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Sexualangst mit 22?

LVaer$tes hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen. Ich bin ein Absolute, absolute, absolute Beginner, der aber etwa seit 16/17 Mädchen auf den Hintern geguckt hat. Mit 19 (12. Klasse) habe ich kurzzeitig Mitschülerinnen regelmäßig auf den Hintern gehauen und gegrabscht, hinter her gesehen, Brüste angesehen, weil ich gemerkt habe, mein Interesse kommt nicht an, wenn ich das mache, was ich wirklich wollte: Ihnen ins Gesicht sehen und reden.

Als extrem impulsiver Mensch war ich der "Star" des Theaterkurses, aber ich habe schließlich total übertrieben und mir alles erlaubt, um die Mitspieler in die Rolle zu kriegen. Die Lehrerin sagte fast nie etwas, bis ich (von Ärzten rückwirkend diagnostiziert) manisch wurde, und die Schülerin, die meine fremdgehende Ehepartnerin gespielt hat, so affektiv bedrängt habe, dass sie noch vor mir bei den Proben zu heulen anfing. Sie konnte mich nie leiden und hat nur mitgemacht, weil es verdammt gut ankam. Aber ich war wirklich unzurechnungsfähig und habe ihr jede Bewegung sehr übel genommen, wurde wirklich eifersüchtig und bekam Weinkrämpfe, wenn sie ihre Ehebruchszenen spielte.

Das Problem hier ist, dass sie sehr, sehr attraktiv ist und mich nie angesehen hätte und dann hatte ich die Frechheit sie auf der Bühne wirklich zu küssen, weil das war mein erster Kuss (mit 19), und als sie nach der Aufführung, wo man mir strickt untersagt hatte, das zu wiederholen, vor Freundinnen sagte, sie habe das Gefühl vergewaltigt worden zu sein, war ich bei der nächsten Aufführung so rotz betrunken (nicht mehr nur angetrunken, sondern wirklich betrunken), dass ich sie diesmal nicht "vergewaltigt", sondern umgebracht hatte. Ich sollte sie im Stück umbringen, und sie hatte wirklich Angst, weil sich damals schon rumgesprochen zu haben schien, dass ich Tabletten gegen sowas nehmen muss, aber als das vorbei war, wurde alles wieder normal und jeder hielt das auf einmal nur noch für eine Oscarleistung, aber die Ablehnung zerfraß mich innerlich, obwohl ich eigentlich sie nie (im echten Leben) wollte ???

Ich hatte in den nächsten Jahren kurzfristige Datings mit Mädchen, aber es ist nie was geworden. Nie. Einmal hätte ich es mit meiner ersten Liebe fast in einem Park getrieben, aber urplötzlich wollte ich nicht mehr. Ich gestand ihr lieber meine Liebe und daraufhin hat sie Schluss gemacht.

Jetzt mit 22 sammeln sich die Körbe ins Unendliche, leide schrecklich darunter einsam, ungeliebt und nicht akzeptiert zu sein, vor allem weil alle Freunde langsam Lebwohl sagen. Ich nehme schwere Medikamente, übertreibe es, um stoned zu sein, melde ich bei einem Flirt-Portal an, und werde ständig angeschrieben und ausgefragt über alles, was mein Körper zu bieten hat, bekomme Nacktfotos geschickt, auf die ich gefälligst zu masturbieren habe und was mach ich?

Ich schließe das Forum, schäme mich, kann nicht mehr mit meinen Eltern reden, weil ich Angst habe, sie kriegen das heraus, und bin auf einmal wieder unreif, was meine Bedürfnisse angeht. Ist schneller Sex mit Fremden in so einer Situation das Richtige? Warum habe ich Angst davor?

Das war immer so, ich laufe notgeil durch die Straßen, mach Andeutungen, aber wenn ich wie jetzt echten Sex haben könnte, schäme ich mich und zieh mich zurück. Ich hab halt gedacht, ich will, dass sie lachen, enttäuscht sind, aber durch Internetrecherche weiß ich, dass meiner sehr groß sein soll, und er mir nur klein vorkommt. Wovor habe ich also Angst? Wenn mich Freundinnen am Arm berühren flippe ich doch auch nicht aus und renn weg. Ich steh total auf Küssen, Umarmen, Hände halten, aber sobald ich richtige Gefühle entwickle, denke ich nicht mehr an Sex. Sobald ich wieder alleine bin, erregt mich das und irgendwann masturbiere ich zwangsweise wieder doch, denke aber nie an das Date, sondern an irgendwas unpersönliches.

Ist das irgendwie normal? Kann man das heilen (wird es bei der richtigen anders sein?) oder ist das bloß Selbstschutz von mir, weil ich eh nichts zu bieten habe und keine realen Chancen habe, mit einer im Bett zu landen; im Sinne von: ich habe keinen Sex, weil ich will keinen. Aber wenn ich dann eine treffe, nur sehe, will ich sie und schäme mich.

Antworten
K%anUtyenmech(anikxer


Was hast du denn für eine Beziehung zu deiner Mutter? Vielleicht hilft das etwas: [[http://primal-page.com/d-madonn.htm]]

Lyaertxes


Meine Mutter ist der einzige Freund, den ich auf dieser Welt habe.

dfie ToOrtxe


wer frauen auf den arscht haut und die "begrabscht" der verdient auch keine freundin.

schonmal was von respekt gehört?

L+acerxtes


Ja diese Sachen mit dem Auf-den-Po-Hauen wurde immer lustig aufgenommen und nie sexuell gewertet und jedes Mal, haben die Mädchen versucht sich zu bedanken und begrabschen war wohl das falsche Wort, weil sich das Anfassen auf "erlaubte Zonen" beschränkte. Ich hatte nie Stress deswegen, und habe immer gemerkt, wann ich es durfte. Als ich von heute auf morgen damit aufgehört hatte, hatte man angefangen das selbe mit mir zu machen. Also in die Seite zwicken z.B. Ich hab erst zum Schluss der Schulzeit irgendwie erfahren, dass mich deswegen viele für schwul gehalten haben, und ich mache das auch nicht mehr.

Natürlich schäme ich mich heute, weil ein paar Mal macht man das nur, um den anderen Jungs zu zeigen, ich darf das heißeste Mädchen "anfassen" ohne eine Ohrfeige zu kassieren und ihr traut euch das nicht und sie lächelt nur mich im Gang an, wenn wir vorbei gehen. Es wusste jeder, dass da nie was laufen würde, am meisten ich selbst, aber wegen Respekt. Nachdem ich in der 13. Klasse aus der Psychiatrie kam, hab ich in der Schule nur noch beobachtet. Nichts mehr gemacht und bei der Arbeit an der Abschusszeitung wurde ich zum "freundlichsten Schüler" gewählt und als ich mich öffentlich darüber totlachte, hieß es, das läge daran, dass für mich alle gleich wären, und dann lachte ich noch mehr, nahm fest an, dass das alles nur ein Scherz war, um mich zu verarschen.

Ich weiß, wer zugibt, Mädchen auf den Arsch gehauen zu haben, über den denkt man, der hat keinen Respekt vor Frauen. Aber in der Pubertät machen wir alle Dummheiten, versuchen sich selbst zu finden, und ich bin fast nur von Mädchen zum Schluss respektiert worden, obwohl ich gegen Ende nur noch "Hi" und "Tschüss" gesagt habe. Ich will mich nicht in Schutz nehmen, aber kein Mädchen will einen Klassensaal nur mit "Brüdern".

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