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sexsüchtigen helfen

l\u,cQkyT_lesxs hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

Kann man einem sexsüchtigen helfen und wenn wie ???

Antworten
Kwurt


Das kommt darauf an.

Wie wirkt sich denn diese Sexsucht aus und wer hat sie diagnostiziert?

Nur ein Beispiel ... meine Frau hat mir ständig vorgehalten sexsüchtig zu sein, nur weil meine Libido um einiges höher war, als ihre.

Mit einer neuen Partnerin, die eine ähnliche Libido hat bin ich umgehend "geheilt" (weil ich nie wirklich sexsüchtig war) ... meine Libido ist sogar etwas zurückgegangen, weil der Sex nicht nur oft genug, sondern auch noch extrem befriedigend ist.

Wenn es allerdings eine echte Sucht ist, dann würde ich professionelle Hilfe suchen ...

lHuckIy_lexss


Die Sexsucht ist so, dass er oft Sex will. Und seine Gedanken halt schon viel um den Sex kreisen, Verhältnismäßig zu viel, mehr jedenfalls als erwünscht. Daher habe ich mich gefragt ob das nicht SExsucht ist.

Aber vielen Dank für die Info. Es könnte natürlich daran liegen, dass der Sex für ihn nicht befriedigend ist, weil er weiß, dass der Sex nicht herbeigesehnt wird von seiner Partnerin.

D)aTntxe


Guten Morgen,

Kann man einem sexsüchtigen helfen und wenn wie ???

Indem man ihm hilft, eine Therapie zu machen. Wenn der Betroffene das möchte.

Die Sexsucht ist so, dass er oft Sex will.

Das heißt nicht Sexsucht, sondern MANN!

Und seine Gedanken halt schon viel um den Sex kreisen

Wie gesagt, ein Mann eben...

Verhältnismäßig zu viel, mehr jedenfalls als erwünscht.

Erwünscht von WEM ??? ?

Von DIR oder von IHM?

Daher habe ich mich gefragt ob das nicht SExsucht ist.

Sexsucht ist es dann, wenn jemand wirklich darunter leidet. Wenn sein Leben sich nur noch um Sex dreht, und er ein Vermögen ins Bordell trägt.

Nur: Hier habe ich den Eindruck, nicht ER hat das Problem mit dem Sex, sondern DU! ;-)

b'lackheAart?edquxeen


Die Sexsucht ist so, dass er oft Sex will.

Wie oft ist dieses oft? Ich zB habe gerne täglich Sex, manchmal auch mehrfach täglich. Nur weil das eine Tätigkeit ist, der ich gerne nachgehe und die für mich angenehm ist, bin ich ja noch lange nicht süchtig. Genauso wenig wie ich süchtig nach Essen bin, nur weil ich es mehrfach täglich tue, daran denke und es als angenehm empfinde ;-)

Verhältnismäßig zu viel, mehr jedenfalls als erwünscht. Daher habe ich mich gefragt ob das nicht SExsucht ist.

Wie viel ist dieses verhältnismäßig zuviel? Und mehr als von wem erwünscht? Nehmen die Gedanken und Handlungen an Sex denn derart viel Raum und Zeit ein, dass vom "Betroffenen" eine Einschränkung im Alltag und ein Leidensdruck empfunden wird?

s)ensibelxman


Die Sexsucht ist so, dass er oft Sex will. Und seine Gedanken halt schon viel um den Sex kreisen, Verhältnismäßig zu viel, mehr jedenfalls als erwünscht. Daher habe ich mich gefragt ob das nicht SExsucht ist.

Das ist keine Sexsucht. Sexsucht wäre es dann (krankhaft), wenn die wichtigsten Dinge des Alltagslebens nicht mehr bewältigt werden können und wenn keine sexuelle Befriedigung auch nach sexuellem Verkehr mehr erreicht werden kann.

Hjansiljeinchxen


Genau. Das hat nichts mit Sucht zu tun sondern mit unterschiedlichen "Interessen" ;-D beider Partner.

l.uckGy_lJesxs


@ Sensibelmann & Hansileinchen

Das ist keine Sexsucht. Sexsucht wäre es dann (krankhaft), wenn die wichtigsten Dinge des Alltagslebens nicht mehr bewältigt werden können und wenn keine sexuelle Befriedigung auch nach sexuellem Verkehr mehr erreicht werden kann.

na das ist ja dann sehr arg :-o ":/

l4uckyi_lesxs


@ blackheartedqueen

naja, es wird bei jeder Gelegenheit über sex gesprochen bzw. sex angeregt. Aber je mehr angeregt wird, umso weniger wird darauf eingegangen. Das ist paradox irgendwie, je mehr der eine will oder es zumindest nur anbietet umso weniger will der andere und umso mehr zieht sich der andere zurück ":/

Irgendwie ein Teufelskreis ":/

:)D

N}annix77


Dann passen die beiden sexuell schlichtweg nicht zusammen,ganz einfach.

Eine Sucht kann ich da nicht erkennen.

Kkurt


Das ist paradox irgendwie, je mehr der eine will oder es zumindest nur anbietet umso weniger will der andere und umso mehr zieht sich der andere zurück ":/

Nein, das ist nicht paradox, sondern "normal".

Aus der Sicht dessen mit der höheren Libido (mal unabhängig vom Geschlecht und diesem Fall betrachtet) ... die Lust ist da, wird aber nicht erwidert ... es wird erwartet, dass man damit klar kommt und sich deswegen nicht trennt und schon gar nicht fremdgeht ... also bleibt nur SB ... was leider nicht so nachhaltig befriedigt, schon gar nicht weil es aus "Lust-Frust" betrieben wird.

Dem mit niedriger Libido vergeht das bischen Lust ... sogar auf einfaches Küscheln und den Austausch anderer Zärtlichkeiten, weil dabei sofort wieder die Lust des Partners geweckt wird und dieser mehr möchte.

In der beschriebenen Konstellation kenne ich das nur zu gut ... da wird schon eine Erektion (die Mann einfach hin und wieder bekommt) als "Aufforderung zum GV" empfunden und das übt (bewußt oder unterbewußt) Druck aus ... da geht dann bei ihr gar nichts mehr.

Ich habe einige Zeit gebraucht um meiner Frau klar zu machen, dass mir Kuscheln, Zärtlichkeiten und vor allem Küssen extrem wichtig ist, auf Penetration kann ich gut verzichten (kam ich seinerzeit dadurch eh nur sehr selten zum Orgasmus) ... aber auch diese Art Nähe kann und will ich nicht verzichten.

Dass sich dabei unten etwas regt, das hat die Natur so eingerichtet, dagegen bin ich machtlos, aber das ist eben keine indirekt (von mir gewünschte) Aufforderung zu mehr ... sondern nur die "Anzeige" meines Körpers, dass er für mehr vorbereitet ist.

Tatsächlich habe ich es damit geschafft ein wenig Druck dadurch abzubauen, was bei ihr mehr Lust und bei mir weniger Frust bedeutete ... aber schlussendlich war der Unterschied der Libido doch zu groß ... dass schlussendlich auch die Liebe (in dem Fall ihre) darunter gelitten hat.

E'hemaligeOr Nutze r (%#x438245)


Täusche ich mich, oder schreibst du hier laufend in der 3.Person?

Für mich klingt es so, als wärst DU die Person, die Probleme mit den sexuellen Wünschen dieses "er" hat.

Es macht wenig Sinn, wenn von zwei Leuten, die ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex haben, der eine dem anderen ein Schild mit der Aufschrift "sexsüchtig" um den Hals hängt.

Da müssen sich beiden Leute wohl oder übel mal zusammensetzen und darüber reden. Dem anderen was aus der Apotheke gegen seine Sexsucht zu besorgen, wird nicht helfen. Oder fändest du es etwa gut, wenn dieser "er" bei seinen Freunden erzählt, seine Partnerin sei "frigide"?

slenbsibxelman


Das ist keine Sexsucht. Sexsucht wäre es dann (krankhaft), wenn die wichtigsten Dinge des Alltagslebens nicht mehr bewältigt werden können und wenn keine sexuelle Befriedigung auch nach sexuellem Verkehr mehr erreicht werden kann.

na das ist ja dann sehr arg

Ja, diese arge Form wäre tatsächlich eine Sexsucht.

Eine starke Libido hingegen ist keine Krankheit- eher das Gegenteil. Wenn beide Partner eine näherungsweise gleichstarke Libido haben, wird das eben ausgelebt- die Partner leben dann zufrieden und glücklich (der hohe ausgeschüttete Hormoncoctail während des GV sorgt zusätzlich für hohe Gesundheit und starke Immunabwehr und für eine sehr stabile Psyche- allein die Glückshormone tragen dazu stark bei).

l-uJcky_liess


:)D

ja kann schon sein das bei mir auch etwas nicht stimmt. Aber andererseits haben andere ähnliche Probleme wie ich ":/

Aber nach den Erklärungen hier, habe ich ein besseres Verständnis jetzt, was tatsächlich Sexsucht ist. Ich denke das am Anfang einer Beziehung mehr Sex gibt als später. Aber wenn es beim Partner später genauso wie am Anfang ist, ist es halt für manche zu viel des guten...

:)D

bNlackhQeartFebdquxeen


ja kann schon sein das bei mir auch etwas nicht stimmt. Aber andererseits haben andere ähnliche Probleme wie ich ":/

Es geht ja nicht darum, ob und mit wem von euch etwas nicht stimmt. Es ist offensichtlich so, dass ihr (inzwischen) verschiedene Bedürfnisse und ein unterschiedliches sexuelles Verlangen habt. Das kann man ja erst einmal als Fakt hinnehmen, ohne dass man den einen als frigide und den anderen als hypersexuell bezeichnen müsste. Normal ist ein sexuelles Verlangen von mehrmals täglich ebenso wie wenn einem einmal jährlich oder noch seltener Sex ausreichen würde.

Ich denke das am Anfang einer Beziehung mehr Sex gibt als später. Aber wenn es beim Partner später genauso wie am Anfang ist, ist es halt für manche zu viel des guten...

Offensichtlich hat dein Partner also nach wie vor ein hohes sexuelles Verlangen, wohingegen es bei dir (deutlich?) abgenommen hat.

Wie würdest du dir, wenn du es dir aussuchen dürftest, den Optimalzustand vorstellen?

Und wie sieht bei euch die Kommunikation bezüglich dieses Themas aus?

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