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Einmal Sub, immer Sub?

M8eRlxC77


@ Honey91_mit_Mini13

Da habe ich doch gleich mal ein paar Fragen dazu:

Nehmen wir mal an, Du bist mit einer Freundinn unterwegs und möchtest ein Glas Wein trinken, musst Du, so versteh ich das, ihn ja vorher Fragen, ob das genehmigt ist.

Wie fragst Du ihn dann?

Was ist, wenn Du ihn nicht erreichst, darfst Du dann nicht eigenständig entscheiden ohne Strafe fürchten zu müssen?

Was ist, wenn Du mal keine Lust auf ene Abstarffung Deines handelns hast?

Hjoneyj91_mitj_Mini1x3


Dann schreib ich ihm eine Nachricht bei whatsapp oder Threema dann hat er es schwarz auf weiß dass ich gefragt habe und somit ist die Sache vom Tisch :-)

Und "keine Lust" gibt es nicht, wenn ich Mist gebaut habe muss ich dafür grade stehen, ist eben so :-)

Außerdem passt er die Sessions ja an mich an, dementsprechend versucht er schon "günstige" Zeitpunkte rauszusuchen wo zB kein Zeitdruck dahinter ist, oder wo er weiß "okay sie hat extrem Kopfweh/ ist erkältet - jetzt definitiv nicht!".

Und genau das macht für mich einen guten Dom aus.

m^aumxa


ich denke dass jede Dom Sub beziehung genauso individuell ist wie jeder andere auch.

Es gibt nicht die Sub, und auch keine Skala, wie dvot oder nicht devot jemand ist.

was für ein Paar richtig und gut ist muss es für ein anderes noch lange nicht sein.

Ob Regeln im Alltag ein Machtgefälle 24/7 oder eben abrufbar bei Gelegenheit, ob nur im Schlafzimmer oder auch alltagsübergreifend, es gibt da so viele Facettten die zu erklären wenig bringen.

Ob jemand Punkte braucht um zu betrafen, oder weil er sowieso Schmerz geben kann weil er eben möchte, oder Lust drauf hat.

Was jedes einzelne Paar draus macht , hauptsache es bleibt eine win win Beziehung.

Es geht doch wie überall darum Bedürfnisse zu befriedigen auf beiden Seiten, solange dieses im Gleichgewicht ist, ist alles gut.

i

B}admexbär


Ich finde es irgendwie befremdlich und bedenklich viele Dinge damit zu rechtfertigen, dass sie ein Teil der sexuellen Sphäre sind und sie gemäß dem Motto "Solange beide es wollen, ist alles erlaubt" zu rechtfertigen.

Es wird sich für einen Topf immer ein Deckel finden lassen. Eine Frau die in ihrem Leben nur Gewalt erlebt hat und "geliebt werden" nur auf diese Weise kennt, wird sich auch auf einen Mann einlassen der sie schlägt aber dennoch ein Gefühl von Sicherheit gibt, ohne dass sie sich völlig verloren fühlen würde.

Ich mein, wenn ich meinen Partner/meine Partnerin im Alltag um die simpelsten Dinge "bitten" müsste, eine Hierarchie leben würde, stellte sich mir doch massiv die Frage, woher dieses Bedürfnis bei mir kommt. Für mich ist das das Gegenteil von einem angestrebten Ich-Gefühl und Lebensentwurf. Außerdem das Gegenteil von einer Beziehung auf Augenhöhe. Die muss natürlich auch nicht jeder anstreben, das möchte ich gar nicht verallgemeinern. Aber wenn ich Dinge lese wie dass Frauen ihre "Doms" fragen müssen ob sie auf die Toilette gehen dürfen ... Hallo?

So ein Verhalten seitens des Mannes würde bei mir als fiktive Partnerin ( ;-D ) auch die Frage aufwerfen, was mit ihm los ist, dass er so ein Bedürfnis danach hat Macht und Kontrolle auszuleben. Gesund finde ich das nicht, und es als sexuelle Spielart zu deklarieren erscheint mir etwas zu einfach ":/

HHoney_91_miqt_Minxi13


Ich glaube kein Dom würde eine Frau für seine Spielchen suchen die schon misshandelt und geschlagen wurde.

Und von "müssen" ist ja nicht die Rede. Stell es dir wie ein Spiel vor, bei dem beiden im vornherein die Regeln festlegen, regeln dazu erfinden wenn es gut klappt, und regeln weglassen wenn es nicht funktioniert.

Und das über die Jahre zu perfektionieren empfinde ich als prima Zeitvertreib ;-)

Und wenn dem devoten Part was nicht passt kann man jederzeit stop sagen.

Bqadecxr


Inwiefern ist es denn ein Spiel, wenn es im alltäglichen Leben stets präsent ist? So wie ich Dich zB verstehe, definiert diese Hierarchie nicht nur euer Schlafzimmer, sondern sämtliche Bereiche des Lebens. Wenn Du also das "Spiel" beenden würdest, bedeutete das vermutlich auch das Ende eurer Beziehung, oder sehe ich das falsch?

Findest Du es nicht befremdlich, dass Dein Partner eine Beziehung möchte, in der "sein Wort Gesetz ist"? In der er alle Entscheidungen treffen darf und Dich für Missfallen bestraft? Was treibt einen Menschen dazu, so viel Kontrolle ausüben zu wollen? Das wäre eine Frage die mir sehr wichtig wäre und die Antwort ließe sich vermutlich nicht mit dem vereinbaren, was ich unter einem Menschen verstehe, mit dem ich eine Partnerschaft eingehen wollen würde.

An dem Punkt kommt es dann zu dem Aspekt mit dem Beispiel der misshandelten Frau: Ich wollte darauf hinaus, dass ein Mensch, der so zwanghaft Kontrolle ausüben muss sich eben ein Gegenstück sucht das kontrolliert werden will. Und das halte ich persönlich für ungesund. Wiegesagt, das ist lediglich meine Einstellung dazu und ich möchte mir nicht anmaßen andere zu bewerten. Mich interessiert bloß, wie man aus einer so kontrollierten Position heraus auf sich selbst und seinen Partner blickt.

H;oneLy91_=mitq_Minix13


Du siehst das alles etwas einseitig.

Ja, unsere Beziehung basiert darauf. Aber es gab auch Zeiten da ging es ohne ganz gut - aber uns fehlt da beiden etwas.

Und nein, nicht nur mein Partner möchte so eine Beziehung, sondern ich auch.

Ich Genieße es mal die Kontrolle abzugeben und mich fallen lassen zu können.

Die Regeln haben wir GEMEINSAM festgelegt. Dementsprechend ist unser gemeinsames ausgemachtes Wort "Gesetz".

Im übrigen darf er nicht alles entscheiden, in der Kindererziehung hab zB ich das "Machtwort", und was für mich nogos sind, wo er mir nicht reinreden darf ist auch festgelegt.

Und nur weil es für dich nix ist, muss es doch noch lange nicht heißen dass es automatisch krankhaft ist.

Wäre ja ne seltsame Welt wenn "dein Wort Gesetz ist" und alles andere als krank abgestempelt wird ;-)

Mein Partner schätzt mich genauso, wenn nicht sogar mehr, wie ein Mann der eine stino Beziehung zu einer Frau hat.

mFaumxa


leztendlich entscheidet der dom nur dass was ich ihm als Sub einräume.

Meine Tabus, kommuniziere ich, es gibt Grenzen, die man überschreiten kann.

Ich habe in meinem Leben nie Gewalt erfahren, meine Devotion entdecjke ich erst seit 2 jahren, also kann ich schon mal sagen ich bin nicht aus Erfahrung geprägt , was schlechte Erfahrungen angeht.

Und nur weil du dir nicht vorstellen kannst eine bestimmte Form der Betiehung zu lben @Badebär heisst es nicht dass diese krank ist.

Über den eigenen Tellerrand schauen, ohne zu werten, Akzeptanz das menschen unterschiedlich fühlen, unterschiedliche Bedürfnisse, neigungen haben ohne diese zu werten.

Wer es nicht mag ist genausowenig verkehrt, wie jemand der es mag.

Niemanden missionieren, der damit nichts anfangen kann, aber genauso denen die so ticken Respekt gegeüber walten lassen ohne sie krank ab zu stempeln.

Schubladendenken

Ich denke es gibt sowohl im ;normla bereich; kaputte Beziehungen wie im BDSm und andersherum.

und auch nicht alles muss erklärbar sein, warum mag jemand eine bestimmte Farbe gerne leiden, und ein anderer findet sie schrecklich, muss immer erklärt werden

Und hier auch keiner sagen BDSM ist besser, hier wurde eine Frage gestellt, und wird versucht wertfrei zu beantworten.

ich frage mich weswegen liest du diesen Fred, wenn es für dich krank und falsch ist, was ist deine Motivation.

Ich bin genausowenig krank wie jemand der das Licht ausschaltet und es nur unter der Decke macht.

Denk mal drüber nach ob man jemanden einfach mal so als krank oder gestört bezeichnet.

myakuma


Und wieder ärgere ich mich hier dass es keine Edit Funktin gibt, ich hoffe mein Text ist verständlich

m2auhmNa


Außerdem das Gegenteil von einer Beziehung auf Augenhöhe.

lach, und da gebe ich dir sogar ein wenig recht, denn die ist auch nicht immer gewollt.

aber eben auch nur nicht immer, denn auch Knie und Augenhöhe schliessen sich nicht aus

Baade'bär


Nee, ich hoffe ich habe ausdrücklich genug kommuniziert, dass ich niemanden bewerten/verurteilen möchte. Meine persönliche Sicht auf die Dinge, aus meinem Gefühl heraus, darf ja dennoch bestehen bleiben. Und dazu gehört, dass ich es persönlich als ungesund und fragwürdig empfinde, wenn Parter A Partner B fragen muss, ob er zur Toilette darf.

Deshalb hab ich interessiert nachgefragt. @Honey91: Dass es festgelegte Tabus gibt, relativiert die Sache ja schonmal. Wenn die Kindererziehung zB in Deinen Händen liegt ist das Wort Deines Partners ja nicht ultimatives Gesetz. Also ich hoffe da ist kein falscher Eindruck entstanden. Leben und leben lassen ;-)

H"oney691_@mit_]Mini1x3


aber eben auch nur nicht immer, denn auch Knie und Augenhöhe schliessen sich nicht aus

meine Freundin sagt dazu immer: du kniest zwar vor ihm, hast ihn aber im Gegenzug an den Eiern ]:D :=o

m<aVuma


@ Badebär

Nur weil du deine Meinung mit einem

aus meiner Sicht

ich finde

macht es nicht weniger wertend

ich finde -unbenommen Deiner Meinung- in der Formulierung ist es einfach unpassend beleidigend.

Wenn ich jetzt schreibe meiner Meinung nach ist Badebär ein..... und Worte verwenden würde wie krank, gestört ....

Trotzdem würdest du dich warscheinlich angegriffen fühlen, auch wenn ich ein meiner Meinung davor setze

TziexU


Jede Dom/sub-Beziehung wird über gegenseitige Vorlieben definiert.

Da eine BDSM-Beziehung weitaus mehr beinhaltet als "Rein-Raus-Fertig", muss natürlich über Grenzen gesprochen werden. Sind diese jedoch definiert gilt: Innerhalb der Grenzen gibt es keine Grenzen.

Es gibt Beziehungen die überwiegend sadomasochistisch geprägt sind, dort kommen dann natürlich auch körperliche Bestrafungen in Betracht. Aber es auch nicht immer ein Fehlverhalten vorliegen. Wenn diese Art der Sexualität gewünscht ist, ist das zufügen von Schmerz Bestandteil der des Sex.

Bei devot/dominant geprägten Beziehungen geht es eher darum das USB sich leiten lassen möchte, wie weit der Einfluss reicht ist wiederum abzusprechen. Bestrafungen sind dann eher psychischer Art.

Damit das nun alles nicht zu einfach wird ;-D : Es gibt in diesem Spektrum die unterschiedlichsten Mischformen, sowohl welche Bestrafungen wofür verhängt werden, wie auch wie intensiv das Schmerzerlebnis ist/wird.

Ich kenne Frauen die es lieben den Hintern versohlt zu bekommen, aber niemals vor einem Mann knien würden. Ebenso umgekehrt, sie würden niemals körperlichen Schmerz akzeptieren.

SHidl+77


Honey91 bringt es sehr gut auf den Punkt

Mein Mann oder auch Herr, hat gewisse Art an sich, die mich Ihm, ohne große Wort unterordnen läßt, rein was den Sex an geht.

Wir verstehen uns Wortlos!

Er stellt die Regeln auf, ich habe diese einzuhalten oder wenn nicht, weiß ich was micht erwartet.

Ganz einfach.

Das hat nun überhaupt nichts mit einer "Putzkraft" zutun.

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