Erfüllung -im kleinen Rahmen;

z.B. oral- zu finden.? Auch ich könnte noch viel geben.

Jetzt ist es gleich schon 2 Uhr nachts, aber das musste jetzt raus.

wernernu

können

wRerneurxnu


Hallo,

es ist echt ein Erlebnis für mich, dieses Forum (durch Zufall) gefunden zu haben.

Ich bin ganz neu hier und komme mir in den Beiträgen total "gespiegelt " vor.

Ich bin 64 J., seit 42 !!!!!!!!!!! Jahren verheiratet, seit jeher auf Sex fixiert ---

und hänge am Tropf, weil sie seit mehr als 10 Jahren sagt : "ich brauche das nicht".

Vorher war es auch schon ihrerseits eine Sexualität auf Sparflamme. -und, wie ich schon

gelesen habe, eine (wie im normalen Leben) übernommene Ansage von Anweisungen

(rechts, links, oben, Mitte, länger, tiefer, stärker usw.) . Sicher kennen das die Betroffenen.

Das heißt, auf so eine "Zicke" hast Du irgendwie auch keine Lust mehr.

Aber in meiner Zeit als Selbständiger hatte ich immer Die Möglichkeiten, die Zeit und auch

die Ausstrahlung, viele, teils sehr schöne und intensive Kontakte genossen zu haben.

Leider habe bin seit meiner MS-Erkrankung und Früh-Rente nur noch ein "do it yorself" -

Kandidat. Das befriedigt mich nicht wirklich, denn alles was man zur "echten Liebe" braucht

ist noch in Ordnung.

Das ist mein Problem !! Die Eine macht keine Anstalten; und die würde mich auch nicht

befriedigen können, weil sie "sexlos" ist - und so wie früher kann ich ich nicht nicht mehr

bewegen, obwohl ich noch Auto fahre.

Ich weiß echt nicht, was ich machen kann, endlich noch mal Erfüllung -im kleinen Rahmen;

z.B. oral- zu finden.? Auch ich könnte noch viel geben.

Jetzt ist es gleich schon 2 Uhr nachts, aber das musste jetzt raus.

wernernu

können

rMalf-flixnden


Hallo Wernernu,

deine Worte

Auch ich könnte noch viel geben

zeigen mir, das du ähnlich denkst wie ich (und damit die meisten, die sich hier finden und austauschen wollen)

Klar, es geht hier meist darum, das wir als Männer nicht genügend Sex haben. Aber zu befriedigendem Sex gehören nun mal zwei - zwei die Spaß an der Sache haben und sich einbringen. Quasi ein Geben und Nehmen von BEIDEN Seiten.

Ich denke, das meine Frau es nicht versteht, das es auch ihr Lebensqualität bringt, wenn sie Intimität zulässt. Auch ich habe mich weiterentwickelt - auch auf diesem Gebeit weiß ich heute mehr, als noch vor 5 oder 10 Jahren. Ich denke das ich heute in der Lage bin, ihr viel besser Befriedigung und Freude zu bereiten, als es am Anfang war (wir beide waren völlig unerfahren darin).

Sie sieht es eher als was lästiges an. Etwas wo sie nur geben muss.

Schade eigentlich - wenn ich nur wüsste, wie ich ihr das ganze "schmackhaft" machen könnte

O$l/dmanS61


Ich glaube nicht, dass man in einer solchen Situation dem Anderen noch was näher bringen kann. Wir hatten Beide sehr viel Erfahrung und haben diese auch ausgespielt, trotzdem ging es bei uns den gleichen Weg wie bei so vielen. Ich bin auch der Meinung, dass ein erfülltes Sexleben für Beide ein wahrer Jungbrunnen ist. Es hilft nicht. Alle Dinge dieser Welt sind wichtiger als sich mal miteinander zu beschäftigen. Wir wollten alles anders machen und machen das Gleiche wie bei unserer ersten Ehe. (wir waren etwa 50 als wir uns getroffen haben).

Das man vielleicht daruf achten sollte, dass sich zwei Menschen mit einer etwa gleichen Libido zusammen tun sollten wäre schon richtig. Aber wie willst Du so was feststellen? Die ersten Monate funzzt das egal wie die Libido des einzelnen ist. Irgendwann merkst Du, die Schere geht immer weiter auf, nur dann hast Du dich schon mental in der Beziehung verloren und kannst und WILLST auch nicht mehr raus.

Bei mehr ist es in meinen Augen noch um einiges mehr dramatisch. Wir hatten Beide sehr viel Sex in unseren früheren Ehen, nur nicht mit dem eigenen Partner. Daraus habe ich geschlossen, dass wir was die Libido angeht sehr gut zusammen passen.

Auch wenn mich die Frauen hier jetzt prügeln. Viele, viele Frauen können einfach in der Dauerbeziehung nicht sexuell aktiv bleiben. Irgendwie wird der gleiche Kerl einfach sehr schnell langweilig. Erst ist er noch der genialste Liebhaber ever, nach ein paar Monaten hat er alles verlernt.

r2al'f-lixnden


Das man vielleicht daruf achten sollte, dass sich zwei Menschen mit einer etwa gleichen Libido zusammen tun sollten wäre schon richtig. Aber wie willst Du so was feststellen?

Da hast du recht: Wie soll man das herausfinden.

Ich hatte meiner Frau damals schon gesagt, das ich Sex brauche und es auch zu einer Ehe dazugehört. Ich habe dann auch gesagt, das ich nichts erzwingen werde oder von ihr nichts verlange, was sie nicht tun möchte. Aber eine gewisse Regelmässigkeit sollte es schon sein (1-2 pro Woche). Sie meinte darauf, das sie damit einverstanden ist und das auch so sieht.

Und in den ersten beiden Jahren unserer Ehe dann war es auch so - sogar öfter als die 1-2/Woche :)z

Doch dann änderte sich ihre Einstellung. Sie wollte keinen GV mehr, sondern mich nur noch mit der Hand befriedigen. Wenige Wochen später wollte sie auch das nicht mehr - egal welche Ideen ich einbrachte. Und dabei ist es dann geblieben.

Schade eigentlich - aber ich sehe da kein Licht am Horizont

O]ldmanj6x1


So ist es. Hinnehmen und das Beste daraus machen oder abhauen. Mehr bleibt nicht übrig.

s}ensib[elmaxn


Irgendwie wird der gleiche Kerl einfach sehr schnell langweilig.

Mag jetzt hart klingen: Aber vielleicht ist der Kerl (oder/und die Frau) in der Tat langweilig? Nur solange es noch halbwegs neu ist, übertüncht es die Langweiligkeit etwas ...

Ooldxmang6x1


Scheint hier gerne gemacht zu werden, Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen und damit dann zu urteilen.

So ging der ganze Absatz.

Auch wenn mich die Frauen hier jetzt prügeln. Viele, viele Frauen können einfach in der Dauerbeziehung nicht sexuell aktiv bleiben. Irgendwie wird der gleiche Kerl einfach sehr schnell langweilig. Erst ist er noch der genialste Liebhaber ever, nach ein paar Monaten hat er alles verlernt.

s*ensibWe}lmaxn


Erst ist er noch der genialste Liebhaber ever, nach ein paar Monaten hat er alles verlernt.

Es war schon so gemeint, wie ich es geschrieben habe und auch mit diesem Zusammenhang: Die scheinbare Genialität könnte auch nur im Neuen liegen. Wenn dann nichts nachkommt und das Neue sich abschleift, wird es langweilig.

OBldmaxn61


Mag ja sein ich denke das trifft auf den großen Teil aller Beziehungen zu. Ja und der Kerl ist ja nun mal nicht alleine dafür verantwortlich. Wenn Frau guten Sex haben will muss sie auch was dafür tun und muss das "nachkommen" wie Du schreibst auch zulassen.

s:ensi%bexlman


Ja und der Kerl ist ja nun mal nicht alleine dafür verantwortlich.

Das ist glaube ich ganz entscheidend. Wenn man eine Beziehung frisch halten will, sollten beide dafür in irgendeiner Art und Weise dafür aktiv sein. Oft genug sind Partner einfach nicht passend und zu inaktiv- Partnerwechsel ersetzt dann das "Frischhalten". Es scheint bei manchen Menschen System zu haben- vermutlich weil sie selbst eigentlich langweilig sind, brauchen sie die "Erneuerung" von außen (Partnerwechsel).

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